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Uni-Rektor: Deutschland soll für seine Studenten zahlen

13.10.2009 | 13:25 |   (DiePresse.com)

Die Zahl der deutschen Studenten in Österreich steigt stetig an. Besonders betroffen ist die Uni Innsbruck. Ihr Rektor fordert deshalb Ausgleichs-Zahlungen vom deutschen Staat.

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Die Zahl der Studenten ist stark angestiegen. Am 2. Oktober lagen die Inskriptionszahlen um knapp 23 Prozent höher als vor einem Jahr. Hält der Trend an, steuern die Universitäten in diesem Winter auf eine Studentenzahl von 300.000 zu. Der bisherige Rekord des Wintersemesters 2000/01 - also unmittelbar vor Einführung der Studiengebühren - mit 242.598 Personen wird wohl auf jeden Fall gebrochen.

Hauptfaktor für den Anstieg ist dem Wissenschafts-Ministerium zufolge das Wegfallen der Studiengebühren. Die 363,36 Euro pro Semester müssen nur noch in Ausnahmefällen gezahlt werden. Auch die deutschen Studenten drängen immer stärker an die österreichischen Unis. Diese bieten zwei Vorteile für sie: Keine Zugangsbeschränkung durch Numerus Clausus und keine Studiengebühren.

Uni Innsbruck: Deutschland soll zahlen

Besonders betroffen vom Ansturm aus Deutschland ist die Uni Innsbruck. Mehr als 3000 Deutsche studieren dort gratis. Der Rektor der Uni Innsbruck, Karlheinz Töchterle, will nun Geld für ihre Ausbildung Geld vom deutschen Staat einfordern. Es sei dem österreichischen Steuerzahler nicht zumutbar, dass durch die Gratisstudienplätze die Unis überflutet würden, sagt Töchterle gegenüber dem Ö1-Morgenjournal.

Lage wird sich weiter verschärfen

Nach dem Wegfall der Zulassungshürden 2005 macht sich der Ansturm der Deutschen immer stärker bemerkbar. Waren im Winter 2000/01 erst 6354 Deutsche inskribiert, kamen im Wintersemester 2008/09 fast dreimal so viele. Der große Run dürfte aber erst noch anstehen: 2011 stehen in Bayern und Niedersachsen doppelte Abitur-Jahrgänge an. Denn die Gymnasialzeit wurde in Deutschland von neun auf acht Jahre verkürzt, nun schließen Jahrgänge aus dem alten und dem neuen System gleichzeitig ab.

Es dürften also bald kurzfristig doppelt so viele deutsche Maturanten auf österreichische Universitäten drängen. In deutschen Zeitungen wie der "Zeit" bekommen Studenten sogar den Tipp, das Gratis-Studium in Österreich auszunutzen. Der Rektor der Uni Innsbruck sagt, für diesen Ansturm gebe es gebe weder die räumlichen noch die Personellen Mittel.

Mehr Studenten ohne zusätzliche Gelder sind für die Universitäten ein finanzieller Drahtseilakt, der nicht zu bewältigen sei, sagt Töchterle. Man müsse daher neben Studiengebühren auch die Möglichkeit von Ausgleichszahlungen schaffen. Der deutsche Steuerzahle soll also das Geld in die Ausbildung der deutschen Studenten stecken, nicht der österreichische. Bei dieser Forderung  an die Politik ist Töchterle jedoch klar, wie schwer und kompliziert sie durchzusetzen wäre.

Badelt für ein Gesamtpaket

Der Vorsitzende der Rektorenkonferenz, Christoph Badelt, lehnt diese Idee nicht völlig ab: "Der Weisheit letzter Schluss sind solche Ausgleichzahlungen sicherlich nicht, aber sie wären in einem Gesamtpaket eine sinnvolle Maßnahme," sagt er gegenüber Ö1.

Dass sich die Lage für die Unis bald bessern wird, glaubt er nicht: "Wenn Politiker am Zug sind, die einander blockieren, weil der eine den einen Vorschlag macht und der andere nicht mitgeht, dann passiert im Endeffekt gar nichts. Und das ist das wirklich dramatische für die Universitäten."

