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Töchterle: Kritik an „Permanentblockade“ der SPÖ

24.08.2011 | 18:18 |  CHRISTOPH SCHWARZ (Die Presse)

Bei der Schulreform müsse auch die ÖVP mehr Gesprächsbereitschaft zeigen, so der Uni-Minister. Der Weisenrat für den Hochschulplan bestätige viele seiner Sichtweisen und Perspektiven.

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Die Presse: Ihr Landsmann und ÖVP-Landeschef Günther Platter spricht sich für einen Numerus clausus aus und will den Abtausch mit der Gesamtschule, andere in der ÖVP wollen lieber Studiengebühren und beharren auf dem Gymnasium. Wie sehr erschwert es Ihre Arbeit, wenn die einheitliche Linie in der ÖVP-Uni-Politik bröckelt?

Karlheinz Töchterle: Ich sehe keine Erschwernis, sondern eher eine Erleichterung. Weil das Thema breit diskutiert wird. Ich sehe auch keine Diskrepanzen zwischen Günther Platter und mir. Auch er will keinen Numerus clausus im technischen Sinn – er meinte also keinen deutschen Numerus clausus, sondern Zugangsregelungen. Und diese will ich auch.

Die Expertenkommission, die für Sie Vorschläge zum Hochschulplan erarbeitet hat, weist darauf hin, dass bei der Uni-Reform die Zeit drängt. Es scheint aber nicht so, als wären ÖVP und SPÖ derzeit zu Lösungen fähig.

Das weise ich für mich und für die ÖVP zurück. Wir werden im Herbst Konzepte vorstellen. Was die SPÖ anlangt: Sie ist am Zug, ihre – ich muss es so hart sagen – Permanentblockade aufzugeben. Studierende in Alpbach haben mir gestern von ihren Problemen mit überfüllten Studien erzählt. Ich bin regelrecht in Wut geraten. Es ist unglaublich, was die SPÖ den Studierenden und Lehrenden zumutet, indem sie sich verweigert, die Unis ihre Kapazitäten leben zu lassen.

Sie sind als parteifreier, erfolgreicher Rektor in die Regierung gekommen. Haben Sie sich erhofft, mehr bewegen zu können? Sind es die Parteizentralen, die Lösungen verhindern?

Wo die wirklichen Blockierer in der SPÖ sitzen, kann ich nicht sagen. Ich kann Namen nennen: etwa den von Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Von ihr höre ich ständig nur ein Nein. Obwohl es in der SPÖ bei vielen Verständnis für Zugangsregeln gibt. Jeder vernünftige Mensch versteht, dass es nicht anders funktionieren kann.

Was könnte man der SPÖ im Gegenzug anbieten, damit Bewegung in die Bildungsreform kommt?

Ich spreche nicht über einen Kuhhandel. Aber ich diskutiere etwaige Möglichkeiten oft in der ÖVP. Ich weiß, dass die Gesamtschule für viele ein Tabu ist. Aber auch in der ÖVP sehen viele, dass man im Bildungsbereich ab dem Kindergarten doch viel Verbesserungswürdiges findet.

Interpretiere ich Sie richtig, wenn ich sage, dass Sie sich durchaus vorstellen können, der SPÖ im Schulbereich entgegenzukommen, wenn diese einer Regelung des Uni-Zugangs zustimmt.

Wir diskutieren zu oft über Begriffe und nicht über die Sache. Da wünsche ich mir insgesamt, in allen Feldern der Bildungspolitik, noch mehr Gesprächsbereitschaft zu zeigen. Wir müssen aufhören, zu streiten.

 

Die Vorschläge des Weisenrats für den Hochschulplan klingen so, als könnten sie auch von Ihnen kommen.

Sie haben recht. Allzu viel Neues war für mich nicht dabei. Aber die Experten bestätigen viele meiner Sichtweisen und Perspektiven. Das ist viel wert. Handelt es sich doch um unabhängige, hochrangige Experten aus dem Ausland.

Zentraler Punkt im Konzept ist der FH-Ausbau. Die FH sollen 40 Prozent aller Studierenden stellen. Das geht sich budgetär nicht aus.

Es ist die Frage, ob es wirklich 40 Prozent sein können und müssen. Wir beginnen jedenfalls mit dem Ausbau. Durch die Offensivmittel, die jetzt an die FH gehen, können 1300 zusätzliche Plätze geschaffen werden. In Zukunft müssen wir auch Länder und andere Partner noch stärker einbinden. Die Experten fordern auch bessere Lehrende, das kostet Zeit und Geld.

