23.05.2012 18:33 | Meine Presse Merkliste 0

Töchterle: "Unis müssen sich nicht vor Deutschen fürchten"

01.06.2011 | 13:04 |   (DiePresse.com)

livechatWissenschaftsminister Karlheinz Töchterle im Chat über Numerus-Clausus-Flüchtlinge, Studiengebühren und Türkisch als Maturafach.

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35 Kommentare
 
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Gast: memento
02.06.2011 22:57
1 0

Stillstand...

Die Deutschen schaffen nicht genügend Studienplätze und wälzen ihre Verantwortung an Österreich ab...

Ich finde diese paralysierten Verantwortlichen zum Grausen!
Aber lange ist dieses System nicht mehr finanzierbar und das ist mehr als gut für Österreich!

Gast: Translator
02.06.2011 15:02
1 0

Chat

Chat, engl., = Schwatz, Geplapper, Geplauder

Gast: ex-philosoph
02.06.2011 12:34
0 0

studiengebühren

studiengebühren führen abgesehen von einer verarmung der forschungsarbeit unter anderem zu medizinern die in kürzestzeit ihr studium abgeschlossen haben - mich würde interessieren ob sich der herr minister töchterle freiwillig von einem solchen operieren ließe, was ich ihm durchaus nicht wünschen würde,
weshalb ich mir seinen standpunkt nur dadurch erklären möchte, daß er trotz seiner offensichtlichen intelligenz diesen wald vor lauter bäumen bisher übersehen hat, und hoffe trotzdem ich seit jahren nicht mehr studiere, daß es nicht an politischem opportunismus liegt.

Gast: freund !
02.06.2011 12:04
1 0

es wäre an der zeit, bekanntzugeben,



WAS, in oyro ausgedrückt, diese ganze studiererei der numerus clausus flüchtlinge unser land kostet.
wieviele junge österreicher nicht, oder nur mit behinderung, an unseren, von UNS, nicht deutschland, bezahlten unis, studieren können,weil deutsche auf ihren gratisplätzen sitzen.
und, fairerweise gegenrechnung, wieviele österreicher in deutschland studieren.

Gast: Med.
02.06.2011 11:43
1 0

Die

Immer wieder schwanke ich zwischen mitleidigem Lachen und ernsthaftem Weinen, wenn ich in der österreichischen Presse über das leidige Thema der "schlechten Deutschen", die den Österreichern ihre Studienplätze wegnehmen, stolpere. Bevor man sich über "Numerus-clausus-Flüchtlinge" echauffiert, sollte man erst über den Numerus clausus für die einzelnen Studiengänge recherchieren, die österreichische Matura mit dem deutschen Abitur vergleichen oder über die Definition "schlechter Notenschnitte" nachdenken. Oftmals reicht nämlich ein Schnitt von 1,8 nicht für den ersehnten Studienplatz für Medizin. Oder man vergleicht im Gegenzug mal die Statistiken, wie viele Österreicher zum Studieren nach Deutschland auswandern.
Ich selbst studiere seit 6 Jahren in München Medizin- und ich kenne etliche Beispiele aus meinem Bekanntenkreis, die ebenfals wegen der katastrophalen Bedingungen an den hochgelobten österreichischen Fakultäten, nicht in der Heimnat studieren. De facto gleichen sich die Zahlen der studiumsbedingten Ein- und Auswanderer aus. Die Masse derer, die bei der Debatte um Studienplätze nur zu gerne mit dem Finger auf die "schlechten Deutschen". zeigt, sollte vielleicht einmal darüber nachdenken.

Antworten Gast: mr. z
02.06.2011 12:24
0 0

Re: Die

Wobei Sie hier mit Medizin auch nicht das beste Beispiel haben, da es selbst in Österreich reguliert ist und nicht jeder Deutsche Student die Aufnahme schafft. - Ich denke, das kommt aufs Studium an.