(Red.)

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75 Kommentare
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Gast: Numerus Clausus-Befürworter
14.10.2009 08:20
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Numerus Clausus

Wieso führen wir nciht auch den Numerus Clausus ein?
Ich habe in der Studieneingangsphase oft keinen Kursplatz bekommen, weil es viel zu viele Studienanfänger gegeben hat. Bei einigen hab ich mich allerdings gefragt wie die die Matura geschafft haben. Die haben dann auch nicht lange durchgehalten und teilweise das Studium mitten im Semester geschmissen.
Den Kursplatz haben sie aber blockiert...

Gast: peter
13.10.2009 21:17
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Gast: peter
13.10.2009 21:13
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Austauschzahlungen

"In Deutschland studierten dem Statistischen Bundesamt zufolge im vergangenen Wintersemester rund 7000 Österreicher und waren damit auf Platz sieben der Nationen-Rangliste; ganz vorn lagen die Chinesen mit fast 25.000 Studenten. Insgesamt liegt der Ausländeranteil an deutschen Hochschulen inzwischen bei über neun Prozent. In den letzten Jahren hat Deutschland sich erhebliche Mühe gegeben, die Internationalisierung der Hochschulen voranzutreiben und die Zahl der ausländischen Studenten zu erhöhen - auf die Idee von Ausgleichszahlungen ist dabei noch keiner gekommen."

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,654917,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,654917,00.html

Gast: Gast
13.10.2009 21:08
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Hohe Studiengebühren und leichte Förderungen für österreichische Studenten

Man sollte einfach Studiengebühren einführen die hoch sind, z.b. 1000 € (oder auch 200€) pro Semester und jeder Student mit österreichischer Staatsbürgerschaft erhält 1000 € Förderung vom Staat, dabei sollten die Regeln locker sein so, dass alle öst. Studenten diese Förderung quasi während des gesamten Studiums haben.

Antworten Gast: Internationaler
14.10.2009 10:36
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Re: Hohe Studiengebühren und leichte Förderungen für österreichische Studenten

das ist nicht ganz neu. In GB gibt es diese Modelle öfters: Unis verlangen hohe Studiengebühren und die "Region" zahlt den Betrag für die eigenen Bürger zurück

Gast: mila
13.10.2009 19:14
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Studiengebühren/Zugangsbeschränkungen

Es sollten die Studiengebühren wieder eingeführt werden und das Stipendiensystem verbessert werden. Bevor die Studiengebühren abgeschafft wurden, konnte sich trotzdem so gut wie jeder ein Studium leisten und wer nicht konnte Studienbeihilfe beantragen mit der die gesamten studiengebühren sogar ersetzt wurden. Ich selbst war davon betroffen und sprich trotzdem für Studiengebühren!! Es kann nicht sein, dass es an österreichischen Unis mehr Deutsche als Österreicher selbst gibt. Ich habe viele deutsche Freunde, habe also definitiv nichts gegen sie, aber die Zustände an den Unis sind einfach nicht vertretbar! auch fände ich Zugangsbeschränkungen einfacher Art gar nicht schlecht, denn die "Gelegenheitsstudenten", die nicht wissen was sie sonst machen sollen, machen die Situation auch nicht besser

Antworten Gast: Leander
26.11.2009 10:51
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Re: Studiengebühren/Zugangsbeschränkungen

Was nützt eine Numerus Clausus wenn die einheimischen Studenten diese Aufnahmeprüfungen und Zugangshürden nicht schaffen und die Ausländischen Studenten besser sind wie an der Uni Innsbruck, man sollte ja die besten ausbilden gerade im Medizinbereich !!! ich glaube wir haben genug "Tierärzte " in Tirol !! Gegen Studiengebühren hat keiner etwas aber dafür müssen sie auch den Studenten etwas bieten und nicht nur Kasse machen wie die letzten Jahre !!!

