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Rektorenchef: "Uni-Budget ist inakzeptabel"

01.10.2012 | 06:12 |   (DiePresse.com)

Der Präsident der Universitätenkonferenz Heinrich Schmidinger kritisiert die "unangemessenen" Budgetbedingungen der Regierung: 600 Millionen Euro fehlen für drei Jahre. Die Fixkosten des Uni-Betriebs seien nicht gedeckt.

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An den österreichischen Hochschulen beginnt am heutigen Montag das neue Wintersemester. Damit gehen auch die Verhandlungen zwischen den Rektoren der Universitäten und dem Wissenschaftsministerium über die Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2013 bis 2015 in eine entscheidende Phase.

Die Verhandlungen gestalteten sich zuletzt äußert zäh: Denn die Regierung plant Einsparungen in Millionenhöhe. Sie legte ein Angebot vor, das für die kommenden drei Jahre um 600 Millionen Euro zu niedrig sei, um den von den Rektoren errechneten Minimalbedarf für das Grundbudget der Universitäten abzudecken, sagte der Präsident der Universitätenkonferenz (Uniko), Heinrich Schmidinger im Gespräch mit der "Presse" und kürzlich auch im "Standard": "So viel ist mindestens nötig, um den Status quo zu erhalten."

Betrag und Bedingungen "unangemessen"

Das vorläufige Angebot sei daher "inakzeptabel", damit könnten die "Unis nicht zurande kommen." Weder der Betrag noch die Rahmenbedingungen (vor allem Zugangsregeln für stark nachgefragte Studien) seien angemessen.

Die Rektoren kündigten daher an, notfalls kollektiv die Unterschrift unter das Budget zu verweigern. Immerhin seien aus dem Grundbudget die Fixkosten wie Personal, Lehrangebot, Gebäude sowie Infrastruktur zu finanzieren. "Da haben wir von Jahr zu Jahr enorme Steigerungen, darum muss man uns dieses Geld einfach geben, damit wir den ordentlichen Betrieb an den Unis aufrechterhalten können", betonte Schmidinger, Leiter der Universität Salzburg.

Für 8. Oktober ist ein Sonderplenum aller 21 Uni-Chefs geplant. Dort könnte ein solches akkordiertes Vorgehen beschlossen werden, sagt Rektorenchef Heinrich Schmidinger schon vor mehr als einer Woche im Interview mit der „Presse“.

Eine Lücke von 600 Millionen Euro

Die Forderung nach mehr Geld sei alles andere als "unverschämt", erklärte Schmidinger dem "Standard". Sie sei schlicht notwendig und sachlich begründet. So bräuchten die Universitäten aktuell 300 Millionen Euro zusätzlich zum Grundbudget, um den Betrieb aufrechtzuerhalten - pro Jahr 900 Millionen Euro.

Die "Hochschulmilliarde" (990 Millionen Euro) der Regierung ist aber auf drei Jahre aufzuteilen: 450 Millionen gehen in den Strukturfonds, der nach kompetitiven Kriterien (Absolventen, Kooperationen) Geld an die Hochschulen ausschütten wird. 240 Millionen Euro "Offensivmittel" werden zwischen Universitäten und Fachhochschulen, Akademie der Wissenschaften und FWF (Wissenschaftsfonds) aufgeteilt. 300 Millionen sind für die Steigerung des Grundbudgets reserviert - folglich 100 Millionen pro Jahr. Es fehlen daher 200 Millionen Euro auf das von den Rektoren errechnete Minimum von 300 Millionen pro Jahr - umgelegt auf drei Jahre ergibt sich eine Lücke von 600 Millionen, so Schmidinger.

Vor diesem Hintergrund sei "das Gesprächsklima wieder angespannt", sagte der Rektorenchef. Um dennoch zu einem Kompromiss zu finden, werden die Rektoren beim Uniko-Sonderplenum am 8. Oktober ihr Vorgehen hinsichtlich des "Mangelangebots" besprechen. Geladen ist auch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle.

(Red.)

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39 Kommentare
 
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Gast: Rechenkünstler
01.10.2012 18:43
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Warum will die SPÖ, dass die überwiegend wohlhabenden Studenten das Studium gratis bekommen?

