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Studieren ohne Abitur

21.10.2008 | 14:25 |   (DiePresse.com)

Von der Krankenschwester zur Ärztin: Die deutsche Regierung will universitäre Weiterbildung für Berufstätige erleichtern. Das Abitur als Voraussetzung soll abgeschafft werden.

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An deutschen Universitäten soll künftig auch ohne Abitur studiert werden können. Dies kündigte die deutsche Bildungsministerin Annette Schavan an. Sie wolle einen "völlig neuen Weg schaffen, Berufstätigen ohne Abitur ein Studium zu ermöglichen", sagte die CDU-Politikerin. Wer eine Ausbildung und Berufserfahrung habe, solle auch studieren können.

"Das kann zum Beispiel der Mechatroniker sein, der Ingenieur werden will, oder die Krankenschwester, die Medizin studieren möchte oder auch die Erzieherin, die sich zur Grundschullehrerin weiterbilden möchte", sagte Schavan. Eine solche Öffnung der Hochschulen stärke gleichzeitig die Ausbildungsberufe, die dadurch wieder attraktiver würden, "weil sie eine Perspektive bekommen".

Die deutsche Kultusministerkonferenz hatte vergangene Woche beschlossen, bis 2010 länderübergreifend die Voraussetzungen für den Hochschulzugang beruflich qualifizierter Bewerber zu formulieren. Spätestens auf der übernächsten Sitzung im kommenden Jahr soll über das Thema beraten und entschieden werden.

(Ag.)

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9 Kommentare
Gast: Neo-Abiturient
06.11.2008 12:48
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Gegenmeinung

Hallo,

ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe Realschulabschluss, mache mein Abitur nach, kann aber diesen Boykott nicht verstehen von einigen Autoren weiter unten.
Wie könnt ihr es euch anmaßen über Hauptschule und Realschule zu urteilen, wenn ihr selber nicht einmal auf Rechtschreibung achtet. Euer Abitur war dann eine weit verfehlte Maßnahme.
Ich kenne viele Hauptschüler und Realschüler, die nicht dem Klischee entspringen. Viele bilden sich selber weiter. Man spricht doch nur von den Hauptschülern, die gewalttätig sind und auf Lehrer losgehen. Von denen, die sich normal verhalten spricht doch keiner. Warum auch? Sie erfüllen das Vorbild.
Ich kenne viele Abiturienten, die dümmer als ein Stuhlbein sind. Abitur rechtfertigt nicht sofort hohe Intelligenz. Genauso wie ein Chirurg sein Studium gerade so schafft, kann auch ein Abiturient gerade so durchkommen und zu einem Studium gelangen. Weiterhin denke ich, dass Menschen mit dem Gemüt eines Maurers niemals studieren wollen.

Der Ätzer
03.11.2008 16:43
0 0

Ein Beruf und weitere Ausbildung, das ist ein Traum vieler!

Mein "Altbua" aus der Lehre wurde Gerichtshofspräsident.

Ich wurde Informatiker - warum sollte das nicht vielen, die zu früh zu einer Entscheidung gezwungen sind, ein erfüllen der späteren Erkenntnis erleichtern?

Mit beruflichen Grundlagen hatte ich es wesentlich leichter der Automation zu folgen - ein Nachteil war es nie.

Nur Mut - es macht ein erfülltes Leben!

Gast: gast
24.10.2008 22:41
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ausbildung mehr wert als abitur teil 2

5. die unis werden entweder die aufgabe der oberstufe erfüllen müssen und den leuten die grundlagen vermitteln oder sie werden aufnahmetests einführen bei denen die grundlagen eine hauptrolle spielen werden...

sag ma checks eig keiner.... gleiche chancen für alle bedeutet was anderes.. tut mir leid...
chancengleichheit ist, dass jeder die möglichkeit hat, dass abitur nachzuholen... nur so wird ein schuh draus...

natürlich ist zu sagen wer das studium dennoch schaft hat es natürlich verdient aber wie wahrscheinlich ist es, dass hauptschulstoff oder realschulstoff ausreichen für das studium...

Gast: gast
24.10.2008 22:34
0 0

ausbildung mehr wert als abitur?

also nur damit ich das richtig verstehe... die hürde abitur soll wegfallen ... gut... SAG ma denk von den leuten eigentlich keiner mehr nach?!
wie viele schüler bilden sich dann noch freiwillig weiter?!..
so spielen wir das szenario mal durch...

1. man kann ohne abi studieren
2. weniger leute werden die oberstufe besuchen, da es ja geistig anstregender ist als ne ausbildung und das abitur dann eig zu nichts gut ist bzw. nur für "streber".
3. unis werden hohen ansturm haben, da ja nun jeder studieren kann, keiner bock auf hartz 4 hat und ein chilliges studentenleben doch auch angenehm sein kann, wie es in filmen doch andauernd celebriert wird.
4. die folge wird sein, dass die unis hoffnungslos überfüllt sind, da nicht genügend unis vorhanden sind für jeden - woher ich das weiß.. ja ganz einfach.. es gibt jetzt scon leute die keinen platz bekommen und 10 wartesemester haben.. (medizin)

Angst

Die dicke Hauptschülerin mit der rotgefärbten Kurzhaarfrisur, die so gern "evaluieren" sagt, ein SPÖ-Parteibuch besitzt, grundsätzlich nicht grüßt, immer ang'fressen und Kettenraucherin ist, ständig aus irgendwelchen Bücheln zitiert ("Stuhl absetzen", "Nahrung verabreichen"), wenn sie nicht gerade Kaffee trinkt oder "managt", will sich nicht nur an kompliziertere altphilologische Fremdwörter wagen - was allein schon schlimm genug ausgehen kann - nein, sie will mich womöglich auch noch operieren? Ich habe Angst.

