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Studentenproteste: Pfeifkonzert zu Techno-Klängen


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(c) DiePresse.com (Daniel Breuss)
Bild 1 von 30



Großdemonstration verärgerter Studenten in Wien: Die Transparente aus dem seit einer Woche besetzten Audimax wurden ins Freie getragen. Um 17 Uhr startete der Marsch vor dem Eingang der Hauptuni, wo auch eine mobile Bühne aufgebaut war und Musik spielte.

Von Daniel Breuss, Rosa Schmidt-Vierthaler, Bernadette Bayrhammer und Günter Felbermayer

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35 Kommentare
Musiker
30.10.2009 16:19
1 0

Bild 7

Die Einsparungen im Bildunsbereich zeigen jetzt schon fatale Folgen:

"Investiert in unsre (!) Unis" Immerhin haben sie "Zukunft" ohne stummen 'h' geschrieben.

Gast: drchill
30.10.2009 12:03
0 0

wow !!!

einerseits gegen studiengebühren sein, anderseits für "mehr geld für unis" !!!

ich bin dafür, das finanzschwache studierende "kostenlos studieren" dürfen, währen andere, welche aus finanziell besseren verhältnissen stammen, ruhig etwas zahlen dürfen... ausländische studenten sowieso!!!

abgesehen davon macht man sich über studierende seine gedanken... nicht nur einmal hab ich von einigen leuten hören müssen "ich studiere doch nur weil ich nicht arbeiten will ...!" (wirklich ungelogen!).

was soll man sich da als arbeiter/angestellter denken (welche nebenbei erwähnt steuerzahler sind und somit einiges an den unis mitfinanzieren!) ??
erwarten diese "selbstgerechten an doppelmoral kaum zu übertreffenden studenten" das man das für richtig haltet? vorallem wenn man an den kopf geworfen bekommt, das man selbst ein idiot sei, weil man nicht studiert!? (bei allem respekt, manche leute MÜSSEN ARBEITEN gehen!!! nicht jeder hat in der SAMEN LOTTERIE gewonnen!!!)... Man stelle sich mal vor, jeder wäre so abgehoben und selbstverliebt wie ein GROSSTEIL der Studenten und es würde tatsächlich jeder studieren, aber eben keiner Gebühren zahlen müssen.... Wo kommen wir denn dann hin? Dann Fressen auf die Dauer (und das ist einen Tatsache) nicht mehr nur die Pensionisten die Leute Arm, sondern auch die Studenten....

ich als steuerzahler, zahle lieber meine Steuern für Pensionisten, welche selbst ihr Leben lang Steuer bezahlt haben als für studenten, die alles umsonst haben wolle

Gast: IchWarDort
30.10.2009 09:38
0 1

Viele wissen nicht was sie reden...

Ihr, die ihr immerzu über die Studenten schimpft und euch über die Proteste aufregt - ihr habt keinerlei Ahnung, lediglich ein großes Mundwerk und Helium in der Birne!
Natürlich sind nicht alle Forderungen 1:1 übernehmbar, das ist immer so, jedoch gibt es schon einige Kernpunkte, die durchaus nachvollziehbar und vertretbar sind!

- Zugangsbeschränkungen zu Masterstudien zum Beispiel - davon sind alle (auch FH) Studenten betroffen. Die Idee ist eigentlich eine Frechheit, da den Studierenden die Wahl genommen wird und sich die Möglichkeit einschränkt, so weiterzubilden, wie man es wünscht!! Limitierungen bei Masterstudien (mit begrenzter Teilnehmeranzahl) schlagen ebenfalls in diese Kerbe.
- Dass mehr Geld in die Hochschulbildung fließen muss, ist ja wohl klar! Milliarden für Banken kann man zur Verfügung stellen, sogar innerhalb von wenigen Wochen und Monaten und das, was der Bildungssektor seit Jahren dringenst braucht bekommt er nicht. Eine absolute Frechheit und ein Schlag ins Gesicht jedes Studierenden.

Liebe Demonstranten, viele solidarisieren sich mit euch. Ich selbst studiere an einer FH und erkläre mich solidarisch mit euch. Und ich kann eines sagen: Viele meiner Mitstudenten tun dies auch!!!

Bildung darf kein Exklusivgut sein!!!

joquer
30.10.2009 14:02
0 0

Re: Viele wissen nicht was sie reden...

