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Uni-Gebühr: Neuregelung steht bevor

26.10.2012 | 18:48 |  JULIA NEUHAUSER (Die Presse)

ÖVP als auch SPÖ halten es für möglich, sowohl beim Thema Studiengebühren als auch beim Hochschulzugang am 9. November eine Einigung zu erzielen. Der Verfassungsgerichtshof macht Druck.

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Wien. Lange galt eine politische Einigung über die Studiengebühren als undenkbar – zu unterschiedlich waren zumindest die offiziellen Positionen von SPÖ und ÖVP. Nun wird es immer wahrscheinlicher, dass sich die Koalitionspartner bei ihrer Regierungsklausur am 9.November auf eine Neuregelung der Gebühren einigen. Dabei soll es sich weder um eine reine Reparatur des alten Gesetzes handeln noch um eine flächendeckende Wiedereinführung der Gebühren.

Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) selbst ließ dies in der Vorwoche erstmals anklingen. Nun legt man im Büro des Vizekanzlers noch einmal nach: Die Chancen auf eine Neuregelung der Studiengebühren bei der Regierungsklausur würden „sogar sehr gut stehen“, heißt es auf Anfrage der „Presse“. Die lang ersehnte Einigung bei der Regierungsklausur zu erzielen, sei „ein stimmiges Signal“, sagt Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP). Denn immerhin sei Bildung ein zentrales Anliegen der Regierung.

Auch der Koalitionspartner SPÖ ist versöhnlich gestimmt: „Wir bemühen uns, bis zum 9.November zu einer Einigung zu kommen“, sagt Andrea Kuntzl, die Wissenschaftssprecherin der SPÖ. Priorität habe aber nicht der Termin, sondern der Inhalt. „Es braucht eine wasserdichte Regelung. Wenn es eine Woche länger dauert, zu einer guten Regelung zu kommen, ist das auch okay“, betont Kuntzl im Gespräch mit der „Presse“. Allzu lange dürfe es aber nicht dauern. Denn immerhin sollen die Universitäten schon im Sommersemester 2013 Rechtssicherheit haben.

Dass die Einigung plötzlich so rasch erzielt werden könnte, hat einen einfachen Grund: Der Verfassungsgerichtshof macht Druck. Vor nicht einmal zwei Wochen gaben die Höchstrichter bekannt, dass sie an der Rechtmäßigkeit der autonomen Einhebung von Studiengebühren zweifeln und ein entsprechendes Prüfungsverfahren einleiten werden. Acht von 21 heimischen Unis heben derzeit in Eigenregie Studienbeiträge ein. Das könnte ihnen der Verfassungsgerichtshof schon bald verbieten.

 

Keine bloße Reparatur

Sowohl SPÖ als auch ÖVP müssen nun von ihrer Blockadehaltung abweichen. Bereits seit der Aufhebung der alten Studiengebührenregelung durch den Verfassungsgerichtshof Ende Februar 2012 waren die Fronten zwischen den Koalitionspartnern verhärtet. Die SPÖ konnte sich lediglich eine Reparatur des Gesetzes vorstellen. Demnach sollten die 363,36 Euro pro Semester weiter nur jene 15 Prozent der Studierenden zahlen müssen, die entweder die Mindeststudienzeit um mehr als zwei Semester überschritten haben oder aus Nicht-EU-Staaten kommen. Für jene Unis, die derzeit in Eigenregie Studiengebühren einheben, hieße das, dass sich zumindest an der Höhe der Einnahmen nichts ändern würde. Einziger Unterschied: Sie könnten die Studiengebühren wieder auf rechtlich sicherer Basis einheben.

In der ÖVP wurde dieser Vorschlag stets abgelehnt – man wolle keinem „Flickwerk“ zustimmen. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) pochte indes auf eine allgemeine Wiedereinführung der Studiengebühren und machte Werbung für das von ihm ausgearbeitete Modell. Dieses sieht vor, dass die Universitäten künftig ermächtigt werden sollten, die Höhe der Gebühren selbst festzulegen. Zahlen sollten aber nicht nur Drittstaatsangehörige und Langzeitstudenten, sondern die Mehrheit der Studierenden (mit Ausnahme jener, die Studienbeihilfe beziehen). Die Grenze sollte dabei bei 500 Euro pro Semester liegen.

