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Gebührenkampf: Studenten und Unis rüsten auf

17.05.2012 | 18:22 |  IRIS BONAVIDA UND CHRISTOPH SCHWARZ (Die Presse)

Mittels Individualanträgen an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) wollen Betroffene schon jetzt die Einhebung von Studiengebühren kippen - mit finanzieller Unterstützung der ÖH. Die Universitäten aber wehren sich.

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Wien. Die Maßnahmen jener Universitäten, die ab Herbst autonom Studiengebühren einheben, greifen noch nicht einmal – und schon ist ein juristischer Krieg zwischen Uni-Rektoren und Studierenden ausgebrochen. Beide Seiten versuchen, mit den unterschiedlichsten Taktiken Klage gegen die Wiedereinführung einzureichen – beziehungsweise eine solche zu umgehen. Wie der „Presse“ bestätigt wurde, werden in den nächsten Tagen die ersten Individualanträge gegen die Einhebung der Gebühren von Studierenden der Uni Wien beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einlangen – mit finanzieller Unterstützung der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH).

Damit wollen die Studentenvertreter beweisen, dass die Einhebung von Studiengebühren verfassungswidrig ist. Diese Vorgehensweise hat noch einen Vorteil: Bei den sogenannten Individualanträgen kann der übliche Instanzenweg (über den Uni-Senat) übersprungen werden, die Beschwerde landet direkt beim VfGH.

Die Unis wiederum versuchen jetzt schon mit allen Tricks, die Klagen zu umgehen. Die Technische Uni Graz etwa setzt auf eine „Verzögerungstaktik“, heißt es aus Uni-Kreisen. Die Einhebung der 363,36 Euro ab Herbst ist zwar schon beschlossene Sache – veröffentlicht wurde der Beschluss allerdings noch nicht. Ein möglicher Grund: Der Individualantrag kann erst eingereicht werden, wenn die Entscheidung veröffentlicht wurde. Beschwerden drohen bis jetzt also nur der Universität Wien, die nicht nur am 26. April die autonome Einhebung der Gebühren beschlossen, sondern dies auch in der Satzung veröffentlicht hat.

Auch an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), wo man sich für Studiengebühren entschieden hat, versucht man, zumindest Einzelklagen zu umgehen: Sollte der VfGH zu der Erkenntnis kommen, dass die autonome Studiengebührenregelung verfassungswidrig ist, wird die WU alle eingelangten Studienbeiträge ausnahmslos rückerstatten, kündigte Rektor Christoph Badelt an. Eine Klage der Studenten sei dafür keine Voraussetzung.

Ernst ist die Lage an der Universität Salzburg: Nachdem der Senat den Antrag des Rektors auf Einführung abgelehnt hatte, hat dieser ein empfindliches Sparpaket angedroht. Laut ORF sollen 1,5 Millionen Euro bei Professoren, Mitarbeitern und Studenten eingespart werden.

 

Hohe Hürden für Antrag

Welche Folgen die Beschwerden für die Uni Wien haben werden, ist noch unklar. „Die formalen Hürden für die Zulassung der Anträge sind sehr hoch“, meint Christian Neuwirth, Sprecher des VfGH zur „Presse“. „Wir werden uns bemühen, die Sache rasch zu klären“, im Normalfall dauere es aber acht bis neun Monate, bis eine Entscheidung gefällt werde.

Verfassungsjurist Theo Öhlinger bezweifelt im Gespräch mit der „Presse“, dass der VfGH die Anträge akzeptieren wird. Die ÖH hat bereits jetzt einen Plan B: Nach Bezahlung der Studiengebühren können Betroffene immer noch mittels Bescheidbeschwerde einen Antrag auf Rückerstattung stellen – ein Kampf, der es wohl wieder vor den VfGH schaffen wird.

