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Liessmann: Schimmelpilz überzieht die Unis

27.08.2009 | 13:50 |   (DiePresse.com)

Der populäre Philosoph Konrad Paul Liessmann übt heftige Kritik am Bologna-System. "Die Zweiklassen-Universität scheint nur eine Frage der Zeit zu sein," sagt er.

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Am Beginn der Arbeiten für einen "Österreichischen Hochschulplan" setzt es zum Teil massive Kritik von Experten am neuen Bologna-Studiensystem. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann, Professor an der Uni Wien, bezeichnete Mittwoch das neue Studiensystem als "starren Schematismus, der wie ein Schimmelpilz die europäischen Universitäten überzieht, mit aufgeblähten Verwaltungen, exzessiven Modularisierungen, überflüssigen Akkreditierungen, verwirrenden Zertifizierungen und zahllosen Reglementierungen".

Seit zehn Jahren werden europäische Universitäten auf das neue "Bologna-Studiensystem" mit den Abschlüssen Bachelor, Master und PhD (Doktorat) umgestellt. In Österreich werden mittlerweile rund 80 Prozent der Studien in dieser Form angeboten.  Derzeit schließen die meisten nach dem Bachelor-Abschluss sofort ein Master-Studium an. Das Studium ist somit bis zum Abschluss einfach aufwändiger geworden.

Namhafte Professoren nur im Masterprogramm

In Bachelor-Studiengängen würde, so Liessmann, die forschende Lehre nicht mehr vorkommen. Professoren, die auf sich halten, würden danach trachten, nur noch in Graduiertenprogrammen tätig zu sein. "Die Zweiklassenuniversität scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein", und das werde das Vertrauen in Bachelor-Abschlüsse noch mehr erschüttern.

Arndt: Kein Job für Chemie-Bachelors

Auch der Physiker und Wittgenstein-Preisträger Markus Arndt von der Uni Wien bezeichnete das neue Studiensystem als "überreguliert", derzeit sei der Bachelor in Österreich eine "korsettierte Fachschule", die kaum Mobilität zulasse. Doch er sieht, etwa in seinem Fach, der Physik, durchaus einen Arbeitsmarkt für Bachelor-Absolventen, auch wenn diese, etwa aufgrund der fehlenden Praxis sicher keinen hochtechnologischen Beruf machen können. Die Beschäftigungsfähigkeit sei aber sehr fachspezifisch, "wer in Chemie nicht promoviert hat, bekommt keinen Job".

Humboldts Bildungsideal der Einheit von Forschung und Lehre könne im Bologna-Prozess "durch eine flexible Interpretation der Doktoratsprogramme erhalten werden", sagte Arndt. Dazu müsste etwa viel mehr Flexibilität ins System kommen, in den USA könne man etwa direkt nach dem Bachelor-Studium ein - dann längeres - PhD-Studium anschließen, was in Österreich durch die vor dem Sommer beschlossene Reform des Universitätsgesetzes übrigens auch möglich sein wird.

Gefahr einer Verschulung der Unis

"Masse und Klasse sind an einer Universität nicht vereinbar", erwartet der Rektor der Universität Karlsruhe, Horst Hippler, eine Ausdifferenzierung der Hochschullandschaft. So werde es neben Spitzenuniversitäten anwendungsorientierte Hochschulen wie Fachhochschulen und Einrichtungen mit einer lokaleren Ausrichtungen auf die Wirtschaft geben.

Die Innsbrucker Astronomin Sabine Schindler sieht die Einheit von Lehre und Forschung weiterhin als wichtige Grundlage für die Universität. Sie warnte aber vor der Gefahr einer Verschulung der Unis. So würden Seminare von der Rechtsabteilung gestrichen, weil es nicht sein könne, dass wie in Seminaren üblich Studenten verschiedener Ausbildungsstufen darin sitzen.

(APA/Red.)

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24 Kommentare
Gast: EU-Gast
02.09.2009 08:32
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Pro Domo!

Herr Pof. Liessmann befindet sich in der Tradition der Bewahrer des Althergebrachten. Es wundert, dass die Welt das ach so gute, unbürokratische, demokratische und erfolgreiche österreichische Hochschulsystem nicht kopiert! Oder liegt es daran, dass es schwerfällig, ineffizient und undurchlässig ist? Dass ein Professor ines solchen System dieses nicht ändern möchte, wundert nicht. Bravo einem endlich engagierten Minister!

Murray
02.09.2009 20:25
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Re: Pro Domo!