Nun zeigt sich der Minister erheblich konzilianter: „Wir streben bei den Studienbeiträgen einen Kompromiss an, der sich zwischen der ,reinen Reparatur‘ und einer Neuregelung, wie ich sie bereits vor mehr als einem Jahr vorgelegt habe, bewegt.“ Wie dieser Kompromiss aussehen könnte, darüber wird vorerst noch geschwiegen. Man wolle der Regierungsklausur nicht vorgreifen, heißt es aus dem Büro des Vizekanzlers. Nur so viel: „Eine Koalition hat es eben an sich, dass man Kompromisse schmiedet.“ Aufseiten der SPÖ zeigt man sich dennoch kämpferisch: „Wenn wir eine Einigung treffen, die ganz weit weg von Töchterles Modell liegt, dann liegt diese immer noch dazwischen“, so Kuntzl. Durch die Neuregelung der Gebühren sollte der Personenkreis, der zur Kasse gebeten wird, nicht ausgeweitet werden. Soll heißen: Abgesehen von Drittstaatsangehörigen und Langzeitstudierenden soll weiter niemand zahlen.

 

Warten auf Zugangsbeschränkung

Auch was die Zugangsbeschränkungen betrifft, könnte die Koalition schon am 9.November eine Einigung präsentieren. „Es sollte sich ausgehen, dass die beiden Themen gemeinsam fertig werden“, sagt Kuntzl. Zwar halten sich sowohl SPÖ als auch ÖVP bedeckt, was die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Zugangsbeschränkungen betrifft. Wie „Die Presse“ aber bereits Anfang Oktober berichtete, dürften sich die Koalitionspartner darauf einigen, noch weitere fünf Studienfächer zu beschränken. Bereits ab dem Studienjahr 2013/14 soll es auch in Architektur, Pharmazie, Biologie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften Zugangsbeschränkungen geben.

Auf einen Blick

Studiengebühren. Derzeit heben acht von 21 Unis auf eigene Initiative Studiengebühren ein. Grund: Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hob die bisherige Regelung der Studiengebühren im Februar 2012 auf. Seither konnte sich die Koalition nicht auf eine Neuregelung einigen. Der VfGH hegt auch gegen die autonome Gebühreneinhebung Bedenken und könnte diese bald verbieten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.10.2012)

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61 Kommentare
 
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363 € ist nicht viel!

Die Studenten haben gefühlte 6 Monate Ferien im Jahr. Wenn die 1 Monat davon arbeiten, dann haben sie die Studiengebühren fürs ganze Jahr herinnen und noch ein nettes Trinkgeld dazu.

Die meisten Studenten in meinem Bekanntenkreis befürworten die Studiengebühren. Die Studenten, die dagegen sind, sind ein paar, schreien aber am lautesten. Aber diese respräsentieren nicht die Meinung aller Studenten, was aber viele meinen.

Re: 363 € ist nicht viel!

Also bei mir war es ein Monat...den Rest der Vorlesungsfreien Zeit war ich schwer beschäftigt.
Würden mich meine Eeltern finanzieren, dann wären 5 Monte drin, aber ich muss das ja selber machen. Darum brauch ich die Ferien zum lernen und mein finanzielles Minus das während des Semesters entsteht abzubauen. Das sind 2400€ pro Jahr. Mit Studiengebühren wären es dann 3320€. Dieses Geld muss man erst mal in 2 Monaten (Alles außer Juli und August ist bei mir zum Lernen da) verdient werden. Da gibt es nicht viel, für den Durchschnittsstudenten, wo man das verdient.

Re: 363 € ist nicht viel!

