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Psychologie: Kaum Bewerber ohne Plan B


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Vor dem Austria Center in Wien sitzen junge Frauen und Männer in Grüppchen zusammen. Mit einer letzten Zigarette oder einem letzten Blick in die Unterlagen versuchen sie, die Nervosität zu vertreiben. Für sie geht es heute darum, einen Studienplatz in Psychologie zu ergattern.

VON BERNADETTE BAYRHAMMER

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21 Kommentare
starfish
02.09.2011 16:43
1 0

so manchen Seelendoktoren

sollte man regelmässig praktische Nachschulungen verordnen, bevor man sie auf die Menschheit loslässt
ein Psychlogie Studium alleine macht noch lange keinen guten Psychologen

parapente
02.09.2011 09:10
3 0

Plan B ist


Taxifahrer Dr. *****

1 1

Re: Plan B ist

bitte nicht diese stereotypen......der arbeitslose akademiker, der taxelt, darob haben sich meine eltern vor 40j schon alteriert...Bitte neu platte auflegen

Gast: GAST1002020
01.09.2011 18:47
4 0

merkwürdige kommentare

Das Problem ist, dass sehr viele Studienanfänger und offensichtlich viele in diesem Forum eine andere Vorstellung des Faches haben. Viel Mathematik und Statistik, wenig von der allseits bekannten "Couch". In Wien zumindest wird eine Psychologie als Naturwissenschaft unterrichtet.

Ein Dr.phil.(Phil) ist übrigens auch ein Doktortitel, ebenso wie ein Dr.rer.nat. (Naturwiss), beides mögliche Abschlüsse nach einem Psychologiestudium. Von Betrug ist hier keine Rede (siehe Titelschutz). Der Dr.med.univ. (Medizin) zeichnet einen Mediziner. Viele Psychotherapeuten sind Mediziner. Die österreichische Rechtslage unterscheidet übrigens Psychotherapeuten und Psychologen.

Arbeit findet man als Psychologe meistens - es sei denn man ist halt wirklich durchs Studium durchgeschlittert und wurde nicht aussortiert. Die vielfältigen Einsatzgebiete (von Stellen in der Personal- und Werbewirtschaft über Technikentwicklung bis hin zu den vielen klinischen Praktikern) ermöglichen das.

Jeder soll das studieren dürfen, was er möchte und nach seiner Leistung beurteilt werden. Wenn man das dann gerne und gut macht, dann wirds auch was und man muss nicht von Sozialhilfe leben. Ob das ein Tischler, Psychologe oder Rechtsanwalt ist muss egal sein! Allen Anfängern sollte das klar sein, spätestens nach der Lektüre für die Aufnahmeprüfung.

Antworten Gast: Gast2
02.09.2011 11:32
3 0

Re: merkwürdige kommentare

Ich stimme Ihnen zu, dass Psychologie-Absolventen meist KEIN Jobproblem haben.

Aber Psychologie als Naturwissenschaft zu bezeichnen - nur weil Sie persönlich den Wiener Unterricht vielleicht als solchen empfinden - geht doch zu weit. Bestenfalls Teile der Neurologie innerhalb der Psychologie könnten als Naturwissenschaft bezeichnet werden, und auch dort am Ehesten nur die Neurophysiologie.

Der gesamte Rest ist kaum naturwissenschaftlich.

Antworten Antworten Gast: Georg Neuh
04.09.2011 16:50
0 0

Re: Re: merkwürdige kommentare

Das Ziel der Wissenschaft ist es modelle der Realität anzufertigen, die es Menschen erlauben diese Realität in Richtung ihrer eigenen Wünsche umzugestalten. Wenn man so will versucht die Wissenschaft "Landkarten" der fundamentalen Realität zu erstellen, welche uns bei der Entscheidungstreffung und "Navigation" behilflich sind.

Die Wissenschaft des menschlichen Verstandes stellt eine "Karte" her, die im Moment gewiss noch viel gröber gezeichnet wird, als es bei fundamentaleren Naturwissenschaften wie Chemie, Biologie, oder gar Physik der Fall ist. Doch im Endeffekt beschreibet auch Psychologie eine Realitätsebene, die gänzlich auf auf den fundamentalen naturwissenschaftlichen Eben aufbaut. Psychologie ist ohne Frage eine vollwertige Wisenschaft und liefert nicht nur wichtige Einsichten über menschliches Verhalten, sondern ist in gleichem maße praktisch nützlich - sowohl für Individuen als auch für die Gesellschaft als Ganzes.

Sich die Mühe zu machen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften zu unterscheiden sagt im Endeffekt nichts über die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit aus, sondern dient nur der Kategorisierung.

