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Plagiatsverdacht: Von Politikern, Promis und Professoren


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Noch immer wird alle paar Wochen eine neue Copy-and-Paste-Affäre bekannt. Berühmte Abschreiber finden sich unter Politikern, Wissenschaftern, Autoren und Journalisten. Jüngster Fall...

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20 Kommentare
Gast: HB
05.03.2012 15:51
0 0

Matura und Lehrabschluss aberkennen

Es ist Sache des Betreuers, eine Arbeit zu beurteilen und die geltenden Standards anzuwenden.

Denken wir das weiter, dann müssen wir jedem, der einmal bei einer Schularbeit abgeschrieben oder einer Prüfung geschummelt hat, die Matura oder den Lehrabschluss aberkennen.

Gast: Männerfreie Politik
07.12.2011 10:32
0 0

Ehrenhause r- Verstecken und Abstreiten, das ist alles was er kann

Ich habe Ehrenhauser bereits mehrfach Emails geschrieben und Kommentare hinterlassen. Nichts geht durch oder kriegt eine Antwort, und das wo er ständig von Transparenz redet.

Wenn an der Plagiaterei etwas dran ist wundert mich überhaupt nichts mehr.

Gast: fkb
20.04.2011 11:52
0 0

Volkssport gegen Politiker

Diese Diskussionen sind jämmerlich!
Ich habe den Eindruck, da machen sich Leute - die vielleicht selbst nicht mal einen Aufsatz schreiben können - Hetze gegen Prominente.
Die Betreuerin soll bei der Abgabe anständig prüfen und nicht 30 Jahre - nach geänderten Rahmenbedinungen - die "Fälle" neu aufzuollen.

Und der "Weber" kriegt vermutlish in der freien Wirtschaft keinen Job, deshalb betätigt er sich vermutlich als selbsternannter "Scharfrichter".

Wirklich Widerlich.

Gast: tg
04.04.2011 23:57
2 0

Titel verbieten

Mal ein etwas unkonventioneller Vorschlag: Man sollte das Führen von akademischen Titeln im Namen (ähnlich wie das von Adelstiteln in Österreich) schlicht und einfach verbieten!

Ein Maturant schreibt ja auch nicht "Mat" vor den Namen nur weil er maturiert hat - und im angelsächsischen Raum funktioniert es auch wunderbar ohne Titel beim Namen (Ausnahme ist der "MD/Medical Doctor" nach dem Namen).

Und dann könnte man noch eines der gerade sehr beliebten Antidiskrimminierungsgesetze machen: Ein Titel darf nicht Voraussetzung für einen bestimmten Posten sein - außer in wenigen Fällen wie bei Medizinern oder Wissenschaftlern.
Denn warum dürfen Menschen die sich Wissen in der Praxis oder im Selbststudium aneignen gegebenüber Uni-Abgängern die womöglich deutlich weniger im geforderten Bereich wissen benachteiligt werden?

Antworten Gast: nahabedieehre
06.03.2012 14:43
0 0

Re: Titel verbieten

ja, ich kenne auch jede menge selbststudium-laien die hochhäuser planen, statiken berechnen, motoren konzipieren, das wetter vorhersagen, konzerne führen, angeklagte verteidigen, medikamente entwickeln, soziologische studien erstellen, wassserkraftwerke optimieren, unseren kindern latein beibringen, ...

autodidakten sind ja voll im kommen.


Antworten Gast: John Barleycorn
23.06.2011 14:45
0 0

Re: Titel verbieten

Ich für meinen Teil unterschreibe nur bei Behördem mit meinen Titeln. Im Regelfall vereinfacht das dort nämlich die persönlichen Gespräche mit den Beamten. Sie würden sich wundern, was ein Dipl. Ing., Ing, Dr., oder sonst etwas in den Ämtern für Höflichkeiten hervor bringt.

Meiner Erfahrung nach unterschreiben, zumindest meine Kollegen, nur noch dort mit Titel, wenn dieser Kompetenzen beschreibt, die mit dem zu unterschreibenden Dokument zusammen passen.

Mietvertrag? Nein.
Autokauf? Nein.
Kredit? Nein.

Wenn ich als Sachverständiger geladen bin? Ja.
Dokumente in der Arbeit? Ja,
Verträge mit Kunden? Ja.

