Präzedenzfall an der Uni Innsbruck: Die Uni hat erstmals einem ihrer Studenten den Doktortitel gestrichen, weil seine Dissertation ein Plagiat sei. Das berichtete das "Volksblatt" (Freitag-Ausgabe). Ein Gutachten hat vor drei Wochen den Verdacht erhärtet, dass in der im Jahr 2002 eingereichten Dissertation teilweise abgeschrieben wurde.
Danach erhielt der Akademiker die Möglichkeit zur Stellungnahme. Nachdem er davon Gebrauch gemacht hatte, traf der zuständige Vizerektor Herbert Kalb eine Entscheidung. Per Bescheid wird dem Plagiator der Doktortitel aberkannt. Legt der Jurist binnen 14 Tagen ab Zustellung dagegen keine Berufung ein, ist die Entscheidung rechtskräftig und er künftig nur mehr Magister.
Die Linzer Universität hat eine weitere Konsequenz aus dem Plagiatsfall gezogen. Im Laufe des Sommersemesters werden alle Abschlussarbeiten für Master-, Magister- und Doktortitel im Internet veröffentlicht. Damit sollen alle wissenschaftlich arbeitenden Personen die Werke kontrollieren können.
(APA)
Plagiatsverdacht: Von Politikern, Promis und Professoren




Richtig weiblichDie Top Ten der 'Frauenstudien'
Wie gut ist Ihr Schulenglisch? Können Sie mit den 14-Jährigen mithalten?











