THE-Ranking: Die besten Unis der Welt

Bild 1 von 13


Das THE-Uni-Ranking hat sich inzwischen als die wichtigste Hochschul-Rangliste etabliert. Für die Platzierung zählen insgesamt 13 Indikatoren, von Forschung und Lehre bis zu Ruf und Erbe der Universität. Es folgen die zehn bestgereihten Unis der Welt.

Bild : (c) imago/Xinhua (imago stock&people)

» Mehr Bildergalerien
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
54 Kommentare
 
12

Innovative Forscher ersticken in Bürokratie

Administrationen, die ihre Studenten mit Bürokratie quälen und Seilschaften, die bestehende Machtpositionen zementieren, lassen auch zukünftig kaum Verbesserungen erhoffen. Denn gute Wissenschaft ist selbstkritisch und nicht selbstgefällig.

rnkings- qualitätskriterien?

man sollte sich mal lieber genauer ansehen welche ach so relevanten kriterien hier heran gezogen werden...
Solardecathlon 2013 hat so einiges ins rechte licht gerückt, auch in bezug auf caltech, ebenfalls teilnehmende universität (sicher eine großartige uni, die viele möglichkeiten bietet, wenn man das geld hat um dort zu studieren!), wenn man sich dann noch ansieht, mit welchen summen wer agieren mußte und welche erschwernisse für nicht USA unis bestanden, relativiert sich so einiges... deutschland hat zuvor gewonnen, das resümee der USA? : nicht USA Unis sind nicht mehr zugelassen... so macht man das in Übersee, man elemiert konkurrenz so, oder halt auch so...

......

Wenn man bei uns 3 Unis (Linz, Salzburg, Klagenfurt) und einige FHs schliessen würde hätten wir immer noch mehr als genug Bildungseinrichtungen und man könnte das Geld viel konzentrierter verwenden, wir leisten uns einfach für 7 Mio Einwohner viel zu viele kleine Unis nur weil jeder Landeshauptmann eine will.

Aber es zeigt sich eben in Österreich auch für wichtiges wie Kernaufgaben des Staates (Polizei, Heer, Justiz) oder Bildung bleibt kein Geld dafür wird der Sozialsektor aufgeblasen und Pöstchen geschaffen.

No suprise

With the neo-Communist practice here at the Univerties it is not at all suprising. What is needed above all are FEES, with state support for the poor, to be repaid when earning, or sponsorship the latter on a similar basis. Also a 'Eingungs' test is also a MUST. A university is not a Kindergarden for all. Also an age limit should be introduced as this level of education is a bis for Life Earning and NOT simply have some title on ones grave headstone. Time for thoughts and changes or Austriam will stay the 'Drottel of tjhe World'.

Uni-Ranking

Und was ist für einen Studienplatz an diesen besten Unis zu bezahlen? Wie würde ein Ranking von Universitäten mit freiem Zugang wie der Wiener Universität ausschauen? Das jetzige Ranking ist meiner Ansicht nach ein Vergleich wie zwischen sauteuren Edelbirnen und Wildäpfeln, die auch beide als Obst bezeichnet werden!!!!

Re: Uni-Ranking

ETH/Zürich Etat/Studenten 68.819 EUR - Studierende/Prof 39,6
TU München Etat/Studenten 33.436 EUR - Studierende/Prof 71,8
TU Wien Etat/Studenten 6.841 EUR - Studierende/Prof 218,2

Bei der ETH Zürich zahlt man ca. 550 Euro pro Semester Studiengebühren, das ist nicht wirklich viel.
Die öffentlichen Mittelt für die ETH Zürich waren 2013 950 Mio Euro für 18.178 Studierende. Die TU Wien hatte für knapp 30.000 Studierende 2013 ein Jahresetat von 203 Mio Euro.

Re: Re: Uni-Ranking

Da frägt man sich schon mal, wie die Schweiz das bei einer Staatsquote von 33% schafft, und Österreich bei einer Staatsquote von 52%!! nicht.

