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Gusenbauer: "Brauchen Elite-Unis in Europa"

02.10.2011 | 18:16 |  von Rosa Schmidt-Vierthaler (Die Presse)

Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer erhält einen Lehrstuhl in Harvard. Im Interview spricht er über das Elitenproblem der SPÖ, Altpolitiker als "Stichwortgeber" - und den Tausch von Macht gegen Freiheit.

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Die Presse: Nach Gastvorlesungen an den US-Unis Brown und Columbia bekommen Sie nun einen fixen Lehrstuhl in Harvard. Die Arbeitsbedingungen müssen wunderbar sein.

Alfred Gusenbauer: Es soll doch eine der besten Universitäten der Welt sein. Ausgestattet mit reichlichen Finanzmitteln und daraus folgend einem günstigen Verhältnis zwischen Studierenden und Professoren ergeben sich natürlich eine vernünftige Lehrqualität und bessere Forschungsperspektiven. Dollars können zwar nicht grundsätzlich Exzellenz kaufen, aber dass heute im Uni-Bereich die notwendigen finanziellen Mittel eine Voraussetzung für den Erfolg darstellen, scheint mir evident.

 

Würden Sie auch an einer österreichischen Uni arbeiten?

Nicht unbedingt arbeiten. Aber ich werde heuer zweimal an der Uni Innsbruck sein und im Programms „Politiker in Residence“ mit Studenten arbeiten. Auch an der Donau-Uni Krems stelle ich mich immer wieder für einen Nachmittag zur Verfügung.

 

Ein Lehrstuhl in Österreich könnte Sie aber nicht locken.

Ich habe sehr viele Dinge zu tun.

Ex-Kanzler in Harvard: Gusenbauer und andere prominente Profs

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In Österreich waren Sie gegen Elite-Unis, nun arbeiten Sie an einer. Wie geht das zusammen?

Ich habe dafür plädiert, ein System von europäischen Elite-Unis aufzubauen. Bei rund 500 Millionen Einwohnern in Europa können wir schon 15 oder 20 Elite-Unis vertragen. Die brauchen wir auch dringend. Ich glaube nicht, dass es zielführend ist, wenn jedes Land unabhängig von seiner Größe den Anspruch stellt, eine Elite-Uni haben zu müssen.

 

Österreich ist zu klein für eine Spitzen-Uni?

Österreich soll mehr Geld für ein besseres allgemeines Universitätssystem aufbringen. Elite-Unis nach dem Harvard-Vorbild sind eine europäische Aufgabe.

 

Wenn Sie heute noch Kanzler wären, wie würde die Hochschulpolitik aussehen?

Das ist zwar ein sehr eleganter Versuch, mich auf das Terrain der österreichischen Innenpolitik zu führen, aber zu solchen Fragen nehme ich nicht Stellung. Nur so viel: Josef Broukal hatte einen sehr vernünftigen Plan über die Finanzierung und den Kapazitätsausbau der Universitäten vorgelegt. Damit hätten wir uns eine Reihe von Problemen erspart.

 

Viele Expolitiker machen derzeit Stimmung für Reformen. Warum hört man von Ihnen nichts?

Ich habe mich entschlossen, meine innenpolitische Beschäftigung zu beenden und mich einem anderen Lebensschwerpunkt zuzuwenden. Der liegt nun im Bereich der Universitäten und der internationalen Wirtschaft. Ich sehe keinen besonderen Sinn, mich als Kommentator oder Stichwortgeber der Innenpolitik zu betätigen.

 

Sie weinen der österreichischen Innenpolitik keine Träne nach?

Sie verfügt nach wie vor über mehr Gestaltungsspielräume, als man glaubt. Ich habe mich dreißig Jahre mit großer Leidenschaft der Innenpolitik gewidmet und mich 2008 dazu entschlossen, diese Laufbahn zu beenden. Es gibt keine Wehmut. Ich habe jetzt ein anderes Leben.

 

Und das macht Sie glücklich?

Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Ich habe ein interessantes, spannendes und herausforderndes Dasein.

 

Sie haben Macht gegen Freiheit getauscht.

Das Reich der Freiheit ist mit Sicherheit größer geworden. Und die tatsächliche Macht schaut manchmal auch etwas anders aus als die vermeintliche.

 

Was werden Sie in Harvard machen?

Ich halte Vorträge zum Thema Eurokrise und Weltwirtschaft. Mein Forschungsprojekt heißt „Erneuerungsprojekte der Sozialdemokratie in Europa und Lateinamerika“.

 

Die Erneuerung der österreichischen Sozialdemokratie ist Ihnen nicht wirklich gelungen.

