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Ranking: Uni Wien stürzt ab

03.10.2012 | 20:12 |   (Die Presse)

Die Uni Wien ist die einzige österreichische Uni unter den Top 200. Experten warnen vor zu geringen Investitionen.

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[WIEN/BEBA] Die Freude währte nur kurz: Im Vorjahr hatte die Universität Wien in einem der wichtigsten Hochschulrankings Boden gutgemacht und war um mehr als 50 Plätze nach vorn gesprungen. Heuer rutscht sie wieder um 23 Plätze ab – und landet im aktuellen „Times Higher Education“-Ranking (THE) auf Platz 162.

Die Uni Wien ist damit die einzige österreichische Uni unter den Top 200. Phil Baty, Herausgeber des Rankings, warnt: „Österreich verliert seinen Status im Hochschulbereich.“ Das Problem sei klar auszumachen: Es fehlt das Geld. Österreich gebe weniger für höhere Bildung als die OECD-Länder im Schnitt aus. Studiengebühren, sagen die Rankingmacher, könnten helfen – allerdings auch nur bedingt. „Ohne ernsthafte Investitionen in seine Top-Unis muss Österreich damit rechnen, bald überhaupt aus dem Ranking zu rutschen“, hieß es am Mittwoch.

An der Spitze des Rankings bleibt übrigens das California Institute of Technology, Platz zwei teilen sich Oxford und Stanford. Erst auf Platz vier folgt der langjährige Rankingsieger Harvard. Erste Uni außerhalb der USA und Großbritanniens ist wie üblich die ETH Zürich (Rang zwölf).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.10.2012)

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78 Kommentare
 
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Gast: deutschemeister
07.10.2012 10:56
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mit dem Töchterle ist das

doch kein Wunder, man sollte ihm die Position des Pförtners offerieren, das einzige, was dem einfällt,
sind Studiengebühren.

Gast: deutschemeister
07.10.2012 10:56
0 3

mit dem Töchterle ist das

doch kein Wunder, man sollte ihm die Position des Pförtners offerieren, das einzige, was dem einfällt,
sind Studiengebühren.

Die Uni Wien...

ist die schlechteste und gleichzeitig teuerste Universität auf der Welt! Es zählt nur noch Ideologie und Gender.

Re: Die Uni Wien...

einfach nur dumm diese Aussage

Gast: Wirsinddie Größten
05.10.2012 08:36
7 0

Ich kenne Professoren

die haben in ihrem eigenen Fachgebiet nicht eine einzige erstzunehmende Publikation vorzuweisen. Ich weiß von Professoren, die sind überhaupt ohne Publikation im betreffenden Fachgebiet berufen worden, nur weil es fakultätsintern gerade bequem war.

Andere Professoren haben seit mindestens 10 Jahren nichts mehr publiziert, spielen sich aber in den Gremien der Fakultät auf, als wären sie Nobelpreisträger. Ihr primäres Anliegen ist es, Freunde nach oben zu hieven, Gegner zu vernichten (das sind automatisch die wenigen, die wissenschaftlich arbeiten) und eventuell noch ihre Söhne und Töchter unterzubringen (am besten gleich auf derselben Fakultät). Die Evaluierungen sind ein Witz. Da wird alles durchgewinkt und selbst wenn nichts da ist, heißt es, wir sind hoffnungsfroh, dass das betreffende Institut in Zukunft Großartiges leisten wird.
Diejenigen Evaluierungen, die ehrlich die Missstände anprangern, werden einfach unter Verschluss gehalten. Den Mitarbeitern des Instituts wird von höchster Ebene mitgeteilt, dass ein Disziplinarverfahren droht, wenn sie Informationen daraus publik machen.

Und wenn die internationalen Evaluierungen schlecht ausfallen (die man leider nicht beeinflussen kann), dann heißt es, ist eh Quatsch, die Amis sind schuld.

