11.02.2012 21:09 | Meine Presse Merkliste0

Top-Unternehmen fördern Top-Studenten

08.10.2008 | 10:01 |   (DiePresse.com)

Der Kampf der Firmen um gute Mitarbeiter beginnt an den Unis. Über die Plattform students4excellence treten sechs Unternehmen mit vielversprechenden Studenten in Kontakt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mit diesem Semester startet students4excellence.at, ein Fördernetzwerk für exzellente Studenten an österreichischen Unis und Fachhochschulen. Ziel der Plattform ist, die Studenten online zu vernetzen. Und zwar einerseits untereinander und andererseits mit jenen Unternehmen, die students4excellence.at fördern.

Das Netzwerk wird von sechs Unternehmen (Erste Bank, McKinsey & Company, mobilkom austria, OMV, Vienna Insurance Group, Wolf Theiss Rechtsanwälte) gefördert. Diese Betriebe nutzen das Programmm gleichzeitig auch für ihr Recruiting, denn erfolgreiche Studenten sind immer kritischer, was die Auswahl ihres Arbeitgebers betrifft.

Auf der Internetplattform können Mitglieder nach Praktika und Stellen bei diesen Firmen suchen. Jedes Jahr haben sechzig Studenten zusätzlich die Möglichkeit, an einem Mentoringprogramm mit "erfahrenen Führungskräften" teilzunehmen. Bei "exklusiven Veranstaltungen" treffen die Studenten auf Mitglieder der Führungsriege der teilnehmenden Unternehmen.

Über students4excellence.at haben wir die Möglichkeit, uns als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.
Dr. Friedrich Reimoser - Chief Operating Officer bei Wolf Theiss Rechtsanwälte



Auch finanzielle Förderung ist Teil des Netzwerks: So werden etwa den Top-100 Mitgliedern die Studiengebühren für das Wintersemester 08/09 zurückerstattet, Mitglieder zahlen für mobilen Breitbandzugang von A1 kein Grundentgelt.

Bei der Auswahl der Bewerber werden neben Noten auch erste Berufspraxis, internationale Erfahrung und außeruniversitäres Engagement berücksichtigt.

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

5 Kommentare
TU Student
08.10.2008 18:18
0 0

HAHAHA

Netter Versuch. Fuer wie bescheuert halten diese Firmen die Studierenden?
Fuer die Teilnahme an einem Gewinnspiel (nichts anderes ist das), sollte man all seine persoenlichen Daten hergeben, ja sogar alle Zeugnisse! Der Eeiterverkauf dieser Daten bringt wahrscheinlich mehr, als an Gewinnen aeh "Foerderungen" ausbezahlt wird.

Ein Fall fuer den Big Brother Award.

0 0

Re: HAHAHA

mein mann war "geförderter" top-student einer dieser firmen und arbeitet heute in einem sehr guten job dort

was also dieses netzwerk betrifft, gab es (zumindest damals) keinen "leger"

Antworten Antworten TU Student
09.10.2008 09:53
0 0

Re: Re: HAHAHA

Also ehrlich, fuer einen gratis Internetzugang (noch dazu einen eher bescheidenen) schicke ich meine persoenlichen Daten inc. Zeugnisse sicherlich NICHT an irgendwelche Firmen. Die Studiengebuehren bekommt man vom Staat auch zurueck, wenn man gut ist.

Das Ganze ist eine Laecherlichkeit, ein billiger Marketinggag, damit Wirtschaftsliberale Zeitungen etwas zu schreiben haben: "Seht her, fuer wirklich gute Leute tut unsere Wirtschaft etwas". Das ist eine Verhoehnung.

Wenn man sich dieses Mascherl (dass man etwas tut fuer die jungen Menschen) anheften will, dann muss man soviel zahlen, dass diese davon leben koennen.

Tatsache ist, dass in Oe. wirklich gute Leute mit den Fuessen getreten werden, dass Unternehmen diese schamlos ausnutzen. Das Thema ist gegessen, dieses Land IST besch...en.

0 0

Re: Re: Re: HAHAHA

es mag zwar sein, dass man in anderen ländern mit einer erstklassigen ausbildung "mehr abcashen" kann - dann bleibt ein ortswechsel ja im individuellen ermessen

was sie sagen, mag sicher auch für viele fälle zutreffen, aber es gibt auch positive ausnahmen - für meinen mann war das persönliche betreuung, und recruiting-reisen (über jahre) und im endeffekt sein jetziger job

übrigens haben WIRKLICH gute leute auch kein problem, im ausland genommen zu werden - somit bestimmt jede elitäre studentin selbst, ob sie sich hier ausnutzen lässt, hier karriere macht oder woanders

im übrigen gibt es auch stipendien, die sehr wohl weiterhelfen

Antworten Antworten Antworten Antworten TU Student
09.10.2008 18:32
0 0

Heimvorteil verspielt

Sehen Sie, so wie ich die letzten Jahre in diesem Land behandelt wurde, muessen die Angebote schon signifikant besser sein, damit ich hier bleibe.

Ein bisserl dumm ist es eben, viel in Universitaeten zu investieren, aber die Menschen dort so schlecht behandeln, dass diese nichts wie weg wollen.


Schlagzeilen Bildung