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FH: Großteil der neuen Plätze geht nach Wien

28.09.2012 | 14:04 |   (DiePresse.com)

Die Plätze für die zweite Ausbaustufe der FH sind fixiert: Kommendes Jahr finanziert das Wissenschaftsministerium 505 neue Anfängerplätze.

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Nach langer Stagnation werden ab dem am 1. Oktober beginnenden neuen Studienjahr die Plätze an den Fachhochschulen (FH) wieder ausgebaut. Für 2012/13 wurden 521 neue Anfängerstudienplätze geschaffen, nun wurde in einer zweiten Ausbaustufe die Bundesfinanzierung für 505 neue Plätze ab 2013/14 fixiert. Der Löwenanteil der insgesamt 1026 neuen Plätze geht dabei nach Wien (348), gefolgt von Niederösterreich (179), Tirol (128), Oberösterreich (104), der Steiermark (94), Salzburg (60), Vorarlberg (46), Kärnten (37) und dem Burgenland (30). Bis 2015 soll die Zahl der FH-Studienplätze insgesamt um rund 4000 ausgebaut werden, so Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Schwerpunkt: Technik, berufsbegleitend

Die neuen Studiengänge ab 2013/14 müssen noch von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQA) akkreditiert werden. Die meisten Plätze der zweiten Ausschreibungsrunde gehen an die FH Technikum Wien (45), die FH Oberösterreich (39) und den FH Campus Wien (36). Schwerpunkte der Ausschreibung waren der Ausbau technischer bzw. ingenieurswissenschaftlicher Studiengänge (60 Prozent der Plätze gingen in diesen Bereich), die Förderung berufsbegleitender Studiengänge sowie die Förderung von Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung von Standorten.

Insgesamt werden in den kommenden drei Jahren 40 Mio. Euro aus der "Hochschulmilliarde" in den FH-Ausbau gesteckt. Derzeit kommen insgesamt auf einen Studienplatz drei Bewerber, so der Präsident der FH-Konferenz, Helmut Holzinger.

Fachhochschulen
An den 21 FH studieren rund 40.000 Personen in 372 Studiengängen. Vom Bund gefördert wurden im Studienjahr 2011/12 ca. 33.000 Plätze. Dazu kommen noch von anderen Einrichtungen bezahlte Studienplätze - vor allem die von den Ländern finanzierten FH-Studienplätze im Gesundheitsbereich.

(APA)

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