Um einmal konkret auf die beiden von dir angesprochenen Punkte zu antworten:

- deine Stellungnahme bzgl. Zugangsbeschränkungen bzw. Limitierung der Teilnehmerzahl gibt genau wieder, was ich kritisiere.
Zugangsbeschränkungen sind eine Frechheit? Warum? Weil Studenten als privilegierte Gruppe von den Einschränkungen des täglichen Lebens ausgenommen sein sollen?
Ein Studienplatz kostet die Universitäten bzw. den Staat bzw. den Steuerzahler eine Menge Geld. Warum sollte dabei nicht darauf geachtet werden, dass das Geld nur in geeignete bzw. die am besten geeigneten investiert werden soll? Die Ressourcen sind nun einmal begrenzt!
Noch mehr gilt das für die Begrenzung der Teilnehmerzahl. Es gibt ganz einfach praktische Limitierungen - Räumlichkeiten, Lehrende, sonstige Ausrüstung, etc. Ist es vernünftiger die vorhandenen Ressourcen hoffnungslos zu überbuchen? Das sorgt doch erst für die untragbaren Zustände an diversen Unis bzw. bei diversen Studienrichtungen! Ganz abgesehen davon, dass es nichts bringt eine unbeschränkte Zahl an Absolventen einer Studienrichtung hervorzubringen, für die dann kein Bedarf besteht.
- Was das Budget betrifft - sicher ist es notwendig das Bildungsbudget in Ö aufzustocken!
Das Geld für die Banken und das Bildungsbudget in einen Topf zu werfen ist allerdings wieder eine Irrationalität - 1. war das Geld für die Bankenrettung sowieso eine sehr fragwürdige Entscheidung, 2. wurde den Banken das Geld nicht "geschenkt", sondern "geliehen".

joquer
30.10.2009 00:40
2 0

Zib2, 30.10.

Mangels besserer Möglichkeiten muss ich hier doch einmal meinem Zorn Luft machen! Was ist das für ein Schwachsinn, was da gefordert wird?!?!? Quasi unbegrenzte Finanzierung von Studienplätzen in egal welchem Fach? Und dann wird auch noch quasi absolute Mehrheit der Studierenden in den Gremien gefordert, damit die bösen Lehrenden nur ja brav sind!?
Schon mal den Planeten Erde besucht?
Ich werde demnächst auch auf die Straße gehen, weil ich mir meinen Job und das dazugehörige Gehalt nicht frei aussuchen konnte! Da muß unbedingt was gemacht werden!
Und Rektor Badelt, von dem ich an sich auch schon intelligentes gehört habe redet auch noch vom angeblichen Akademikermangel in Ö, der dadurch definiert ist, dass es bei uns prozentuell weniger gibt als woanders - es geht ja nicht darum, was in Ö gebraucht wird - Techniker, Naturwissenschaftler, Geisteswissenschaftler akademischer Ausbildung. Nein, es ist egal was, Hauptsache wir liegen bei der Akademikerquote gleichauf mit anderen Ländern!
Es ist ja absolut richtig und unbestreitbar, dass im gesamten Bildungsbereich in Ö einiges verbessert gehört, aber dass die Studenten um jeden Preis versuchen der Politik an Idiotie das Wasser zu reichen hätten wir wirklich nicht auch noch gebraucht! Wer bleibt jetzt noch übrig, um vernünftige, umsetzbare Vorschläge zu machen?
Ach du lieber Augustin...

Antworten Gast: IchWarDort
30.10.2009 09:40
0 1

Re: Zib2, 30.10.

Du hast ja keine Ahnung!
Typische Einstellung eines mit eingeschränkter Sicht vor sich hin lebenden Nichtstudierenden.

Nur weil es dich nicht betrifft hast du nicht das Recht über andere zu urteilen.

joquer
30.10.2009 13:10
0 0

Re: Re: Zib2, 30.10.

*g* "vor sich hin lebenden Nichtstudierenden" - "vor sich hin vegetierend" wäre noch schöner gewesen!
Bitte erklär mir in welchen Punkten ich falsch liege, vielleicht können wir dabei beide noch etwas lernen!
Dass es mich nicht betrifft ist, ist jedenfalls ein Irrglaube, weil ich 1. jede Menge Steuern zahle, und damit zumindest über Umwege die Unis mitfinanziere und 2. vor habe in naher Zukunft wieder zu studieren (was mich aufgrund der Natur des geplanten Studiums deutlich mehr Kosten wird als die paar Hundert Euro im Sem., die die Studiengebühren ausgemacht haben. Und 3. weil einige der im ZIB2-Gespräch getätigten Äußerungen und aufgestellten Forderungen einfach meinen Verstand beleidigen.
Ich möchte aber auch nocheinmal betonen, dass ich voll und ganz der Meinung bin, dass an den Unis vieles verbessert werden muss - ich würde nur gern sehen, dass statt irrationalen umsetzbare Forderungen gestellt werden!

