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Extra-Plätze an Med-Uni Wien: Geld vom Ministerium

21.09.2012 | 11:41 |   (DiePresse.com)

Nach Protest gegen gendergerechte Auswertung stockt die Med-Uni ihre Anfängerplätze auf. Wie viele Männer zum Zug kommen, ist unklar.

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Nach Protesten männlicher Bewerber, die sich wegen der gendergerechten Auswertung des Aufnahmetests an der Medizin-Uni Wien um ihren Studienplatz betrogen fühlen, hat sich die Medizin-Uni Wien nun fix für die Schaffung 60 zusätzlicher Studienplätze entschieden. Diese werden allerdings wie die 740 anderen Plätze ebenfalls nach der umstrittenen, nach Geschlechtern getrennten Auswertung vergeben. Auch die Quotenregelung, wonach 75 Prozent der Plätze an Österreicher, 20 Prozent an EU-Bürger und fünf Prozent an Bewerber aus Drittstaaten gehen, wird dabei eingehalten.

Die juristische Prüfung habe ergeben, dass die Vergabe zusätzlicher Plätze nach diesen Kriterien rechtens sei, durch die Zustimmung des Wissenschaftsministeriums wäre auch Rechtssicherheit gegeben, sagte ein Sprecher der Uni. Nun soll rasch ein Beschluss erfolgen und jene Bewerber, denen nachträglich ein Platz zugesprochen wird, "umgehend informiert" werden. Wie viele Männer bzw. Frauen unter den zusätzlichen Studenten sein werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

ÖH-Beschwerde zeigte Wirkung

In diesem Jahr waren erstmals die Testergebnisse von Männern und Frauen getrennt ausgewertet worden. Dadurch haben Frauen trotz identer bzw. sogar niedrigerer Punktezahl einen höheren Testwert als Männer aufgewiesen - und deshalb einen Studienplatz bekommen. Die Neuregelung wurde eingeführt, weil sich bisher stets mehr Frauen als Männer beworben hatten, der Anteil an zum Studium zugelassenen Frauen aber deutlich darunter lag. Heuer waren die Werte mit 56 Prozent aufgrund der Auswertungsmethode erstmals etwa gleich.

Nachdem allerdings gescheiterte männliche Bewerber Bescheidbeschwerden an der Uni und die HochschülerInnenschaft (ÖH) eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Uni-Leitung beim Wissenschaftsministerium eingereicht hatten, hat der Unirat unter dem Vorsitzenden Erhard Busek zuletzt auf eine Kulanzlösung gedrängt.

Zusätzliches Geld vom Ministerium

Die von der VP-nahen AktionsGemeinschaft (AG) geführte ÖH kündigt Zustimmung an. "Von uns kommt sicher kein Nein dazu, mehr Leute aufzunehmen. Es ist schön, dass sich durch den Druck etwas bewegt hat und dadurch mehr Männer einen Platz bekommen, die sonst (nach der bisherigen, nicht nach Geschlechtern getrennten Auswertung, Anm.) auch einen Platz bekommen hätten", betont der Vorsitzende Christian Orasche.

Im Ministerium zeigt man sich erfreut, dass es zu einer Lösung gekommen ist und will sich diese auch etwas kosten lassen. "Wir werden eine Lösung zwischen Med Uni und ÖH finanziell unterstützen", heißt es aus dem Büro von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP).

(APA)

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18 Kommentare
Gast: Kasuhl
02.10.2012 19:24
0 0

Na dann!

Männer bleibt doch alle Zuhause bei den Kindern, so wie ich. Lasst die Frauen arbeiten und sich kaputt machen, natürlich immer das liebe Geld ansprechen das davon ja zuwenig da ist. Wenn dann die Wirtschaft zusammenbricht lachen wir alle mal ne Runde rüber zu den Gender-Mainstream.

Gast: DerZuschauer
23.09.2012 17:02
0 0

HiHi - wer sich alles gefallen lässt ...

... ist selber schuld. Geht doch derzeit an allen österreichischen Unis so: die "Gleichbehandlungskommissionen" sind eigentlich "Frauenbevorzugungseinrichtungen"; die dortigen Mitglieder (fast an allen ö. Unis zu 100% "ausgezeichnete" Frauen) haben nur einen Zweck: die eigene Nichtleistung mit "Kommissionsarbeit" zu rechtfertigen und weitere "hochqualifizierte" Frauen auf ihre Seite zu bringen (sprich: intern zu pushen). Das Resultat sind dann Rektorinnen wie an der Wiener MedUNI.

Gast: Gasti
22.09.2012 07:50
4 0

Sexuelle Diskriminierung heisst nun also 'gendergerecht'

Liebe Presse,

wie tief wollt Ihr noch sinken?

mfg

Gast: Schütz A...
21.09.2012 18:46
4 0

Danke für den Beweis

Einen besseren als diese gegenderte Auswertung der Tests kann es nicht geben, daß Frauen eben weniger intelligent als Männer sind.
Gratuliere!

Antworten Gast: UKW
21.09.2012 21:28
2 0

Re: Danke für den Beweis

Hören Sie blos auf, sonst macht die Regierung gleich 3 Milliarden Euro Neuschulden für Frauenförderungsprogramme. Oder die Frau Hoschek regt ein neues Männerdiskriminierungsgesetz an. Das kommt dann für den Staat billiger.