100Euro monatlich oder 500Euro pro Semester oder 30Euro pro Anmeldung (Klausur oder Seminar) wäre für die meisten Studenten kein Problem.
Einerseits hört man immer wieder, dass Kinder aus wirtschaftlich guten Verhältnissen viel stärker an den Universitäten vertreten sind als Kinder aus finanziell schwachen Haushalten.
Warum sind die Sozen so geil drauf, dass diese wohlhabenden Sprösslinge das Studium geschenkt bekommen? Für Studenten aus finanziell schwachen Verhältnissen kann ein Zuschuss über das Finanzamt gewährt werden. Ob geschenkt oder auf Kredit (5000€ sind nicht die Welt) darüber kann man ja noch streiten.

Gast: GAST/&&BNHJTZ%
01.10.2012 14:38
0 0

Vergleich Wien-München-Zürich

UNIBUDGET an WESTEUROPÄISCHEN STANDARD ANPASSEN
Die TU München erhält vom Staat bei vergleichbaren Studentenzahlen doppelt soviel Geld vom Statt als die TU Wien, die ETH Zürich sogar 4X soviel!! Solange diese Erhöhungen in Österreich nicht erfüllt sind, brauchen sie von gar nichts anderem reden!

Gast: GAST2789377bhr78589
01.10.2012 14:17
0 0

Budgetvergleich Wien-München-Zürich

UNIBUDGET an WESTEUROPÄISCHEN STANDARD ANPASSEN
Die sollen nicht immer nur von Zugangsregeln und Studiengebühren plappern, sondern sich endlich auf die budgetären Standards der Westeuropäer begeben: Die TU München erhält vom Staat bei vergleichbaren Studentenzahlen doppelt soviel Geld vom Statt als die TU Wien, die ETH Zürich sogar 4X soviel!! Solange diese Erhöhungen in Österreich nicht erfüllt sind, brauchen sie von gar nichts anderem reden!

Gast: Kibietz
01.10.2012 11:32
0 0

Solidarabgabe

für Akademiker von ca. 0,5-1% zweckgebunden für die Uni-Fnanzierung. Da könnten die Akademiker sich erkenntlich zeigen für hre gute ausbldung und glechzeitig eine hochwertige Ausbldung zukünftger Akademiker sicherstellen.

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Zensur schlägt zu, wenn man das heimische Universitätsunwesen kritisch betrachtet.


Re: Zensur schlägt zu, wenn man das heimische Universitätsunwesen kritisch betrachtet.

.... und das ist gut so !

Hallo, und was ist mit der "Vollrechtsfähigkeit"?

Die österreichischen Unis sind vollrechtsfähig! Auf der einen Seite privatwirtschaftlich agieren zu können, während der Staat sämtliches Risiko weitertragen soll, widerspricht sich etwas.

Gast: wäre ganz einfach
01.10.2012 10:09
6 0

wie wäre es mit internen Sparmaßnahmen?

da fielen mir zB die millionenschweren Frauenreferate und Frauen- tschuldigung Genderbeauftragte, Nur-für-Frauen-Posten und -stipendien ein

nehmen Sie sich selbst an der Nase, Herr Rektorenchef, bevor Sie weiter so fahrlässig mit Steuermitteln umgehen!

Antworten Gast: Hermano de Ortiga`
01.10.2012 11:02
3 0

Re: wie wäre es mit internen Sparmaßnahmen?

Da muessen Sie sich an den Nationalrat wenden.Der Gender-Stuss ist halt Gesetz.
Auch die Frauen vorbehaltenen Stipendien und sonstigen Verguenstigungen sind Gesetz.Auch die Frauenquote ist Gesetz.Diese wird aber von den durchaus vorhandenen fachlich ausgezeichneten Frauen an meiner Universitaet aus Eigeninteresse glatt abgelehnt.Sie wollen mit gutem Grund nicht als Quotenfrauen abgetan werden.
Unabhaengig von diesen Fragen:die Rektoren koennen z.T. Mieten,Gehaelter,Energie und Ersatz defekter Geraete nicht mehr bezahlen.
Ich gebe allerdings auch denen recht,die meinen,es gaebe zu viele Studenten,besonders in manchen bekannten Faechern.Aber auch das kann nur vom Gesetzgeber behoben werden.

