Unis setzen weniger auf Stammpersonal

Es wird öfter auf Lektoren zurückgegriffen.

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Hörsaal Uni Wien – APA/ROLAND SCHLAGER

Wien. Die Unis setzen bei ihren wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern verhältnismäßig immer weniger auf Stammpersonal. Vielmehr greift man stärker auf Lektoren und über Drittmittel finanzierte Wissenschafter zurück.

2005 waren an den Unis noch 29.100 Personen (Kopfzahl) als wissenschaftliches bzw. künstlerisches Personal beschäftigt. Davon zählten rund 13.600 zum Stammpersonal, das sind 47 Prozent. 2016 waren nur noch 39 Prozent (15.400) der insgesamt 39.000 Personen Stammpersonal. Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn man die Entwicklung der Zahl der über Drittmittel finanzierten Forscher betrachtet. Seit 2005 stieg deren Zahl von 5800 auf 9200. Ein Plus von fast 60 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs zwar das wissenschaftliche Stammpersonal – von 13.600 auf 15.400. Das ist aber lediglich ein Plus von jeweils rund 13 Prozent. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.08.2017)

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