Es ist besser die Unwahrheit zu behaupten. So ungefähr: Frauen sind dreimal so klug. Das liegt am Chromosom "x4 329k". Alle Männer sind Schafe, daher haben sie eine kürzere Lebenserwartung und dürfen daher später in Pension gehen. Schuld ist das viele Testosteron und weil sie ihre Eltern in der Kindheit nicht mit Barbie spielen haben lassen und keine rosa Strampelanzüge angezogen haben.

Gast: AlGaKo
21.09.2012 18:29
5 0

Die herrliche Zeit der Dämlichkeit kommet

Dieses Frauenquotengelaber ziegt nur, dass auch die Universitätsprofessoren aus der Geschichte nichts dazu gelernt haben. So viel unterwürfiges Verhalten ohne Rückgrat gegenüber einer totalitären Ideologie des Gender-Mainstreaming hätte ich bei wirklich denkenden Menschen (also nicht unbedingt Intellektuellen) nicht für möglich gehalten. Die Profs müssten doch sehen, was "gespielt" wird.

Zudem ist diese Art "Wissenschaft" ein Systembruch, den es seit dem Mittelater nicht gegeben hat. Normalerweise sollte die Wissenschaft unabhängig vom Geschlecht, Rasse, Körpergröße, Religion, ... betrieben werden. Jetzt wurde das Kriterium "Geschlecht" über alle anderen Kriterien gesetzt (der Anfang des Abstiegs der "aufgeklärten" Gesellschaft).

Z.B. gab es auch in Zeiten von Galileo eine Staatsreligion, die ein Weltbild vorgeschrieben hatte. Damals war die Erde noch eine Scheibe und alles drehte sich um die Erde. Wer das Gegenteil behauptete, konnte verbrannt werden.

Jetzt hat der Staat (+ EU + UNO) den Feminismus zur Staatsreligion erklärt und die Political Correctness zur Inquistion.
Heute geht man ein wenig "humaner" vor und hat die neuen Inquisitoren als eine modernere "Gestapo" (Gender-Gesinnungspolizei) etabliert, welche Menschen wegen ihrer nicht konformen Ansichten verfolgen kann.

Und somit ist auch der Feminismus nicht mehr als ein selbsternannter "Fortschritt" der gesamten "linksintellektuellen Szene" direkt auf dem Weg in Richtung Mittelalter.

Gast: dottore2011
21.09.2012 17:59
2 0

was mich ja wundert ...

warum hat sich die Öh auf der uni wien noch nicht dazu gemeldet??? oder gaben die nur zu beginn ein statement ab? sonst geben die ja auch überall den SENF ab!!!

oder egal weil es MÄNNER betrifft?

Seit den schwarz-xy-Koalitionen (von Sozialraub bis ESM/EFSF und Wissenschaftspolitik) lautet die Koalitionsmaxime beständig "Aushungern der Bevölkerung, sonst spurt keine(r) mehr" ...


jede Ablenkung von den 1400 MILLIONEN für Gugging ist recht ...


Antworten Gast: UKW
21.09.2012 21:31
0 0

Re: jede Ablenkung von den 1400 MILLIONEN für Gugging ist recht ...

Was faseln Sie hier ständig von Gugging? Haben Sie den Bus versäumt?

.

... die bis 2020 (?) dorthin verschleudert werden, indem Unis und Akademie der Wissenschaften ausgehungert (und Gelder dort abgezogen) werden.

.

Seit den schwarz-xy-Koalitionen sind die Regierungsmaximen (von "Krisen"Paketen" über ESM/EFSF bis zur Wissenschaftspolitik) eindeutig "nehmts denen allen das Geld weg, sonst spurt keine(r) mehr" ...

jede Ablenkung von den 1400 MILLIONEN für Gugging ist recht ...

... die bis 2020 (?) dorthin verschleudert werden, indem Unis und Akademie der Wissenschaften ausgehungert (und Gelder dort abgezogen) werden.

Seit den schwarz-xy-Koalitionen (von Sozialraub bis ESM/EFSF und Wissenschaftspolitik) lautet die Koalitionsmaxime beständig "Aushungern der Bevölkerung, sonst spurt keine(r) mehr" ...

aha, nichtkonservative Beiträge sind nichtopportun und kommen zumindest verzögert ...


jede Ablenkung von den 1400 MILLIONEN für Gugging ist recht ...

... die bis 2020 (?) dorthin verschleudert werden, indem Unis und Akademie der Wissenschaften ausgehungert (und Gelder dort abgezogen) werden.

Seit den schwarz-xy-Koalitionen (von Sozialraub bis ESM/EFSF und Wissenschaftspolitik) lautet die Koalitionsmaxime beständig "Aushungern der Bevölkerung, sonst spurt keine(r) mehr" ...

"gendergerecht"


Gast: Denk modern!
21.09.2012 12:50
9 0

Für wie blöd hält man

Hier geht es nicht um 60 zusätzliche Plätze in einem Jahr. Hier geht es um etwas Grundsätzlicheres: Wenn GleichSTELLUNG nur selektiv in gewissen Berufen und Positionen erfolgt, ist sie UNGERECHT. Wenn Gerechtigkeit, dann 50%/50% in ALLEN Berufen und allen Positionen, also auch bei den Müllmännern, Soldatinnen und Kindergärtnern. Jetzt merkt der Dümmste, wie sinnloss GleichSTELLUNG (nicht Gleichberechtigung) ist. Rücktritt von Rektor Wolfgang Schütz. Er stellt Genderwahn über das Wohl des Patienten, indem er Unfähige aufnimmt.

Antworten Gast: NPT
21.09.2012 17:24
3 0

Re: Für wie blöd hält man

Bravo!

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