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Gefälschte Tests? Anzeigen gegen Grazer FH

14.04.2010 | 18:51 |  ALEXANDER BÜHLER UND CHRISTOPH SCHWARZ (Die Presse)

Der Leiter des Studiengangs Journalismus an der FH Joanneum wird der Urkundenfälschung verdächtigt. Die FH vermutet eine "Intrige", über die Vorwürfe gegen den Studiengangsleiter ist der Rektor entsetzt.

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Graz/Wien.Bereits am 9.Dezember des Vorjahres ging im Wissenschaftsministerium ein Konvolut von mehr als 100 Seiten eines Grazer Anwalts ein, bei dem sofort die Alarmglocken hätten schrillen müssen. Die Vorwürfe, die in dem Schreiben (das der „Presse“ vorliegt) erhoben werden: Urkundenfälschung, die Beeinträchtigung der Chancengleichheit und – deutlich erkennbar – Bestechung. Über Jahre hinweg an der FH Joanneum Graz, einer der größten Bildungseinrichtungen des Landes mit einem Jahresetat von zirka 20 Mio. Euro.

Seit 2002 bewerben sich jedes Jahr bis zu 200 Anwärter für nur 25 Studienplätze am FH-Studiengang für „Journalismus und Public Relations“. Sie alle müssen ein mehrgliedriges Aufnahmeverfahren mit Intelligenztest und Bewerbungsgespräch absolvieren, das Spitzenqualität sichern sollte. Allein: Die vorgeschriebenen Kriterien seien nicht entscheidend gewesen, als mehr als 1000 Bewerber zwischen 2002 und 2009 abgelehnt wurden. So lautet der Vorwurf, den Lehrende erheben.

Ihre Anschuldigungen richten sich gegen den Studiengangsleiter Heinz M. Fischer, der mittlerweile auch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde: Bei der Aufnahmeprüfung habe er die Originale der Auswertungsbögen durch verbesserte ersetzt, schlechte Punktestände gestrichen oder bessere eintragen lassen, heißt es. Selbst im Studium seien notfalls (zuvor festgelegte) Prüfungsbedingungen im Nachhinein herabgesetzt worden. Wohl um nicht ganz so begabten, aber finanzkräftigen Studenten über die Hürden zu helfen.

Am 23.April 2009 reichten vier Studiengangsmitarbeiter eine erste Beschwerde bei der Personalabteilung der FH Joanneum ein, in der sie zahlreiche Verfehlungen des Studiengangsleiters zu Protokoll gaben und mit einem zentimeterdicken Papierstapel belegten. Zunächst herrschte Ruhe vor dem Sturm. Die Personalabteilung gab den Fall an die Geschäftsführung weiter – die nichts unternahm. Am 30.Oktober schließlich führte die „Interne Revision“ des Joanneums eine Beschlagnahme durch, um zu verhindern, dass gefälschte Dokumente in den Reißwolf wanderten. So zahlreich waren die dabei vorgefundenen Hinweise, dass nur fünf Tage später die Mitarbeiter des Studiengangs ein Schreiben der Internen Revision in ihren Postfächern fanden. Eine der Kernfragen: Ob sie von Fälschungen der Auswertungsbögen für den Studienzugang durch den Studiengangsleiter gewusst hätten?

 

Mobbing und Kündigungen?

Fischer wird nun vorgeworfen, den Druck auf seine internen Gegner erhöht zu haben: Er arbeite mit Mobbing und Kündigung, heißt es. Die Politik jedenfalls schweigt. Ein möglicher Skandal käme – ausgerechnet vor der steirischen Landtagswahl im Herbst – ungelegen. Möglicherweise liegt es daran, dass auch Politiker von den Praktiken profitiert haben sollen. Insbesondere die SPÖ habe über Fischer von Studenten und Mitarbeitern allerlei Material erstellen lassen, das auf dem freien Markt wesentlich mehr gekostet hätte, heißt es.

Seit Winter liegt die Causa FH Joanneum nun auch in der zuständigen Abteilung des Ministeriums. Man habe gehandelt und den Fall an den Fachhochschul-Rat, der für die Qualitätssicherung an den FH zuständig ist, weitergeleitet, heißt es aus dem Ministerium. Studiengangsleiter Heinz Fischer weist im Gespräch mit der „Presse“ alle Vorwürfe zurück: Er habe – anders als ihm in der Anzeige vorgeworfen wird – noch nie eine Aufnahmeprüfung verfälscht. „Es gibt jedes Jahr eine hohe Anzahl an Interventionen aus der Wirtschaft und der Politik, bestimmte Bewerber nach Möglichkeit wohlwollend zu behandeln“, sagt Fischer. Dem sei „aber natürlich nie entsprochen worden“. Die Rankings der besten Bewerber würden von einer Kommission erstellt, er würde diese nur „exekutieren“, so Fischer.

