23.05.2012 17:24 | Meine Presse Merkliste 0

Frauen-Quote beim Medizinstudium gefordert

13.08.2009 | 11:44 |   (DiePresse.com)

VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger glaubt, dass Frauen für das Medizinstudium genauso geeignet sind wie Männer. Deshalb setzt er sich für eine 50:50-Quote an der Uni ein.

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Beim Aufnahmetest zum Medizinstudium waren weit mehr als die Hälfte der Kandidaten Frauen. Beim Test schnitten sie aber schlecht ab, in Wien etwa sind nur 43,5 Prozent der neuen Studenten weiblich.

VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger fordert deshalb eine zusätzliche Quotenregelung bei der Aufnahme zum Medizin-Studium: "Die Hälfte der Studienplätze soll an Frauen vergeben werden", meint er im "Standard". Diese Idee will er auch seinem Parteifreund Wissenschaftsminister Johannes Hahn nahe bringen. Universitäten sollten sich überdies ein Kontingent aus dem Kreis von Bewerbern gezielt aussuchen können: "Wenn ein junger Mensch etwa ein Jahr beim Roten Kreuz gearbeitet hat, ist das auch eine Qualifikation."

(c) Die Presse (Bruckberger)

(c) Die Presse (Bruckberger)

Von den Tests hält Rasinger an sich nicht recht viel. Die Tests zeigten, wer eher Chancen habe, das Studium in Mindestzeit zu beenden, meint Rasinger: "Aber sie sagen nichts darüber aus, ob jemand einmal ein guter Arzt wird." Empathie und "Herzenswärme" hält er für seinen Beruf für wichtiger als mathematische Formeln. Der Hausarzt selbst ist überzeugt, dass er es unter den heutigen Voraussetzungen nicht zum Mediziner geschafft hätte: "Ich wäre durchgefallen."

Rasinger wünscht auch eine Extraquote für Vertreter von Minderheiten und Menschen mit Behinderungen, die bei den Auswahlverfahren sonst nie eine Chance hätten.

(APA/Red.)

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62 Kommentare
 
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Birgit 68
15.01.2010 13:51
0 0

Beziehen sich die 43,5% nun auf alle Kandidaten,

oder ist das der Anteil der Frauen, die den Test bestanden haben?
Manchmal liest man sowas wie: 56,3% (oder manchmal auch 55%) Frauen sind angetreten, aber nur 43,5% (45%) haben es geschafft.

Gast: Gast
18.09.2009 13:57
0 0

Berücksichtigung einschlägiger Erfahrung

Ich finde, beim Aufnahmeverfahren sollten einschlägige Erfahrungen berücksichtigt werden, z.B. Sanitäterausbildung, Tätigkeit beim Roten Kreuz etc.

Das bringt den angehenden Studenten wahrscheinlich mehr, als sich den Vornamen des 3 Patienten richtig gemerkt zu haben...

Gast: conscientia
03.09.2009 21:25
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Medizin Aufnahmetests

Wenn österreichische Med Unis mit einem vorbildlichen Beispiel vorangehen wollen, sollten sie das NICHTRAUCHEN zur Aufnehmevoraussetzung machen.

Die JURIDISCHEN FLKULTAETEN würden auch keine Gesetzesbrecher zum Studium zulassen.

Gast: conscientia
03.09.2009 21:25
0 0

Medizin Aufnahmetests

Wenn österreichische Med Unis mit einem vorbildlichen Beispiel vorangehen wollen, sollten sie das NICHTRAUCHEN zur Aufnehmevoraussetzung machen.

Die JURIDISCHEN FLKULTAETEN würden auch keine Gesetzesbrecher zum Studium zulassen.

thomas.s.
22.08.2009 16:15
0 0

Für eine rückwirkend bessere Ausbildung

"Wir haben eben im Kopf, dass Mädchen mehr sozial sind."

Antworten Gast: Zynicus
22.08.2009 18:31
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Re: Für eine rückwirkend bessere Ausbildung

"Und daß sie gescheiter sind, besser studieren, fleißiger sind, ist uns auch immer eingehämmert worden!"

