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Medizin-Test: ''Es gibt keine Alternative''


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Alle Jahre wieder rittern tausende Bewerber in Wien, Graz und Innsbruck um nur wenige Plätze für das Medizinstudium. In Wien wurde der Test diesmal aber nicht im Austria Center abgehalten, sondern in der Messe Wien. Die langen Schlangen waren die selben wie in den Vorjahren.

Von Bernadette Bayrhammer (Text) und Antonia Schneider (Fotos)

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27 Kommentare
 
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Gast: Tony
22.07.2011 06:38
0 0

EMS Test

Die richtige Vorbereitung zählt halt bei diesem Test. Hier gibts super Informationen zur Vorbereitung: http://www.ems-test.info

babyzloti
09.07.2011 22:29
1 0

es ist nicht die quote...

Die Ouote zum Medizinstudium benachteiligt niemanden - weder die Deutschen, noch die ÖsterreichInnen und schon gar nicht die Nicht-EU Staatsangehörige. Das was die Benachteiligung bringt ist der EMS Test - wer an einem Tag es schafft seine Höchstleistung zu bringen wird aufgenommen - wer an diesem Tag seine Leistung nicht abrufen kann - aus welchen Gründen auch immer - der wartet ein Jahr. Wen erinnert das nicht an Sportwettkämpfe - wo man an einem Tag Top fit sein muss und seine beste Leistung abrufen muss. Ein abgefragtes Modul heißt Planen und Organisieren - hier liest man in der von der Med Uni empfohlen Literatur sinngemäß - dass es sich hierbei um eine Schikane der österr. Med Unis handelt und keinen ditaktischen Wert hat. Die Alternative kennt die Med Uni - jeder darf studieren aber muss ich einer Studieneingangsphase stellen - innerhalb eines bis 2 Semester müssen 4 Prüfungen abgelegt werden - wer diese positiv ablegt darf weiter studieren - wie an allen anderen Unis mit beliebten Studienrichtungen. Der (bald Ex-) Vizerektor Mallinger wird das System nicht ändern - es bleibt zu hoffen dass es seine Nachfolgerin den frauenfeindlichen und nichtsaussagenden Test abschafft und statt eine ordentliche Studieneingangsphase implementiert. ÄrztInnen sozialer Kompetenz braucht die Medizin und keine Streber.

AUG A3 SF
08.07.2011 18:53
1 1

wenn mas sich die

wei***er anschaut die medizin studieren wollen, bzw. die einmal als arzt praktizieren wollen dann kommt man zum schluss, dass es um unsere med. versorgung mehr als arg bestellt ist.

Antworten haberthe
09.07.2011 08:30
0 0

Re: wenn mas sich die

Was soll an den jungen Leuten so schlimm sein? Die sind gerade mal 18 oder 19 Jahre, voller Kreativität, Elan und Optimismus. In 6 Jahren - am Ende des Studiums werden etwa 50% der nun erfolgreichen sagen: "Bei dieser Bezahlung, dieser juristischen Unsicherheit und diesen schlechten Arbeitsbedingungen mit bis zu 72 Stunden pro Woche legal (über 100 Stunden pro Woche real) lass' ich den Arztberuf lieber sein und geh' in die Pharmaindustrie, den Medizinjournalismus oder sonst wo hin!" Das finde ich arg.

Gast: more_IDEAS
08.07.2011 18:04
0 1

so gehts, wenn man wirklich will

Vorbereitung MED-test
locker 2 Semester techn. Chemie soweit es halt geht. Biologie Gym Refresh. Spasshalber Latein, Englisch. Da ist nichts Weggeworfenes dabei. Wer es dann nicht schafft ist nicht geeignet.
Kommentar zu: Hilfe, die Ärzte kommen!
www.standard.at


Gast: ASVG-Sklave
08.07.2011 17:06
0 1

so unterdrückt die Ärztekammer den freien Wettbewerb durch Quoten


Kein Wunder dass dieses Gesundheitssystem unfinanzierbar ist: Lohndumping durch Wettbewerb soll es nur bei den Kleinen geben.

Antworten Gast: Gastarzt
08.07.2011 20:04
1 0

Re: so unterdrückt die Ärztekammer den freien Wettbewerb durch Quoten

EMS ist Wettbewerb in Reinkultur

Antworten AUG A3 SF
08.07.2011 18:54
0 1

Re: so unterdrückt die Ärztekammer den freien Wettbewerb durch Quoten

die ärztekammer IST das problem in österreich !
wenn man diese sinnlose vereinigung abschaffen könnte wäre allen geholfen...ärzten und patienten !