Ich weiß nicht, wie Sie zu Ihrem Befund kommen. Wissenschaftlich abgesichert ist er in keinem Fall. Ich habe die SPÖ als Parteivorsitzender im Jahr 2000 in einem desolaten Zustand übernommen. Wir haben in meiner Zeit mehr Wahlen gewonnen als in zwanzig Jahren davor. Mit dem „Netzwerk Innovation“ haben wir weithin anerkannte programmatische Standards gesetzt. Und selbst die aktuelle bildungspolitische Diskussion lebt noch immer von den Vorschlägen, die in meinen „Salzburger bildungspolitischen Thesen“ gemacht wurden.

 

Welche Vorschläge sind das?

Das geht von der Frage der Lehrerausbildung über die verpflichtende Vorschule über die modulare Oberstufe über die Gesamtschule über die Ganztagsschule bis zur Berufsmatura.

Ein Lehrstuhl ist ja kein Nebenjob. Wie viel Zeit werden Sie ab 2012 in den USA verbringen?

Ich werde pro Uni-Monat eine Woche dort sein. Ich bin dann von Montagfrüh bis Freitag ständig im Einsatz: Vorlesungen, Seminare, Workshops, Forschungsarbeit.

 

Trauen Sie einem anderen österreichischen Politiker eine Lehrtätigkeit in Harvard zu?

Ich würde es nicht grundsätzlich ausschließen.

 

Einige schnelle Fragen. Was interessiert Sie mehr: Forschung oder Lehre?

Die Forschung interessiert mich mehr, die Lehre macht mehr Spaß.

 

Politik oder Philosophie?

(überlegt) Am Ende des Tages doch die Politik.

 

Österreich oder Europa?

Europa. Aber das ist kein Widerspruch.

Würden Sie jungen Menschen ein Studium in Österreich empfehlen?

Ich habe an der Brown University zwei junge österreichische Forscher kennengelernt, mit denen ich über die Vor- und Nachteile des österreichischen Uni-Systems philosophiert habe. Dazu muss man sagen, dass Harvard nicht repräsentativ ist und die österreichischen Unis besser sind als die allgemeinen amerikanischen. Diese Forscher haben gesagt, dass der echte Vorteil des österreichischen Systems sei, dass die Bedingungen des Studiums so widrig sind, dass, wenn man es schafft, sich durchzubeißen, einen das für vieles qualifiziert. Offensichtlich ist unser System so selektiv, dass das Schaffen des Studiums tatsächlich ein Asset darstellt. Den Preis, den wir dafür bezahlen, ist, dass Studenten auf der Strecke bleiben.

 

Das Argument der Forscher ist schlecht. Was würde aus den erfolgreichen Studenten, wären sie an einer Uni mit guter Betreuung?

Sie wären vielleicht noch besser. Kehrum muss man sagen: Die Harvard-Qualität ist nicht verallgemeinerbar für ein öffentliches Uni-System. Klug wäre, wenn wir ein möglichst gutes nationales System hätten, das durch europäische Elite-Unis ergänzt wird.

 

Das haben Sie 2004 vorgeschlagen, es folgte ein Aufschrei. Was ist das Problem der Sozialdemokratie mit dem Begriff Elite?

(lacht) Elite steht im Konflikt zu einem falsch verstandenen Gleichheitsbegriff. Ich glaube, dass Gleichheit und Elite kein Widerspruch sind. Im Sport geht es die ganze Zeit um Spitzenleistungen, das wird akzeptiert. In Forschung, Technik und Wirtschaft natürlich auch. Wieso es nicht auch um intellektuelle Spitzenleistungen gehen soll, entzieht sich meinem Verständnis.

 

Kann es sein, dass der Wähler hier falsch verstanden wird?

Ich glaube gar nicht, dass man einem vermeintlich generellen Wählertypus dienen kann oder muss. Ich plädiere für das Formulieren von politischen Zielen und Projekten, von denen man möglichst viele überzeugen soll.

Zur Person

Alfred Gusenbauer (51) war SPÖ-Parteichef und von Jänner 2007 bis Dezember 2008 österreichischer Bundeskanzler. Nachdem er bereits als Gastdozent an verschiedenen renommierten US-Universitäten gelehrt hat, wechselt Gusenbauer (im Bild mit „Presse“-Redakteurin Rosa Schmidt-Vierthaler) ab 2012 an die Elite-Uni Harvard. Dort erhält er einen fixen Lehrstuhl und wird ein Forschungsprojekt betreuen. [Bruckberger]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2011)

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67 Kommentare
 
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Gut zu wissen, dass Harvard mit solch einem

Lehrpersonal doch nicht besser sein kann als Andere! Hier gehts doch nur ums Geld und wer wen kennt!

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1 gusen

der kuerzeste abstand zwischen 2 irrtuemern wird als "1 gusen" definiert

Gast: wassonst
03.10.2011 21:50
0 2

gusi ist nur ein bsp. wie die kapitalisten und echten eliten über die sozialisten-sozialabbaupolitik überall die demokratien und den sozialen wohlstand aushebeln.