Gast: Schweigi
22.08.2009 12:35
0 0

Nur weil eine Person....

weiblich ist bedeutet das nicht unbedingt, dass sie bessere Sozialkompetenzen besitzt.
Ich möchte für meine Behandlung den besten Arzt,....egal ob männlich oder weiblich,.....dumme Quotenregelung!

Gast: Dr.Gernot Stöckl
21.08.2009 15:56
0 0

Warum verbietet die political correctness die Feststellung,

daß Männer eben schneller laufen können, als Frauen!

Das ist doch eine Tatsache!

Offensichtlich bestehen doch Unterschiede zwischen Mann und Frau!

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SPOe Mautz

unglaublich in welcher Denkweise die Sozialisten verharren, Quotenregelungen selektiv angewendet entbehren jeder demokratischen Grundlage, wo soll der Unsinn denn aufhoeren, will man in jedem Beruf genau 50% fuer beide Geschlechter? warum nicht dasselbe fuer die Augenfarbe, Koerpergroesse usw. Bezeichnend, dass sie nicht aus der Partei rausgeschmissen wird und die (Staats)Medien nicht mehr zu sagen haben

Beharrliche Verletzung ethischer Grundsaetze

Der Rektor der MUW ist ein Wiederholungstaeter: Obwohl Diskriminierung von Frauen Verboten ist,
Obwohl er seit drei Jahren weis, das der EMS Frauen diskriminiert, laesst er ihn immer wieder unverbessert zur Selektion kuenftiger MedizinerInnen anwenden . Dieses Beharren auf einem fehlerhaften Prozedere wirft auch ein bezeichnendes Schlaglicht auf die Qualitaetsverbesserung der Medizin in Oesterreich.

Antworten Gast: Erstaunt
19.08.2009 10:03
0 0

Re: Beharrliche Verletzung ethischer Grundsaetze

Was hat eine eventl. fixierte Frauen/Männerquote mit der Qualtität der Medizin zu tun?

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
18.08.2009 21:05
0 0

Re: Beharrliche Verletzung ethischer Grundsaetze

Aha, es ist eine Diskriminierung von Frauen, wenn man ihre Eignung für das Medizinstudium feststellen will! Sehr interessant welche Auswüchse das Gutmenschentum mit seiner feministischen Schlagseite schon treibt!

Gast: pigi
17.08.2009 15:36
0 0

KOKO: kOMUNIKATION UND KONTAKT

Das passiert ,wenn Mensch statt Mensch kontakt nur Computer sucht.Es fehlt heute zu Tag mehr mensch Komunikation.

roger
17.08.2009 14:54
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Der ganze Test ist ein Witz

Früher gab es in Österreich ca. 3000 Studienanfänger in Medizin pro Jahr. Seit der Umsetzung des EuGH-Urteils und Einführung dieses komischen Aufnahmetests gibt es plötzlich nur mehr 1500 Studienplätze.

Ist Österreich mit Ärzten überversorgt? Warten wir nicht alle bis zu 3 Monate auf einen Facharzttermin? Wer profitiert dann von dieser seltsamen Beschränkung?

Ich vermute, die Ärztekammer lacht sich "ob der bösen EU" heimlich ins Fäustchen, scheinen doch mit dieser Regelung die Pfründe für die eigene Klientel auf Jahrzehnte hinaus gesichert.

Beim derzeitigen Aufnahmetest liegen "Sieg und Niederlage" wahnsinnig eng beisammen. 3 richtige Antworten mehr (von 200 Fragen), und man liegt 250 Plätze weiter vorne.

Beim derzeitigen Test kommen meiner Meinung nach vor allem die größten Streber und Auswendiglerner weiter. Insofern gebe ich Frau Spiel recht, dass der Test überarbeitet werden müsste.