Re: Ich kenne Professoren

ich kenn diese Professoren nicht - und so wie dargestellt ist auch theoretisch nicht möglich - ausser, dass manche ältere Professoren in den letzten Jahren nichts publiziert haben

Antworten Antworten Gast: WirsinddieGrößten
06.10.2012 15:55
3 0

Re: Re: Ich kenne Professoren

Leider entsprechen diese Ausführungen voll und ganz der Wahrheit.

Sind es "alte Professoren"? "Alt" ist relativ.

Antworten Gast: dottore2011
05.10.2012 20:07
0 0

Re: Ich kenne Professoren

und welche richtungen betrifft das?

Antworten Antworten Gast: Dr-Faustus
06.10.2012 11:27
4 0

Re: Re: Ich kenne Professoren

Dürften Juristen sein...

Re: Ich kenne Professoren

ganz Ihrer Meinung. Ich würde gerne lesen, was so da geschrieben würde, wenns umgekehrt wäre.

Gast: Akademiker mit Ehr'
04.10.2012 20:23
2 0

Ranking

Und zieht man bei der Bewertung die Einrechnung der Nobelpreisträger der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ab, dann ist die Uni Wien im Nirgendwo...

Gast: nasewiß
04.10.2012 20:00
2 0

traurig aber wahr

bildung ist nicht nur eine frage des geldes. in erster linie geht es darum, daß die hellen köpfe an einer universität einen platz finden, wo si junge menschen mit neuen ideen inspirieren können. was wir jedoch dort finden ist protektionierter beamtenapparat ohne geist und verstand.

Gast: anzweifelbar
04.10.2012 19:50
0 0

Fabelwesen Ranking

in einem kürzlich geführten Gespräch mit englischen Hochschulprofessoren beklagten diese die grassierende spoonfeeding-Kultur an ihren Universitäten und sehen neidisch auf die bei uns noch gelebte Praxis eigenständiges Arbeiten von den Studierenden zu verlangen (wird zwar auch hierzulande weniger) der allgemeine Tenor war- warum lasst ihr zu, dass eure Universitäten von der Politik mutwillig zerstört werden-eure Studierenden das eigenständige Denken verlernen, ihre Kritikfähigkeit einbüßen, zu Akklamationsmaschinen à l'anglaise ou américaine verkommen.
et ceterum censeo- ein besseres Abschneiden in Rankings ist damit vermutlich garantiert

Gast: Gut informiert
04.10.2012 15:41
2 2

Manipulation der Englaender

Ich werde auch mein eigenes Ranking machen und Oxford herabstufen. Viele dieser vermeintlichen Schmieden von Eliten, wo sich die Anglosachsen immer Selbstlob spenden, bilden die Jugend zu Einfaltspinseln aus, wenn nicht zu gefaehrlichem, menschenfeindlichem Verhaltenö gepraegt durch die anglo-saxon Mono-Kultur. Am besten sie machen ein Classement unter sich selber und wir, the rest of the world, machen unseres ohne sie.

Experten warnen vor zu geringen Investitionen....

...dazu brauchts Experten?? Das hätte der Schulwart auch gewusst! ....

Gast: Das Recht geht vom Volk aus!
04.10.2012 13:32
6 0

Was erwartet man sich?

Wenn in einem Land "Erfolg" denselben Stellenwert hat wie Fußpilz darf man sich nichts anderes erwarten. Es frustriert, raubt einem die Moral und zudem ist dieses neoliberale Modell keine Studiengebühr, kaum Aufnahmehürden und ein absolut freier Unizugang sind dadurch ohnehin der endgültige Sargnagel für JEDE Spitzenuniversität.

(Entweder man schränkt die Zugänge auf Grund der Plätze und Kosten ein oder man hebt Studiengebühren (von mir aus Sozialgestaffelt) ein und deckt so zumindest einen Teil der Ausbildungskosten)

Und wenn sich die ÖH wegen knapp 400€ (etwas weniger) pro Semester aufregt dann sollte sie einmal 1. andere Unis in anderen Ländern anschauen und sich alle 10 Finger für 400€/Sem. abschlecken und 2. sich mal ansehen was manche Studenten pro Monat oder Woche an Geld ausgeben.