Antworten Gast: Reclam
30.10.2009 09:14
0 0

Re: Zib2, 30.10.

Die nächste Forderung wird lauten: Studieren bis zur Rente.

parapente
29.10.2009 20:11
1 0

Tut mir leid,

dass ich zum lustigen streetdancing nicht kommen konnte, - musste meine Zeit mit Arbeit verbringen!

hl_1001
29.10.2009 18:51
1 0

Techno?

Traurig, wenn das der Klang der Revolution ist. Naja, is halt auch nimmer das, was es einmal war!

Gast: odorono
29.10.2009 18:00
1 0

hah!

hab durchaus sympathie für die audimax-besetzer übrig. dennoch erscheint mir das ganze ziemlich harmlos und angepasst. ich vermisse den mut und die "kreativität" der "uni-ferkelei" von 1968. ach ja, früher war halt alles besser.. also: gas geben, jungs und mädels ;-)

Gast: Gegen- die-Oligarchie
29.10.2009 16:06
1 0

Solidarisieren wir uns alle mit den Studenten !!!

Es reicht, doch nicht mit den Studenten. Sie haben recht und sind auch Ausdruck allgemeinen Unbehagens.
Seit 10 Jahren versinkt Österreich in einen Sumpf von Korruption und Bereicherung einer kleinen Gruppe auf Kosten der großen Mehrheit.
So lange Grasser, Meinl, Michaelis, die Buberlpartie und CO nicht vor Gericht stehen und zu längeren Gefängnisstrafen verurteilt worden sind, wird in diesem Land kein sozialer Friede mehr herrschen, denn das Maß an Ungerechtigkeit ist nicht mehr auszuhalten ....

Gast: urbanny
29.10.2009 11:09
0 0

Leider missverstanden

Wir wurden leider massiv missverstanden da offenbar zu selten treten Ältere im Interesse der Jungen auf. Bezüglich Pflegegeld sagten wir, dass solange dieses in voller Höhe, unabhängig von der Pensionshöhe, ausbezahlt wird, sollte auch das Kinder-Karenzgeld nicht vom Gehalt abhängen. Aber gerechter wäre beides zu begrenzen da das Sozialsystem nur begrenzt belastbar ist. Auch die Pensionen jenseits der ASVG Höchstgrenze sind eher sittenwidrig als gerechtfertigt. So viel zur Solidarität.

Gast: Gast
29.10.2009 10:29
0 0

Schön...

... wenn bei den Linken der Hut brennt.

Bild 22

Gast: student
29.10.2009 02:17
2 0

lob an die redakteure

hiermit möchte ich den redakteurinnen und redakteuren der bildergalerie lob aussprechen, denn die kommentare sind objektiv und nicht von polemik gegen die faulen studenten gekennzeichnet, wie das in den medien sonst oft der fall ist.

@conny: muss dir leider recht geben, allerdings war der hauptact ja erst beim zusammenschluss mit der hauptuni ähh uni wien!

Darabimo
29.10.2009 07:50
1 2

Re: lob an die redakteure

Ich finde, dass die Studenten alles tun, um nicht ernstgenommen zu werden.
Solch einfältige Argumente, wie sie von Studenten verwendet werden, solch Partystimmung, und Szenen- happening- feeling machen der Ernsthaftigkeit einen Bärendienst.
So kritisierenswert die Förderung von Banken in der Krise auch sind. Das kann jeder als Argument verwenden. In einer Notsituation wird jedes Geld locker gemacht. Auch das Argument, dass die Wirtschaftsleistung vor 20 Jahren eine geringere war, und trotzdem die Unizugänge frei waren ist ziemlich hirnlos. Wie viele Studenten gab es denn vor 20 Jahren und wie viele Studenten gibt es heute? Wie viele davon sind deutscher Herkunft? Wie viele, dieser deutscher Numerus-Klausus-Flüchtlinge nehmen sich jetzt die Frechheit heraus weiter auf Steuerzahlerkosten freien Unizugang, und bessere Förderung zu fordern? Warum redet einfach kein Student von der Finanzierbarkeit seiner Forderungen? In den USA gibt es auch keinen feien Unizugang. Dafür ist die Drop out Quote viel geringer als bei uns. Zu viele Studenten machen das System ineffizient. Jene Studenten, die das Audiomax besetzen sind das beste Beispiel dafür. Ich würde den Saal räumen lassen.
(Was nicht bedeutet, dass ich mir die Problemlage nicht anschauen würde).