Gruß, ein angehender Psychologiestundent

keyplayer
01.09.2011 16:27
0 8

das erinnert mich an einen Kinderpsychologen den ich kenne

der unterschreibt immer ganz Stolz mit Dr. **** dabei hat er nur einen Doktor in Philosophie gemacht...

korrekterweise sollte ein praktizierender Psychologe mit Dr.phil. **** unterschreiben - sonst könnte man fast Betrug unterstellen...

Antworten haraques
02.09.2011 12:28
1 0

Re: das erinnert mich an einen Kinderpsychologen den ich kenne

da spricht der Neid..

Antworten Gast: Kanitverstan
01.09.2011 21:04
8 0

Re: dabei hat er nur einen Doktor in Philosophie gemacht...

???

Üblicherweise unterschreibt jeder Doktor mit Dr. (ohne Zusatzangabe).

Einen Dr.phil. mit dem Zusatz "nur" zu bezeichnen, sagt etwas über Ihr Bildungsverständnis - nicht aber über den Wert des Dr.phil.

Antworten JoL
01.09.2011 20:56
2 0

Wow ...

... da macht mich jetzt glatt ein wenig (aber nur ein wenig) sprachlos.

1) Doktor is ungleich Arzt!!

Wieso sollte das einen Betrug darstellen??


Gast: porto5
01.09.2011 16:20
0 0

Nur Psychologie?

Bei den Juristen wird es ähnlich aussehen. Auch da gibt es eine Massenproduktion, für die es nachher keine Abnehmer gibt. Sinnlose Geld-und Ressourcenverschwendung.

Gast: cle
01.09.2011 16:10
0 1

Österreicher Quote

gibts jetzt ein Quote oder gar keine,.. hab in internet gelesen dass doch welcher gibt und das seit 2009..?!?!?

Gast: Consuela
01.09.2011 15:44
0 3

wenn ich das sehe ...

... dann bin ich für Nummerus Clausus!

0 0

Re: wenn ich das lese ...

... dann bin ich für ein rotes Stricherl!

Gast: Hemingway
01.09.2011 15:16
3 3

Kaum Bewerber ohne Plan B.

Deswegen studieren sie ja auch Psychologie. Die haben weder Plan B, noch sonst einen Plan....

Man könnte auch einen handwerklichen Beruf erlernen, soferne man nicht zwei linke Hände hat und man Menschen mit solchen Berufen nicht als minderwertig betrachtet.

Antworten Jox1
01.09.2011 15:46
2 2

Re: Kaum Bewerber ohne Plan B.

"Kaum Bewerber ohne Plan B " heißt so viel wie "praktisch alle Bewerber haben einen Plan B in petto".

Jetzt kurz noch mal nachdenken, den eigenen Beitrag durchlesen und sich in Grund und Boden schämen. Und vielleicht das nächste Mal kurz überlegen, bevor man andere Leute mit der eigenen Dummheit belästigt.

Antworten Antworten Gast: Hemingway
02.09.2011 06:36
0 0

Re: Re: Kaum Bewerber ohne Plan B.

Die in der Presse angeführte Schlagzeile 'Kaum Bewerber ohne Plan B' ist nicht das gleiche, wie 'praktisch alle Bewerber haben einen Plan B in petto.'

Zwischen dem wort 'kaum' und dem Wort 'praktisch alle' ist ein grosser Unterschied, ....

Vielleicht sollten sie das nächste Mal länger überlegen und andere Leute mit der eigenen Dummheit nicht belästigen.


0 0

Re: Re: Re: Kaum Bewerber ohne Plan B.

nicht betroffene , so wie es den anschein hat, betreiben hirnwichserei, buchstabenklauberei, ..finde ich irgendwo steil

Antworten Antworten Antworten Jox1
02.09.2011 08:11
0 0

Re: Re: Re: Kaum Bewerber ohne Plan B.

"Kaum Bewerber ohne Plan B" ist nicht das gleiche wie "Fast alle Bewerber ohne Plan B".
Aber "Kaum Bewerber ohne Plan B" entspricht "Fast alle Bewerber MIT Plan B".

...

Tut's schon weh?

Gast: I-pack's-net
01.09.2011 14:47
2 2

was haben die später alle vor ??

sich selber heilen ?
anderen am Keks gehen ?
oder einfach nur Sozialhilfeempfänger werden, weil das ist "krisensicher"...

crisspy
01.09.2011 13:52
0 4

dann hoffe ich mal dass möglichste viele deutsche einen platz bekommen

damit österreich noch mehr von diesen psychos erspart bleiben