Gast: Sheile
13.10.2009 18:35
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Es muss eine Lösung geben

EU hin, EU her es geht nicht an, dass auf Kosten eines Kleinen die Großen sich ein Vermögen ersparen.
Warum nicht schon seit Jahren hier ein EE Konformer Ausgelich egschaffen wurde ist leider die Schuld unfähiger Politiker.

Narziß
13.10.2009 18:08
0 0

ex-student aus deutschland

also ein beitrag von 500 € wäre im internationalen vergleich immer noch billig und ich finde österreich würde gut daran tun lieber für die eigenen Bürger stipendien oder förderungen anzubieten und die gebühr wieder einzuführen. da deutschland ja allein durch die Masse hier unzumutbar die kassen belastet -- wobei man sagen muss, dass die studienbedingungen immer noch besser sind als in großen teilen in deutschland.

Gast: F
13.10.2009 18:01
0 0

Endlich werden Deutsche auch

als Ausländer anerkannt.

Es kann doch bitte nicht sein, dass die Deutschen immer einen Sonderstatus in Österreich bekommen.

Das sind genauso Ausländer wie Italiener oder Tschechen.

Endlich ist damit Schluss.

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Wo studieren die Österreicher?

Ich finde es besonders krass, dass es angesichts der Ausländerflut scheinbar keine Quote für Österreicher gibt. In Innsbruck machen Deutsche lt. heutigem Teletext über 50 % der Psychologie-Studenten aus. Mit anderen Ausländern dazugerechnet sind dann wahrscheinlich 2 von 3 Stundenten Ausländer. Nichts gegen diese, aber die Österreicher dürfen hier nicht die Verlierer sein. Nicht nur durch den immer größeren Massenbetrieb, sondern auch weil sie nicht aufgenommen werden.
Meine Tochter ist eine von vielen Leidtragenden, nachdem sie trotz bester Vorbildung, Qualitäten und Praxis den heurigen, unpersönlichen Massen-Aufnahmetest für Psychologie in Innsbruck nicht schaffte. Dass meine Tochter ihren lang überlegten und ernst gemeinten Berufswunsch nicht erfüllen kann (kein Verlegenheits- oder "Mode-"Studium wie bei vielen anderen!), finde ich als langjähriger Zahler der hohen österr. Steuern skandalös.
Es muss hier in erster Linie auf die Österreicher geschaut werden, bevor die Diskussion ums Geld losgeht. Bei über 80 Millionen Deutschen, deren Numerus-Clausus und der Beliebtheit österreichischer Universitätsstädte sind unsere Politiker gefordert!

EU Gast
13.10.2009 16:55
0 0

Minimalforderung

Rektoren sollten zumindest über die wichtigsten Grundlagen des europäischen Gemeinschaftrechts Bescheid wissen - aber so sind die Kommentare von ihrer Seite meist weder falsch noch richtig, sondern schlicht peinlich!

piefke
13.10.2009 18:22
1 1

Re: Minimalforderung

das mit der Eu ist in vielen köpfen europas noch nicht wirklich angekommen. und so ein thema eignet sich natürlich hervorragend zur meinungsmache. ist ja der größte unsinn den ich je gehört habe. der rektor einer uni muss offensichtlich nicht die geringste ahnung von europäischem recht haben. wenn das die elite ist, dann kann ich nur sagen tu felix austria hast auch schon bessere zeiten gesehen.

Antworten Antworten Gast: sss
14.10.2009 01:24
1 0

Re: Re: Minimalforderung

das Recht kennen wird er wohl, aber muss er es wirklich beachten?
was soll auch schon passieren, wenn sich Österreich in Einzelfllen über geltendes EU Recht hinwegsetzt. Das Schlimmste wäre ein Vertragsverletzungsverfahren, aber was soll schon passieren, wenn man eine aufgebrummte Strafe nicht zahlt, muss man wirklich Musterschüler sein?
Ich plädiere fürs Schummeln

Gast: hmv
13.10.2009 16:15
0 0

wir haben doch genug geld

ich meine, wenn wir in afrika kämpfen, uns mehrzweckkampfflugzeuge (eurofighter) als abfangjäger leisten und unsummen nach brüssel schicken können, haben wir natürlich auch genug geld, um einen freien hochschulzugang für inländer zu gewährleisten, wo die politiker doch eh dauernd jammern, wir hätten zu wenig hochschulabsolventen.