Antworten Gast: soll nur bei kleinen sein; wichtig !!!
08.07.2011 18:08
0 0

Re: so unterdrückt die Ärztekammer den freien Wettbewerb durch Quoten

ist aber schon bei
den mittelgrossen angekommen.

guter witz.
JR ( Dallas) sagt zu
Carrington (Denver Clan):
ich könnte die ganze Welt kaufen,
so reich bin ich.

Darauf (Carrington):
Aber ich verkaufe nicht.

Gast: Sanitäter
08.07.2011 14:35
1 1

hm...

In früheren Zeiten, wenn ein Aufnahmetest notwendig gewesen wäre, hätte man vielleicht einen reinen Wissenstest (naturwissenschaftlich) und ein Gespräch mit einem Psychologen absolvieren müssen (um die persönlichen Neigungen und Motivationen zu eruieren).
Nachdem ich hier lese, daß anscheinend viele aufgrund falscher Vorstellungen des Berufsbildes Medizin studieren wollen (ich glaube das einfach mal), frage ich mich ob das nicht sinnvoller wäre. Ich zweifle an diesen "new education"-Methoden.
Ich habe mir Teile dieses Tests angesehen und musste feststellen, daß es sich hierbei um einen reinen IQ-Test handelt. Das scheint mir fatal zu sein, denn gerade im medizinischen Bereich spielen Empathie und Mitgefühl, schlicht: die Liebe zum Menschen an sich (kaum "messbare" Werte) eine oft nicht zu unterschätzende Rolle.

Antworten Gast: Gastarzt
08.07.2011 15:14
1 0

Re: hm...

Ein Blick auf die Entwicklung der Drop-out-Raten und der Erfolge bei der SIP 1 bestätigt die prognostische Qualität des EMS.

Gast: Histi
08.07.2011 13:14
1 1

?

Es gibt Alternativen zu diesen unsinnigen Tests. Es müsste in der Regierung nur der Wille vorhanden sein, die Universitäten anständig zu finanzieren und nicht jedes Jahr das Budget noch zu kürzen. Die Aussagekraft dieser Tests ist gleich null, was die Fähigkeit betrifft, ein guter Arzt zu werden. Die perfekten Auswendiglerner haben die größte Chance diese Tests zu bestehen - mit Wissen hat das nichts zu tun!

1 0

Re: ?

Die "soft skills", die ein Mediziner benötigt, sind ohnehin nicht vernünftig überprüfbar.

Neben diesen "softskills" gibt es jedoch so einige Eigenschaften, die sehr wohl zumindest grob überprüfbar sind: naturwissenschaftliche Denkweise, naturwissenschaftliches Grundwissen und - ja, auch! - die Fähigkeit und das nötige Sitzfleisch, größere Stoffmengen z.T. auswendig zu lernen. Viele medizinische Dinge sind eben nicht logisch herleitbar - man muss sie wissen!

Antworten Gast: Medizinstudent
08.07.2011 13:24
2 0

Re: ?

Das der Test selber nicht optimal ist, ist vielen Menschen bewusst. Aber wollen sie wirklich jeden der möchte Medizin studieren lassen? Medizin ist eines der teuersten Studienrichtungen, zudem haben sehr viele möchtegern Medizinstudenten ein falsches Bild vom Arztberuf. Die sehen Greys Anatomy und denken es ist cool Arzt zu sein, wissen aber nicht wie viel persönlicher Einsatz und Papierarbeit dahinter steckt.
Das Aufnahmeverfahren kann man sicher verbessern, aber Abschaffen und allen Möchtegerns das Studium zahlen ist Unsinn.

Antworten Antworten Andros
08.07.2011 15:59
1 2

Re: Re: ?

Greys Anatomy - natürlich eine Illusion. In Wirklichkeit läuft der Medizin-Betrieb eher wie in "Scrubs".

Antworten Antworten Gast: minimouse
08.07.2011 13:59
1 1

Re: Re: ?


ja ... und genau so einer, der Greys Anatomy cool findet, und deshalb Arzt werden will, hat den test letztes Jahr bestanden und studiert schon ein Jahr Medizin.
In der Schule hatte er nicht einmal Biologier, also absolut keinen grundlegenden Zugang zur Materie, aber Hauptsache, er hat den Test bestanden und wird nun Arzt! Sehr kluge Selektion ...

