Elmar Märk soll Schadenersatz erhalten

12.02.2013 | 18:24 |   (Die Presse)

Elmar Märk zog nach seiner Abberufung als designierter Rektor der PH Tirol vor Gericht.

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Innsbruck/Apa. In der Causa des von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) abberufenen, designierten Rektors der Pädagogischen Hochschule Tirol, Elmar Märk, wird es höchstwahrscheinlich zu einem Vergleichsgespräch mit der Republik kommen.

Das Ministerium kündigte an, dass man sich eine Schadenersatzzahlung an Märk vorstellen könne. Dieser hatte die Republik nach seiner Abberufung geklagt. Als Schadenersatz forderte er die Zahlung der Bruttomonatsdifferenz seiner Gehälter in der Höhe von 779 Euro. Diese habe 14-mal jährlich bis zu einer Pensionierung Märks sowie darüber hinaus zu erfolgen, sagte dessen Anwalt.

Sollte das Angebot des Ministerium ausreichen, wird es einen Vergleich geben. Ansonsten wird am 22. April weiterverhandelt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.02.2013)

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4 Kommentare

Auf Kosten der Gesellschaft ...

... sollte sich eine Frau Ministerin gut überlegen, was zu tun ist. Leider geht ihre Entscheidung nicht von ihrem Konto ab.

Re: Auf Kosten der Gesellschaft ...

Der Hr. Märk stellt aber eine Förderung für eine Leistung, welche er selber nie erbracht hat!

Können Sie den Maischbergerwahnsinn bei diesem Vorgang erkennen?

Die BM müsste ja den Steuerzahlern erst den Schaden der Kommunalkredit ersetzen, dann würde für das Bonzerl Märk auch nichts mehr bleiben.

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Re: Re: Auf Kosten der Gesellschaft ...

Die Leistung hat er aber nur deswegen nicht erbracht, weil er sie nicht mehr erbringen durfte. Er wurde ja von Schmied sofort abberufen, als er es wagte etwas andere Ansichten zu vertreten wie die Fr. Ministerin. Nachdem das Vertreten anderer Ansichten kein Nichtigkeitsgrund für seinen Dienstvertrag darstellt, muss man ihm den Verdienstentgang eben ersetzen.

Schuld an der Zahlung trifft nur Fr. Schmied, sie hätte entweder
a) sich vorher überlegen müssen, mit wem sie den Posten besetzt.
oder b) Märk seine Funktion ausüben lassen.
Da es aber eh "nur" um Steuerzahlergeld handelt, macht es Fr. Ministerin eben mit der Brechstange und zahlt jetzt dafür.

Re: Re: Re: Auf Kosten der Gesellschaft ...

Wollte die Leistung erbringen und konnte nicht, weil es Andere nicht zuglassen haben!?

Jeder Österreich will dem Treichl sein Gehalt aber Andere haben es nicht zugelassen, dass die Leistung als Bankdirektor auch erbracht werden kann. Nach Ihrer Argumentation würden dann allen Österreichern die Entlohnung des Hr. Treichl, oder eine andere gewünschte Positionsentlohnung, zustehen.

Sie müssen ein Pragmatisierter sein, irgendwo aus dem Umkreis von ÖAAB/GÖD, weil nur diese Gruppe auf so absurde und menschenverachtenden Argumentationen kommt.

Ich kann, als Eigentümer einer AG, meine Mitarbeiter befördern und degradieren wie immer ich es für das Unternehmen für gut halte. Ich darf auch jederzeit meine Meinung ändern und brauche dazu auch keine Erklärungen. Das darf dann auch eine Ministerin mit deppaten Beamten, welche im Kollektiv einer Machtdeliriums sein müssen. Ich kann das Machtdelirium aber verstehen, weil ich die Lebensläufe der Parlamentarier gelesen haben. Diese grausigen Typen aus den geschützten Bereichen haben eine dominante Mehrheit bei der Gesetzgebung und herrschen so über Österreich. Ö ist zu einer Beamtendespotie verkommen. Es waren mal Staatsdiener in Österreich, Heute nur noch grausige Abkassierer, welche sich als Beamte sogar das Recht in eigener Sache machen konnten.

Aus Gründen der Menschenrechte, aus ethischen Gründen, kann eine Menschen vor der Gruppe ÖAAB/GÖD nur noch ekeln. Parteizugehörigkeit spielt eher keine Rolle dabei.

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