"Europa neu erfinden". . . die kulturell, sozial und wirtschaftlich fortschrittlichste Zivilisation bedürfte altruistischer Politiker, einer Politik für eine soziale Marktordnung und sozial gerechter Steuern.


kleine handwerkstrukturen, nischen INdustrien erzeugen schwache unis

Gute Unis sind meistens mit Unternehmen verbunden die in Schlüsseltechnolgien den Weltmarkt bestimmen. Wenn in den USA bsp. Raketenabfangsysteme entwickelt werden sind dafür höchst komplexe schnelle Computerbausteine mit den entsprechenden technischen Rahmenbedingungen notwendig. Höchstwahrscheinlich haben die dort auch lauter Chipfabriken.

Hierzulande ist das nicht möglich, denn was bitte schön wird in Österreich an Hochtechnolgie entwickelt. Die Mannerschnitten oder Sachertorten Fabrik stellt keine hoch komplexen Fragen an Forscher. Deshalb forschen unsere Wissenschaftler so in der Gegend rum. Man hört bei den Kollegen was und forscht alibimässig eben ein bisschen hinterher. Schreibt verstaubte wissenschafftliche Arbeiten, die in der Praxis jedoch leider nirgends Anwendung finden können oder gar Arbeitsplätze schaffen würden.
In der Schweiz gibt es neben CERN einen Pharmasektor und eine sehr starke Finanzindustrie selbst einen Weltkonzern in der Elklektrobranche haben die mit ABB, die vielen Erfindungen und Innovationen nicht zu vergessen. Das da die ETH so gut abschneidet ist fast logisch.Zu der österreichischen Lage, das ist so wie im Fussball. Wenn Jugendliche in der Bezirksliga von Amateuren ausgebildet werden, ist das eben ein Unterschied ob das Talent in einem TOP Verein trainiert wird. Und man diese dann vergleicht.
Sprich gibts hierzulande erfolgreichere ehrgeizigere Unternehmen, die sich nicht in Nischen verstecken, sollte die Qualität der Ausbildung besser werde

hIER nIx deiTSch sorri


Re: kleine handwerkstrukturen, nischen INdustrien erzeugen schwache unis

der kommentar ist so etwas von mies:

1) die chips werden meist in china hergestellt
2) es gibt z.b. eine chipproduktion in villach (infineon)
3) ABB gibt es auch in wien
4) es gibt bereiche in denen unsere unis vorne mit dabei sind
5) den ersten teil ihres zweiten absatzes, ist so etwas von falsch und primitiv geschrieben (ich vermute am stammtisch), dass ich mir sicher nicht die zeit nehme und ihnen ein paar beispiele aufzuzeigen (vielleicht finden sie etwas im internet)

also vorher denken, dann schreiben!

Ein Troll...

...ich bewundere Leute, die auf sowas überhaupt antworten.

Zu erwähnen wäre noch, dass die FH Hagenberg (wenn auch keine Uni) in bestimmten Bereichen Weltspitze ist.

Re: Ein Troll...

eigentlich haben sie recht...aber naja die hoffnung stirbt zuletzt

Mal zur Klarstellung

Diese Unis schneiden in der Wertung so gut ab, weil in ihnen gute Forschung betrieben wird, nicht notwendigerweise gute Lehre. Natürlich gehen aber die höchstmotivierten Studienanfänger auch an die renommiertesten Universitäten, wodurch auch die Qualität der Absolventen hoch ist.
Jedenfalls hat schlechte Bewertung nichts (!) mit Studiengebühren, vollen Hörsäälen oder schlechten Maturanten zu tun, sondern in erster Linie mit den langfristigen Möglichkeiten, die einem Forscher geboten werden - also mit Geld!
Die ETH Zürich, jedes Jahr unter den Topplatzierungen, erhält jährlich über 1 Milliarde vom Staat. Damit lässt sich dann auch was anfangen.