Es sieht nicht so aus, als bekämen Sie in nächster Zeit mehr Budget von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP).

Ab 2013 hoffe ich auf mehr Geld. Es gibt Signale. Maria Fekter hat erklärt, dass Bildung, Wissenschaft und Forschung vom Konsolidierungskurs ausgenommen sind.

Wann stellen Sie das Konzept zur Studienplatzfinanzierung vor, das Sie laut Rektoren in der Schublade haben?

Anders als Sie mir zuletzt schon vorgeworfen haben, liegt es nicht daran, dass ich mich nicht „traue“. Das Konzept ist noch nicht fertig. Es geht um mehr als nur eine Studienplatzfinanzierung. Es ist eine kapazitätenorientierte Universitätenfinanzierung, die auch die Bereiche Forschung und Infrastruktur umfasst. Diese beiden Teile sind noch in Arbeit.

Der künftige Uni-Wien-Chef, Heinz Engl, sagt, alleine für die Lehre bräuchten die Unis 900 Millionen Euro zusätzlich. Stimmt dieser Betrag?

Es ist fragwürdig, solche Summen einfach zu nennen – wohl wissend, dass es unmöglich ist, solche Zahlen je zu erreichen. Wenn wirklich so viel Geld fehlen würde, wären die Unis längst kollabiert. Auf 900 Mio. Euro komme ich dann, wenn ich alle Karteileichen und fast inaktiven Studenten voll mit einrechne.

Rektoren klagen, dass die Voranmeldung für Erstsemestrige keine bessere Planbarkeit bringt.

Das stimmt teilweise. Das Problem ist die Unverbindlichkeit im Uni-System. Wenn sich Studierende, weil es online so einfach geht, bei unzähligen Studienrichtungen anmelden, ist das nicht kooperativ.

 

ÖVP-Chef Michael Spindelegger will, dass Sie ein Konzept für gestaffelte Studiengebühren je nach Studienrichtung erarbeiten. Steht das Konzept?

Große Teile stehen. Was eine mögliche Obergrenze der Beiträge betrifft, habe ich immer wieder von 500 Euro pro Semester gesprochen.

Spindelegger will die Höhe der Gebühr auch von der Nachfrage nach Absolventen abhängig machen. Wer, wie Sie, Altphilologe werden will, für den wird es wohl künftig teuer.

Es geht vor allem darum, die Massenfächer zu entlasten. Dieses Problem hat die Altphilologie nicht. [Michaela Bruckberger]

Auf einen Blick

Der Hochschulplan soll neue Finanzierungsmodelle und neue Leitlinien für den tertiären Sektor bringen. So sollen etwa die Profile von Unis und FH voneinander abgegrenzt werden. Am Dienstag präsentierte ein internationales Expertentrio diese Empfehlungen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.08.2011)

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75 Kommentare
 
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Gast: Vogel Strauss
25.08.2011 17:10
0 0

Der fesche Herr Minister ...

bringt genausoviel weiter wie seine blonde Vorgängerin - nämlich nix! Es wäre wirklich im Sinne von Lehrkräften und Studenten, wenn einer dieser Pappfiguren mal konstruktiv arbeiten würde!!

Antworten Gast: jwer
25.08.2011 23:15
0 1

nun

wenn jeder vernünftige vorschlag von der spö grundsätzlich abgelehnt wird, liegt die schuld wohl nicht bei ihm.

und für unsinninge vorschläge, denen die spö eventuell zustimmen würde, ist er zu intelligent.

Steininger
25.08.2011 14:28
1 0

Anstatt herumzujammern daß seine nicht akkordierten Vorschläge blockiert werden,

könnte er, ganz ohne Öffentlichkeit mit seinem Spiegelminister von der SPÖ eine tragfähige Lösung ausarbeiten.
Aber das ist ja die Krux der Angelegenheit: arbeiten!
Da ist es doch viel einfacher mit den Unzulänglichkeiten des Regierungspartners hausieren zu gehen.
Lösung gibts dadurch zwar keine aber viel heiße Luft!

Antworten Gast: flux
25.08.2011 23:17
0 0

Er

macht ja sinnvolle Vorschläge. Die SPÖ müsste nur mal aus den 1970er in die Gegenwart reisen.

Antworten Gast: gast-1-2-3
25.08.2011 15:49
0 0

Re: Anstatt herumzujammern daß seine nicht akkordierten Vorschläge blockiert werden,

Sehr gut! Dieser Kommentar sagt, was Sache ist!

cordoba78
25.08.2011 13:15
0 0

Unser Land ist gespalten!

