22.11.2009 16:34 | Meine Presse Merkliste0

Aufstand gegen den Bachelor

28.10.2009 | 18:23 |  CHRISTOPH SCHWARZ UND PHILIPP AICHINGER (Die Presse)

Der Bologna-Prozess erzürnt die Studenten. Über die Mängel einer großen Vision.

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Wer noch vor zehn Jahren den Namen der italienischen Stadt Bologna hörte, dachte vor allem an eines: an Spaghetti mit Fleischsoße. Im Jahr 1999 sollte sich das ändern. Da beschlossen die Minister von 29 europäischen Staaten mit dem Bologna-Prozess die größte Uni-Reform der europäischen Geschichte. Eine Reform, an der sich zehn Jahre später die größten Studentenproteste der jüngeren österreichischen Vergangenheit entzünden sollten. Denn die Studenten machen mit dem Aufstand nicht zuletzt ihrem Verdruss über die missglückte Umsetzung einer großen Vision Luft.

Die Ziele, die in Bologna formuliert wurden, sind ambitioniert: Bis 2010 sollten die mittlerweile 45 teilnehmenden Staaten ihre alten Uni-Strukturen einstampfen, um einen gemeinsamen, wettbewerbsfähigen Hochschulraum zu errichten – mit vergleichbaren Abschlüssen und größtmöglicher Mobilität für Studenten. Ob man dort je ankommen wird, ist unklar: Die Realität schaut anders aus.

Rein technisch ist die Umstellung weit vorangeschritten: Österreich muss seine Diplomstudien auf das neue Bachelor-Master-System umstellen: Der meist vierjährige Magister wird durch den dreijährigen Bachelor und den zweijährigen Master ersetzt. Das Doktorat heißt künftig PhD. In 80 Prozent der Studien ist das schon passiert, an FH sind es noch mehr.

Woran es mangelt, ist die inhaltliche Umsetzung vor allem des Bachelors: Konzipiert ist dieser primär als Berufsausbildung, der wissenschaftliche Anspruch tritt dabei in den Hintergrund. Worum es geht, ist die Arbeitsmarktfähigkeit.

 

Ende der freien Wissenschaft

Aber genau dort, auf dem Arbeitsmarkt, kommt der Bachelor nicht gut an: Firmenchefs schrecken vor dem „Abschluss light“ zurück und sogar der Staat hat den Bachelortitel im Beamtenwesen nicht dem Magister gleichgestellt. Das Ergebnis: Nur jeder Zehnte verlässt die Uni mit dem Bachelor, alle anderen hängen Masterstudien dran. Nicht im Sinne des Erfinders: Der Master ist eher als berufsbegleitende Ausbildung oder Zwischenschritt für jene gedacht, die eine wissenschaftliche Karriere planen.

Hauptkritikpunkt jener Studenten, die nun das Audimax besetzt halten, ist ein anderer: die Ökonomisierung der Bildung, die vor allem geisteswissenschaftliche und künstlerische Studien der Grundlage beraube. Schuld daran ist das einengende Kurssystem, das viele Unis derzeit errichten: Die freien Wahlfächer werden beschränkt, Studienpläne verschult.

Generell haben sich viele Unis bei der Umstellung wenig Mühe gegeben. Statt neue Curricula zu entwerfen, wurden die bestehenden einfach in die neue Architektur gepresst. Ergebnis: überfrachtete Bachelorstudien ohne klare Struktur. Zudem nutzten die Rektoren ihre Autonomie, um spezialisierte Studien zu entwerfen. Der Wechsel zwischen Unis wird dadurch nicht erleichtert, sondern erschwert. Die Zahl jener, die Auslandssemester absolvieren, droht seit der Umstellung zu sinken.

Auch der Oberste Gerichtshof (OGH) hält vom Bachelor offenbar nicht besonders viel. Er gab den Klagen eines Grazer BWL-Studenten und einer Wiener Publizistik-Studentin statt. Sie hatten ihre Väter belangt, weil diese nach Ende des Bachelorstudiums keine Alimente mehr zahlen wollten. Der Oberste Gerichtshof betonte aber, dass das Masterstudium gegenüber einem Bachelor eine deutliche Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten bringe: Daher müssten die Väter den Kindern auch das Masterstudium finanzieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2009)

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2123 Kommentare
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Gast: Studentin die blockiert wird
11.11.2009 15:42
0 0