Also das ist reiner Schwachsinn den sie von sich geben - 6 Monate Ferien - bis auf ein paar Kinder wirklich Reicher oder dummer Eltern gibt es das mit dem Nichtstun nicht - Arbeiten, Prüfungen, Forschungsarbeiten, etc. - zuerst sich erkundigen und dann posten ! Wobei ich sage - 363€ ist wirklich nicht viel - aber für den Weiterbestand unserer UNIs völlig unwichtig - es ist der berühmte Tropfen auf dem heissen Stein !

Re: Re: 363 € ist nicht viel!

363 war ein politischer Kompromiss. Frau Andrea Kuntzl and Co. sind sicher nicht dafuer, dass wir 364, 500 oder sogar 1000+ fuer bessere Bildung zahlen und als Ergebnis haben wir den beruhmten Tropfen auf dem heissen Stein.
Eine gewisse Mischung, was die Finanzierung betrifft, ist sicher gewunscht, stosst leider gegen die Mentalitaet der Bevolkerung.

Antworten Antworten Gast: Rechenkünstler
28.10.2012 19:16
3 4

363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Ich kenne jetzt die genaue Zahl der Studenten nicht, aber ich glaube die liegt etwa bei 250.000. Ich komme damit auf etwa 180 Mio € im Jahr. Das ist für Sie ein Tropfen auf den heißen Stein?
Wieviele zusätzliche Professorenstellen könnte man damit finanzieren?

Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

wieviel Professorenstellen ? ist mir nicht wichtig - wir brauchen Lehrende - die Gleichstellung Professoren = Lehrende zeugt von Unkenntnis der universitären Realität - mein Credo "es braucht mehr Indianer und nicht nur Häuptlinge"

Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Naja, momentan sprechen wir aber hier von Studiengebühren für Leute, die aus einem Nicht-EU-Staat kommen oder nicht in der Regelstudienzeit fertig werden....
Und siehe D....Das Geld kommt nicht bei den Unis an, er geht in die Verwaltung oder der Gleichen, nicht umsonst wirds in D wieder abgeschafft. Außerdem wollen sie wirklich das jemand vielleicht nicht studiert, wegen paar Euros? Ich mein, der verdient später mit Studium mehr und kann mehr Steuern zahlen.


Re: Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Naja, Steuern zahlen... vielleicht in D Turkei oder in der Slowakei. Viele Auslandstudenten (derzeit cca 50.000 in Oest.), wie ich, werden zuruckkehren, weil Oesterreich nicht unbedingt den besten Arbeitsmarkt hat. Die Bedingungen in Massenfaechern sind dank dem freien Hochschulzugang einfach katastrophal und viele von betroffenen Studeten wuerden bereit einen Beitrag fuer die Verbesserung leisten-nur die Sozis hindern das.

Re: Re: Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Das erwähnte ich aber in einem anderen Beitrag schon...es ist egal, woher die Studenten kommen, nach dem Studium ist Österreich einfach unattraktiv.
Ich werde auch gehen müssen, wenn ich eine akademische Laufbahn einschlagen möchte. Und selbst wenn ich das nicht machen wollen würde, verdienst man in D oder Schweiz deutlich mehr...

Re: Re: Re: Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

In Deutschland sind die UNI- Gehälter geringer - Professoren. sind in Deutschland weiterhin Beamte und verdienen weniger.

Re: Re: Re: Re: Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Stimmt. Vor der Uni-Autonomie war das auch in Österreich der Fall. In D gibt es aber auch einige bekannte Ausnahmen wie zb die TUM oder Mannheim, dort sind die Gehälter verhandelbar ...

Re: Re: Re: Re: Re: Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

Deutschland knapp 5000€ brutto - Österreich von knapp 5000€ bis sehr viel - 6500€ würde ich sagen ist Durchschnitt.

Re: 363€ ist nicht viel für einen Studenten, aber sehr viel für die Universitäten

+1

Re: 363 € ist nicht viel!

Studenten haben 4 Monate vorlesungsfreie Zeit im Jahr. In dieser Zeit machen sie Prüfungen, schreiben Arbeiten oder machen Pflichtpraktika, die leider nicht oder nur schlecht bezahlt sind.