Abgesehen davon (um zum Ersten Punkt zurück zu kommen) muss eine andere Einstellung zu Bildung und Erfolg in diesem Land einkehren. Es kann nicht sein dass wenn man 9 Jahre Grund/Unterstufe 5 Jahre Oberstufe (unter diesem Bildungssystem) und 5 Jahre Studium schafft sich schließlich etwas aufbaut und eventuell ein Vermögen aufbaut dann von einem Bundeskanzler (und seinen Krone Lesern und Stammtischpolitikern) hingestellt wird wie ein Schwerverbrecher nur weil man mehr Geld verdient als viele andere.

Das führt dazu dass solche Talente auswandern oder nicht mehr wollen!

MfG ein Bildungspolitikopfer der
Republik Österreich

Re: Was erwartet man sich ohne Studiengebühren ?

Nur was was kostet ist auch was wert. Nichts wert ist das Geld der anderen

Nur in Österreich konnte es sich z. B. der ehemalige Bundeskanzler Klima leisten 30 Semester zu studieren

Nur Österreich konnte sich so einen Bundeskanzler leisten

Gast: NichtschwarzinWien
04.10.2012 12:55
0 1

St.Petersburg

soll ja aufgeholt haben.
Im Artikel wird aber keine nichte-englische Uni außer eben der UNI Wien erwähnt.
Was ist denn, dass für ein Vergleich?
Wir haben keine Studiengebühr die Amis schon...

6 0

Österreich verplempert Geld mit Inseraten

und teuern Hompage's, anstatt Geld in die Wissenschaft und Forschung zu stecken.
Mit 4 Mio € könnten viele Assistenstellen bezahlt werden!!

Gast: Knaller
04.10.2012 12:14
1 0

Kein Wunder

Professoren und Assistenten sind frustriert, Studenten fadisiert und träge und es gibt zu viele "Berufsstudenten", es ist kein Geld da und andauernd gibt es Streit, Streit und wieder Streit zwischen den Parteien. Es werden praktisch keine Entscheidung über notwendige Änderungen getroffen.
Um die Qualität zu heben wären sofortige Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und Schulung des Personals notwendig: organisatorisch, inhaltlich und was Motivation betrifft.
Es muss rasch etwas geschehen. Aber als gelernter Österreicher ist klar, dass nichts geschen wird und österreich bildungsmäss bald ein Entwicklungsland sein wird.

Gee bitte, schickens die Schmied heim ...

... das Bildungsministerium denkt schon so kompliziert dass sie selber keinen Durchblick mehr haben. "Gefangen im Reformjungel"

Gast: reddd
04.10.2012 11:57
0 0

schah

Ö hat eine der niedrigsten akademikerquote in Europa und selbständigen gleichzeitig.

Die Richtung ist klar

Die Politik möchte keine Akademiker, sondern Arbeitssklaven. Besser von Anfang an Steuern kassieren, als das Geld für Unis ausgeben. Bildung ? Neue Mittelschule !

Tu felix Austria

Gast: MZ3
04.10.2012 11:22
0 0

Geld UND Hausberufungen


Antworten Gast: nageh
04.10.2012 19:55
1 0

Re: Geld UND Hausberufungen

die Hausberufungen sind mit der Lupe zu suchen-wir erhalten eine Armada von deutschen Selbstdarstellern mit "klingenden" Lebensläufen

Haben sie ein besseres Ergebnis erwartet??...


....angesichts der ausländischen Studenteninvasion, einer unfähigen Bildungspolitik und laufenden Kürzungen???

Diese Regierung ist unfähig, Zukunftsthemen zu meistern und gefährdet somit nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort.

Aber was will man erwarten, schliesslich braucht man ja nur den Taxiführerschein um Bundeskanzler zu werden.

 
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