0 0

Re: Re: wie wäre es mit internen Sparmaßnahmen?

Teilweise ist es Gesetz. Gar nicht so oft ist es aber vorauseilende p.c. Unterwürfigkeit der Unis selbst. Zu dem männerdiskriminierenden und mutmaßlich illegalen (ist ja noch nicht ausjudiziert) Medizin-Eignungstest, hat die Med-Uni Wien kein Gesetzgeber gezwungen, das ist schon auf deren Mist gewachsen.
Oder an der Kepler Uni in Linz, dort müssen ALLE Absolventen (also auch Techniker u.ä.) verpflichtend eine Gender-Vorlesung absolvieren. Eine Vorgangsweise wie im ehemaligen Ostblock.
Wenn man mit solchen Schwachsinnigkeiten Geld verplempert, ist natürlich klar, dass dies dann an allen Ecken und Enden fehlt.

Antworten Antworten Antworten Gast: gute Beispiele
02.10.2012 07:52
0 0

Re: Re: Re: wie wäre es mit internen Sparmaßnahmen?

auch Ausschreibungen, in denen Frauen nicht nur bevorzugt eingestellt werden (Jüngere kennen das ja gar nicht mehr anders), sondern die sich explizit nur mehr an Bewerberinnen richten, sind sicher nicht gesetzlich vorgeschrieben

die Universitäten sind Brut- und Niststätten der Genderideologie, und der Rektorenchef hält seine schützende Hand über die teuren Spinnereien, die man sich da leistet - auf Kosten von wissenschaftlicher Leistung

Gast: NocheinParteiloser
01.10.2012 08:59
2 1

Die Rektoren wollen noch mehr Zwangsabgaben verwirtschaften!

1) Die Unikosten im Verhältnis zum BIP:
Auch wenn das BIP ein ungeeigneter Parameter ist, so sind die Kosten auch zu diesen geschönten Zahlen überproportional gestiegen

Unikosten in % des BIP
2000: 0,95%
2001: 0,97%
2002: 0,99%
2003: 0,95%
2004: 1,06%
2005: 1,09%
2006: 1,08%
2007: 1,11%
2008: 1,10%
2009: 1,19%
2010: 1,26%

2) Unikostensteigerungen im Vergleich zur Teuerungsrate:

Unikosten:
2000: 1.974 Mio. Euro
2010: 3.608 Mio. Euro = +82%

VPI:
2000- 2010:....+21,1%

Die Steigerungen der inländischen Studierenden kann nicht die Ursache sein:
2000/01:...197.271
2010/11:...205.972 = +4,4%

3) Gestiegene Kosten der Unis in Relation zu den Realeinkommen der Menschen in Österreich.

Würde man die stark gefallen Realeinkommen der Österreicher nach der UBS heranziehen, dann würden etwa -20% der Realeinkommen der Menschen in Österreich den um mehr als 50% gestiegenen realen Kosten auf der Unis gegenüberstehen. Diese 70% an ungünstigen Änderungen scheinen aber doch übertrieben zu sein, 30-50% werden es wohl in der Realität schon sein.

Es ist offensichtlich, dass die Rektoren es nicht schaffen mit den vorhandenen Mittel so zu wirtschaften, dass es zu Gunsten der Studierenden ist. Die Bedingungen an den Unis haben sich ja eher verschlechtert.

Es ist eindeutig, dass auch dieser staatliche Bereich (ein Bereich der Planwirtschaft) die gleichen grausige Phänomen zeigt wie die anderen geschützten Bereiche.

Die Unis unterscheiden sich nur durch die Präpotenz von den ÖBB!

Privatisieren!

... und endlich die zusätzlichen mittel herbeiholen

DANKE! großartige zahlenargumentation. was immer schon zu fühlen war: Sie habens nun belegt. woher haben Sie sowas bloß? :-) und dazu kommt: unbedingt selbständig wollten sie sein ... dann besorgt endlich wie in "vergleichbaren staaten" die mittel von außerhalb. niemand darf kontrollieren, aber der staat soll zahlen. kein wunder dass es im ganzen staat so weitergeht, wenn schon die akademiker so aufgezogen werden.

Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
01.10.2012 18:49
0 0

Re: ... und endlich die zusätzlichen mittel herbeiholen

Diese Daten sind online zugänglich und werden von der Statistik Austria zur Verfügung gestellt.

Auch die Homepage des BMF gibt eine Menge her, genauso wie auch die vom BKA.

Dazu gibt es dann noch die Daten der OECD, von Eurostat, der EZB, der OeNB, sehr übersichtlich auch das CIA World Fact Book.

Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr wird der laufende Wahnsinn klar.

Re: Die Rektoren wollen noch mehr Zwangsabgaben verwirtschaften!

irgendwie wird es fad immer wieder diese Statistik zu erklären ! Und damit sich der parteilose freuen kann beträgt die Steigerung nicht 80% seit 2000 sondern wahrscheinlich weit über 100%, da in der Statistik die FWF Gelder (parag. 26 Gelder) fehlen, da diese ad personam vergeben werden und so nicht in die nach der Vollrechtsfähigkeit fallenden Bilanzen aufscheinen.

Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
01.10.2012 17:37
1 0

Danke für die Information!

Bei einer Gesamtbetrachtung der Kosten für die Österreichische Staatlichkeit werden die FWF Gelder aber auch keine Rolle mehr spielen.

Es ist die Gesamtheit der Staatsausgaben, welche zunehmen unfinanzierbar werden wird. Es war ja schon 2011 (Hochkonjunktur) so, dass die 40.000.- Euro an Zwangsabgaben pro Haushalt dieser Staatlichkeit nicht gereicht hat, es mussten erhebliche neue Schulden gemacht werden.

Den Bedarf dieser Staatlichkeit, den können die Bürger Österreichs niemals erfüllen. Um diese Gelder der Staatlichkeit zur Verfügung stellen zu können muss doch eine Leistung erbracht werden, welche diese Gelder erwirtschaftet. Das ist doch niemals möglich, dazu müssten die Menschen der Realwirtschaft Wunderwuzzis sein.

Sämtliche Paragraphen, Rechtsfähigkeiten werden schon bald der Zahlungsunfähigkeit des Staates zum Opfer fallen. Das geht doch so gar nicht anders.

Ein Restrisiko, dass die Bürger vorher rebellieren ist aber noch immer vorhanden. Die mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung haben es genauso so satt wie die Leister, welche einen erheblichen Teil deren Leistung an die Staatlichkeit abliefern müssen.

Sicher ist nur, dass dieses System sich in wenigen Jahren selber zerstört haben wird.

Unklar ist, was danach kommt. Bekommen wird die umfassende Planwirtschaft oder eine freie und reife Gesellschaft, welche auf der Basis der Menschenrechte neu aufbaut?

Re: Die Rektoren wollen noch mehr Zwangsabgaben verwirtschaften!

Eine der sinnvollsten Institutionen in die man investieren kann, sind Universitäten!!

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
01.10.2012 15:27
0 0

Re: Re: Die Rektoren wollen noch mehr Zwangsabgaben verwirtschaften!

Sinnvoll für wen ?
Sinnvoll von wem ?

Eine Investition ist nur Sinnvoll wen sie eine Rendite abwirft !

Also was bekommt der Investor ( Steuerzahler ) vom ( deutschen ? ) Hochschulabgänger ( der sich in die USA absetzt wenn er etwas kann ) ?

Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
01.10.2012 12:30
0 0

Bei sinnvollen Investitionen kommt aber dann auch was zurück!

Die Investitionen (Kosten) der Unis sind aber eher mit dem kranken Tunnelbau für die ÖBB vergleichbar.

Nur mit den Zinsen könnte man die Waren und Menschen mit Helikopter über die Berge und Hügel transportieren.

Wo der Sinn für die Österreicher ist, dass mit deren Zwangsabgaben in die universitäre Ausbildung von etwa 60.000 Gaststudierende zu investieren, das wissen wohl nur noch gläubige Ideologen, welche die Menschenrechte mit durch deren kranken Glauben ersetzt haben.