Und zwar nicht nur in Bildungsfragen, ab hier wird die Spaltung am besten sichtbar. Auf der einen Seite gibt es eine Gruppe, die sich sehr fuer den freien Hochschulzugang einsetzt und gegen Studiengebuehren, obwohl ersteres schon lange in vielen Bereichen nicht mehr existiert (FHs, Sport, Musik, Tontechnik, etc.). Die zweite Gruppe sieht, dass es so nicht geht und schliesst sich dem Grossteil des Rests der Welt an und fordert genau das Gegenteil: Ausweitung des kontrollierten Zugangs und Einfuehrung, massvoller Gebuehren. Umgekehrt stehen die beiden Gruppen zum Thema Gesamtschule.

Frueher waere das kein Problem gewesen, weil man sich im politischen Konsens geeinigt haette: Laesst du mich moderate Gebuehren einfuehren und die Deutschen zur Kasse bitten, lass ich das Gymnasium fallen, bis zur Oberstufe. Alle waeren irgendie happy. Keine der Gruppen laesst jedoch von ihren tiefsitzenden Dogmen ab, obwohl beide wahrscheinlich garnicht wissen warum. Interessanterweise profitiert auch keine der Gruppen von ihrem starren Verhalten in der Gunst der Waehler. Es geht einfach in keine Richtung was weiter.

Die Loesung? Es ist unwahrscheinlch, dass hier Vernunft einkehrt, zu schwach sind die Persoenlichkeiten an der Spitze. Entweder man entschliesst sich in Zukunft zu einem Mehrheitswahlrecht, oder man forciert die direkte Demokratie und laesst das Volk die Fronten sprengen. Am wahrscheinlichsten? Es aendert sich garnix, quasi Endlosblockade auf Kosten der naechsten Generation!

Gast: Friedrich Taler
25.08.2011 12:43
2 1

Minibildungssystem und Exklusion

Die ÖVP hat eine insgesamte Bildungsvorstellung aus dem 19. Jahrhundert. Anscheinend bemerkt man von Redaktionen bis sog. Expertenkommissionen nicht, wie widersprüchlich es ist, von einer Wissensgesellschaft zu reden und parallel immer die Verkleinerung und Exquisität von Bildung zu fordern und prämoderne Zustände zu installieren.
Hoffentlich bleibt die SPÖ standhaft. Langfristig ist dieses Minibildungssystem der ÖVP Gift für die Gesellschaft. Das ändert sich auch nicht, wenn man ununterbrochen von irgendwelchen Bestenselektionen fantasiert, die die Verkleinerung des Bildungssystems rechtfertigen sollen.

Antworten Westend
25.08.2011 13:06
0 0

Re: Minibildungssystem und Exklusion

Im Schulbereich mit der Gesamtschule zu liebäugeln, im Hochschulbereich übernervöse Steuerung und Differenzierungen. Ich frage mich jetzt wirklich:"Wie kam Töchterle auf so einen hohen Posten?" Ist Schamanismus schon gesellschaftsfähig?

facts
25.08.2011 11:39
1 1

Überlaufene UNIs ....

Hmm ... bei den Bauern gabs mal sowas wie eine Bracheprämie .. was ist, wenn man das bei den Studenten auch einführen würd: man zahlt ihnen Geld, damit sie nicht an die UNI gehen - damit könnt man das Platzproblem lösen :-)


Gast: jajajajajajaja
25.08.2011 11:14
0 0

die anderen blockieren bei der bildung? selten so gelacht

die oevp sitzt seit jahren in der regierung und bei der bildung gibt es kaum fortschritte. und jetzt sind die anderen schuld? vielleicht sollte die oevp im unibereich mal andere konzepte als das gebetsmuehlenartige schreien nach studiengebuehren vorstellen.

Antworten Gast: fiju
25.08.2011 12:29
0 0

Vielleicht

sollte die SPÖ im Schulbereich mal andere Konzepte als das gebetsmühlenartige Schreien nach der Gesamtschule vorstellen.

Antworten Antworten Gast: Markus Böckl
25.08.2011 12:35
0 0

Re: Vielleicht

Die Gesamtschule ist ein bewährtes Konzept. In ganz Europa gibt es das seit Jahrzehnten (außer AT und BRD). Niemand diskutiert das mehr. Nur die ÖVP mit ihren Standesdünkel tut so, als wär das was Neues. Also, wenn sie nach was neuem fragen, dann bitte jenseits der Gesamtschule. Die ÖVP ist noch weit dieseits.