Gast: schlehwein
03.10.2011 21:26
2 2

Und da wundert man sich,

dass die USA als Supermacht am Abdanken sind. In Peking oder Shanghai würde der nicht einmal Parkwächter auf dem Abstellplatz für Fahrräder. Jetzt wird es aber Zeit, dass auch Gorbach, Sickl, Petzner und Forstinger Lehrstühle bekommen (Gorbach vorbehaltlich seiner möglichen Unabkömmlichkeit). Die waren ähnlich erfolgreiche Politiker.

Gast: Delta
03.10.2011 20:36
2 2

Kaum stehen

sie nicht mehr am Trog, rücken Sie mit Ihrer echten Meinung raus.
In Sachen Wahrheit ein Stehvermögen wie ein alter Fahrradschlauch.

Falsch - Falscher - Sozis.

Gast: auchkeinwunder
03.10.2011 20:26
1 1

der ex sozikanzler gusi will eliteunis für die reichen eliten. von den sudernden genossen und einfachem volk (so gusi)will er offenbar nichts mehr wissen.

zuerst hat einer der erfolglosesten kanzler aller zeiten, seine spö mitglieder nur als sudernde sozigenossen bezeichnet und das österreichische asvg volk mit einem sozialabbau bei den asvg pensionen usw. politisch verkauft und nun wurde er nach oben in die eliten(?) gehievt. ja, er hat seine aufgabe für die konzerne und bankenmanager gut gemacht, nun erntet er die früchte seiner eliten- und konzernepolitik.- spömann gusenbauer oder spd man schröder sind die paradebeispiele des heutigen sozialismus- zuerst wurde das arbeitende volk und die pensionisten arm(hartzIV,altersarmut)gemacht und dann holen sich sich alles mögliche was nur geht. die sozialisten der heutigen zeit machen auf diese arte und weise eine ziemlich unsoziale politik gegen das eigene volk. sie reden bei jeder gelegenheit scheinheilig von gleichheit-brüderlichkeit u.freundschaft- und lassen dabei aber ganze völker im casinobanken- und kapitalmarktsumpf absaufen. und nun wollen die sozialisten eine elitenausbildung für ihre eliten-und manager-klientel. die öffentlichen unis und bildung wurden von den sozis immer nur schlecht geredet und finanziell ausgehungert -einfach zum schämen solche eine einstellung und egoistische unsoziale vorgangsweise gegenüber dem arbeitenden volk. ja, und anhand eines gusenbauers und eines schröders wissen wir warum europa nun am demokratie und finanzpolitischen abgrund steht - mit solchen eigennützigen sozialistischen (ex)politiken, kein wunder.

Gast: Semjon
03.10.2011 19:16
2 2

Frage

Weiß jemand, warum man sich offensichtlich nicht einmal habilitieren muss, um auf einer "Eliteuni" einen LEHRSTUHL (nicht vielleicht eine Vorlesung pro Jahr, was ich irgendwie einsehen würde) zu kriegen?

Antworten vegetation
04.10.2011 06:29
0 0

Re: Frage

Weile nur mehr in Österreich die Habil. eine Bedeutung hat

Gast: gowo
03.10.2011 17:47
1 0

Wer bezahlt diesen Lehrstuhl?

Die SPÖ?

Gast: Sozenbeobachter
03.10.2011 17:40
2 2

Eh-LINKE statt Eh-LITE

Dass besonders in Harvard nach wie vor reiner Marxissmus-Leninissmus gelehrt un praktiziert wird, ist Insidern schon lange bekannt. So gesehen ist der Ewig-Student Gusenbauer dort gut aufgehoben. Denn um solchen Dummsinn zu verzapfen, braucht es keine Diss. Und diejeningen, die dafuer uber 50,000$ pro Jahr hinblaettern... denen ist nicht mehr zu helfen. Wie sagt man so schoen: Lernts was Ordentliches!

Antworten Gast: Markus Trullus
03.10.2011 18:24
1 0

Re: Eh-LINKE statt Eh-LITE

Ach heiliger K Marx, ich vermute, sie haben den Sinn von Harvard nicht begriffen. Da studiert man nicht Inhalte, sondern baut Netzwerke! Wer dort war, braucht sich kaum Sorgen wegen eines Jobs zu machen. Die Netzwerke sind wasserdicht! Yale ist da noch wilder. Da wird jeder in Richtung Spitzenklasse was, wenn er sich nicht gerade bei wirtschaftskriminellen Taten erwischen lässt, Aber auch das können Kollegen "aplanieren!!
So schauts aus! Das sind die "Eliten"!

