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Töchterle und ÖH arbeiten an ÖH-Wahlrechtsreform

20.12.2011 | 15:03 |   (DiePresse.com)

"Mehr direkte Demokratie" soll es laut Wissenschaftsminister Töchterle bei der nächsten ÖH-Wahl im Mai 2013 geben. Damit signalisiert er eine mögliche Wiedereinführung der Direktwahl.

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Wissenschaftsministerium und Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) arbeiten an einer Reform des ÖH-Wahlrechts. Minister Karlheinz Töchterle (ÖVP) hat bei einer Lecture des BSA (Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen) am Montagabend "mehr direkte Demokratie" angekündigt und damit die Wiedereinführung der Direktwahl signalisiert, heißt es in einer BSA-Aussendung. Aus dem Ministerium hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage, man sei diesbezüglich in Gesprächen mit der ÖH und warte auf deren Konzept. Die Studentenvertreter rechnen bis Anfang 2012 mit einem gemeinsamen Gesetzesentwurf.

Nach einer Reform des ÖH-Wahlrechts gibt es die Direktwahl seit 2005 nur noch für die 21 Universitätsvertretungen (UV) und die Studienvertretungen. Die Mandatare für das bundesweite Studentenparlament, die ÖH-Bundesvertretung, werden seither von den UV entsandt. Die ÖH hat bereits im April einen diesbezüglichen Vorschlag an das Ministerium geschickt, wie es am Dienstag zur APA heißt. "Wir sind zuversichtlich, dass es zu einer Reform kommt", so das ÖH-Vorsitzteam. Die nächste ÖH-Wahl steht im Mai 2013 an.

Sowohl ÖH als auch BSA wünschen sich eine ÖH-Direktwahl. "In unserem Bildungsmanifest haben wir bereits eine Stärkung der Mitbestimmung von Studierenden gefordert", so BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny, "neben der ÖH-Direktwahl wäre auch ein Ausbau der studentischen Mitbestimmung in universitären Gremien längst überfällig." Die Bestätigung der angekündigten Hochschulmilliarde bezeichnete er zudem als "begrüßenswerten Schritt hin zu einer ausreichenden Finanzierung, die wir seit jeher fordern".

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4 Kommentare
Gast: Kilian
20.12.2011 21:10
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Was heißt er wartet auf Konzepte?

Das Konzept gibt es. Es wurde von Jänner bis April 2011 erstellt. In einer konsensualen Arbeitsgruppe wurde in 5 Verhandlungsrunden ein umfassendes Papier erarbeitet, welches einfach umsetzbare Maßnahmen enthält die zu einer besser funktionierenden, demokratischeren ÖH führt.
Es enthält nicht nur prakmatische Verbesserungsvorschläge wie eine Vertretungsregelung für die wirtschaftliche Gebarung der ÖH, welche der Rechnungshof gefordert hat, sondern auch eine politische Einigung über eine Direktwahl.

Jetzt muss umgesetzt werden, das fordert die ÖH seit April, seit 9 Monaten.

den BSA...

...gibt es tatsächlich? haben die mehr als 5 Mitglieder?

Antworten Gast: Clown
21.12.2011 03:54
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Re: den BSA...

Ja und ja. Da es allein 15 Fachgruppen gibt sind es wohl auch mehr als 5 Mitglieder*. Claudia Schmied leitet zB. eine dieser Fachgruppen. Einfach googeln ;)

Re: Re: den BSA...

aber an ein bisserl überalterung leiden wir schon

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