Ich z.B. studiere Politikwissenschaft - derzeit noch in Wien, weil die Studienbedingungen aber wirklich völlig fürn Hugo sind, ab nächstem Semester vorraussichtlich in Mannheim. In Wien an der Uni habe ich das Gefühl, fast mehr deutsche Mitstudenten zu haben, als Österreichische, an der Uni Mannheim wollte man mir gleich ein paar Werbeflyer mitgeben um evtl. andere, gute Studenten darauf hinzuweisen, dass es alternativen zu dem Witz-Studium in Wien gibt(dort gibt es auch kaum Bewerbungen aus Wien. Vielleicht 3-4 Leute / Jahr).

Das schwierige ist vielleicht, dass D natürlich viel mehr Universitäten hat und sich Ö Studenten daher vermutlich besser aufteilen, währenddem deutsche Studenten garnicht so viel Wahl haben und sich dann auf Wien, Salzburg und Innsbruck fokussiren.

derpradler
02.06.2011 09:53
1 0

die UNIS nicht,

aber die Steuerzahler!

Gast: Gastro
02.06.2011 08:47
2 0

German?No? No Deal!

Eigentlich sollte man in Öster. nur Deutsch lernen! Wieso wird überhaupt Fremdsprachen angeboten? Man kann ja auch vom Handelspartner verlangen das er Unsere sprache kann. Früher oder später muss die Welt es ja einsehen das Deutsch einfach die Ideallösung für alles ist

Biene78
02.06.2011 07:21
0 0

"Unis müssen sich nicht vor Deutschen fürchten"

Kommen die Deutschen wieder?

Cosinus62
02.06.2011 05:28
2 0

Wenn die Ahnungslosen etwas zu reden haben......


1 0

da hat doch bei einem interview

ein deutscher minister gemeint, dass österreicher selbstverständlich auch in deutschland studieren könnten, was seinen österreichischen kollegen nur zu einem schwerzlichen grinsen verleiten konnte.
richtig wäre gewesen dem frechen kerl drüber zufahren ! aber wie heisst das jetzt ' zu feig und zu blöd' ...

Gast: Tacitus73
01.06.2011 23:04
0 0

Aufklärung erbeten

Hat er eine Tautologie mit einem Oxymoron verwechselt?

Antworten Martin_01
02.06.2011 12:05
0 0

Re: Aufklärung erbeten


Nein.

Aber das können Sie ja auch selbst nachrecherchieren.

Gast: uburoi solche typen behaupten wissen zu schaffen
01.06.2011 16:30
1 1

und solche typen behaupten wissen zu schaffen.

gratuliere! ;-)))))

cernjo96
01.06.2011 16:17
8 1

"Unis müssen sich nicht vor Deutschen fürchten"

das ist richtig, sie müssen sich nämlich nur vor österreichischen politikern fürchten.

Antworten Karl Kater
01.06.2011 16:33
2 0

Re: Weltliteratur

Aus dem Mund eines Stubaitalers (siehe: Piefke Saga) hat dieser Sager echte Qualität!

Antworten petarius
01.06.2011 16:18
4 1

Re:

es fürchtet sich ja eh keiner.

Aber die Unis werden halt Zahlungsunfähig. Das haben wir auch den Deutschen zu verdanken.

petarius
01.06.2011 16:16
3 2

Türkisch als Fremdsprache

ist jedenfalls kein vorrangiges Ziel.

Davor müssten noch alle Sprachen unserer Nachbarstaaten ins Curriculum der Schule aufgenommen werden.
Schließlich ist es nicht entscheidend, in welchem Ausmaß eine Volksgruppe in unserem Land lebt. Nach so einer Entscheidungsgrundlage wäre Englisch nie in unser Curriculum gekommen.

Ich halte insbesonders Serbisch als eine wichtige Sprache, da Österreich mittlerweile viele wirtschaftliche Beziehungen in diese Regionen pflegt und es Sinn macht, diese Sprache auch in der Schule anzubieten.

Auf der Hochschule (Universität) ist es was anderes. Da kann man auch Japanologie studieren. Also sollte es auch Türkisch geben.