Auch den Vorwurf, in einem Fall konkret in die Notengebung eingegriffen zu haben, kann Fischer entkräften. Er habe die Abschlussarbeiten lediglich einer „unverbindlichen Zweitbegutachtung unterzogen“ – und das nicht selbsttätig, sondern auf Anfrage des zuständigen Lehrveranstaltungsleiters.

Der Rektor der FH, Peter Pfeiffer, räumt im „Presse“-Gespräch ein, dass die Aufnahmeverfahren der vergangenen Jahre „nicht optimal gelaufen“ seien. „Es gab subjektive Aufnahmegespräche, bei denen wir Mängel festgestellt haben.“ Die interne Revision sei jedoch längst abgeschlossen, auch eine Meldung an den FH-Rat habe es gegeben. „Seit 2009 sind alle Mängel behoben“, sagt Pfeiffer. Man habe das Aufnahmeverfahren optimiert, bestätigt auch Fischer.

Über die Vorwürfe gegen den Studiengangsleiter ist der Rektor entsetzt: Es handle sich um „Intrigen“ und einen Rachefeldzug eines wegen schlechter Evaluierungen gekündigten Lehrenden, mit dem die FH im Rechtsstreit stehe. „Es läuft ein arbeitsrechtliches Verfahren. Und nun versucht er, unseren Studiengang schlechtzumachen.“

AUF EINEN BLICK

Die FH Joanneum hat Standorte in Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg. Beim Grazer Studiengang „Journalismus und Public Relations“ soll, so der Vorwurf, seit Jahren finanzkräftigen Bewerbern unrechtmäßig durch gefälschte Tests und verbesserte Noten über die Hürden geholfen worden sein. Studiengangsleiter Heinz Fischer bestätigt Interventionsversuche vonseiten der Politik und der Wirtschaft. Er habe diesen jedoch „natürlich nie entsprochen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2010)

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45 Kommentare
 
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FH JOANNEUM weist Vorwürfe bezüglich Manipulation und Korruption entschieden zurück

Die Geschäftsführung der FH JOANNEUM kündigt rechtliche Schritte zur Aufklärung der Vorwürfe an.
Die Geschäftsführung der FH JOANNEUM weist die Vorwürfe einer Manipulation und Korruption beim Aufnahmeverfahren am Studiengang Journalismus und Public Relations (PR), entschieden zurück. „Bei der anonymen Anzeige werden Behauptungen aufgestellt, die von uns in keiner Art und Weise nachvollzogen werden können“ so Rektor (FH) o.Univ.-Prof. DI Dr. Karl P. Pfeiffer und die kaufmännische Geschäftsführerin Mag. (FH) Sabina Paschek, MBA.

Weitere Infos: www.fh-joanneum.at
15. April 2010

Re: FH JOANNEUM weist Vorwürfe bezüglich Manipulation und Korruption entschieden zurück

Kein Geld für Presseaussendungen?

Gast: Markus
15.04.2010 18:07
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Ähm. Ich frag dann mal.

Sehr viele Fragen, sehr wenige Antworten.
Ist das die Presse reloaded?

guy_fawkes
15.04.2010 17:53
2 0

schon eigenartig

Also wenn ich mir die Kommentare so ansehe fällt mir auf, dass sehr viele mit "Gast" dabei sind. Beobachte dieses Forum Regelmäßig, aber so viele "Gast" kommen bei anderen Diskussionen nicht vor.

Es scheint so als würde die FH die Geschichte heruntgerspielen zu wollen. Nur so einfach ist das ganze nicht.
Kenne aus eigener Erfahrung das so manche Kanditaten gar kein Aufnahmegespräch mehr nach dem IQ Test gebraucht haben und diese Leute sind wahrhaftig keine Blitzkneisser.

Also liebe pro FH Poster, erkennen Sie es an, das nicht alles so glatt läuft wie Sie sich das gerne wünschen.


Antworten Gast: Heinz Wittenbrink
15.04.2010 22:10
0 0

Re: schon eigenartig

Ganz einfach: Einen Fall benennen oder den Mund halten und zugeben, dass man gelogen hat!

Ich war in den letzten drei Jahren am Aufnahmeverfahren des Studiengangs beteiligt. Ich kann mich nicht an einen Fall erinnern, in dem es kein Gespräch gegeben hätte. Anders als Sie, anonymer Feigling, stehe ich dafür mit meinem Namen gerade.