Sie sollten einmal die Absolventen der Hochschulen anderer EU-Staaten in freier Wildbahn erleben - da kommt einem nur das kalte Grausen. Unter den Blinden ist der Einäugige König.

Antworten Antworten Gast: soso
04.09.2009 09:54
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Re: Re: Pro Domo!

Man denke nur an die ETH Zürich, die TU München, INSED Paris, LBS, Oxford, Cambridge etc.- Sie haben recht: Ein Graus.

Gast: elch mit kelch
01.09.2009 23:29
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cui bono?

meiner meinung nach dient die trennung in bachelor/master studium den interessen der wirtschaft: diese bekommt halbwegs gut GESCHULTE mitarbeiterInnen, die gut funktionieren ohne gross fragen zu stellen (haben sie auch während des studiums nicht gelernt). ideale kombination: fachspezialisten einerseits und willige konsumenten andererseits.

wenn es nach den unsäglichen zerfizierungen (ects label) usw ginge hätte ich selbst nicht vor 10 jahren im ausland studieren können. alles scharade, der ganze bologna prozess!

Denker
29.08.2009 09:42
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Die Problematik des Bolognaprozesses für die Universitäten liegt wohl darin,

dass man ein "eierlegenden Wollmilch-Sau"-Curriculum erstellen wollte. Der Bachelor sollte

- das Grundlagenwissen haben um sich im Masterabschnitt auf eines von möglichst vielen Fachgebieten spezalisieren zu können,
- gewisse Grundfertigkeien beherrschen um nach Erreichung des Bachelors ohne größere Einarbeitungszeiten in einzelnen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt werden zu können,
- seiene Studien an möglichst vielen Universitäten (auch des Auslandes) betreiben zu können.

Dieses Ziel wäre nur zu erreichen (gewesen), wenn man für die ersten beiden Jahre des Bachelorstudiums berufsgruppen- (und manchmal auch universitäts- und staatenübergreifende) Studienzweige gebildet hätte (z.B. klassische und Biochemie; Bau-, Raum- und Verkehrswissenschaften; usw.). Diesen zwei Jahren hätte dann im dritten Jahr eine Spezialisierung in eines der klassischen Berufszweige zu folgen. Sollte der eine oder andere Student dann zum Schluß kommen, dass die gewählte Richtung nicht "Sein's" ist, wäre eine Neuwahl, seies als 2. Drittes Bachelorjahr, sei es als Masterstudium mit einigen Zusatzvorlesungen leicht möglich.

Leider wurde dieser eigentliche Grundgedanke des Bolognaprozesses durch staatliche und universitäre Eigenbrödlerei versemmelt, sodass wir nun die alten, unflexiblen, linearen Studienverläufe, eingezwängt in ein neueres noch starreres Konzept / Korsett vorfinden.

Antworten Gast: Mensch
29.08.2009 23:11
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Re: Die Problematik des Bolognaprozesses für die Universitäten liegt wohl darin,

gut gebrüllt denker-
der schuss ist wie wir heute bereits wissen nach hinten losgegangen

Gast: Bücherwurm
27.08.2009 20:07
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Verwaltungsblähungsparanoia

Da kann er noch so PC sein der Herr Professor, das reflexartige Anpissen der UniversitätsverwaltungsmitarbeiterInnen hat er, wie fast alle aus der Unilehrerzunft voll drauf...

Murray
02.09.2009 20:21
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Re: Verwaltungsblähungsparanoia

Richtig. Und er hat völlig recht damit.

hanibal
27.08.2009 16:24
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Verschulung

Man kann wohl in manchen Studien nurmehr von Verschulung reden. Wenn ich es mir bei informatik auf der TU anschau: da gibt es den Studienplan und in dem gibt es eine vorgeschlagene Reihenfolge in der die PflichtVO's bestmöglich zu absolvieren sind.

Klingt ja noch nicht so schlimm, aber wenn ab dem 3. Semester alle VO's, Übungen usw. nurmehr je nach Vorschlag im Sommer- oder Wintersemester angeboten werden und man bis zum Bacc. wenn man sich bemüht 6 Semester braucht und dazu manche Vorlesungen besser vor anderen macht weil es doch ein bissl aufbaut, dann is klar, dass sich die Leute die nicht unglaublich nah am Vorschlag studieren an einer Hand abzählen lassen...

Antworten Gast: Gast
27.08.2009 16:28
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Re: Verschulung

Also so wie in praktisch allen Laendern ausser einer Hand voll in der EU? Was genau ist da jetzt so schlimm daran?