Antworten Gast: hullullulu
02.06.2011 01:33
0 0

Re: Türkisch als Fremdsprache

serbisch halte ich zunächst einmal für eine nicht existierende sprache.bks(bosnisch.kroatisch.serbisch)wurden aus politischen gründen getrennt bezeichnet.diese trennung ist lunguistisch eine fragwürdige und nicht unumstritten.
de facto sind es ein und diesselbe sprache.
wienerisch ist von standarddeutsch mehr entfernt als diese sprachen voneinander.
also:serbisch bedeutet auch kroatisch,bosnisch,montenegrinisch...

0 0

Re: Re: Türkisch als Fremdsprache

Weshalb man im allgemeinen Sprachgebrauch auch von serbisch-kroatisch spricht.

Gast: cugetator
01.06.2011 15:37
4 2

Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

Es ist immer nützlich und horizonterweiternd einige Fremdsprachen zu können.
An Mittel- und Hochschulen sind jedoch, da diese ja von der Allgemeinheit finanziert werden, nur solche Sprachen zu unterrichten, die einige wirtschaftliche oder kulturelle Wichtigkeit für Österreich oder dessen Wirtschaft haben.
Türkisch gehört nicht dazu. Dies ist eine vorderasiatische Sprache, die regional begrenzt ist und daher in Europa oder der westlichen Welt keinerlei Bedeutung hat.
Der Geschäftsverkehr mit diesem Land spielt sich, wie das sogar bis heute mit Russland der Fall ist, ausschliesslich auf Englisch ab.
Dagegen haben Englisch, Französisch, Spanisch
oder Russisch für uns eine Bedeutung, die mit dem Türkischen nicht zu vergleichen ist.
Auch die Sprachen der Nachbarländer Österreichs lohnt es, zu lernen.
Wer aber Türkisch lernen will, dem stehen entsprechende Kurse zur Verfügung, die er sich selbst zu bezahlen hat.

Antworten Gast: BÜLBÜL
01.06.2011 16:21
2 1

Re: Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

Ich gebe Ihnen recht.
Ich wollte vor einigen Jahren etwas lernen,was keinen praktischen Sinn fuer mich hat,entspannt,aus Spaß..
Da bin ich auf Türkisch gekommen.Eine spannende Sprache,eine neue Welt,Syntax,Lexikologie,Sprachstruktur,etc..Ich habe ja gewußt,dass Aseri,Usbekisch,Turkmenisch,Kasachisch,usw,Türksprachen sind.Dass man aber mit Türkisch mit etwa 300.000.000 Leuten notduerftig reden,kann,war eine interessante Erfahrung.Auch ist es interessant,wieviele Lehnwörter es im Deutschen,Englischen und Russischen gibt.
Ich bin froh,dass ich auch mit den Putzfrauen reden kann.. ;-))
In diesem Sinne:
Iyi günler ve güle g+üle!
Kaya Bey


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Re: Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

türkisch steht in wirtschaftlicher bedeutung kroatisch oder portugiesisch um nichts nach. türkisch ist auch nicht so regional begrenzt, wie Sie es hier glauben machen wollen, zb. große anzahl von türkisch-sprechern in österreich, deutschland, schweiz.

die nachfrage nach türkisch als maturasprache ist ziemlich sicher gegeben, was spricht ernsthaft dagegen, es auch anzubieten?

Antworten Antworten petarius
01.06.2011 16:21
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Re: Re: Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

für Türkisch-Sprecher, reicht ein Türkisch Studium aus.

Ein Maturafach sollte aber eine Allgemeinbildende Relevanz haben, und damit für ALLE Schüler von allgemeinwirtschaftlicher Bedeutung. Türkisch scheidet da aber aus.

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Re: Re: Re: Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

nein, es soll nicht für ALLE schüler von allgemeinwirtschaftlicher bedeutung sein, sondern für einige.

ich hätte nicht türkisch gelernt, aber ich hab auch nicht portugiesisch, russisch oder italienisch gelernt. trotzdem sollen aber diese sprachen angeboten werden. es wird ihnen und mir nicht schaden, aber jenen, die sich dafür interessieren, wird es nützen

Antworten Antworten Antworten petarius
01.06.2011 16:24
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Re: Re: Re: Türkisch hat für uns als Fremdsprache keine Bedeutung

noch viel wichtiger als Türkisch, wäre Chinesisch als Maturafach.

 
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Schlagzeilen Bildung