Antworten Gast: jochen hencke
15.04.2010 19:54
0 0

Re: schon eigenartig

natürlich poste ich hier als gast. ich sah bis jetzt noch nicht die nötigkeit, mir einen account hier anzulegen. wozu auch, wenn's auch so geht?!

ich gebe mich öffentlich mit meinem namen zu erkennen und verstecke mich nicht hinter einem nickname. ich denke, das reicht! ich denke sogar, das ist besser, als sich hier anzumelden und mich dann hinter einem nickname zu "verstecken"... so viel dazu... mr. guy_fawkes

Antworten Antworten guy_fawkes
15.04.2010 23:34
0 0

Re: Re: schon eigenartig

Vielleicht ist es feig, aber es gibt Mittel und Wege herauszufinden wer sich hinter einem nick befindet.
Es ist halt nur blöd wenn die Person die kein Gespräch gebraucht hat damit auch noch herumgeprahlt hat!

Ps.: Hat nicht den Zweig Journalismus betroffen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Heinz Wittenbrink
16.04.2010 00:21
0 0

Re: Re: Re: schon eigenartig

Der letzte Satz ist eine wichtige Klarstellung. Aber auch dann wäre es wichtig zu wissen, um wen es ging.

Antworten Antworten guy_fawkes
15.04.2010 21:34
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Re: Re: schon eigenartig

Gratuliere zu diesem Mut Herr Hencke.
Meine Kritik bezog sich darauf, dass viele Kommentare von Personen kommen die sonst nie im Presse Forum zu finden sind.
Finden Sie das nicht ungewöhnlich? Posten Sie regelmäßig in diesem Forum oder posten Sie nur heute wie viele andere wo jetzt endlich aufgeflogen ist, dass bei der FH Joanneum eine Art des Nepotismus besteht denn diese zu verteidigen versuchen!!

Antworten Antworten Antworten Gast: jochen hencke
16.04.2010 12:27
0 0

Re: Re: Re: schon eigenartig

aufgeflogen ist erst mal noch gar nichts. ich frage mich, wo die immer so hoch gelobte "unschuldsvermutung" bleibt. oder ist immer alles war, was in der presse steht? ist das gesetz? darf jeder einfach irgendwas behaupten, ohne es konkret belegen zu können? mir ist kein einziger fall bekannt, dass an unserem studiengang (um den es ja im artikel geht), bewerber bevorzugt wurden.

ich persönlich kommentiere selten in foren (auch in diesem nicht), zum kommentieren habe ich mein eigenes blog.

warum dann dieses mal? weil es in diesem artikel um die reputation meines studiengangs und damit letztendlich auch um die meiner mitstudenten geht.

Antworten Gast: Boris Böttger
15.04.2010 18:50
0 0

Re: schon eigenartig

Sie meinen also, dass man auf Grund sehr hoher Testergebnisse (je höher desto besser) das Aufnahmegespräch nicht mehr benötigt, da die hohen Punktezahlen des Tests für eine Aufnahme reichen, egal wie schlecht das Gespräch auch ausfallen sollte?
Den ultimativen Test gibt es ja leider noch nicht, aber auf Grund von Erfahrungen (die leider nur einmal im Jahr gemacht werden können) wird permanent an einer Verbesserung gearbeitet um die Objektivität der Ergebnisse zu steigern! Sie haben natürlich recht: einen ultimativen Test (im Zeit und Geldrahmen) würden wir uns tatsächlich sehr wünschen! Tips und Tricks dazu bitte an mich per email schicken.

Antworten Antworten guy_fawkes
15.04.2010 19:34
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Re: Re: schon eigenartig

Das ist ja das Problem der ganzen Sache. Wenn Sie die nötigen Kontakte haben kann das Gespräch nach dem Test schon mal überflüssig werden. Sollten Sie diese aber nicht haben und auch nicht über eine entsprechende Menge Geld verfügen kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Boris Böttger
16.04.2010 12:46
0 0

Re: Re: Re: schon eigenartig

ach so haben Sie es gemeint. ich habe es anders verstanden. an welchem studiengang haben sie diese erfahrung gemacht?

