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Zu teuer?: Was die Uni-Chefs verdienen


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Was ist dran an der Gehaltsdebatte um die Uni-Rektoren? Nach dem Aufschrei des Boulevards vergangene Woche trauen sich viele Unis nicht, die Gehälter ihrer Chefs offenzulegen. Man sei in der öffentlichen Debatte grundlos abgestraft worden, heißt es. Trotz allem gehen einige mit gutem Beispiel voran.

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13 Kommentare
Gast: Hurra, wir sind auch noch da
16.02.2012 08:15
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Ist nur mein matter Versuch, die Geschichte selbst als halblustig abzutun

Bild 4/15: Mit gutem Beispiel voran ging die Uni Salzburg. Schmidinger legte bereits in der Vorwoche in der „Presse“ sein Gehalt offen: Rund 8500 Euro netto verdiene er 14-mal pro Jahr, dazu (bei positivem Jahresabschluss) eine Prämie von bis zu 20 Prozent des Jahresgehalts.

Is aa ka Lackerl, woas der im Joa einstraft. 14mal und bei „guter Führung“ an Extra-Bonos von sage und schreibe 20%. Meiner Meinung nach, müssen 4000€ netto mtl. reichen. Nehme ich einmal hypothetisch an: Die Angetraute arbeitet im selben Genre, dann kummt da ja per anno ein erkleckliches Sümmchen Hand in Hand zusammen. Und wodurch kommt diese maßlose Moneten Anhäufung zustande? Über die erbgenetische ZufälligkeitsGlückstrommel „Merkfähigkeitsintelligenz“. Daher wieder meine Forderung: Keine Familienbeihilfe und keinen 13.u. 14. bei der(un)artigen Megaeinkommen. Auch diverse andere Sonderzahlungen ,müssen rigoros gestrichen werden. Dieses von den Politikern erbärmlich ausgedachte Grundeinkommen, ist ja wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Was mich auch noch wundert, unsere Unis sind im internationalen Vergleich, eine beklemmend-marode Lehrstuhlarmseligkeit. Kann man speziell immer wieder in der “ZEIT“ (Hamburger Wochenmagazin) nachlesen.


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Ergaenzungen:

Die Rektoren waehlen sich die Vizerektoren oft nach bemerkenswerten Kriterien aus:Ein Mix aus Professoren,Assistenten,Frauen,Schwarzen,Roten,....Alle Gruppen sollen vertreten werden.Die Aufgabengebiete der Vizerektoren werden oft den Moeglichkeiten der Personen angepasst.Das heisst dann Realpolitik.

Uebrigens,es ist wohl noch nicht allgemein bekannt,dass die Universitaetsraete ihre Bezahlungen selbst bestimmen.Das Geld kommt natuerlich aus dem Universitaetsbudget.Sie agieren allerdings im Verborgenen,ihre Leistung ist nach aussen nicht sichtbar.

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für einen spitzenjob

verdienen sie meiner meinung nach nicht viel.
200.000 brutto sind gerademal 8000 euro netto/monat.

da gehe ich lieber in die privatwirtschaft, wo man zwar weniger aber auch um einiges mehr verdienen kann. ich habe aber die option.

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Mir wird schlecht!


wolfentfj
09.01.2012 23:12
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360 Grad Illusion!

Der Vergleich mit hochbezahlten Manager ist eine Illusion. Defacto sind Rektoren Verwaltungsbeamte, ein Vergleich mit internationalen, vor allem US Rektorengehälter ist unrealistisch. In den USA müssen Budgets akquiriert werden, dies ist in AUT nicht o. nur minimalst der Fall. Die Gehälter daher viel zu hoch angesetzt, ein mittelhohes Monatsgehalt von ca. 5-7.000 € wären ausreichend, bis zu 100% zusätzlich variabel nur wenn diese Leute auch Geld selbstständig auftreiben. Aber wie vieles in diesem Land ist nur das Geschwätz und die Forderungen sehr groß. Studenten sollen für drittklassige Abschlüße zur Kasse gebeten werden und selbst kassiert man für drittklassige Leistungen erstklassige Gehälter. Das Rektorengehalt des Altphilologen Töchterle, der in der Privatwirtschaft nicht einmal 30% seines damaligen wie auch jetzigen Gehaltes bekommen würde, hat die Semesterstudiengebühren von über 41 Studenten ausgemacht. Und das im Monat, d.h. über 574 Studiengebühren für einen einzigen Mann pro Jahr. Und in jedem Rektorat sitzen mehrere minderqualifizierte Systemsesselhocker. Jetzt versteht man auch die frivolen Forderung nach neuen und höheren Gebühren!

