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Uni-Zugang: Töchterle kündigt baldige Einigung an

01.10.2012 | 13:12 |   (DiePresse.com)

Bei den Verhandlungen über Uni-Zugangsregeln spieße es sich "an nix mehr", so der Wissenschaftsminister.

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Einmal mehr hat Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) eine baldige Einigung über künftige Zugangsregelungen an den österreichischen Universitäten angekündigt. Nachdem er erst am Freitag in der "Presse" davon sprach, dass lediglich die Feinabstimmung fehle, gibt er sich weiter optimistisch: Er hoffe, dass es in "allernächster Zeit" ein Ergebnis geben werde, sagte Töchterle am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Bei den Verhandlungen über Uni-Zugangsregeln spieße es sich "an nix mehr", meinte Töchterle.

Er habe sich bereits mit SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl über einen Testlauf für die Studienplatzfinanzierung in stark nachgefragten Fächern geeinigt. Dass man nicht wie ursprünglich avisiert bis Ende September übereingekommen sei, hänge mit einer Fülle an notwendigen Implikationen im Gesetz zusammen, argumentierte Töchterle.

Bei Lehrerbildung ebenfalls "sehr weit"

Der Minister erklärte überdies, dass er "auf jeden Fall" noch in dieser Legislaturperiode die gesetzlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Lehrerausbildung anstrebe. Die Reform sei "kein Match", sie sei nur in einer Kooperation der Universitäten und der pädagogischen Hochschulen möglich. "Die Lehrerausbildung muss eine Wissenschafts- und Forschungsfundierung haben. Das ist unumgänglich", erklärte der Minister. Und diese würde es eben nur an Universitäten geben.

In der Frage der Curricula sei er in den Verhandlungen mit Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) "sehr weit", hier erwarte er demnächst eine Einigung. Die Institutionen-Frage sei "etwas komplexer", aber auch dabei gebe es einen Grundkonsens. "Dieser lautet, dass es nicht ohne Kooperation geht. Wir feilen hier an Details", sagte der Wissenschaftsminister.

Gesetzesänderung soll Fusion ermöglichen

Töchterle nahm überdies zur der unter anderem auch von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) angestrebten Wiederzusammenführung der Medizinischen Universität und der Uni Innsbruck Stellung: Er habe einen Auftrag für die Vorbereitung einer entsprechende Gesetzesänderung erteilt. Sein Ziel sei es, diese noch in dieser Legislaturperiode herbeizuführen und somit die Institutionen zusammenzuführen zu können. "Ob eine Fusion möglich ist, hängt aber von den Universitäten selbst ab. Sie müssen es selber wollen", sagte Töchterle. Derzeit würden von den Universitäten eingesetzte Arbeitsgruppen die Vor- und Nachteile diskutieren und die Ergebnisse demnächst der Öffentlichkeit präsentieren.

Den Gesamtschul-Vorstoß Platters und das damit einhergehende geplante Pilotprojekt in Tirol nannte der Minister einen "interessanten, wegweisenden Versuch". Damit werde "Bewegung erzeugt" und würden vor allem die Probleme in Ballungsräumen aufgegriffen. Zudem würden dabei auch die "gymnasialen Elemente beibehalten", erklärte Töchterle.

(APA/Red.)

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6 Kommentare

Scheibe

.... und die Erde ist eine Scheibe !

Gast: NocheinParteiloser
01.10.2012 17:28
0 0

Wieder nur Ankündigungen, für die Österreicher kann aber nichts Brauchbares rauskommen!


Diese Entscheidungsträger sind von der Partei in Stellung gebracht worden um die Interessensgruppen (Lobbyisten) innerhalb der Partei zu vertreten.

Die Entscheidungsträger müssen auch so handeln, dass es der Ideologie der Partei entspricht.

Die Entscheidungsträger brauchen dann noch Entscheidungen, dass die Wähler nicht die ganze Partei aus der Regierung wählen.

Die Entscheidungsträger von 2 Parteien müssen nun diese Punkte aus 2 verschieden Parteien in Einklang bekommen. Eine gewaltige Aufgabe.

Nur, es kann niemals zu einer Übernahme und Berücksichtigung der Interessen der Österreicher kommen!

Es wird wieder nichts herauskommen was zum Nutzen der Bürger ist, zum Nutzen der Studierenden ist, oder Österreich als Ganzes vorwärts bringen wird.

Es wird eine Lösung kommen, welche alleine den Beschäftigten auf den Unis weniger Studierende bescheren wird, wahrscheinlich inländischer Studierenden, und damit die geringen Leistungsanforderungen der öB weiter reduzieren wird. Die Kosten aber, die Kosten werden sicher weiter steigen und werden dann den Bürgern in Form von noch höheren Zwangsabgaben abgepresst werden.

Mit Sicherheit wird sich das sehr schlechte Kosten- Nutzenverhältnis weiter verschlechtern.

Das ist aber kein Problem, welches nur diesen Herrn betrifft. Es ist ein Problem, welches seit Dekaden auf die Österreicher wirkt und in Summe einen schweren Schaden angerichtet hat!

Re: Wieder nur Ankündigungen, für die Österreicher kann aber nichts Brauchbares rauskommen!

Wenn wer bei einer Partei ist, dann gehört man dieser Partei aus ideologischen Gründen an - und daher ist nichts grundlegend Böses dabei, wenn man ideologisch denkt und handelt. Und Parteien gehören zu einer Demokratie wie Wahlen - daher gehören Ideologien zur Demokratie.

Gast: sturm der liebe
01.10.2012 15:09
0 1

er kann nicht rechnen.

und er kennt auch niemanden, der rechnen kann.

aber er kann ministrieren.

das war die zutat des tages.

Gast: GAST37863290cnn3777
01.10.2012 13:52
3 0

UNIBUDGET an WESTEUROPÄISCHEN STANDARD ANPASSEN

Die sollen nicht immer nur von Zugangsregeln und Studiengebühren plappern, sondern sich endlich auf die budgetären Standards der Westeuropäer begeben: Die TU München erhält vom Staat bei vergleichbaren Studentenzahlen doppelt soviel Geld vom Statt als die TU Wien, die ETH Zürich sogar 4X soviel!! Solange diese Erhöhungen in Österreich nicht erfüllt sind, brauchen sie von gar nichts anderem reden!

Re: UNIBUDGET an WESTEUROPÄISCHEN STANDARD ANPASSEN

ah ja, noch ein stronachwähler... äpfel und birnen miteinander zu vergleichen ist aber schon ok, oder? setvyskaiser, kein wunder, dass das land vor die hunde geht...

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