Gast: JohannaTheurl
15.04.2010 17:44
0 0

FH JOANNEUM weist Vorwürfe bezüglich Manipulation und Korruption entschieden zurück

Geschäftsführung der FH JOANNEUM kündigt rechtliche Schritte zur Aufklärung der Vorwürfe an.
Die Geschäftsführung der FH JOANNEUM weist die Vorwürfe einer Manipulation und Korruption beim Aufnahmeverfahren am Studiengang Journalismus und Public Relations (PR), entschieden zurück. „Bei der anonymen Anzeige werden Behauptungen aufgestellt, die von uns in keiner Art und Weise nachvollzogen werden können“ so Rektor (FH) o.Univ.-Prof. DI Dr. Karl P. Pfeiffer und die kaufmännische Geschäftsführerin Mag. (FH) Sabina Paschek, MBA.

weitere Infos unter http://www.fh-joanneum.at
" target="_blank">www.fh-joanneum.at

15. April 2010

Re: FH JOANNEUM weist Vorwürfe bezüglich Manipulation und Korruption entschieden zurück

na dann weisen sie nur. aber ist diese aussage von ihrem heinzi fischer nicht schon indiz genug, dass mit den aufnahmeverfahren auf fhs etwas nicht stimmt: „Es gibt jedes Jahr eine hohe Anzahl an Interventionen aus der Wirtschaft und der Politik, bestimmte Bewerber nach Möglichkeit wohlwollend zu behandeln“?

Litteratus
15.04.2010 16:52
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PR gelernt

Also, egal was man von dem Artikel hält und was beim dem Ganzen schlussendlich rauskommt:

Gratulation! Die FH-Studenten dürften schon was gelernt haben. Nur einen Tag nach Veröffentlichung dieses Artikels steht ein Gegenartikel im Netz und viele, viele Kommentare wurden dazu geschrieben. (die auffallend das gleiche Wording benutzen) Von einem unerfreulichen Thema mittels Skandalisierung eines anderen ablenken - das ist gute PR.

Gast: Jana-Alexandra
15.04.2010 14:33
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Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

Beim Lesen das Artikels gab es einige Hinweise, die mir aus meiner Praxis als einerseits Lektorin und andererseits als Studierender (und ÖH Vertreterin) bekannt sind. Nicht aus dem FH Joanneum, sondern von 2 FHs im Raum Wien.
Und dann lese ich die Reaktionen und finde nur Angriffe auf den Schreiber des Artikels. Keine einzige Reaktion auf die Vorwürfe und die geschilderten Mechanismen. Als ich überlegt habe "Sumpf"geschichten in der Verwaltung Wien aufzudecken, habe ich mir auch überlegtm, wen ich anspreche. Und - merkwürdig, merkwürdig - mir war das Vertrauen in den Journalisten ein wesentliches Auswahlkriterium. Vertrauen kommt über Kennen.
Die Reaktionen bestätigen mich darin, dass wenn ich für das Aufdecken entscheide, die Reaktionen sehr unangenehm und nur persönlich werden und damit versucht wird vom Inhalt des Aufdeckens abzulenken.

Daher zurück zum Inhalt: Es gibt Vorwürfe gegen einen Studiengangsleiter auf ein Aufnahmeverfahren Einfluss genommen zu haben.

Diesen Vorwürfen ist nachzugehen!


Antworten Gast: Boris Böttger
15.04.2010 18:20
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Re: Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

Selten aber doch ein 2.Posting von mir zu einem Artikel: So wie ich Herrn Bühler kennengelernt habe, halte ich Ihn nicht nur für sehr sympatisch, sondern auch für einen Journalisten dem ich jederzeit ein investigatives Thema anvertauen würde. Polemische Kommentare über Zigaretten an Kinder etc.. halte ich auch für entbehrlich und zusammenhanglos. Dennoch macht es einen Unterschied, ob für mich ein guter Freund eine Geschichte recherchiert oder ob ich zu einem - mir zuvor fremden - Journalisten Vertrauen gefasst habe. Freundschaft und Loyalität geht hoffentlich über die Dauer eines Artikels hinaus und muss vor allem nicht immer objektiv sein. Darum hinkt Ihr Vergleich meiner Meinung nach. Ich weiss nicht, wieviele Journalisten einen Artikel publizieren würden, der einen Freund wissentlich in Bedrängnis brächte nur weil es die Objektivität verlangt? Darum wird die Rolle vermutlich der sonst erwähnten KollegInnen im Artikel auch nicht weiter ausgeführt, was sehr wahrscheinlich zu einer anderen Sichtweise geführt (und den Artikel im Umfang sicher gesprengt) hätte. bytheway: Persönliche und teilweise ausführliche Gegendarstellungen finden Sie ja in den weiter unten angegebenen Blogposts.

Antworten Gast: Miss Onestone
15.04.2010 17:15
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Re: Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

Sich in Kommentaren hier rechtzufertigen und entschärfende Beweise darzulegen - und das in 1500 Zeichen - ist wohl kaum die richtige Art und Weise auf eine solche Frechheit zu antworten. Von Professionalität und Seriosität ganz zu schweigen...