Antworten Antworten Gast: TU Student
28.08.2009 09:25
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Re: Re: Verschulung

Was daran schlimm ist:

An Oesterreichs Universitaeten _wurden_ bisher AKADEMIKER ausgebildet und jetzt macht man SCHULJUNGEN.

Ein Akademiker hat selbst zu wissen, was wichtig ist, er muss die Faehigkeiten besitzen, die an Ihn gestellten Anforderungen so zu planen, dass eine zufriedenstellende Loesung erzielt wird. Spaeter im Betrieb kommt auch niemand und kaut einem vor, wann was wie zu machen ist.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
28.08.2009 10:09
0 0

Re: Re: Re: Verschulung

"Ein Akademiker hat selbst zu wissen, was wichtig ist, er muss die Faehigkeiten besitzen, die an Ihn gestellten Anforderungen so zu planen, dass eine zufriedenstellende Loesung erzielt wird. "

Ach so. Weil das bisher bei Absolventen oesterreichischer Hochschulen der Fall war.

Grundsaetzlich gebe ich Ihnen Recht, allerdings nicht auf dem Niveau von Bachlors oder FH-Studenten - an die stellt man andere Anforderungen. Das von Ihnen skizzierte Profil soll man sich gemaess Bologna erst in Master- oder PhD Studien erarbeiten.

Ich finde diese Gliederung gut. Und meiner Erfahrung nach sucht die Wirtschaft oft genug Mitarbeiter, die so arbeiten, wie Sie es "Schuljungen" unterstellen (weshalb FH-Absolventen durchaus gut angenommen werden, die auch oft nur Vorgekautes weiterkauen koennen - das aber durchaus gut und sinnvoll).

Wenn das System so fatal ist, warum funktioniert es dann in den meisten Laendern dieser Welt ganz gut - vor allem bei denen, deren Tertiaersektor mehr durch Leistung glaenzt, als der heimische? Schauen Sie einmal ein bisserl ueber den Tellerrand Wiens hinaus.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast2
02.09.2009 14:50
0 0

Re: Re: Re: Re: Verschulung

Kann mich der Rede von "Gast" nur anschließen.

"TU Student": "Ein Akademiker hat selbst zu wissen, was wichtig ist, er muss die Faehigkeiten besitzen, die an Ihn gestellten Anforderungen so zu planen, dass eine zufriedenstellende Loesung erzielt wird. Spaeter im Betrieb kommt auch niemand und kaut einem vor, wann was wie zu machen ist."

Da haben Sie auch recht. Meiner Sicht nach ist es aber doch ein wenig vorgegriffen nur den "alten Uni-Akademikern" diese Fähigkeit zuzustehen, finden Sie nicht?
Meiner Meinung nach, kann man diese "Eigenschaft" auch schon von einem HAK oder HTL-Absolventen abverlagen.

Gast: Gast
27.08.2009 15:59
0 1

Lissmann

Warum ist die Presse eigentlich immer so scharf auf den Pissmann, diese voellig unwichtige Figur? Der ist doch weder Burschenschafter noch sonstwie mit der Redaktion verbaendelt, oder? Und was er da so absondert ist genauso realitaetsfern, wie man es bei ihm gewoehnt ist - sollte doch keine Meldung wert sein. Oder reicht es, in Kaernten geboren zu sein, um bei Styria besonders ernst genommen zu werden?

Antworten Gast: naja naja
30.08.2009 20:55
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Re: Lissmann

Man merkt, Gast ist gewohnt im Kleinformatigen zu geifern, da gehören Kommentare dieser Art auch hin. Falls Gast Konstruktives zur Diskussion beizutragen hat - nur zu - wir sind gespannt.

Antworten Gast: 888
29.08.2009 00:36
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Re: Lissmann

der bologna prozess verschult die österreichischen universitäten ist richtig- den wenigen die noch denken soll das denken gänzlich ausgetrieben werden
leider liegt liessmann mit seiner einschätzung richtig- dies auch dann, wenn kleingeister das nicht so sehen

Antworten Antworten Gast: 333
25.09.2009 16:28
0 0

Re: Re: Lissmann

ganz recht,
Ich sehe das auch so, die Denker sollen beseitigt werden. Stattdessen braucht man Leute die Infos aufsaugen und wiedergeben können. Egal ob verstanden oder nicht.

Im Endeffekt hat man Werkzeuge für eine Profit orientierte Welt, anstatt Menschen die die Welt lebenswerter gestalten und selbst denken.