Gast: zwergl
29.10.2009 01:40
0 0

Bild 18

Das Bild 18 sagt alles über die linken Alk-Studenten! Pallettenweise Bier saufen auf Steuerkosten - super!

Antworten Gast: Robert
29.10.2009 10:32
0 0

Re: Bild 18

Ein student bezahlt genauso für sein bier wie jeder andere.

Antworten Gast: steuerzahler
29.10.2009 02:33
0 1

Re: Bild 18

und für das bier zahlen die studenten keine mehrwertssteuer???

dem staat kann¿s nur recht sein wenn die studis saufen - zahlen sie dann doch net wenig steuer.

Antworten Gast: Fredl
29.10.2009 02:28
1 0

Re: Bild 18

Aber natürlich, das Geld für Bier wurde direkt vom Finanzministerium abgezwackt.
Und überhaupt sind alle Studenten linksradikal.

Antworten Antworten Gast: drchill
30.10.2009 12:35
0 0

Re: Re: Bild 18

das auf keinen fall @fredl!

ich schätze zwergl wollte mit einem seitenhieb nur darauf hinweisen, welch gute stimmung bei den protesten vermittelt wird. fast schon eine riesige jause unter studenten...

um ehrlich zu sein, hätte er dann mit dieser version recht... denn wenn die studenten nicht arbeiten[(wenn man tage lang protestiert sicher schwer!!!)wieviele von den studenten sind in den letzten tagen wohl arbeitslos geworden und wieviele wollen nicht arbeiten?], zahlen sie auch keine lohnsteuern... weswegen die aussage nicht unbedingt nur als engstirnig und primitiv abgestempelt werden darf (auch wenn sie trotzdem steuern für bier ect. bezahlen...)

aber eh klar das man sich das als student eben so auslegt, wie man es braucht... gegen arbeiter/angestellte aufhussen, das wird euch aber auf dauer mehr schaden als helfen!

als student ist man ohnehin privilegiert, was wollen sie denn noch? mehr geld für unis aber nicht bereit auch selbst dafür in die tasche zu greifen??? der (lohn-)steuerzahler wirds schon richten oder wie ??? so nicht...

finazstarke studenten (egal ob durch eltern oder job) sollen auch gebühren bezahlen... alle, welche dann unter einer gewissen grenze leben, dürfen gratis studieren... so und nur so lebt man den sozialismus, nicht vergessen ;)

wäre schön wenn solche menschen, welche nur auf sich und ihre eigenen vorteile schauen, auch mal augen für andere hätten und diese nicht immer gleich denunzieren, nur weil man nicht gleich zu seien scheint!

J. E.
29.10.2009 00:45
0 0

nur noch peinlich

Offensichtlich lassen sich die Studenten ideologisch von der extremen Linken vor sich hertreiben. Das hats vor 10 Jahren noch nichtgegeben.

0 1

Re: nur noch peinlich

sie duerften's noch nicht begriffen haben. den studenten (zumindest den meisten) geht es nicht um ideologie, sondern um's bildung. und wenn es "sowas" schon vor zehn jahren gegeben haette, stuende heute dieses system in oesterreich vielleicht nicht am rande des abgrunds. peinlich ist nur ihr kommentar.

J. E.
29.10.2009 23:37
0 0

Re: Re: nur noch peinlich

Das System steht nicht am Rande des Abgrunds, allein diese Behauptung ist ideologisch gefärbt ... Tut mir leid.

Gast: conny
28.10.2009 22:38
0 0

biku, tu

schade, dass die studierenden der tu und biku, welche sich vom karlsplatz bzw. schillerplatz aus auf den weg machten, nicht erwähnt werden

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Vielleicht kommt so endlich etwas Bewegung in die Debatte!

Ich unterstütze viele der genannten Forderungen - finde aber Proteste auf der Straße sinnvoller als Hörsäle besetzen.