Harald Mahrer: Vom Staatssekretär zum Minister

Vom Staatssekretär zum Minister: Harald Mahrer (ÖVP) wird bis zur Neuwahl neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister. Sein bisheriger Job im Staatssekretariat soll eingespart werden.

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Mahrer folgt damit seinem bisherigen Chef Reinhold Mitterlehner (ÖVP) nach. Der 44-jährige Unternehmer und ehemalige Chef der Julius-Raab-Stiftung war nach dessen Machtübernahme ins Staatssekretariat für Wissenschaft und Wirtschaft berufen worden.

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Während seines BWL-Studiums war der Wiener als Mitglied der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft in der Studentenpolitik tätig und ÖH-Chef der ÖH an der WU Wien. Er gründete etwa das Beratungsunternehmen legend Consulting und war geschäftsführender Gesellschafter bei der agentur Pleon Publico.

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Im Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium kümmerte er sich unter anderem um den Start-up-Bereich - und war der Spiegelminister für das Bildungsministerium. Als solcher verhandelte er mit Ex-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) die Bildungsreform aus - die er per Handschlag feierte.

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Etwas zu früh allerdings: Ein Jahr später war immer noch vieles nicht umgesetzt, mit einem zweiten Handschlag präsentierte er mit der neuen Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) des Schulautonomiepaket. Auch das ist noch nicht umgesetzt.

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Eines seiner persönlichen Herzensprojekte: die Digitalisierung - die mit der neuen Innovationsstiftung für Bildung (im Bild: ein Treffen) angeschoben werden soll. Bekannt ist Mahrer übrigens auch für seinen bisweilen extravaganten Kleidungsstil, Stichwort: bunte Krawatten und Schals.

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Mit Mascherl ist er Minister nicht ganz so oft zu sehen. Hier aber doch: Bei der Weltpremiere von Mission Impossible in der Wiener Oper im Sommer 2015. Auf dass das kein Omen für seinen neuen Job sei.

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