Antworten Gast: johann
26.10.2008 08:11
0 0

Re: Angst

Natürlich um die Grundlagen kommt keiner herum
siehe z.B das physikrepititorium in den Naturwissenschaftlichen Fächern ist fast genau der selbe wie der gymnasiums stoff also abi hin oder her den stoff muß man können ohne den kommt man nicht weiter, aber da sollte man vielleicht endlich mal ein einheitliches Bildungsystem anstreben. Wie oben genannt hat man ja, wenn man schon eine Krankenpfleger ausbildung abgeschlossen hat eine entsprechende Vorbildung, daß heißt das es eh nur die machen können die es wirklich wollen und die werden wiederum auf jeden fall auch die grundlagen lernen also ist das argument mit hartz4 usw ist haltlos, da es ja um die Krankenpfleger geht, die ja eben schon vorbildung haben, immerhin eine mehrährige Ausbildung so in etwa, wie ein vorstudium!
Und für physik und biochemie könnten die anwerber ja vorher abendkurse machen bzw wird auf den unis ja angeboten und beeinhaltet fast genau den Abistoff
johann

Antworten Gast: Johann
23.10.2008 10:24
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Re: Angst

Anmerkung!

Ich fasse es eher mit Freude auf, das Menschen die vorher schon in der Praxis ihr Handwerk lernten (z.B.:Krankenpfleger) weiter studieren können. Der Alte med. Studienplan war nicht umsonst als Praxisfern bekannt.
Nur der wahre Meister beherrscht Handwerk und Lehre zu gleicher Handen, es ist ein muß. Dadurch das ein aufgeschlossener Krankenpfleger/in schon früh in der Praxis tätig ist kann man annehmen das, wenn er noch Medizin studiert wahrscheinlich ein top Artzt wird, wenn nicht oftmals ein Besserer, die Chance dürfen wir uns nicht entgehe lassen. Medizin sollte man außerdem nur aus Liebe zum Menschen studieren und nicht weil man die Artztzpraxis des Papa¿s einmal übernehmen wird oder nur den Titel will. Sie Brauchen keine Angst zu haben, wir werden durch solche Reformen einen enormen Gewinn in Sachen Medizinische Kompetenz erreichen
Johann

Antworten Gast: Johann
22.10.2008 23:47
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Re: Angst

Anmerkung

Ihre Bemerkungen sind unerhört. Wenn eine Hauptschülerin mit Fremdwörtern um sich wirft so zeigt dies einen "wahren Bildungswillen " der auf jeden Fall Unterstützung verlangt. Meinungen wie die Ihre, sind mit Verlaub die wahren Gefahren der Bildung, Sie sind bildungsfern. Meinungen wie die ihre hemmen unser Bildungssystem und verhindern wissenschaftliche Progression. (siehe nordische Staaten- sozialistische Regierungen beste pisa Ergebnisse und mitunter die besten Akademiker unserer Zeit) Wachen sie auf, denken Sie um, dann verlieren sie ihre Angst.
"Man muß das Feuer weiter tragen und nicht die Asche anbeten"
zu Anmerkung 1: vergl. Handwerk: Sir Karl POPPER absolvierte vor seinem Studium eine Tischler Lehre
und wurde einer unserer besten Aushängeschilder sein Vater war übrigens überzeugter Sozialdemokrat und hatte auch ein rotes Parteibuch.
also keine Angst, auf in die Zukunft und ein Hoch auf die Neugierde und den Wissensdrang des Menschen.
MFG
Johann

Antworten Gast: Johann
22.10.2008 23:26
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Re: Angst

Anmerkung 2

Ihre Bemerkungen sind unerhört. Wenn eine Hauptschülerin mit Fremdwörtern um sich wirft so zeigt dies einen "wahren Bildungswillen " der auf jeden Fall Unterstützung verlangt. Meinungen wie die Ihre, sind mit Verlaub die wahren Gefahren der Bildung, Sie sind bildungsfern. Meinungen wie die ihre hemmen unser Bildungssystem und verhindern wissenschaftliche Progression. (siehe nordische Staaten- sozialistische Regierungen beste pisa Ergebnisse und mitunter die besten Akademiker unserer Zeit) Wachen sie auf, denken Sie um, dann verlieren sie ihre Angst.
"Man muß das Feuer weiter tragen und nicht die asche anbeten"
zu Anmerkung 1: vergl. Handwerk: Sir Karl POPPER absolvierte vor seinem Studium eine Tischler Lehre
und wurde einer unserer besten Aushängeschilder sein Vater war übrigens überzeugter Sozialdemokrat und hatte auch ein rotes Parteibuch.
also keine Angst, auf in die Zukunft und ein Hoch auf die Neugierde und den Wissensdrang des Menschen.
MFG
Johann


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