DANKE AN DIE AUDIMAXBESETZER

Ich wollte mich nochmal herzlichst bei allen Besetzern bedanken, das ihr (eine ziemliche Minderheit) eure Kollegen blockiert!
Jetzt darf man nämlich auch noch durch ganz Wien herumfahren um zur VL zu kommen! DANKE!!
- und natürlich an die BV der ÖH, ganz vorne der SIGRID MAURER (die anscheinend mehr ihre eigenen Interessen vertritt, als die der Mehrher der Studenten. Aber irgendwann ist ja wieder mal ÖH Wahl, ist dir wahrscheinlich egal oder ? ) damit ihr 100.000 euro für Klopapier, Stifte, Transpartente raushaut !!!
Bevor man für sowas soviel Geld raushaut, hättet ihr das auch spenden können, wäre sinnvoller gewesen !!!!

lb15
08.11.2009 08:31
0 0

Basisdemokratie

Ich habe mir jetzt den Blog durchgelesen.
Ich verstehe Minister Hahn, dass er mit #Euch erst Ende November diskutieren will. Dann hat sich das Ganze hoffentlich schon totgelaufen.

Ihr schafft ja nicht EINE konkrete Antwort! Das ewige Geseiere von basisdemokratisch legitimiert geht einem ja auf ...

All das erinnert mich an 68. Und an die Freie Universität Berlin. Die war damals so basisdemokratisch, dass ihre Abschlüsse von namhaften Arbeitgebern nicht mehr anerkannt wurden. Ach, Entschuldigung, ich mache schon wieder aus freien Studenten Sklaven des Kapitalismus. Geldverdienen muss man ja nicht. Die Volxküche sorgt ja für alles.

Ihr seid schlechte Diener einer guten Sache. Für ordentliche Studienbedingungen ist zu kämpfen. Aber bitte nicht so!

Antworten Gast: poster08150
09.11.2009 13:09
0 0

Re: Basisdemokratie

gebe dir zu 100% recht! im ganzen blog gab es keine konkrete antwort.

stehe ebenfalls hinter den studenten, wenn es um den protest für ordentliche studienbedingungen geht, aber viele der forderungen sind einfach utopisch und duch ihre "basisdemokratische" art gibt es so viele einzelstimmen, dass ja kein gegenüber zum verhandeln vorhanden ist- wählt studienvertreter und lasst diese sprechen. die öh unterstützt euch nicht?- dann überlegt mal warum!!!!

Gast: Regina
06.11.2009 13:53
0 1

Mögt Ihr die Idee nicht für seine Rechte zu kämpfen?

Oder habt ihr zufällig das Problem überfüllter vortragsräume nicht. Kennt ihr die Situation Pflichtlehrveranstaltungen absolvieren zu müssen und 250 Studenten "raufen" sich um einen Platz in einem Semimnar, das auf 20 Teilnehmer begrenzt ist.
Habt ihr kein Bedürfnis diese Situation zu ändern?
Zugegeben, linke Gruppierungen sind stark vertreten. Warum? Vielleicht weil viele andere sich nicht einbringen. Oder politische Einstellungen möglicherweise mehr zählen, als das Ziel diesen Uni Mißstand zu verbessern. Und warum kommt ihr nicht zum Plenum und macht bessere Vorschläge?

cseitinger
06.11.2009 17:51
2 0

Re: Mögt Ihr die Idee nicht für seine Rechte zu kämpfen?

Wir wollen natürlich an einer besseren Bildung arbeiten. Jedoch nicht sinnlos im Hörsaal sitzen und über Sachen diskutieren, mit denen man niemals zum Kompromiss kommt. Was wollt ihr erreichen?
Das Geld, welches sowieso kaum zur Verfügung steht, jetzt nur in Massenstudien gesteckt wird, dass sie noch massenhafter werden.
Deshalb: Zugangsbeschränkungen für überlaufene Studien, Einführung von fairen Studiengebühren (und sinnvoll sind sie für das Bildungsystem dann, wenn sie höher sind als vor einem Jahr). Nach Einführung der Zentralmatura; Numerus clausus!

Um das zu erreichen müssen diese sinnlosen Blockierungen und Demonstrationen gestoppt werden und die Verhandlungen und Arbeiten von einer gewählten ÖH durchgeführt werden, weil es nicht sein kann, dass vernünftige 200000 Studenten von 2500 "Möchte-gern-Verbesserer" vertreten werden.

Gast: Mina
06.11.2009 11:21
0 0

Verständnis

Mich wundert es, dass so wenige Österreicher Verständnis für die derzeitige Studentenproteste haben: sogar der Unterrichtsminister meinte bei einem Interview, dass er zwar selber nicht diesen Weg gehen würde, dennoch aber die Studenten, die für ihre Forderungen protestieren versteht.


0 0

Re: Verständnis

Da gibt es nichts zu wundern, die Forderungen mögen verständlich sein. Aber in Zeiten wie diesen wäre etwas mehr Solidaridät erforderlich.

Ich wäre dafür den Studenten das zu geben, was sie verlangen und ich würde die Pensionen in Österreich bis 2800 Euro verdreifachen.