Antworten Gast: Bösewicht
27.08.2009 16:22
0 0

Re: Lissmann

Man muss Liessmann nicht mögen, aber mit seiner Einschätzung des Bologna-Prozesses hat er einfach Recht.

Gast: gast
27.08.2009 15:50
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falsche ziele

die uni-profs haben längst die studenten aus den augen verloren. formal erfüllt man seine lehrverpflichtung. herz und hirn sind woanders.

studienpläne richten sich nicht nach objektiver sinnhaftigkeit, sondern nach machtverhältnissen.

kein prof läßt sich das zusatzeinkommen aus lehre entziehen. und zum prestige und gesamteindruck gehört eine VO, bevorzugt eine Haupt-VO halt doch noch dazu, egal in welcher qualität. und seminare und übungen finanzieren die forschungssklaven (dissertanten und post-docs). das alles läßt man sich nicht wegnehmen, selbst wenn man ein spezialgebiet lehrt, das kein mensch braucht. also quälen sich studenten mit detailwissen, das sie oft wirklcih NIE mehr brauchen.

wer reformiert denn studienpläne? da sind die profs natürlich maßgeblich beteiligt. egal, ob's den studenten, der wissenschaft oder der gesellschaft was bringt.

Gast: gast
27.08.2009 15:36
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abschied

man wird sich von einigen prinzipien verabschieden müssen. die einheit von forschung und lehre ist heute z.b. fast schon unzumutbar. assistenten und professoren werden fast ausschließlich über ihre publikationsleistung beurteilt und ihre existenz hängt daran. die lehre muss nebenher laufen. das kann nur bei außergewöhnlich fähigen und motivierten leuten funktionieren. und in sehr vielen fällen ist die qualität der lehre tatsächlich ungenügend - trotz oder vielleicht gerade wegen der forschungsleistungen der betreffenden profs.. aber im einzelnen hat kaum jemand einblick - trotz umständlicger evaluierungsbögen. viele stellen heute noch keine lerntechnisch bestmöglichen unterlagen zusammen - die studenten sollen gefälligst in die VO kommen, wenn alles schriftlich perfekt aufbereitet ist, kommt ja keiner. aber viele studenten kommen trotzdem nciht. und schaffen mit halbwissen dennoch die prüfungen. nachdem sie sehr oft unnötig viel zeit vertan haben. man muss nicht gscheit sein, um in Ö akademiker zu werden. bloß hartnäckig.

und darum holen die FHs auf. denn da steht die lehre im mittelpunkt.

schad um die uni. ich hab sie gern gehabt. lieber als irgendeine (fachhoch)schule in hintertupfing oder favoriten.

Antworten Gast: Dr. Crippen
27.08.2009 17:19
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Re: abschied

Sie haben in vielen Punkten recht, haben aber zwei ganz wesentliche Defekte vergessen:

1. Während die FH ihre Studenten aussuchen, gibt es an der Uni zahlreiche "Maturanten", die nicht die einfachsten intellektuellen Fähigkeiten für ein Studium aufweisen, höflich formuliert.

2. Früher konnte man durchfallen, weil man nichts verstanden hat, obwohl man alles brav gelernt hat. Das gibt es auch nicht mehr, schematische schriftliche Prüfungen und diverse Vorschriften sorgen dafür.

Antworten Antworten Gast: ja so sans
29.08.2009 00:49
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Re: Re: abschied

selten so gelacht- stimmt vielleicht in einzelfällen-aber die realität schaut anders aus
macchiavelli lässt grüßen-
manche fhs ändern halt einfach ihre programme, tricksen wo es geht, setzen ihre studenten unter druck, sodass freie meinungsäußerung nur mehr ein fremdwort ist, die mangelnde qualität darf nicht nach außen dringen- wenn der gepeinigte studiosi endlich seinen abschluss hat wird er einen teufel tun im nachhinein seine medial als top institution angepriesene bildungseinrichtung schlecht reden- diese form des selbstschutzes hat er wenigstens gelernt- certifikat gelernter österreicher- (duckmäuser)

Antworten Antworten Gast: Gast
28.08.2009 10:15
0 0

Re: Re: abschied

"Früher konnte man durchfallen, weil man nichts verstanden hat, obwohl man alles brav gelernt hat."

Nicht an meiner Uni. Dort hat der Bachlor vor allem Vorteile gebracht, vor allem, was "Biss" unter den Studierenden angeht.

Gast: Löser
27.08.2009 14:23
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nicht nur die Unis

auch die Lehrbücher - wer Müll lernt braucht mit einem Job ausserhalb der Selberverwaltung der Überflüssigen nicht mehr zu rechnen

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