Und genau in den Fällen macht es auch einen Sinn, da der Titel auch gewisse Kompetenzen beschreibt. Meistens in einem Grad, den man im Selbststudium schon zeitlich nicht erreichen /kann/.

Ich für meinen Teil habe oft mit Quereinsteigern gearbeitet, und muss doch sagen: Die meisten sind okay. Einige sind sogar sehr gut. Aber, mit jemanden der Jahre lang auf einer FH, oder Uni, das Thema studiert hat, können diese Leute höchstens sehr partiell Parole bieten. Da fehlt einfach das Wissen drum herum.

Antworten Gast: Dr. phil.
06.04.2011 21:43
0 0

Re: Titel verbieten

Im Volksksmund gilt der Arzt als der "Doktor" schlechtin.
Aber an österreichischen Universitäten mußte er
(außer in der "großdeutschen" Ära von 1938 bis 1945) keine Dissertation verfassen. Sein akademischer Grad ist also ein
"Professionsdoktorat".
Mein Studium (Anglistik und Geographie) ist vielleicht nicht so schwer wie das Medizinstudium, aber ich mußte eine Dissertation verfassen, habe also ein
"Wissenschaftsdoktorat".

Gast: Chang Wu
04.04.2011 16:06
0 0

Was für eine Welt

Voller Pseudo-DR. ...wahrscheinlich auch mein Betreuer wird ein Plagiateur gewesen sein (man ginge davon aus da er gewisse Wissenslücken aufweißt). Nun quält er mich seit mehr als 6 Monaten für meine "nicht kopierte" schon vor 6 Monaten akzeptierte Diplomarbeit. Spielt genüsslich mit meiner Zukunft mit Arroganz und Inkopetenz und droht sogar mir eine 5 zu verpassen...Ach die Welt war vor 20 Jahren viel einfacher...da hätte ich einfach abgeschrieben.

Antworten Gast: Prof. Erns Genau
06.04.2011 21:45
0 1

Re: Was für eine Welt

Wer "aufweißt" (statt richtig "aufweist") schreibt, ist keine Leuchte der Wissenschaft ...

Gast: oberlustiger
04.04.2011 12:49
0 1

warum bleibt gusi ungeschoren


Antworten Gast: realofundi
07.04.2011 16:17
0 1

Re: warum bleibt gusi ungeschoren

ihr name sagt eh schon sehr viel...

hat er plagiiert? haben sie einen nachweis? wenn nein, dann wissen sie warum er ungeschoren bleibt...

können sies ihm nachweisen, wird er wohl kaum ungeschoren bleiben

Gast: Gastpaul
03.04.2011 09:10
0 1

Titelgeilheit

Schafft erst eimal die wirklich gekauften und verliehenen Titeln ab die Personen tragen dürfen!
In ddiversen Statten sind diese Titel günstig zu kaufen und der Staat österreich verleiht kostenlos Profsessorentitel an unterschiedlichste Personen welche diesen Titel sogar vor dem Namen stehen haben dürfen obwohl nicht an der Uni erworben!
Das gibt es nur in Österreich, Titelgeilheit !

Gast: del toboso
03.04.2011 08:22
0 1

abhilfe scheint einfach

vorausgestzt, sie greift bevor die Zunft der Plagiatsjäger so kräftig wird, daß kein Weg an ihr vorbeiführt. Wie zu meinen Zeiten, sollte der Doktor die "Belohnung" für eine erbrachte Leistung sein: ein forderndes Studium, in tragbarer Zeit absolviert - und basta! Das wäre in herrlichen Zeiten wie diesen der klassische Kuhhandel zwischen establishment und Anstürmenden: ihr studiert ordentlich und wir krönen eure Leistung.
Da wären Zulassungskriterien nicht länger ein Verbrechen an der Menschlichkeit, Ghost-Prüflinge müßten erst langwierig ausbaldowert werden, die liebe Wirtschaft würde nicht so oft die Hände entsetzt über dem Kopf zusammenschlagen ob der sich bewerbenden Doppel-Maturanten.
Wer hat etwas von den Bergen an Makulatur, von niemandem mehr bezwingbar, was bringt das tausendste korrekte Zitieren von Klassikern der Materie, die Doktorarbeit erfüllt doch längst nicht mehr die in sie gesteckten Erwartungen. Den Doktor/ die Doktorin mittels Studiums aufwerten und den Kampf mit Windmühlen bei Cervantes lassen.