Dann würde ich mit der Hälfte dieser zusätzlichen Brutto-Steuern von den Pensionisten für die Kosten der Studenten stützen. Das müsste sich doch fast ausgehen... Brüssel zahlt den Rest und stützt die Erhöhungen für die Pensionisten.


Gast: ASVG Sklave 2
05.11.2009 13:53
4 0

Protest von Maximalprivilegierten

In einer Zeit wo mehr als 400000 arbeitslos oder in Kurzarbeit sind, oder auf Gehalt verzichten müssen, demonstrieren extrem privilegierte Studenten und fordern von den "Glücklichen" die noch Einkommen haben eine Unterstützungserhöhung von 1Mrd, das sind ca 3700€ pro Student. Wenn man Studienkosten (plus aller Lohnnebenkosten) plus alle Zusatzkosten wie Mitversicherung, Kinderbeihilfen, Pensionsanrechnung, Stipendien, Steuerersparnis der Eltern, kostenlose Inanspruchnahme der Infrastruktur, etc addiert, kommt man auf mehr als 22000€/ Jahr, was ca. dem dem Durchschnittsverdienst der Österr.entsprechen würde. Noch zusätzlich 18% Erhöhung? Gerade jetzt? Ist das nicht asozial? Wenn Ihr fragen würdet warum Österreich doppelt soviele Lehrer hat wie BRD oder CH ,oder warum nicht mind. 11Monate Unibetrieb ist, hätte ich Verständnis. So aber vermisse ich volkswirtschaftliches Verständnis und Solidarität.

Gast: ferry
04.11.2009 21:06
0 1

putzfrau winckler

jede putzfrau an der uni wien leistet mehr für dieselbe als ihr rektor.

1 1

Der Gegenangriff formiert sich - wie kontern?

Den Protesten nutzte bis jetzt ein Effekt der Überraschung. Die Gegenseite brauchte Zeit. Sie musste die Lage einschätzen, mobilisierte ihrerseits und startet den Angriff auf die Trägerinnen und die Träger der Veränderung. Die Facebook-Gruppe “Studieren statt blockieren” sammelt die Kräfte der Konservendose. Es werden sogar studentische Stimmen laut, die ohne Genierer pro Studiengebühren schreien.

Sollte man Peitschen zur Selbstgeißelung verteilen?

Mehr hier:

http://www.social-innovation.org/?p=1335

Gast: em
04.11.2009 13:34
1 0

?

was ist denn da jetzt bitteschön nationalistisch? ist man jetzt schon ein nazi wenn man sich nicht zu 100% auf die linke seite stellt? sorry da fängts aber an MIR zu grausen... das hat nämlich mit meinungsfreiheit dann nichts mehr zu tun.

Gast: cephalotes
04.11.2009 13:04
0 6

Mir graust's

Wahnsinn, die Presse-Leser entpuppen sich als weit ekelhafter, als ich bislang dachte. Wirtschaftsliberalität und ein autoritärer Charakter sowie Nationalismus passen offenbar doch ganz gut zusammen.

Antworten Gast: schumpeter
05.11.2009 08:47
0 1

Re: Naja ...

... so sind sie nun mal, die Loser in unserer Gesellschaft. Bescheidene Persönlichkeiten mit wenig Lösungskompetenz. In deren einfach gestrickter Weltordnung muss es auch Ventile geben, durch die sie Frust ablassen können ... das schlägt sich eben in den Kommentaren nieder. Du und ich wissen das, die Betroffenen selbst werden es hoffentlich mit der Zeit kapieren ...

Antworten Gast: ... und noch etwas
04.11.2009 13:34
0 0

Re: Mir graust's

National ist heute nicht mehr mit "reaktionär" gleichzusetzen, sondern mit REVOLUTIONÄR. Und die geistig zurückgebliebenen 68er-Epigonen sind heute die wahren Reaktionäre ...

Antworten Gast: Fidel Gastro
04.11.2009 13:31
0 0

Re: Mir graust's

Wenn Sie sich nicht mehr grausen wollen, dann gehen Sie halt dorthin, wovor es der übergroßen Mehrheit in diesem Lande graust ...

Gast: Fidel Gastro
04.11.2009 11:51
0 0

Auditorium Maximum

Circus Maximus wäre angebrachter ...

Gast: Fidel Gastro
04.11.2009 11:48
0 0

"Zwischen den Räumen eilt ein Team von Publizistik-Studenten umher, um eine Doku zu drehen"

Aha, das ist also der wahre Zweck der "Proteste" ...

0 2

Eher hört der Wasserfall auf zu Rauschen, wie als Bürger aufhören, sich für Gerechtigkeit, Soziales und Fairness für die Bildung einzusetzen.

Sicher, überzeugt und zweifelsfrei, so ist ganz Österreich seit Wochen unendmüdlich auf den Beinen um das zu Fordern was auch Sie in diesen Augenblick denken, was Sie haben wollen. Es ist der faire und der soziale Zugang zur Bildung.