Antworten Antworten Antworten Gast: fiju
25.08.2011 13:56
0 0

Seiens mir nicht bös, aber:

Studiengebühren sind ein bewährtes Konzept. Auf der ganzen Welt gibt es das seit Jahrzehnten (außer in AT und D). Niemand diskutiert das mehr. Nur die SPÖ mit ihrem Standesdünkel tut so, als wäre das was Neues. Also, wenn Sie nach was Neuem fragen, dann bitte jenseits der Gesamtschule. Die SPÖ ist jenseitig.

(Nebenbei: wenn Sie wirklich der Meinung sind, dass "die Gesamtschule" so unumstritten ist und nicht ernstahft diskutiert wird, sollten Sie sich vielleicht ein bißchen international informieren - aber bitte nicht per Propagandaexpertisen des SPÖ-Bildungsministeriums)

Antworten Antworten Antworten cordoba78
25.08.2011 13:32
0 0

Re: Re: Vielleicht

Studiengebuehren sind auch ein bewaehrtes Konzept ;-) Sozial Schwache werden durch Stipendien abgefedert, die sich's leisten koennen und Auslaender zur Kasse gebeten. Von mir aus kann man auch (fast) allen oesterreichischen Studenten und Rinnen ein Stipendium geben. Gleichzeitig strengen sich Studenten mehr an (man spricht auch vom Placebogebuehreneffekt) und Karteileichen entfernen sich von selbst. In der (kurzen) Zeit der Gebuehren gab es so viel Abschluesse wie noch nie.

Sicher kann das nicht alles sein. Aber es waere ein einfacher und effektiver Schritt in Richtung Verbesserung und wuerde den Unis zumindest ein bisserl Geld bringen, Geld das die Regierung sonst offensichtlich nicht hergeben will oder kann.

Antworten SOKrs
25.08.2011 12:04
0 0

Re: die anderen blockieren bei der bildung? selten so gelacht

spannend mit ihnen das zu diskutieren. Ich gehe jetzt einen Kaffee trinken, bin gleich wieder da.

Gast: Kanitverstan
25.08.2011 08:59
2 2

Kritik an „Permanentblockade“

Die "Haltet-den-Dieb" Strategie - dass man anderen vorwirft, was man selbst tut, ist nach der FPÖ mittlerweile auch Standard-Vorgangsweise der ÖVP.

Die ÖVP blockiert permanent notwendige Verbesserungen im Hochschulbereich - ihre einzige Aktivität besteht darin, Zugangsbeschränkungen und Gebühren zu verlangen.

Zur Erinnerung : die Überschwemmung mit deutschen Studenten wurde dadurch ermöglicht, dass die Schüssel-Regierung unter Gehrers Ministerschaft mangels geeingneter Unterlagenübermittlung an die seinerzeit durchaus verständnisvolle EU die Möglichkeit ungenützt verstreichen hat lassen, die österreichischen Universitäten entsprechend zu schützen.

Jetzt wird der Sinn dieses wohl absichtlichen Versäumnisses klar : braucht man doch die Überzahl deutscher Studenten, um Zugangsbeschränkungen und Gebühren verlangen zu können.


Gast: Über moderne Erziehung
25.08.2011 08:36
1 1

Von der schokolade und der Leberkässemmel

Mami ich will die Schocklade, nö, das ist ungesund, dann schreie ich, dann schrei.

An der Kasse, sie sind eine Rabenmutter, haben sie das Kind gar auch noch ein g'sunde Watschen geben?, am besten wird sein ich schalte da mal das Jugendamt ein, so wie das Kind brüllt da stimmt was net!

Nach längerem hin und her zwischen Polizei, Jugendamt und der Mutter, geh Frau Kollegin gehns schnö ein Schocklade kaufen, das halt ja kein Mensch mehr aus.

Danke Tante Polizistin, du bist ja so was von Lieb
---
Ein paar Tage später, wieder an der Kasse, na schreist schon wieder du kleiner Dreikäsehoch, was willst den jetzt, ein Leberkassömmi, die Tante Polizistin kauft mir des ganz sicher, die ist ja so was von lieb.

Gast: Markus Trullus
25.08.2011 08:34
2 1

alles Walzer? nein, alles Akademisch! typisch Links!