Gast: Hemingway
02.04.2011 12:36
1 1

Durch erschwindelte Dissertationen wird niemand geschädigt ?

Wenn sich jemand seinen Studienabschluss durch Ghostwriter oder durch Abschreibung ergaunert, entsteht sehr wohl ein Schaden.

Solche Menschen bekleiden oft zu unrecht höchste Positionen in Politik, Wirtschaft oder anderswo, kassieren dadurch zu Unrecht hohe und höchste Gehälter und später auch hohe Pensionen, schädigen dadurch die Allgemeinheit und lachen dann noch über die Anständigen !

Wer verursacht(e) denn in den letzten Jahren diesen wirtschaftlichen und politischen Saustall ?
Das waren die vielen (studierten?) Manager und Politiker.

Antworten wjs
04.04.2011 01:02
1 0

die kirche im dorf lassen!!!

eine erklaerung fuer diejenigen, die meinen kommentar niocht verstandern haben:
ich bin weder obrigkeitshoerig noch der meinung, dass diese schwindeleien rechtens oder auch nur in ordnung sind. aber es gibt sie halt und nicht zu knapp.
aber der schaden haelt sich in grenzen und keiner der spitzenpolitiker und vorstaende verdient auch nur einen groschen mehr durch den titel (zeitliche abfolge betrachten!).
bei allen politikern, die ihr gesamtes politisches leben luegen und tricksen, dass sich die balken biegen, bei vorstaenden ist es nicht anders (die ehrlichen 5% von beiden moegen mir vergeben), passt eine erschwindelte diss einfach ins gesamtbild.
und die lachen auch nicht ueber die anstaendigen, weil die ihnen ziemlich wurscht sind.

Antworten Antworten toumai
06.05.2011 16:14
0 1

Re: ... keiner der spitzenpolitiker und vorstaende verdient auch nur einen groschen mehr durch den titel?

Und warum wird auf "den Titel" geachtet (auch in der Privatwirtschaft), wenn "Dienstposten", Positionen und Verwendungs-. Beschäftigungsgruppen solche Verlangen und auch entsprechend "gestuft" werden?

Ich kenne Verwaltunsjuristen, die "vom Fach her" nicht einmal einem Schuldirektor die Hand reichen dürften, jene aber angehalten sind vor ihm "zu buckeln" um sich nicht die Karriere zu verb(s)auen?


schmeiser
02.04.2011 10:11
0 1

Mein Nachposter ist der Meinung,

es sei schade um Rechtsbrecher in der Regierung.
Hat er etwas zu verbergen?

wjs
02.04.2011 03:38
0 4

ziemlich kontraproduktiv diese plagiatsjagd

und ziemlich laecherlich diese kuenstliche entruestung.
bringt keinerlei vorteile und richtet genuegend schaden an.
ich weiss persoenlich von 2 prominenten, ein roter und ein schwarzer, die mittels ghostwriter dissertierten. na und? wer wurde geschaedigt?
wie bei guttenberg wurden eitelkeiten befriedigt. mit guttenberg wurde der wahrscheinlich faehigste dt politiker abgeschossen und den schaden hat nun wahrscheinlich das volk.
was an so einem "plagiatjaeger" so grossartig sein soll? die jagd ist ziemlich einfach, nachdem man davon ausgehen kann dass fast alle, von fulltime politikern und vorstaenden abgegebenen dissertationen von einem ghostwriter verfasst wurden.
und bei unseren chronisch unterfinanzierten unis ist es einfach einen echten dr-titel (ein hc zaehlt einfach nicht) kaeuflich zu erwerben.

Antworten toumai
06.05.2011 16:18
0 1

Re: ... mittels ghostwriter dissertierten. na und? wer wurde geschaedigt?

Sie meinen, im "Verdrängungswettbewerb" sollten die ehrlichen Bewerber den Schwinderln "nachgestellt" werden?

Antworten Gast: oberlustiger
04.04.2011 12:51
0 1

Re: ziemlich kontraproduktiv diese plagiatsjagd

wenn du nur 2 kennst, dann bist aber eher ein aussen mittläufer, weil......