Antworten Gast: 01102013
01.10.2012 10:34
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UNIS

Kann ihrem Posting nur zustimmen - aber privatisieren ist auch keine Lösung. Das UG gehört revidiert, und an die Unis wieder klare Regelungen.

Die Rektoren können nicht wie Unternehmer agieren, da sie keine Erträge selbst erwirtschafen müssen sondern immer nur die Hand aufhalten und fordern - sich aber umgekehrt nicht in die Karten schauen lassen wollen!

Der gesamt Bereich muss TRANSPARENTER werden - alle GEHÄLTER offen gelegt werden! Dann weiss man wo das Geld hingeht - dort eine Zulage, da eine Prämie usw...

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
01.10.2012 10:56
0 0

Re: UNIS

Wieso ist privatisieren keine Lösung ?

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast2
02.10.2012 09:03
0 0

Re: Re: UNIS

Privatisierung bringt einerseits den Vorteil von mehr Effizienz.

Die Nachteile: Man müsste zusätzlich zu den anfallenden Kosten Gewinne erwirtschaften (für die privaten Großinvestoren). Zudem müsste man sich bei den Löhnen privatwirtschaftlichen Verhältnissen anpassen (oft Lohnerhöhungen) damit man Personal bekommt (Vorteile eines Staatsbetriebes fallen ja weg). Studiengebühren wären saftig hoch - ein gerechtes Stipendiumsystem zu schaffen ist nicht einfach bis unmöglich.
Insgesamt könnten die Unikosten -bei gleichem Niveau in Forschung und Lehre - (über Studiengebühren, staatliche Zuschüsse usw) sogar steigen.

Unis werden immer von Steuergeldern leben! (entweder direkt oder indirek über Zuschüsse und Gebühren)

Weiterer Nachteil: Die Bildung wäre komplett in der Hand der momentanen Bedürfnisse der Wirtschaft. d.h. Blasen und Schweinezyklen würden noch verstärkt werden - Flexibilität abnehmen. Bereiche die sich momentan nicht eins zu eins in € umrechnen lassen könnten unter dem Tisch fallen.

Also statt vollkommener Privatisierung mehr auf den Wettbewerb zwischen den Universitäten setzen!

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Re: Re: UNIS

Ist die Frage: Wie privatisieren.

Einen guten Freund vom Herrn Töchterle als Geschäftsführer mit 100% Eigentum des Ministeriums oder gänzlich der Privatwirtschaft übergeben (= Gewinnabsicht).


Gast: ASVG-Sklave
01.10.2012 08:37
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Helft Euch endlich selbst!!!

Wenn die werten Professoren und Dozenten jene Zeit die sie mit kindischsten internen Streitereien zB. um Raumzuteilungen dazu verwenden würden, am Markt nachgefragte Leistungen zu erbringen und dafür gutes Geld einzunehmen welches ihrem Institut (und nicht ihnen selbst!) zukommt, wäre das Problem nachhaltig gelöst. Aber es ist halt viel bequemer, die Hand aufzuhalten und zu fordern statt seinen pragmatisierten Hintern zu bewegen und kreativ zu agieren wie das ein Grossteil der nicht akademisch gebildeten Bevölkerung tagtäglich vorzeigt / vorzeigen muss um zu überleben.
Und für Disziplinen die sich da naturgemäss schwer tun weil geisteswissenschaftlich: In Ländern wo sich Unis komplett selbst finanzieren müssen, haben genau jene Orchideendisziplinen die mit Abstand höchsten Budgets und 35% der Studienplätze sind Vollstipendien: Harvard, Yale, Berkeley & Co. Ende der faulen Ausreden!

Gast: radius
01.10.2012 08:34
2 0

Wie wäre es, Herr Rektorenchef, würden Sie mal die BIG an die Kandare nehmen.

Die BIG ist ein reiner Politikeraufbewahrungsstadel.

Gast: Peterundich
01.10.2012 08:24
1 0

Das müssen Sie verstehen Herr Heinrich Schmidinger.

Es ist doch wesentlich wichtiger eine Webseite um 4.4 Mio zu renovieren als Österreichs Kinder zu bilden.
Sie verkennen hier die Prämissen.

 
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