Die meisten StudentInnen arbeiten auch während des Studienjahres. Man braucht in Wien mind. 1000 EUR/Monat, um Miete, Strom, Gas, Heizung, Lebensmittel und Kleidung kaufen zu können. Dann braucht man noch Skripten, Bücher, Internet, einen Computer (ohne diese Dinge kann man heute leider nicht mehr studieren).

Zeigen Sie mir einen Teilzeitjob, der mit dem Studium zeitlich vereinbar ist, bei dem man 1000 EUR netto verdient. Und dann reden wir weiter über Studiengebühren.

Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Nach ihrer Aufzählung kommt ein Student auf weit mehr als 1000 € im Monat. Wien mag zwar ein teures Pflaster sein, aber als Student muss man Komprosmisse eingehen, und kann hald nicht in einer sauteuren Wohnung leben.


Re: Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Die meisten leben eh nicht in sauteuren Wohnungen. Aber es ist halt Fakt, dass eine WG-taugliche 4-Zimmer-Wohnung nicht unter 1200 EUR zu bekommen ist (in Wien). Gehen wir davon aus, dass es dann in dieser Wohnung 3 Schlafzimmer und ein Wohnzimmer gibt - es können also 3 Leute drinnen wohnen. Macht 400 EUR/Person - da ist aber kein Strom und keine Heizung dabei.

Eine kleine Einzimmerwohnung gibts auch nicht unter 400 EUR, ein Studentenheimzimmer kostet 350 EUR.

Gesetzt den Fall, dass man keine Beihilfen oder Stipendien bekommt, muss man sich dieses Geld während des Studiums selbst verdienen. Mit schlecht bezahlten Studentenjobs geht sich das schon kaum aus - die meisten haben etwa 800 EUR zur Verfügung. Wie soll man da noch Studiengebühren bezahlen?

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Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Mir kommen gleich die Tränen.

Haben Sie eine Ahnung, was eine Wohnung in Paris kostet? Dagegen ist Wien ziemlich preiswert.
Eigenartige Einstellung haben manche Menschen hierzulande, kommt wohl von der viel zu langen Sozi-Regierung.
Eine richtige Kommunisten Mentalität, grauenhaft.


Re: Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Wie ich aus ihrer Antwort folgere sind sie Gast in Österreich - vielleicht sollten sie sich eine Delokalisierung überlegen - ansonst überrollt sie die kommunistische Gefahr

Re: Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Sicher gibt es auch teurere Städte als Wien. Ich gehe aber davon aus, dass die Gehälter in diesen Städten dann auch höher sind.

Mir fehlen jetzt die Infos für Paris, aber wieviele Leute studieren da? Wie finanzieren die das? Gibt es vielleicht Studentendarlehen oder Stipendien, die es ärmeren Leuten ermöglichen, zu studieren?

Ich kann nur über Österreich sprechen und da ist es so, dass viele keinen Anspruch auf Studienbehilfe haben. Und selbst wenn, sind das ein bisschen mehr als 800 EUR/Monat, wenn man Anspruch auf den höchstmöglichen Betrag hat. D.h. man muss auch da noch dazuverdienen.
Sogar ein Zimmer im Studentenheim kostet 350 EUR, etwa gleich viel kostet ein WG-Zimmer. Eine eigene Einzimmerwohnung gibts ab etwa 400 EUR, das ist aber nur die Miete kalt.

Studentenjobs werden meist schlecht bezahlt, also mit etwa 5-7 EUR/Std. Das ergibt im Monat 454,65 EUR brutto, wenn man 15 Wochenstunden arbeitet.

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Re: Re: Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Das Durchschnittseinkommen in Paris ist ähnlich wie hier.
Viele Studenten weichen nach Belgien aus, wie die Deutschen nach Österreich.

Ich kenne mich mit dem französischen Stipendien-System nicht aus.
Ich habe dort nicht studiert, sondern gearbeitet.

Re: Re: Re: Re: Re: 363 € ist nicht viel!

Na dann haben Sie die Lage eh schon erklärt! Wollen Sie, dass das den österreichischen Studenten auch blüht? Dass sie ausweichen müssen in billigere Gefilde, weil das Studieren hierzulande nicht leistbar ist?

