22.11.2009 22:40 | Meine Presse Merkliste0

Studenten: Häupl hat "hohes Maß an Verständnis"

27.10.2009 | 15:39 |   (DiePresse.com)

Der Wiener Bürgermeister kritisiert Wissenschaftsminister Hahn. Seine Meinug: Es gibt zu wenig Studienplätze und Lehrpersonal.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wiens SP-Bürgermeister Michael Häupl hat am Dienstag "ein hohes Maß an Verständnis" für die Studentenproteste an den Universitäten gezeigt. Er sei grundsätzlich der Auffassung, dass es nicht zu viele Studenten gebe, sondern zu wenig Studienplätze und Lehrpersonal. Nur zu beklagen, dass die Studiengebühren abgeschafft wurden und sich "nichts Besseres" einfallen zu lassen als Zugangsbeschränkungen, sei "ein bisschen dürftig", meinte das Stadtoberhaupt.

Hier seien sowohl Wissenschaftsminister Johannes Hahn als auch Finanzminister Josef Pröll (beide ÖVP) gefordert, appellierte Häupl an die beiden Ressortchefs. Kein Verständnis habe er allerdings für jenen Teil der Studierenden, die gegen den Bologna-Prozess - also die Umstellung der Ausbildungsstruktur auf Bachelor, Master und PhD - protestierten.

Angesichts eines kürzlich veröffentlichten, internationalen Uni-Rankings der Top 200-Standorte, in dem die Uni Wien als einzige österreichische Bildungseinrichtung vertreten, aber vom 115. auf den 132. Platz zurückgefallen ist, mahnte der Bürgermeister zur Sorge: "Das würde mir als Wissenschaftsminister schlaflose Nächte bereiten."

(APA)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

6 Kommentare
Gast: :/
29.10.2009 21:39
0 0

Ja sicher

Das einzige was dem Häupl schlaflose Nächte bereiten würde wäre ein Alkoholverbot im Rathaus, und, was für ein Wunder! jetzt versucht er auch noch der ÖVP die abgeschafften Studiengebühren unterzujubeln, dabei war es seine Partei mit den Grünen und der FPÖ, damit die SPÖ zur Abwechslung ein Wahlversprechen halten kann.

Gast: gms
28.10.2009 21:49
0 0

Chaoten fuer Haeupl


Aufschlussreich ist das Hintergrundrauschen auf Twitter zu der ganzen Angelegenheit. Aus dem Epizentrum des infantilen Revolutionszentrums erschallen Lobeshymnen auf die rote Regierungshaelfte, deren "Draufsetzen" selbst den letzten Marxisten in Oesterreich schon langsam zu dick aufgetragen scheint:
Zitate:
"@misik Finden sich nicht auch, dass sich die Sozialdemokratie bei #unibrennt wieder mal eine große Chance entgehen lässt?" [twitter.com/freidenker]

"@freidenker ehrlich gesagt: mehr draufsetzen als sie jetzt schon tut (haeupl etc) waere peinlich. Also: mal sehen."
[twitter.com/misik]

Gast: qod erat
28.10.2009 12:21
0 0

demostrandum

die Gelegenheit war günstig für eine neue Runde Rot gegen Schwarz, zuerst Benita, dann jetzt die Uni, statt endlich zusammen zu arbeiten, wird ständig gestritten, ES REICHT!

Gast: kaunitz
28.10.2009 10:29
0 0

allzuviel

die ich rief die geister, werd ich nun nicht los. aber diese rufer werden sicher auch jetzt nicht gescheiter. alle wollen mehr geld, aber keiner kann sagen wo es herkommen soll!

Gast: gast
27.10.2009 19:17
0 0

Jaja

So lange waren die Studentchen noch nie in der Uni wie jetzt. Aber Biertrinken und Partyfeiern ist ja auch lustig....

Gast: paulo
27.10.2009 16:03
0 0

Häupl irrt

Die Unis haben nicht zu wenig Studienplätze, sondern zu viele Studenten die einfach nicht geeignet sind. Es geht auch nicht um Quoten und andere Parameter. Was wir brauchen, sind höchst qualifizierte Absolventen, die Österreich weiterbringen. Dass Häupl ein Studium erfolgreich absolvieren konnte sagt nur aus, dass es zu viele Studienplätze gab und kaum Qualität, ansonsten kann ich jenen Unsinn, den dieser stets von sich gibt nicht verstehen, aber er ist ja auch ein Populist wie Haider und ...

Schlagzeilen Bildung