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Die Forderungen der Besetzer

27.10.2009 | 16:21 |   (DiePresse.com)

Laut Homepage wollen die Besatzer vor allem "Bildung statt Ausbildung" und einen freien Hochschulzugang.

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Die Forderungen der Besatzer im Detail laut Homepage:

1)   Bildung statt Ausbildung
Bildung für eine mündige Gesellschaft und nicht bloße Ausbildung nach wirschaftlicher Verwertbarkeit. Das Ziel ist die Möglichkeit eines freien, selbstbestimmten Studiums für alle. Die Besatzer wollen keine Verschulung der Studienpläne und fordern eine grundlegende Überarbeitung des Bachelor- Mastersystems.

  • Schluss mit den STEPs als versteckten Zugangsbeschränkungen. Die STEP als eine tatsächliche Orientierungsphase statt als Selektionsinstrument durch Knock-Out Prüfungen.
  • Freie Gestaltung des Studiums – Schluss mit der unnötigen Verzögerung durch Voraussetzungsketten
  • Freie Wahlfächer statt Erweiterungscurricula
  • Weg mit den intransparenten Anmeldesystemen
  • Freie Master und PhD Zugänge
  • Gewährleistung der Beendigung des begonnenen Studienplans (zB Diplom). Dazu bedarf es eines entsprechenden Lehrangebots und fixer Äquivalenzlisten sowie der bestehenden Übergangsfristen.
  • Aufrechterhaltung der noch bestehenden Diplomstudiengänge
  • Gewährleistung der Anrechenbarkeit von LVs und Abschlüssen im In- und Ausland


2)   Freier Hochschulzugang
Freie Studienplätze und Abschaffung der Studiengebühren, auch für nicht-EU-Bürger und Langzeitstudierende: "Die Sicherstellung eines angemessenen Lehrangebots und die Qualität der Lehre darf nicht durch Zugangsbeschränkungen erwirkt werden. Freier Hochschulzugang und qualitativ hochwertige Lehre sind kein Widerspruch. Es gibt nicht zu viele Studierende sondern nur zu wenige Studienplätze."

3)   Demokratisierung der Universitäten
"Unser Ziel ist die demokratische Organisation der Universitäten. Dazu gehört eine Demokratisierung der Verwaltung in einer Form, die ProfessorInnen, Studierende, das wissenschaftliche und das nicht wissenschaftliche Personal gleichberechtigt an der Entscheidungsbildung beteiligt."

  • Neuverteilung der Stimmrechte im Senat mit dem Ziel einer echten Demokratisierung
  • Keine Studienplanänderungen ohne Mitbestimmung der Studierenden
  • Einführung demokratischer Entscheidungsstrukturen auf allen Ebenen
  • Transparente Entscheidungsfindungsprozesse müssen auf allen Ebenen etabliert werden
  • Anti-Diskriminierung als Grundkonsens in allen universitären Bereichen
  • Ersatzlose Abschaffung des Universitätsrates
  • Auflösung des Top-Down Prinzips
  • Rücknahme der ÖH Wahlrechtsreform 2004 – Wiedereinführung des Direktwahlmodus bei ÖH Wahlen
  • Studentische Räume müssen geschützt werden

4)   Ausfinanzierung der Universitäten

  • Transparenz bei der Finanzierung von Forschung und Lehre
  • Mitbestimmung bei der Mittelverwendung an Universitäten
  • Abschaffung aller noch bestehenden Studiengebühren, auch für Drittstaatsangehörige und Langzeitstudierende
  • Finanzielle Absicherung der Studierenden
  • Wiedereinführung der StudentInnenfreifahrt
  • Aufhebund aller finanziellen Zugangsbarrieren im Bildungsbereich


5)   Das Behindertengleichstellungsgesetz muss an allen österreichischen Universitäten umgesetzt werden, um ein barrierefreies Studieren zu ermöglichen.

6)   Beendigung der prekären Dienstverhältnisse an den Universitäten

7)   50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals

(Red.)

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4 Kommentare
Gast: gepoppter
29.10.2009 14:34
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Die Forderungen unserer Kaderschmiedler.

Bildung statt Ausbildung. No, wer hindert Euch denn daran? Freier barrierfreier Zugang zur Bildung. Wieder so eine wirre Forderung. Und keine Kontrollen? Daß könnte Euch so gefallen. Ein schönes Leben auf unsere, der Steuerzahler Kosten. Die anderen Forderungen dürften wohl aus der Revulotionsliteratur stammen.

Antworten Gast: n
29.10.2009 20:18
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Re: Die Forderungen unserer Kaderschmiedler.

barrierefrei bedeutet - zugang auch für leute mit behinderungen (z.b. rollstuhl)

Gast: Gastname
27.10.2009 18:11
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Utopia

Ich glaub ich zieh nach China, und komm dann mit den Soldaten in 50 Jahren wieder her *Kopfschüttel*

Antworten Gast: gepoppter
29.10.2009 14:37
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Re: Utopia

Auch Sie überschätzen die künftige Bedeutung Österreichs für China. Delegationen werden nach China pilgern. Auch Studienplätze werden in China begehrt sein. Aber alles zu chinesischen Bedingungen. Und die sind hart. Aber, auch die österreichischen, ohnedies bereits eine Minderheit, zieht man die fremdstämmigen und Zuzüglerstudenten ab, sind ja anpassungsfähig. Wenns so ist, wie es ist, dann kneifen sie schon das Schwänzchen ein.

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