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Donau-Uni Krems: Rektor geht nach Unstimmigkeiten

26.09.2012 | 14:54 |   (DiePresse.com)

Es habe "tiefgreifende Auffassungsunterschiede" über formale Abläufe und Organisation gegeben. Rektor Jürgen Willer legt sein Amt nieder.

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Jürgen Willer, Rektor der Donau-Universität Krems (DUK), hat sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. In der Sitzung des Universitätsrats am Dienstag hätten sich tiefgreifende Auffassungsunterschiede über die Handhabung formaler Abläufe und organisatorischer Fragen und - daraus resultierend - für die Zusammenarbeit in Zukunft gezeigt, teilte die DUK in einer Ausendung mit.

Willer habe sich daraufhin entschlossen, die zweite Amtsperiode, für die er einstimmig gewählt wurde, nicht anzutreten, sondern sein Amt niederzulegen. Der Universitätsrat habe dies zur Kenntnis genommen. Außerdem sei vereinbart worden, dass der Vertrag unter sofortiger Dienstfreistellung zum Ende der ersten Amtsperiode am 16. Dezember 2012 einvernehmlich beendet wird.

Der Mediziner Willer war seit 2009 Rektor in Krems. Er wurde im Dezember 2011 einstimmig für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Periode hätte am 1. Jänner 2013 begonnen. Der Universitätsrat sei mit der bisherigen Amtsführung Willers sehr zufrieden und sehe in ihm einen Garant dafür, die aktuelle Neustrukturierung der DUK gut zu Ende zu führen, hatte der Vorsitzende des Gremiums, Wolfgang Mazal, anlässlich der Wiederwahl betont. Bereits zuvor hatte sich der Senat einstimmig für den amtierenden Rektor ausgesprochen.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Donauweibchen
30.09.2012 18:26
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Von der Donau hinunter gespült...

1. Rektor Helmut Kramer: Rücktritt am 2.2.2005;
2. Rektor Heinrich Kern: Rücktritt am 1.9.2008;
3. Rektor Jürgen Willer: Rücktritt am 25.9.2012.
Was ist das los?

Maulkorb?

Wer hat mit wem welche Auffassungsunterschiede? Und warum berichtet die PRESSE nicht darüber?

Dürftig!

Bitte mehr über die Hintergründe! Oder steht die PRESSE unter der Zensur von "St. Pölten"?

Krems ?

Also eine Universität im eigentlichen Sinne ist Krems nicht

Gast: maxxximus
26.09.2012 20:21
0 0

auffassungsunterschiede

der größte auffassungsunterschied ist, dass sich diese institution universität nennen darf. meiner meinung nach war nämlich die universität in österreich einmal ein ort wo man den abschluss für akademische leistung und nicht für bares geld bekommt.

man kann dort allen ernstes einen mSc (gleicher Grad wie auf der WU für 10 semester mindest-vollzeitstudiendauer) ohne matura, ohne grundstudium in 3 semester berufsbegleitend machen - natürlich mit viel höherer erfolgsquote als bei allen anderen unis, wenn man denn die 12.000 rechtzeitig bezahlt.

leistung kann nicht mehr zählen, denn ansonsten würden andere unis den berufsbegleitenden master (aufbauend auf berufsbegleitende 9 semester zum bachelor) nicht mit mindestens 6 semester beziffern - bei 70-90% abbrecherquote

Antworten Gast: Karli Kraus
27.09.2012 13:09
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Re: auffassungsunterschiede

Pst! Nicht die Frage nach der Qualität stellen, das hat schon früher zu Verärgerungen (und Absetzungen) geführt!
PS: es gibt auch ein paar sehr gute wissenschaftliche Angebote.

Antworten Antworten Gast: maxxxxximus
28.09.2012 09:17
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Re: Re: auffassungsunterschiede

ich glaube schon dass man zB gute Lehrgänge für Immobilienmanagement, etc dort hat und wenn dann der Master of Real Estate Management (MRM) verliehen wird, ist mir das auch recht. Aber solange man den MSc verleiht, fühlt man sich als richtiger Student komplett verarscht - wenn ich wieder monatelang keine Freizeit habe, weil ich mich auf die Prüfungswochen vorbereite und dann eine Werbung für einen MSc für Humboldt-Werkmeister-Absolventen am Wifi um 15.000 sehe, verlässt mich komplett die Motivation

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