Wissenschaftliche Forschungen sichtbar machen und zur Diskussion zu stellen ist die Idee hinter der fünften Soziologiewoche der Uni Wien, die vom 2. bis 5. Mai stattfindet. Dabei präsentieren 28 Nachwuchsforscher ihre Abschlussarbeiten.
Große Themenvielfalt
Die Themen sind breit gefächert: Gezeigt werden Forschungen zur Mobilität im ländlichen Kontext und zu intergenerationellen Pflege- und Betreuungsleistungen ebenso wie Analysen zur Digitalisierung der Arbeitswelten und zu Freundschaftserfahrungen im Rahmen studienbezogener Auslandsaufenthalte, eine weitere Arbeit befasst sich mit der „Häftlingsgesellschaft“ im Konzentrationslager Mauthausen-Gusen. Auch eine mit dem Dissertationspreis für Migrationsforschung ausgezeichnete Studie zur administrativen Bearbeitung von Asylanträgen am Bundesasylamt wird präsentiert.
Die Arbeiten und das Rahmenprogramm sind öffentlich zugänglich. Einige Tipps:
3. Mai: Die Stadt der Zukunft
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Soziologe Richard Sennett von der University of New York und der London School of Economics referiert über die derzeitige Konzeption von Städten – und Möglichkeiten anderer Gestaltung. Sennett präsentiert eine offene Konzeption, in der Raum für Begegnungen, Improvisation und spontanen Dialog entstehen können soll.
4. Mai: Soziologisches Dinner
Ab 16 Uhr lädt das Institut für Soziologie unter dem Motto „Lob an die Soziologie“ zu einer Infoveranstaltung und zu einem soziologischen Dinner, das Gelegenheit zu fachlichem Austausch und soziologischer Diskussion in geselligem Rahmen bietet. dcm
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.04.2013)

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