Ruhe im Blätterwald bei manchen Vertreter. Fast. Nur eine einzige Kompetenzvertretung der Eliten steht auf und sagt was ganz Österreich bereits auf der Strasse revolutionär fordert - bessere Bildung und sozialere Spielregeln. Dieser jemand, ist niemand geringerer als der Vorsitzender der Sozialdemokraten in Österreich und unser lieblingsbundeskanzler - unser Werner Faymann.

Er sagt das, was Österreich denkt. Er ist ein Spiegelbild aller Meinungen. Deswegen könnten wir nicht froher sein, jemand anderen als Elitärer Kompetenzperson zu haben, als er es ist.

Er kann das, weil nur er sozial, kompetent und fair ist.

Ich danke Werner Faymann für seinen Einsatz. Ich danke den RevolutionärInnen für ihren Einsatz.

Damit Österreich wieder gebildeter werden kann.


lb15
08.11.2009 08:37
0 0

Re: Eher hört der Wasserfall auf zu Rauschen, wie als Bürger aufhören, sich für Gerechtigkeit, Soziales und Fairness für die Bildung einzusetzen.

Michi Austria als Pressesprecher des Faymanderls.
Was hat das hier in der Diskussion über die Audimarxisten und die Probleme der Hochschulen zu tun? Der BK hat doch in dieser Frage ohnehin schon alle Meinungen vertreten. Weil er nicht wußte, was der Dichand will.

Antworten Gast: ruru
05.11.2009 08:30
1 0

Re: Eher hört der Wasserfall auf zu Rauschen, wie als Bürger aufhören, sich für Gerechtigkeit, Soziales und Fairness für die Bildung einzusetzen.

Geh Michi nimm bitte wieder deine Tabletten!

Antworten Gast: good_karma
04.11.2009 13:08
0 0

Re: Eher ..... *gggg*

Jetzt musste ich wirklich herzlich lachen.

Von
"sicher, überzeugt und zweifelsfrei" über
"...was auch Sie in diesen Augenblick denken..." (tu ich sicher nicht!) bis zu
"Er kann das, weil nur er sozial, kompetent und fair ist."

Sakrasmus pur, oder ;-)

analogo
04.11.2009 12:34
1 0

Re: Eher hört der Wasserfall auf zu Rauschen, wie als Bürger aufhören, sich für Gerechtigkeit, Soziales und Fairness für die Bildung einzusetzen.

Hoppla...wieder unser "Problemkind" aus d. Dunstkreis d.Caritas. Na ja,outet sich wiederholt als Faymann Fan atiker obwohl sich dieser BK als der unfähigste aller BK bisher exponiert hat. Peinlich !

Antworten Antworten Gast: schumpeter
04.11.2009 16:18
0 2

Re: Re: Bei Deinem Ranking ...

... hast aber auf den Wolfi Schüssel komplett vergessen. Zu Deiner Erinnerung: Diese Fleisch gewordene Inkompetenz bekleidete immerhin von 2000 bis 2007 das Amt des Bundeskanzlers. Was bleibt davon in Erinnerung? Der Angelobungstrip der neuen Regierung 2007 durch die Katakomben und die Porsche-Ralley zweier Vollkoffer in Kärnten.
Und jetzt noch ein herzliches Winke-winke an den verknitterten Hinterbänkler im Parlament ...

Antworten Antworten Antworten Gast: gehirnforscher
05.11.2009 09:00
1 0

Re: Re: Re: Bei Deinem Ranking ...

Schüssel war ein BK von Weltformat. Für die linken Vernaderungsorgien, die in den Sanktionen endeten, werden die Linken, wie schon anno dazumal für die Dolchstosslegende, auf Generationen hinaus als Feinde Österreichs gelten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schumpeter
05.11.2009 10:15
0 2

Re: Re: Re: Re: Warum verbringt ...

... denn Dein "Weltformatkanzler" sein politisches Ausgedinge auf der parlamentarischen Hinterbank? Alles böse Intrigen und Verleumdungen?
Schüssels machtgeiler Tabubruch, die Liaison mit den Nazen, haben ihn in ganz Europa zum Aussenseiter gemacht. Nur allzugerne wäre er nach seiner Abwahl nach Brüssel abgedampft ... doch dort ist er "persona non grata". In die Annalen ist er jedenfalls als "der Kanzler, der die Nazen in die Regierung holte" eingegangen ...

analogo
05.11.2009 15:40
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Warum verbringt ...

Hoppla...es riecht nach Verfolgungswahn. Welche Nazen ? Na ja, die Naz ikeule muss noch immer für alles mögliche herhalten...od.so manche ewig gestrigen Linken können's nicht anders.

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