Antworten Antworten Antworten iedo
08.07.2011 15:18
0 0

Re: Re: Re: ?

Es hat niemand gesagt, das "diese" Leute nicht Mediziner werden können; ich bin mir sicher es gibt zahllose Medizinstudenten, die gut vorankommen, im Job einmal glücklich werden, und die Ärzteserien cool finden.

Aber es ist nicht der Ansatz, weil man diese Serie cool findet das Studium anzufangen, da dann die Chance erhöht ist, das man es sich anders vorgestellt hat, und ein früher drop-out wird - das wäre dann ein verschwendeter Studienplatz.

Man kann nicht 12000 Studenten zum Einzelberatungsgespräch schicken, soviel ist klar - aber wie schon weiter unten erwähnt: es muss einfach eine bessere Lösung als die jetztige her, wie immer die auch aussehen mag

Antworten Antworten Antworten Gast: Medizinstudent
08.07.2011 14:11
0 0

Re: Re: Re: ?

Nun ja, ich sagte ja, dass der Test nicht optimal ist. Es gibt hierbei immer wieder ein paar Personen, die durchs Raster fallen, die stellts aber meist bei der ersten SIP e auf. Ich hatte in der Schule auch kein Biologie (HTL), dass hindert einem aber nicht am Studium. Wichtig bei solchen Aufnahmetest ist einzig und allein die Personen auszusieben, die von Vornherein schon keine Chance haben das Studium zu meistern.

Antworten Antworten iedo
08.07.2011 13:45
3 0

Re: Re: ?

Histis Kritik am Test ist vollkommen ok, aber dir kann ich mich auch nur anschließen. Durch Serien wie Scrubs, House und Greys Anatomy ist das Medizinstudium derzeit so populär wie Jus vor 15 Jahren (Matlock, etc.) - ich muss mich dabei selbst an der Nase fassen, habe ich doch selber kurz damit geliebäugelt.

Der Staat muss ein ordentliches System zur Verfügung stellen, das ausreichend Platz für die Studenten bietet, und das ist im Augenblick wohl nicht der Fall, sonst müsste man nicht der drohenden Ärzteknappheit entgegensehen; aber es kann nicht die Aufgabe des Staates sein, jedem, dauernd, alles zu ermöglichen!

Gast: Desinfoterminator
08.07.2011 12:40
1 4

alternativlos

Das Wort "alternativlos" hat beste Chancen das Unwort des Jahres 2011 zu werden. Immer wieder, wenn Politiker zu dämlich sind um die Chancen eigenen Bevölkerung möglichst effizient hoch zu halten, kommt das Wort "alternativlos" aus dem Mund irgend eines SPÖVP-Bonzen.

Irgendwie zu sagen, es gibt keine Alternative ist in Wahrheit immer nur eine Ausrede und ein Ausdruck des Versagens der unfähigen SPÖVP-Regierung.

In Wahrheit gäbe es die Alternative eben 11.500 Studienplätze für Medizin zu schaffen. An Leichen, die im ersten Abschnitt zerstückelt werden, mangelt es nicht - im Gegenteil früher bekamen Hinterbliebene Geld, wenn sich jemand dem anatomischen Institut vermachte, heute wird auf Grund des Überangebots auch schon ein Teil der Bestattungskosten gleich als Vorkasse verlangt.

Man müsste ja nur in einem Jahr 11.500 Studienplätze schaffen, danach sinkt ohnedies wieder der Andrang, da der Rückstau, der durch zu wenige Studienplätze in der Vergangenheit aufgebaut wurde, abgearbeitet würde.

Für den Staat kommt es langfristig viel billiger mehr Mediziner auszubilden, als die Zahl der Mediziner gering zu halten, da die Gehälter und Forderungen von Ärzten durch die Decke gehen können, wenn es Ärztemangel gibt.

Möge man eben 1500 durch Losentscheid studieren lassen und den Rest ebenfalls, wobei dieser Rest sich verpflichten muss die Kosten der Ausbildung dem Staat zu ersetzen, wenn er z. B. ins Ausland geht.