Nachsatz
Und irgendwie verstehe ich schon, wenn Töchterle meint, nicht jeder Beruf muss per se, so wie das die Linken gerne hätten, akademisch sein. Wir haben das bei der Prflegedebatte deutlich gesehen. Qualifiaktion hat was mit Praxis zu tun, nicht mit "akademisch"! Bald haben wir Bakelaureate in der Bodenpflege, Master des Strassenkehrdienstes und Doktoren der Nasenbohrtechnik.... tstststs

Antworten Gast: jajajajajajja
25.08.2011 11:15
0 0

Re: alles Walzer? nein, alles Akademisch! typisch Links!

ja, genau deshalb fordert die oevp, dass lehrlinge erleichtert zugang zum studium bekommen. ist das auch typisch links?

Gast: Markus Trullus
25.08.2011 08:29
1 0

Vernunft? Was ist das?????

Lieber Hr Minister
Haben sie von Laura Rudasch Vernunft erwartet? Die hat nur eines im Kopf: Unbedingter SP-Stimmenkauf durch lauter Steuerzahler belastende Umverteilerideen. Was anderes hat in ihrem Kopf keinen Platz. Und solche Typen unter anderm Vorzeichn gibts auch bei Schwarz, Blau und Orange. Also aufpassen mit dem Argument "Vernunft". Vernünftig ist an dieser Republik bald gar nichts mehr!

Gast: Kanitverstan
25.08.2011 07:17
1 2

Die "Expertenkommission"

Ein ÖVP-Minister beauftragt "Experten" mit einer "Expertise" - und es kommt als Ergebnis genau das heraus, was die ÖVP will. Was für eine Überraschung !

Und wieder wurden Steuergelder verschwendet.

Eines jedenfalls ist klar : die ÖVP fürchtet eine gebildete Bevölkerung wie der Teufel das Weihwasser. Und tut alles dafür, den Zugang der Bevölkerung zur Bildung zu erschweren.

Dass nur mehr von der Produktion von Arbeitskräften gesprochen wird - und nicht mehr von Bildung, ergänzt das Bild.


Antworten Gast: fiju
25.08.2011 14:03
0 0

Welch Wunder in einem SPÖ-Resort, dem Unterrichtsministerium:

Ein SPÖ-Minister beuaftragt "Experten" mit einer "Expertise" - und es kommt als Ergebnis genau das heraus, was die SPÖ will. Was für eine Überraschung!

Und wieder wurden Steuergelder verschwendet.

Eines ist jedenfalls klar: die SPÖ fürchtet gebildete Bevölkerung wie der Teufel das Weihwasser. Und tut alles dafür, den Zugang der Bevölkerung zu Bildung zu erschweren. Siehe Gesamtschulphantasien.

Dass keine Leistung mehr gefragt wird, Bildung außen vor bleibt und nur der "Die-Statistik-muss-passen-Fetisch" zählt, ergänzt das Bild.

Antworten Gast: hanspeter
25.08.2011 09:30
2 0

Re: Die "Expertenkommission"

Vielleicht sollte man auch einfach einmal die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass diese Forderungen einfach berechtigt sind.

die Unfähigkeit der Leute Parteien differenziert zu betrachten und zu sagen: Diese Ansätze sind gut, diese schlecht ist entsetzlich! Die pöse pöse ÖVP. Das hilft niemandem und ist weder konstruktiv noch in irgendeiner weise intelligent. (Übrigens ist es wenn man immer die pöse, pöse SPÖ/FPÖ/Grünen/BZÖ sagt genauso dumm)

Antworten SOKrs
25.08.2011 08:20
0 0

Re: Die "Expertenkommission"

Kanitverstan: Sie verwechseln manchmal, bestimmt unabsichtlich, Buchstaben.
Augenscheinlich sind Sie kein Legastheniker, sondern ein wenig luschrig. Das mit den Buchstaben ö,v,p meine ich.

Gast: Tierhändler
25.08.2011 06:34
2 1

... Politik in Ö ...

Sehr geehrter Herr Töchterle...

... der von Ihnen angesprochene "KUHHANDEL" ist im Grundverständnis eines österr. Politikers ganz normales Altagsgeschäft...

... Politik in Ö ist NICHT die vernünftigsten bzw. besten Entscheidungen für dieses Land zu treffen...
... sondern Pateiinteressen durchzusetzen...

... oder warum glauben Sie, daß es uns ÖsterreicherInnen nicht so gut geht, wie wir es uns eigentlich verdient haben...??

Antworten Gast: u_bere
25.08.2011 08:37
0 0

Re: ... Politik in Ö ...

Geht es uns wirklich so schlecht?

 
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