Antworten Gast: Dr. Hystero
18.08.2009 09:45
0 0

Re: Der ganze Test ist ein Witz

1. Strebern ist beim Med Studium nicht unwesentlich. 2. Warum schaffen dann eigntlich weniger Frauen den Test?

Antworten Antworten roger
18.08.2009 12:57
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Re: Re: Der ganze Test ist ein Witz

Beide Einwände sind sicherlich richtig. Woran es wirklich liegt, erkläre ich mir so: die Männer gewinnen durch BH/Zivildienst ein wichtiges Jahr an Reife und Abgeklärtheit. Und das scheint bei diesem Test, wo es oft um eine richtige Antwort mehr oder weniger geht, wichtig zu sein.

Gast: Gast
17.08.2009 12:58
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Wahnsinn

Ein faschistoider Wahnsinn, der hier zu Tage tritt.

Da eine kleine Gruppe von Überfrauen nun klar erkennen muss, dass ihre Ideologie nichts taugt, wird nun mit aller Gewalt, wider jede Vernunft, vorgegangen. Dass hier wiedereinmal alle (=Männlein und Weiblein) draufzahlen werden, ist sekundär und wird billigend in Kauf genommen.

Liebe Emanzen, hört auf die Menschen auseinander zu dividieren und fördert lieber das Zusammenleben. Eine gescheite Hausfrau mit Kindern hat für die Gesellschaft einen grösseren Wert als eine kinderlose, egoistische Super-Emanze (Pension, Kindeserziehung, ...).

Glauben Sie mir, ich kenne so viele gescheite und erfolgreiche Frauen, die ihre Gene niemals mehr weitergeben werden können - es ist die reinste Verschwendung!

Gast: sepplhuaba
17.08.2009 10:22
1 1

....

das interview möcht ich mir nicht mal durchlesen, denn solange immer irgendwer oder irgendetwas schuld ist, nur nicht die person selbst, wobei jungs und mädls ja die gleichen pflichtschulen besuchen, verlier ich immer mehr den respekt vor diesen dummen kampfemanzen. dieses ganze verblödete, pseudointelektuelle getue bringt uns eher mehr auseinander als zusammen!!!

Gast: Dr. Hystero
17.08.2009 09:33
1 0

Laß das Baucherl ans Messserl

Ja genau schnell die soziale Kompetenz prüfen. Also mit hearing. Mit "gut" durchsetzter Kommission, also so richtig "objektiv" eben. Aber wenn auch der soziale Teil bestanden sein sollte, den nicht bestandenen Faktenteil wird er doch nicht ersetzen können? Oder ? Oder will man hier Logik durch Baucherl ersetzen um seine Kandidatinnen durchzudrücken? Eine Sauerei ist es ohnedies den Durchgekommen die soziale Kompetenz a priori abzusprechen.

Kelte
17.08.2009 09:26
2 0

Gegenderte Intellektuelle

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass eine solche Ungleichverteilung nur dann skandalisiert wird, wenn Männer besser abschneiden als die neunmal klugen Damen.
Den Schluss zu ziehen, dass Männer und Frauen eben geschlechterspezifisch unterschiedliche Neigungen und/oder Begabungen zeigen und die Ergebnisse der genannten Tests diese eben widerspiegeln, verbietet sich von selbst.
Folglich muss also der schlimmste Feind jedes Gleichheitsbewegten, nämlich „Diskriminierung“ im Spiel sein.
Österreich verfügt doch bereits jetzt über Legionen von jungen Geisteswissenschaftlern, jedoch kaum über Nachwuchs an Facharbeitern, die imstande wären, einen Nagel einigermaßen gerade in die Wand zu schlagen.
Eine gendergesteuerte Politik tut dem Land nichts Gutes.

Gast: Wiener
17.08.2009 06:45
3 2

Schöner Mist für die EmanzInnen....

Da wird uns immer gesagt die "Innen" seien besser als der männliche Abschaum und dann tut sich furchtbarereweise ein Unterschied auf der trotz Anpassungen(!) nicht wegzubekommen ist!
Tragisch für die "Innen"......

