Armin Wolf, "ZiB 2"-Moderator und stellvertretender Chefredakteur im ORF-Fernsehen, übernimmt die diesjährige Theodor Herzl-Dozentur für Journalismus am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Wolf hält drei Vorlesungen über die veränderte Mediennutzung, über Politiker-Interviews sowie über die Frage "Was können professionelle Medien, was Blogger, Wikileaks, Wikipedia (noch?) nicht können?"
Armin Wolf liefere journalistischen "Public Value", also jenen gesellschaftlichen Mehrwert, der öffentlich-rechtlichen Rundfunk legitimiere. Als Anchorman der ZiB 2 führe er seit fast zehn Jahren ohne große Formschwankungen souverän durch die Sendung - mit dem Markenzeichen seiner Interviews, die er "zu einem Instrument der journalistischen Aufklärung für das Publikum" gemacht habe, erklärte Hannes Haas, Leiter der Theodor Herzl-Dozentur, in einer Aussendung. Zudem gelte Wolf seit seiner kritischen Robert-Hochner-Preis-Rede 2006 als Instanz im Kampf um journalistische Unabhängigkeit - und sei mit 40.000 Followern der meist gelesene Twitterer Österreichers.
(APA)
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