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Unis arbeiten an einheitlichen Aufnahmetests

18.01.2013 | 17:08 |  (DiePresse.com)

Ab kommenden Herbst können die Unis den Zugang zu 19 weiteren Fächern beschränken. Nun denken die Hochschulen bereits über ein gemeinsames Aufnahmeverfahren am selben Tag nach.

Ab kommenden Herbst können die Unis den Zugang zu 19 zusätzlichen Studienfächern beschränken. Melden sich mehr Studierende an, als es Plätze gibt, müssen diese ein Aufnahmeverfahren durchlaufen. Nun wurde bekannt, dass die Universitäten in diesem Zusammenhang bereits an einheitlichen Tests arbeiten.

Das Aufnahmeverfahren soll an allen betroffenen Uni-Standorten am gleichen Tag stattfinden. Studenten können sich also an mehreren Unis für ein Studium anmelden, müssen sich dann aber entscheiden, an welcher Uni sie die Zulassungsprüfung für das jeweilige Fach machen. Gibt es an einer Uni in einem bestimmten Fach weniger Studienwerber als Plätze, findet dort keine Zulassungsprüfung statt und Interessenten, die andernorts erfolglos waren, können dort einen Platz erhalten.

Das Ganze ist eine "Augenauswischerei" 

Bei dem Test soll sowohl Allgemein- als auch Fachwissen abgetestet werden. Außerdem soll es mathematische und sprachliche Aufgaben sowie Verständnisfragen geben.

Mit vielen Abweisungen rechnen die Verantwortlichen ohnehin nicht, bestätigt Martin Polaschek, Vizerektor für Lehre an der Uni Graz. "Bei uns ist das Zulassungsverfahren ja kein wirkliches Aufnahmeverfahren. Die Zahl an Studenten, die wir mindestens zulassen müssen, liegt ja großteils über dem, was wir heute schon zulassen. Das Ganze ist also eine Augenauswischerei." Angesichts dieser Voraussetzungen erwartet der Grazer Vizerektor auch, dass die Zugangstests nicht so ausgefeilt sein werden wie jene für die Medizin-Unis, wo fünf Bewerber auf einen Studienplatz kommen.

 


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