Gast: paulo
13.10.2009 13:39
2 0

Die Dummheit von

Spö, Grünen und FPÖ beim Wahlzuckerlverteiltag war wirklich nicht zu schlagen!!!

Bunbury
13.10.2009 17:12
0 0

Re: Die Dummheit von

..da muss ich leider zustimmen.
Und ergänzen: es war nicht nur Dummheit. Denn was noch peinlicher ist: die Mehrheit lässt sich mit solchen Dummheiten auch noch kaufen.
Es wird wieder ein Brief der SPÖ kommen: "die Pensionen sind sicher". Und wieder werden¿s die Leute glauben, auch wenn es 7.999.000 Pensionsempfänger und 1.000 arbeitende Menschen gibt.

Gast: think about
13.10.2009 13:25
3 0

Schlaraffenland vs. Study fees

Guten Tag,

auch ich bin Student (in Mindestzeit + Vollzeit beschäftigt) und zahle gerne 380€ Studiengebühren von meinem hart verdienten Geld wenn ich dafür eine ordentliche Ausbildung bekomme.

Wirft man einen Blick auf Study fees in anderen, vor allem englischsprachigen, Ländern kann sich in Österreich wohl niemand darüber beklagen (finanziell schlechtgestellte Personen bekommen Stipendien).

Die ganze "Studiengebühren abschaffen" war in meinen Augen einfach nur Stimmenfang, Unsinn und hätte auch von jeder anderen Partei kommen können.

ERSTES WICHTIGES HANDELN wäre unter anderem die schnelle Wiedereinführung der ohnehin minimalen Studiengebühren.

In diesem Sinne hoffe ich dass "die Genossen" ihren Stolz beseite legen und handeln!!!

In diesem Sinne,
schönen Tag.


piefke
13.10.2009 18:42
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Re: Schlaraffenland vs. Study fees

habe selber in den usa studiert und die study fees bezahlt, hab dafür aber auch echt eine leistung erhalten. nämlich ein extrem gutes verhältnis sowohl menschlich als auch zahlenmäßig zwischen studenten und leherenden. in österreich und deutschland ist man davon leider meilenweit entfernt. habe selbst einige jahre in österreich gelebt und muss sagen, nach einführung der studiengebühr ist es schlechter und nicht besser geworden. und das ist nur ein grund warum die study fees in österreich und auch in deutschland völlig falsch angelegt sind. stipendien sind zwar eine erleichterung werden aber trotzdem einige davon abhalten zu studieren. und die akademikerquote wird dadurch auch nicht höher. zeigt sich doch jetzt schon, dass die hochschulen offensichtlich gar nicht in der lage sind den ruf nach mehr akademikern zu erüllen

Antworten Gast: student xy
13.10.2009 16:25
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Re: Schlaraffenland vs. Study fees

Haha, du findest die Ausbildung ordentlich? Für unser Geld haben wir überhaupt nichts bekommen.
Wenn schon zahlen, dann sollte man auch etwas davon haben, wie bei Einführung der Gebühren versprochen! Ich sehe nicht ein, warum ich für 400 € Gebühren dennoch am Boden sitzen muss in vielen Vorlesungen mangels Platzangebotes!
Von der Ausrüstung der Universitäten brauch ich auch nicht anfangen zu schreiben.

Gast: CBKorn
13.10.2009 13:13
2 0

Bayern ist nicht gleich Deutschland

Es gibt in Deutschland keine flächendeckenden Studiengebühren, nur Bayern, Baden-Württemberg und NRW erheben welche. Wenn schon, müsste man sich an diese Bundesländer wenden, denn alle anderen 13 Bundesländer sind für den "Run" auf österreichische Hochschulen gar nicht verantwortlich. Im Übrigen ist es eine Entscheidung des österreichischen Gesetzgebers, universitäre Bildung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das gilt dann innerhalb der EU eben für alle. Der deutsche Staat verlangt ja auch von Österreich keine Ausgleichzahlungen für die kostenlose Autobahnbenutzung durch österreichische Staatsbürger. Wenn die Deutschen damit ein Problem haben, müssen sie eine Vignette für alle einführen. Und das gilt eben auch für die Hochschule, was wohl die eigentliche Intention von Herrn Töchterle sein.