Gast: Elch Vauhkonen
03.10.2011 16:56
1 2

In der Sache (Elite-Unis) hat er ja nicht unrecht,

..unser Herr Kürzest-BK. Es würde mich aber doch interessieren, welcher akademisch-wissenschaftlichen Leistung er einen LEHRSTUHL zu verdanken hat? Kann man seine Habilschrift irgendwo lesen?
Dass er österreichische Innenpolitik nicht kommentieren will, zeichnet ihn fast als Weisen aus. Sollen doch die Österreicher selbst die Suppe auslöffeln, die er und der amtierende Laiendarsteller am Ballhausplatz ihnen in der Muthgassen-Kantine zubereitet haben.

Gast: allesmusspassen
03.10.2011 16:55
0 0

...brauchen eliteunis...

für elitestudenten wie den doktor faymann...

Gast: €payer
03.10.2011 16:38
0 3

IIch fordere Käfighaltung für Eliten, denn Sie sind gefährlich !

Jedes Unheil hat mit der Idee so eines rhetorisch begabten Gscheiderls ihren Anfang genommen!

Gast: Aufdeckerin
03.10.2011 16:32
1 5

So eine Elite-Uni kann Harvard nicht sein, wenns auf den Gusi angewisen sind !


Gast: Widerständler
03.10.2011 16:29
0 3

Diese gstudierten Gscheiderln führen uns ja doch nur von einer Krise in die nächste - und verdienen sich dumm und dämlich dabei !

Wir brauchen die direkte Demokratie - und sonst nix !

Gast: der wiener
03.10.2011 15:59
0 0

lasst die "Alten" an die Macht

oda hamma jetzt das "ideologielle" Kriegsbeil ausgegraben?

. "der Eine" studiert net in Harvard, na er unterrichtet jetzt dort! ( und schreit do uma)
. der ewige "Häuselsitzer" scheibt auf amoi "gscheide Meldungen"
.der "harte" (süd-)Tiroler und der "wache" Wiener sind auf einmal Busenfreunde?
.wird sich wohl der "Schweigekanzler" auch bald zu Wort melden!

nur: was ham die alle bis dato (als"Aktive") zuwege gebracht?

.... jo jo ... des OZONLOCH hat´s wirklich in sich .....

Gast: walter g
03.10.2011 15:44
0 2

Gruselbauer meldet sích zurück ,vonden USA.

Gscheit ist ER der Grusi ,doch Elite UNI kosten Geld ,doch die SOZI wollen alles GRATIS haben.

0 1

"Nicht unbedingt arbeiten."

Das war nie seine Stärke!

Gast: Johann S
03.10.2011 15:02
2 2

In der Sandkiste

auch schon von der Harvard Uni geträumt.

kahuna
03.10.2011 14:15
1 1

Gusch Gusi!

Willst Du unser Hauptwählerklientel, die Proleten aus den Arbeiterbezirken, vergraulen?
Sollen die alle zu Strache rennen?

Antworten hofy
03.10.2011 14:57
1 1

Re: Gusch Gusi!

was ist eigentlich der unterschied zw. den proleten aus den arbeiterbezirken und den nobelbezirken?

2 0

Na ja!

So elitär in ihren schulischen Leistungen war ja seine Tochter ja nicht gerade

in einer französischen Elite-Privat-Schule of Austria.

Gast: uburoi
03.10.2011 13:12
0 0

klar sind napola-klienten für elitenschulen und unis.

summa cum laude!
das ist möglicherweise (bitte um nachsicht) bereits jenseits von lächerlich.
schau ma mal ... ;-)

anna89
03.10.2011 12:54
1 0

Aber die SPÖ mit Hilfe des Onkel Hans hat sich für den Werner F. entschieden ...


Wie und warum genau das funktioniert hat, weiß der Bürger ja erst seit einigen Tagen.

Mein Gott, wie blamabel - aber gleichzeitig ein Sittenbild: in den eigenen Reihen wollen die Parteifunktionäre unserer Parteien niemenden, der g'scheiter ist als sie. Und genauso schaut die österr. Politik aus.

Paralysiert im Schleim des Kleinstkarierten damit damit nur ja niemand bis zum Tellerrand schwimmt und darüber hinaus blicken könnte.

Grauslich.


Gast: Pips
03.10.2011 12:05
1 4

Seit

er in Havard im Heizraum das Weltgeschehen analysieren darf, fühlt sich Gusi offenbar einer "Elite" zugehörig. Der Größenwahn mancher ist unerklärlich, belegt aber die politischen Zustände in Ösistan. Wenn man die traurige Figur als Bundeskanzler erlebt hat, so erschaudert man an dem Gedanken - wenn Gusi die "Elite" darstellt - in welcher Kategorie unter dem Estrich sind dann die anderen Genossen zu bewerten?

 
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Schlagzeilen Bildung