Eigentlich hat Ungarns Politik derzeit ja mit weitaus gewichtigeren Problemen zu kämpfen. Aber auch diese Nachricht dürfte unangenehm werden: Der ungarische Staatschef Pal Schmitt ist nämlich unter "Plagiatsverdacht". Wie das Internetportal HVG am Mittwoch behauptet, hätte Schmitt den Großteil seiner Doktorarbeit von 1992 "wortwörtlich" von der übersetzten Studie des bulgarischen Sportwissenschaftlers Nikolai Georgijew abgeschrieben. Zudem gebe es "Probleme mit der Qualität" der Dissertation, da sie Fehler ausweise, obwohl sie mit "Summa Cum Laude" bewertet worden sei.
Der Staatschef soll 180 der 250 Seiten seiner Dissertation mit dem Titel "Analyse des Programmes der olympischen Spiele der Neuzeit" von der in den 80er Jahren in französischer Sprache verfassten Studie des bulgarischen Wissenschaftlers kopiert haben, behauptet HVG. Georgijew habe 1987 in Lausanne sein Werk "Analyse du programme olympique (des Jeux d'Olympiade)" abgeschlossen, das heute in der Bibliothek des Olympischen Museums in Lausanne aufbewahrt würde.
(APA)
Plagiatsverdacht: Von Politikern, Promis und Professoren




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