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Töchterle zu Unis: Es gibt Spielraum bei den Budgets

21.09.2012 | 14:05 |   (DiePresse.com)

Der Uni-Minister weist Vorwürfe der Rektoren zurück. und sieht die Blockade-Drohung der Rektoren "eher unaufgeregt". Die ÖVP ist bei Uni-Gebühren zuversichtlich.

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Wien/Red./Apa. Nach der Drohung der Uni-Rektoren in der „Presse“, kollektiv die Unterschrift unter die Budgetverträge mit dem Wissenschaftsministerium zu verweigern, kontert Minister Karlheinz Töchterle (ÖVP). Rektorenchef Heinrich Schmidinger bedenke zu wenig, dass das Angebot des Ministeriums lediglich ein „Mindestangebot“ sei. Es gebe jedenfalls Verhandlungsspielraum: Die Universitäten hätten die Chance, „mit überzeugenden Projekten mehr Geld zu bekommen“.

Ungehalten reagierte Töchterle auf den Vorwurf, dass der Ersatz der Studiengebühren nur bis 2014 gesichert sei. Schmidinger sei diesbezüglich wohl „schlecht informiert“, das Geld sei bis 2016 im Budgetpfad verankert. Die Autonomie der Unis sieht der Minister nicht gefährdet – Schmidinger hatte die detaillierten Vorgaben bei den Verhandlungen kritisiert. Man müsse auch Leistung benennen, so Töchterle.

Betont zuversichtlich gibt sich die Volkspartei, was einen anderen Streitpunkt betrifft: die Studiengebühren. Dass die SPÖ nun anstelle einer Kampfabstimmung am Bundesparteitag eine interne Arbeitsgruppe zum Thema eingesetzt hat, sei positiv, so Wissenschaftssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager. „Es braucht eine unaufgeregte Diskussion.“

 

Streit um Gesamtschule eskaliert

Alles andere als koalitionäre Eintracht herrscht hingegen in puncto Schule: Die ÖVP will sich durch die Ankündigung der SPÖ, bei ihrem Parteitag die Umsetzung der Gesamtschule bis 2018 zur Koalitionsbedingung zu machen, nicht unter Druck setzen lassen. „Ich nehme es einmal als das, was es zunächst ist: eine Wahlkampfpositionierung“, sagte ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf im Ö1-Radio. Sein SPÖ-Pendant Günther Kräuter wies diesen Vorwurf scharf zurück: Die Ankündigung habe mit Wahlkampf nichts zu tun, es gehe um die Zukunft Österreichs.

(APA)

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15 Kommentare
Gast: Unverständnis
22.09.2012 11:36
2 1

blah blah blah

unklar ist vor allem, was Sie mit Ihrer Wortspende bezwecken

da gibt es gute Volkshochschulkurse für Kommunikation

Antworten Gast: blahistguteWortspende
22.09.2012 17:56
0 1

Re: blah blah blah

Auf welche Wortspende beziehen Sie sich? Auf jene des Ministers? Oder haben Sie nur Probleme mit dem Posten von Kommentaren?

Re: blah blah blah

aha - wieder mal einer der Töchterle Unterstützer !

Antworten Antworten Gast: also bitte
23.09.2012 12:00
0 0

Töchterle-Unterstützer

mit Bindestrich, bitte

Verfall der Sprache und der Sitten an den Universitäten

Re: Töchterle-Unterstützer

basierend auf Nachfrage bei Germanisten ist der Bindestrich nicht zwingend notwendig sofern "tôchterle" auch als Eigenschaft des Töchterle gesehen wird.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kopfschütteln
26.09.2012 13:46
0 0

Re: Re: Töchterle-Unterstützer

Sie faseln wirres Zeug

Autonomie die ich meine

Also das BM Töchterle und Rektor Schmiedinger über die Medien bzw. nur offiziell diskutieren glaubt doch wohl niemand im Ernst - die beiden Herrn sind seit Jahren eng befreundet !
Als ehemaliger Gegner der Autonomie lernte ich wie viele andere auch, die damit ständig zu tuen haben, dass diese eine Vielzahl von Vorteilen beinhaltet. Dass die Proponenten dieses Paradigemenwechsels erkennen mussten, dass die Autonomie in vielen Bereichen "ein Schuss nach hinten" ist, finde ich persönlich sehr erfreulich - z.B., dass das Arbeitsverfassungsgesetz in einer autonomen Universität zur Anwendung kommt, haben vor 10 Jaren die Leute um Elisabeth Gehrer in seiner Tragweite nicht erkennt.