Das kann ja nicht ihr Ernst sein!

Gast: Rechenkünstler
28.10.2012 08:51
3 2

Ein bisschen mehr Flexibilität und ein bisschen weniger Ideologie würde auch bei den Studiengebühren nicht schaden.

Es ist nicht klug die Langzeitstudierenden rauszuekeln. Wenn alle Studenten den gleichen Beitrag bezahlen, dann sind es die Langzeitstudierenden, von welchen die Uni am meisten profitiert. Die Langzeitstudierenden halten sich während eines Semesters viel weniger in der Uni auf, belasten viel weniger die Hörsäle, machen viel weniger Prüfungen, verursachen viel weniger Kosten, zahlen aber genau so viel wie die Kurzstudierenden.
Im Gegenteil, die Uni soll werben, dass Absolventen weiter als Studenten geführt werden und sich laufend weiterbilden und laufend den Beitrag bezahlen (und die Uni wenig belasten).

Zusätzlich sollte es eine Einrichtungen geben, dass der Studienbeitrag erst nach dem Studium bezahlt werden kann. Das Finanzamt zahlt heute die Beiträge an die Uni und holt sie sich mit der Lohnsteuer zurück wenn die Absolventen Geld verdienen.

Wer ins Ausland geht, muss den Betrag sofort hinlegen. Das ist auch weiter nicht schlimm. Ein einziges verbummeltes Semester entspricht einem Verdienstentgang der das 3fache der gesammten Studiengebühr ausmacht.

Es würde sich wahrscheinlich einspielen, dass ein Unternehmen, das einen Absolventen für sich gewinnen will, die Bezahlung der Studiengebühr übernimmt. Damit wäre allen geholfen und die Wirtschaft würde sich so an den Kosten der Universitäten beteiligen.

Antworten Gast: Gast2
28.10.2012 10:39
2 0

Re: Ein bisschen mehr Flexibilität und ein bisschen weniger Ideologie würde auch bei den Studiengebühren nicht schaden.

"Wer ins Ausland geht, muss den Betrag sofort hinlegen."

Mit einer solchen Regelung vertreiben Sie den österreichischen wissenschaftlichen Nachwuchs gleich von Beginn an, denn ins Ausland zu gehen ist dort verpflichtend vorgesehen.

"Ein einziges verbummeltes Semester entspricht einem Verdienstentgang der das 3fache der gesammten Studiengebühr ausmacht."

Damit vetreiben Sie sämtliche Studenten der "harten" technischen Fächer, weil dort so gut wie niemand in Mindeststudienzeit studiert. Nach Ihrer Vorstellung wären das alles "Bummelstudenten". Tatsächlich handelt es sich aber um eine Schwäche in den gesetzlichen Vorgaben; die Studien müssten eine Regelstudienzeit von 14 Semestern haben, nicht von 10.

Gast: lösung123
27.10.2012 20:31
1 7

lösung1

Vorschlag:

In österreichischen Maturaklassen wird ein Fach eingeführt namens: Vorbereitung auf tertiäre od. wissenschaftliche Bildung!" oder ähnliches.

Jeder Maturant der dieses Fach positiv abschließt erhält den Zugang zu österreichischen Universitäten.

Vorteil: Dies wäre ein quasi Numerus Clausus und würde dafür sorgen, dass die Universitäre Ausbildung primär den Österreichischen Schulabsolventen vorbehalten ist.

Darüberhinaus wäre es doch EU konform also nicht diskriminierend, denn es bräuchten ja auch nur andere Länder so ein Fach einführen, dann könnten auch diese in Österreich studieren.

Problemlösung?


Re: lösung1

Ein Fach am Gymnasium/HTL/HAK sollte ueber die Aufnahme in allen moeglichen Studienrichtugen entscheiden?! Eine sehr dumme Idee!

Die Unis sollten sich selbst Studenten auswaehlen durfen.

Re: Re: lösung1

manchmal frag ich mich, ob sie von Universitäten wirklich was verstehen

 
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