Re: Mal zur Klarstellung

Gehrer hat die Unis in die "Selbstständigkeit" entlassen, damit sie sich selbst finanzieren. Seither stieg der Druck, Drittmittel von der Industrie zu aquirieren, auf Kosten der unabhängigen Forschung

Bei jedem Ranking fühlen sich Leute berufen, ihre "Rat"-SCHLÄGE auszuteilen, die dazwischen zum Glück schweigen.

.

Die Gleichmacherei beginnt zu wirken

Die Qualität der Unis ist doch völlig uninteressant, wichtig ist nur, möglichst viele Akademiker zu produzieren und Titel zu vergeben. Bald braucht man für den Hausmeisterjob einen Bachelor ( oder wie immer das Ding heißt ! Die Italiener sagen wenigsten Triennale ..).
Auch kein Problem, senken wir das halt Niveau.
Danke rote/grüne Bildungspolitik !

Wenn ich meiner jüngsten Tochter, sie studiert Genetik, zuhöre, kommt mir das Grausen im Vergleich zur TH ( jetzt - nona - TU) in den 60ern und 70ern.

Dipl.-Ing. (wirkl.)


Re: Die Gleichmacherei beginnt zu wirken

Man braucht das für die Statistik.
Wer braucht in diesem Profitsystem überhaupt hochqualifizierte Ingenieure?

Re: Re: Die Gleichmacherei beginnt zu wirken

Sie haben teilweise recht, aber wir haben glücklicherweise noch ein bisschen industrie die nicht nur dienstleistet, sondern auch produziert!

falls eben nicht nur 0815 billigschrott von der stange produziert werden soll, braucht man eben noch handwerker, techniker und eben auch ingenieure die sich auskennen und ordentlich arbeiten. schlicht die, denen man am ende des monats, nach dem sie sich ordentlich ins zeug gelegt haben, nochmal schön in die tasche greift!

Re: Re: Re: Die Gleichmacherei beginnt zu wirken

Genau hier liegt das Problem. Wir haben hochqualifiziertes Personal und auch innovative Klein- und Mittelbetriebe, die ausgeplündert werden und wir haben Politiker und Manager in Großbetrieben, die keine Ahnung haben und nur Profit im Kopf haben statt ein nachhaltiges Wirtschaftssystem. Das kann nicht gut gehen und viele Menschen beginnen das auch zu begreifen. Wo nur Geld im Hirn ist, ist sonst nichts drin.

Man verliert eben keine Kriege

Dadurch geht man naemlich zu Grunde.

"Österreich neu erfinden". Schluß der rot-scharzen Misswirtschaft . . . Mut zur AfÖ!


Dafür haben wir

so ziemlich die höchste Parteienförderung ... irgendwo muss man doch Prioritäten setzen !

Re: Dafür haben wir

Da hast Du auch wieder recht.

Studiengebühren

Da das Ranking von Unis aus den USA, einem Land in dem das Studieren ohne Stipendium sehr teuer und oft nur gegen Kredite möglich ist, angeführt wird sollte man sich möglicherweise über das Bildungssystem Gedanken machen.

Ich finde es zwar richtig und wichtig, dass jedem eine Studium ermöglicht wird der Interesse daran hat. Dennoch, die meisten Studenten die ich kenne haben alles andere als viel zu tun. Andere wiederum gehen studieren um nicht arbeiten zu müssen oder "weils gerade Spaß macht".

Um an einer "Eliteuni" in den USA zu studieren nehmen viele Studenten Kredite auf und verschulden sich. Einerseits ist das natürlich bedenklich wenn junge Studenten schon so hoch verschuldet sind, andererseits entsteht dadurch das Gefühl (bei den meisten) das Studium erfolgreich abschließen zu müssen.

Möglicherweise würde eine Studiengebühr von 1000€/Semester dabei etwas helfen. Zudem würde sie das Budget der Unis etwas aufbessern.

Prestige

"Die kleine, spezialisierte Uni sticht besonders durch die Zahl der prestigeträchtigen Nobelpreise hervor"

Wenn man schon so etwas schreibt könnte man vielleicht auch dazu schreiben welche Nobelpreise prestigeträchtig sind und welche nicht.

 
12
AnmeldenAnmelden