Ganz spanned ist die Frage, was Frau NR Mag. Cortolezis-Schlager will. Das ist sogar gut informierten UNI-Kenner nicht ganz klar - vor allem was die Lehrer_innenausbildung betrifft. Bei BM Töchterle ist das nicht so schwierig: Studiengebühren - und das ohne irgendwelchen Visonen.

Die Ziele der SPÖ sind leider klar - Abschaffung der Lehrerausbildung an den Universitäten und der Umbau der PÄDAKs in eine vollwertige tertiäre Ausbildungsstätte - also eine Universität. Für die Universitäten bedeutet das einen Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen und längjährig entwickelter Curricula. Als Sozialdemokrat sage ich ganz klar: ich passiert ein gewaltiger Fehler - Kooperation wäre das Zauberwort. Hier hätte Töchterle als Konservativer ein breites Betätigungsfeld - aber dazu hat er noch nie ein Wort verloren

Antworten Gast: ohne Worte
23.09.2012 09:55
1 0

Lehrer_innenausbildung

haha, und dann gleich:

als Sozialdemokrat

mehr braucht es nicht, um zu erkennen, wo der Hund an den Universitäten unter anderem begraben liegt - Ideologie statt Wissen für die Studenten

Re: Lehrer_innenausbildung

Das mit der Ideologie ist so eine Sache - erstens - was ist an Ideologien so schlecht ? - zweitens - ideologiegestützte Politik mach wohl eher die ÖVP - die Ideologie der Beibehaltung konservativer Eliten

Re: Re: Lehrer_innenausbildung

Die Zugangsregeln und Studienplatzfinanzierung sind fuer Ihnen eine Ideologie?! Diese Instrumente kommen von Kuba, Nord Korea, Skandinavien bis zum Nord Amerika zur Anwendung.Wenn die Mehrheit der unterschiedlichen Nationen damit relativ erfolgreich auskommt, und Sie bezeichnen das als ideologisch?

Re: Re: Re: Lehrer_innenausbildung

und was soll jetzt der unqualifizierte Hinweis auf Kuba und Nord Korea - da bin ich von ihnen vertex bessere Statements gewohnt. Überings in meiner Welt ist ein Vertex ein formgebender Zwischenpunkt

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: der Idiotologe
24.09.2012 11:20
0 0

Re: Re: Re: Lehrer_innenausbildung

ich glaube eher, der grüne Rote versteht unter Ideologie die gute und schöne Diskriminierung von Männern beim Aufnahmetest zum Medizinstudium

da ist der voll dafür, weil Männer sind ja böse langbärtige Patriarchen, denen man so richtig eins reinhauen muß, bei jeder sich bietenden Gelegenheit

das ist die Ideologie, die er meint und propagiert

Antworten Antworten Gast: Gräber
23.09.2012 14:40
0 1

Re: Lehrer_innenausbildung

Wo der Hund begraben liegt? Das Wissenschaftsressort ist der Schrebergarten der ÖVP. Der Hund wird dort zu suchen sein.

Re: Re: Lehrer_innenausbildung

Es ist egal wem das Wissenschaftsressort gehoert, wenn die Durchsetzungsfaehigket des Wissenschaftsministers durch die SPOE standig blockiert wird. Der freie Hochschulzugang fuer alle EU-Burger, inexistente Studienplatzfinanzierung-das alles ist Erfindung der SPOE Wissenschaftspolitik. Diese einzigartige SPOE Politik ist hier seit 1970er-also sehen Sie den begrabten Hund?

Antworten Gast: Gast-07
22.09.2012 17:55
1 0

Re: Autonomie die ich meine

Sehr gute Analyse - die Wissenschaftspolitik ist in Österreich gegenwärtig in einer sehr bedenklich Situation - um nicht zu sagen, sie ist inexistent.

Schlagzeilen Bildung