Antworten Gast: Medizinstudent
08.07.2011 14:17
1 0

Re: alternativlos

Ist aber trotzdem gscheiter, vorher schon die Leute auszusieben, denen das Zeug zum Medizinistudium fehlt (das der EMS Test dafür nicht ideal ist, ist mir klar, aber Momentan noch eine der Besten Möglichkeiten). Das ist für alle das Beste, da die, die es e nicht schaffen würden keine Zeit verlieren und auch der Staat nicht für sie aufkommen muss.
Außerdem ist es so, dass wenn jemand wirklich wirklich wirklich Medizin studieren möchte, mit extremen Übungsaufwand (mehrere Monate intensiv Üben) den Test schaffen kann

0 0

Re: Re: alternativlos

Wenn alle deinen Rat befolgen, hast man ja wieder Pech gehabt, bzw. ist es dann eine Lotterie. Ich finde diese Selektion verfehlt.

Antworten Antworten Gast: Desinfoterminator
08.07.2011 15:33
0 0

Re: Re: alternativlos

Ich sage, wenn 11.500 Medizin studieren wollen, dann sollen sie das auch dürfen. Das Problem ist, aber dass die SPÖVP-Regierung lieber 20 Mrd. für reformunwillige griechische Bonzen rauswift, satt in Forschung und Entwicklung zu Gunsten der EIGENEN Bevölkerung zu investieren.

Natürlich haben sie als Medizinstudent Angst, dass sie nach dem Studium keinen Turnusplatz bekommen, wenn gleich 11.500 studieren, aber das Problem stellt sich in Wahrheit gar nicht, da die deutschen Studenten ja in Deutschland mit dem Turnus beginnen.

Jeder der eine Matura hat, kann meiner Meinung nach auch ein Medizinstudium packen - außer er fällt in Ohnmacht wenn er Blut sieht, dann wird es natürlich nichts werden mit dem Beruf als Arzt.

All das ändert nichts daran, dass die echte Alternative zu diversen Eingangstests genügend Plätze für das jeweilige Studium sind. Gemessen an theoretischer Physik ist ein Medizinstudium ein Kinderspiel - doch da gibt es keinen NC in Deutschland. Die Logik ist, dass das ohnedies nicht viele studieren wollen und es genügend Plätze gibt.

So soll es nicht sein. Ich sehe ein Marktversagen und das muss wirklich behoben werden. Möge der Staat eben jenen (ÖSTERREICHERN natürlich), die keinen Platz in Österreich finden Geld in Form eines Kredits geben um Medizin zu studieren. Da die Marktwirtschaft an sich funktioniert, gäbe es rasch viele private Unis, die Medizin anbieten und der Mangel an Plätzen wäre behoben. Doch in Österreich gibt es nicht einmal noch Schulschecks!

Antworten Antworten Antworten Gast: Medizinstudent
08.07.2011 16:04
1 1

Re: Re: Re: alternativlos

"Jeder der eine Matura hat, kann meiner Meinung nach auch ein Medizinstudium packen " - und daran merkt man, dass sie vom Medizinstudium keine Ahnung haben. Nach der wischi-waschi Matura, die man heute in Österreich überall nach geworfen bekommt ist man sicher nicht zum Medizinstudium befähigt (nach dem EMS Test wahrscheinlich auch nicht, aber da muss halt ein besserer Test her und schon mal besser als nichts).
Haben sie eine Ahnung, was kostet, 11.500 Medizinstudenten studieren zu lassen? Da ist es nicht mit dem 10fachen Budget getan, da hierfür neue Hörsäle errichtet werden müssten. Von dem mal abgesehen woher man auf einmal 10 mal so viele Lehrende herbekommen soll. Übrigens gibt es in ganz Deutschland gerade mal 8500 Studienplätze für Humanmedizin (Quelle Focus: http://www.focus.de/wissen/campus/medizin/bald-mehr-medizin-studienplaetze_aid_443601.html)." target="_blank">http://www.focus.de/wissen/campus/medizin/bald-mehr-medizin-studienplaetze_aid_443601.html). Bin ich mal gespannt wie Österreich das bewerkstelligen soll.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Medizinstudent
08.07.2011 16:17
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Re: Re: Re: Re: alternativlos

Irgendwie hats da Probleme mit dem Link gegeben, hier nochmal: http://www.focus.de/wissen/campus/medizin/bald-mehr-medizin-studienplaetze_aid_443601.html

Gast: gast gast
08.07.2011 12:33
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es gibt eine alternative

die selben bedingungen wie in deutschland dann fallen 50% schon weg

 
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