Radagast
13.10.2009 15:25
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Re: Bayern ist nicht gleich Deutschland

Wären die deutschen Autobahnen so voll wie die österreichischen Unis würden sie das wahrscheinlich schnell machen.

Würde es für die deutschen Autobahnen einen Numerus clausus geben würden sie sich auch was überlegen

Gast: student
13.10.2009 12:52
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na endlich....

Ein Teil unserer EU-Unlust resultiert aus solchen, hautnah erlebten EU-bedingten Unzulänglichkeiten: da gibt es Ausgleichsquoten für Rindviecher u.a.m. Aber bei einem ausgleich der Lasten bei den Studenten gibts nichts. und das lastet dann (betrifft ja nur einige...) auf uns: Deutsche in OE, Franzosen in Belgien... Und bei uns kommt man dann auf solche Irrwitzideen wie den Medizinertest (zugegebenermaßen die MedUni ist im Vergleich zur WU unfähig/unwillens mit einem maschinengestützten Eingangsstudium größere Massen zu kanalisieren - auf Kosten der Studenten jetzt, aber auch auf Kosten der Patienten später - denn welche Qualis für Ärzte, die wesentlich dann sind, werden da schon groß geprüft - Wesentliches sicher nicht). Sollen meinetwegen halb Europa in Wien Med studieren - aber dann mit Ausgleichszahlungen, damit wir die Uni ausbauen können...OK, aber nicht so wie derzeit.... Ich kenne viele, die bekommen deswegen schon einen Hals, wenn sie im Univiertel einen deutschen Akzent hören...muß ja nicht sein !

yoshi
13.10.2009 12:36
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viva la studiengebühren

Sage ich als Student!

Würde nicht nur Sonntagsstudenten und Kindergeldschummler von den Unis fernhalten sondern auch genanntes Problem eindämmen. die 3xx Euro waren wirklich ein Pappenstiel! Wers nicht hatte bekam ein Stipendium. Ende aus, aber da musste links wieder auf Stimmenfang mit der Idee gehen; gebracht hats ihnen ohnehin nichts, haben trotzem viele FP gewählt -.-

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Re: viva la studiengebühren

ja, ja. die "rfs-ler". kaum ein paar stimmen eingefahren, und schon kommen wieder die alten forderungen: "studiengebuehren", "auslese" und "massenuniversitaeten" sind "pfui". mit den gleichen forderungen ist der "rfs" schon 79 in der bedeutungslosigkeit verschwunden. aber wenn sie als student das sagen, dann muss es stimmen. die anderen, die in diesem forum ihre meinung aeussern, kennen ja einen universitaetsbetrieb nur vom hoerensagen. sie haetten lieber ihren vater fragen sollen, bevor sie sich den alten "rfs-hut" aufsetzen.

yoshi
13.10.2009 18:36
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Re: Re: viva la studiengebühren

Danke für den (gut?) gemeinten Ratschlag. Jedoch vertrete ich an der Stelle nicht die Haltung des rfs (soweit ich weiß ist der rfs gegen studiengebühren, entschuldigen Sie dass ich '79 noch nicht geboren war) sonder die meine, welche zu diesem Thema, (falls Sie es vergessen haben sollten, es lautet: "Uni-Rektor: Deutschland soll für seine Studenten zahlen") obig zu lesen ist.

Als intelligenter Mensch werden Sie mir jedoch zustimmen, dass auf sämtlichen Hochschulen Kapazitätsgrenzen bestehen. Die Antwort wie mit diesen zu haushalten ist(oder wäre) kann jeder für sich bilden, denn so schnell wird sich mit der derzeitigen Regierungslage nichts daran ändern. Und Letzteres ist das wirklich traurige an der Geschichte.

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Promis in der Schule