Erasmus+ brachte 240.000 Österreicher ins Ausland

Das EU-Austauschprogramm feiert den 30. Geburtstag. Viele Erasmus-Alumni haben damit auch ihren Lebenspartner gefunden.

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Namensgeber Erasmus von Rotterdam.
Namensgeber Erasmus von Rotterdam. – (c) imago/UIG (imago stock&people)

Wien. Schauspieler und Regisseur Michael Ostrowski, Olympiasiegerin Petra Kronberger und der Whatchadogründer Ali Mahlodji sind nur drei von insgesamt knapp einer Viertelmillion Österreichern (240.000), die am EU-Austauschprogramm Erasmus+ und seinen Vorgängern teilgenommen haben, das gestern und heute gefeiert wird.

In den 30 Jahren seit Beginn von Erasmus+ – 1987 waren nur elf Länder dabei, seit 1992 auch Österreich – hat die Europäische Union damit rund neun Millionen Menschen in Bewegung gesetzt, die in anderen Ländern studiert, gearbeitet, eine Ausbildung gemacht, an einem Freiwilligenprojekt teilgenommen oder selber ein Projekt gestartet haben.

 

Erasmus wirkt auf die Liebe

Das klassische Mobilitätsprogramm für Studierende ist massiv gewachsen. Beim Start 1992 wagten 892 österreichische Studierende den Schritt ins Ausland. Zuletzt waren es fast 5000 pro Jahr. Bis 2016 waren mehr als 90.000 Österreicher so im Ausland, die beliebtesten Länder waren Spanien, Frankreich und Großbritannien.

Erasmus wirkt sich auch auf die Liebe aus: 27 Prozent der Erasmus-Alumni lernten ihren Partner laut der EU-Kommission während des Auslandsaufenthalts kennen. (beba)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.05.2017)

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