Antworten Gast: sbort
10.01.2012 07:55
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Re: 360 Grad Illusion!

Also einen so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!!
Ich studieren an der TU und ich kann Ihnen sagen, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Angestellten (vor allem Dissertanten und Postdocs) von der Industrie und der Wirtschaft finanziert werden. Diese Gelder werden alle ausschließlich von Uni-Professoren akquiriert. Und nicht böse sein, aber 5000€ Monatsgehalt für einen Rektor ist halt schon ein bisschen wenig, wenn man bedenkt, dass das in der Industrie jeder durchschnittliche Diplom-Ingenieur verdient!

Antworten Antworten Gast: Gast2
13.01.2012 19:48
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Re: Re: 360 Grad Illusion!

"Ich kann Ihnen sagen, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Angestellten (vor allem Dissertanten und Postdocs) von der Industrie und der Wirtschaft finanziert werden."

Das sehe ich eher als Problem anstatt als Vorteil. Es handelt sich um eine Art ausgelagerte Forschungs- und/oder Entwicklungsabteilung, wobei ein Großteil der Kosten (zB. die gesamte Infrastruktur) vom Steuergeld gezahlt werden. Letzten Endes kommt dieser Anteil vom Steuergeld nur einer einzigen Firma zugute. In meinen Augen ist das ein Missbrauch öffentlicher Gelder.

Antworten Antworten wolfentfj
10.01.2012 16:46
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Re: Re: 360 Grad Illusion!

Ich wünsche Ihnen ein bitteres Erwachen wenn Sie denken nach Abschluß der TU 5000€ zu verdienen. Ja, die gibt es, aber es sind unter 5% der Absolventen und nach vielen Jahren. Die Vorstellung das man in der Wirtschaft unendlich viel verdient stimmt eventuell für Vorstände o. Hedge Fond Manager, von denen es in Österreich nicht so viele gibt.
Von insgesamt rund 6,246.000 unselbstständig Beschäftigten inklusive Pensionisten verdienen lediglich etwas mehr als 9.000 Personen mehr als 200.000 Euro brutto im Jahr. Das sind nur 0,15 Prozent. Aber wahrscheinlich sind 99,85% der Bevölkerung nicht so qualifiziert wie Rektoren.
Und Postdocstellen werden teilfinanziert, wenn der wissenschaftliche Output in Korrelation zu dem Interesse des Unternehmens steht. Diese Finanzierungskontakte werden durch die Doktoranten initiiert und i.d.R. nicht durch das Rektorat und sind überdies forschungs- und nicht lehrfokusiert! Dafür benötigt man größere Budgets und nicht nur für selbst organisierte Postdocstellen.

Gast: Gasttt
09.01.2012 22:57
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Die Med-Uni Rektoren sind eindeutig überbezahlt...

wenn der Rektor einer Med-Uni mit 3.000 Studis und 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr verdient als der Rektor der Uni Wien (90.000 Studis und 9.000 Mitarbeiter/innen), dann stimmt doch hier etwas nicht.

Und die Zahlen für die Med-Uni Wien wurden gar nicht veröffentlicht; vermutlich haben Schütz & Freunde die Uni in eine Art Selbstbedienungsladen umgebaut und kassieren noch deutlich fettere Gagen.

Antworten Gast: rogger
10.01.2012 07:59
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Re: Die Med-Uni Rektoren sind eindeutig überbezahlt...

Es sollte eigentlich jedem einleuchten, dass die Med-Uni viel mehr private Gelder lukrieren kann, als die Uni-Wien. Man denke nur einmal an die Pharmaindustrie!

Gast: Der gemeine Horst
09.01.2012 20:09
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MUL??

Die Montanuniversität wurde vergessen. Das ist ärgerlich.

Re: MUL??

Lieber gemeiner Horst, leider war in Leoben einfach niemand erreichbar. Beste Grüße, BB.

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Das Rektorat haftet mit seinem persönlichen Vermögen für den ordnungsgemäßen Betrieb der Uni.

Wollen wir doch wohl die Praxis beobachten:
Auch in der Privatwirtschaft haftet der Vorstand nur auf dem Papier für seine Mißwirtschaft (oder schon einen Banker im Gefängnis gesehen, wenn er nicht direkt betrogen hat?).
Das ist ein Verwaltungsjob, weil die Autonomie auch nur auf dem Papier besteht.
Wie immer, wenn die Politik dabei ist - Lug, Trug und Täuschung.
Für einen Spitzenverwaltungsjob in dieser Größenordnung halte ich einen Jahresbetrag von 200.000,00 für angemessen, erhöht um einen 10% Bonus, wenn die Zahlen stimmen.