Antworten Gast: Heinz Wittenbrink
15.04.2010 16:38
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Re: Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

Vorsicht mit solchen Analogieschlüssen! In diesem Fall hat es eine gründliche interne Revision gegeben, losgetreten wohl (durch ein Protokoll belegbar) durch Vertraute des Ex-Kollegen. Dabei ging es aber nicht um Korruptionsvorwürfe oder politisch motivierte Manipulationen. Die Untersuchung hatte keine negativen Konsequenzen für den Studiengangsleiter, wohl aber wurde die Revision danach umorganisiert. Die Schreiben, von denen in dem Artikel die Rede ist, gibt es - aber sie haben ganz andere Inhalte, als hier suggeriert wird. Die im Dezember verschickten Unterlagen wurden von einem Anwalt unseres Ex-Kollegen verschickt, es handelt sich im wesentlichen um Prozess-Unterlagen. Es ist am Studiengang nie - wirklich nie - der Vorwurf erhoben wurden, irgendein Studierender würde begünstigt. Hier wird spektakulär jemand angezeigt, um Vorgänge hochzukochen, die ansonsten nicht von so großem öffentlichen Interesse wären, und zwar um jemand in Misskredit zu bringen, der sich von einem Mitarbeiter getrennt hat. Dass ein Bekannter dieses Mitarbeiters den Artikel schreibt, zeigt, von wem die Manipulationen ihren Ausgang genommen haben.

Antworten Gast: jochen hencke
15.04.2010 15:01
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Re: Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

whow... erst mal die reaktionen richtig lesen - dann kommentieren... die vorwürfe sind absurd! mehr ist dazu nicht zu sagen!

"persönlich" werden sie nur, wenn der artikel schlecht oder nicht objektiv (oder beides) recherchiert/geschrieben wurde. und es wird lediglich darauf hingewiesen, dass einer der autoren mit dem lehrenden (der gerade einen prozess gegen die fh führt und mit dem es massive probleme gab) verbunden ist. und das sollte sich ein journalist gefallen lassen!

Antworten Gast: kritiker
15.04.2010 14:56
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Re: Spannende Reaktionen, die den Artikel bestätigen

wie bitte? Reaktionen in einem Forum bestätigen den Inhalt eines Artikels? na prack...


Gast: Motorcash
15.04.2010 13:55
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boulevard sagt hallo

als studierender und studierendenvertreter finde ich es sehr schlimm, dass die presse, die doch eine der qualitativ hochwertigeren printmedien in österreich darstellt, einen artikel publiziert, der meiner ansicht nach jeglichem journalistischen berufsethos entbehrt und sich hauptsächlich mit spekulationen und infamen behauptungen beschäftigt. zum heutigen tage kann ich meinem studiengang nur vorwerfen, einen journalisten als gastvortragenden geladen zu haben, bei dem sich nach dem heutigen artikel der verdacht erhärtet, sein handwerk nicht mit der gebührenden sorgfalt auszuüben und damit einer institution des österreichischen bildungswesen unabsehbaren schaden zuzufügen.

Gast: jochen hencke
15.04.2010 13:15
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Freunderlwirtschaft?

dieser artikel ist eine frechheit. schlecht recherchiert bzw. nur so recherchiert, dass es dem ruf des studiengangs und derer studenten schadet! es ist untragbar und eine ungeheuerlichkeit! eine sache, die ich als studiengangssprecher des betroffenen studiengangs in keinster weise dulden kann!

bezeichnend ist, dass hinter dem artikel ein freund von dem lehrenden steckt, der zur zeit einen prozess gegen die fh joanneum führt.

wer die wirklichen hintergründe zu diesem artikel lesen will, der kann sich gerne meine sicht der dinge durchlesen: http://schneeengel.de/blog/?p=521

Antworten Gast: Denker
15.04.2010 14:25
0 0

Na, wenn die anderen Studenten des Studienganges

genauso mieserabel formulieren und schreiben wie Sie, sollte man über eine sofortige Beendigung nachdenken.

Antworten Antworten Gast: Miss Onestone
15.04.2010 17:08
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Re: Na, wenn die anderen Studenten des Studienganges

Ich bezweifle einmal, lieber Denker - oder soll ich eher Klatschblattleser nennen? - dass Sie den ganzen Artikel gelesen haben, wenn Sie das behaupten. Bis zum Ende schaffen es nur jene, die genug Anstand zum zwischen-den-Zeilen-Lesen von Artikeln haben.

Hinweis: Die neueste Ausgabe des Duden kostet gerade einmal 22 €, wäre vielleicht einmal eine gute Investition für Sie.

LG, JPR-Studentin

 
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