Gast: Freiheit
17.08.2009 05:58
3 0

Leistung ist nicht mehr wichtig

Leider ist das wieder ein Schnellzug in die falsche Richtung. Statt hier unqualifiezierte Frauen aufzunehmen sollten man eher schauen dass diese besser qualifiziert zum Test kommen. Diese political correctness wird langfristig den Politikern explodieren. Die Mehrheit wird es sich nicht gefallen lassen, dass sie staendig in die 2. Reihe gestellt werden nur weil sie dem Profil nicht entsprechen, Gerichtsverfahren verlieren die umgekehrt nie stattgefunden haetten. Mehr Steuern zahlen, etc. Siehe Exfreund verklagt. Ihre Rechte beschraenken nur um einer Gruppierung mehr Rechte zu geben. Man kann nicht Nachteile gewisser Teile der Bevoelkerung aufheben indem man andere diskriminiert. Langsam aber sicher steigt die Frustration der Bevoelkerung irgendwohin wird sich dieser Zorn richten. Ich nehme mal an gegen gerade eine dieser Gruppen.

Lexington
17.08.2009 01:19
5 0

Ist das Gesundheitswesen noch gesund?

2015 in Österreich: Informationsschild einer Ärztepraxis:

"Mein ärztliches Können ist nicht hervorragend, aber dafür bin ich so sozial, dass ich Ihnen nach meiner Behandlung das eventuell nötige Begräbnis organisiere.
Außerdem haben sie den Kampf der Frauen auf Gleichberechtigung tatkräftigst unterstützt, da sie mich als Ärztin ausgewählt haben. Für Ihren Mut, mich als Ärztin zu wählen und fachlich kompetentere aber sozial wenig geprägte Männer mit Verachtung zu strafen, gebührt Ihnen ein Orden der Frauenministerin."

Gast: qed
17.08.2009 00:22
3 0

"Sie neigen eher dazu, nichts anzukreuzen."

Wenn es keine Negativpunkte für falsche Antworten gibt, dann disqualifiziert dieses Verhalten ja schonmal die jeweilige Teilnehmerin bzw. den jeweiligen Teilnehmer.

"Wir sollten eher hergehen, die Tests so anzupassen, dass sie wirklich das Anforderungsprofil für die Berufseignung erfassen"
soll heißen: Die Tests werden so lange modifiziert, bis Frauen mindestens 50% stellen.

Frauendiskriminierendere Aussagen als in diesem und ähnlichen Interviews findet man selten.

Gast: Ace
16.08.2009 23:33
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Ausbildungsqualität

Jeder will den "besten" Arzt und glaubt dass die "intelligentesten" auch die "besten" sind...
interessant nur, dass gerade die oft hochmotivierten, karrieremachenden, intelligenten Personen oft die von sich am überzeugtesten sind....
und schon passiert ein Fehlerchen.....der durch die einfachste, langweilige, angstmindernde, von mir aus händchenhaltend durchgeführte Anamnese vermeidbar gewesen wäre.
Aber das bringt leider keinen Nobelpreis.
-Sage ich als Absolventin der MUW (mit Prüfungsresultaten >90%) gerichtet an all jene, die über Softskills im Medizinischen Bereich lächeln.

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Testverfahren

Es besteht auch die Möglichkeit für falsche Antworten "Negativpunkte" zu vergeben. Das fürt dazu, daß nur gesichertes Wissen verwendet wird. Dies hätte auch Vorteile für das weitere Berufsleben oder wollen sie einem Mediziner gegenübersitzen, der sagt "schau mir mal"? Neben Multiple choice Tests gibt es auch die Möglichkeit ein Mehrstufenverfahren anzuwenden. Erst Auswahl durch ein Testverfahren, weiter mit einem persönlichen (kommissionellen) Gespräch, das Problem mit der sozialen Kompetenz wäre sehr schnell gelöst. Die Ekekutive führt persönliche Gespräche. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Medizin-Unis betreiben weniger Aufwand, ihren Nachwuchs auszuwählen, als die österreichische Exekutive. Das wäre wohl ein Armutszeugnis.

 
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