Auf einen Blick

Die Studiengebühren werden ab Herbst an einigen Unis wieder eingehoben. Die Österreichische Hochschülerschaft hat bereits eine Million Euro für Klagen beiseite gelegt. Langzeitstudenten und Nicht-EU-Bürger zahlen an der Uni Wien, Wirtschaftsuni Wien, Technischen Uni Graz und an der Karl-Franzens-Uni Graz künftig 363,36 Euro pro Semester.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2012)

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116 Kommentare
 
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Gast: Studiengebühren bringen nur schikanöse Behinderung und verhindern Innovation, Entrepreneurship und damit Mehrwertschaffung durch komparative Vorteilserzielung
21.05.2012 19:38
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Milliardär Mateschitz war lustiger Langzeitstudent,,,

Hätte Zuckerberg sein abgebrochenes Informatikstudium nicht um ein "unnützes" Psychologiestudium bereichert, wäre er nie zum Milliardär Zuckerberg geworden ... dies sei allen kleinkarierten Studiengebühren-Befürwortern zur Warnung gesagt. Und als eifriger Student ist der von seinen Ideen Abgelenkte auch nicht aufgefallen...

Sein ehemaliger Informatik-Professor, der früher auch Bill Gates unterrichtet hatte, ist dagegen wegen seiner stringenten Fokussierung noch immer ein kleines Würstchen...denn er wußte mit seinem vielen Wissen nichts Profitables anzufangen.

Dies zeigt, daß emsiger Wissenserwerb alleine nicht viel nützt.

Wer wegen der Studiengebühren betriebsblind schnell studieren muß, wird zum unselbständig erwerbstätigen Technokraten reduziert, von anderen ausgenützt, ist nur für andere gewinnbringend, da er keine Zeit hat, um sein Potential auszuschöpfen.

Wirtschaftsnobelpreisträger Hayek ist in Latein zwei Mal sitzengeblieben und hätte an seinem dritten Gymnasium, nun im 10. Hieb, seine Matura nicht geschafft, hätte er nicht als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg nach Kriegsende ein maturaäquivalentes Zertifikat ohne Prüfung bekommen, um Studieren zu können. Jus schaffte er nur durch Nachsicht seiner Professoren, denn in Wirklichkeit frequentierte er mit Feuereifer Psychologie, Biologie, die Berge und fallweise Theater und Oper... Echt gelernt hat er erst an der Columbia University, ein Studienaufenthalt, der seine Karriere begründete. Von der Uni Wien hielt er nix!!

Antworten Gast: Borchi
08.06.2012 21:53
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Re: Milliardär Mateschitz war lustiger Langzeitstudent,,,

Sie vergessen, daß Zuckerberg in Harvard studiert hat, einer der teuersten Universitäten der Welt. Selbst sein abgebrochenes Studium hat ihm dort ein Vermögen gekostet. Allerdings: ohne Harvard kein Facebook.

Hätte Hayek die Columbia University besucht (was er übrigens nie hat) hätte er die horrenden Studiengebühren dort auch bezahlen müssen. Harvard und Columbia gehören gerade deswegen zu den besten Unis der Welt, weil man 20 000 Dollar pro Semester tuition zahlt und sie daher genug Geld haben, um die besten Profs und Bibliotheken zu unterhalten. Die von Ihnen genannten Beispiele sind eher ein Argument FÜR Gebühren...

Gast: Bilanzprüfer
20.05.2012 19:15
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Wir hatten noch nie ein solches Chaos

in der Wissenschaftspolitik wie jetzt. Woher kommt denn das?

Gast: wir werden von Hirnamputierten beherrscht
18.05.2012 22:39
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Am allerdümmsten ist es,

in einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft in Zeiten schärfer werdender Konkurrenz neoliberaler Ideologieverblendetheit just bei den Unis zu sparen und gleichzeitig das Geld zig-milliardenweise für Bankster+Pleitebanken, Euro-Fehlkonstruktion, Griechenland+Club-Med, EU, Massenmigration von Bildungsaversen, Agrobusiness, Pharmalobby, Politiker+Lobbyisten+Günstlinge+Funktionäre sowie Parteienfinanzierung, Tunnels, Subventionen für Industrielle=Milliardäre, Eurofighter, Bürokratie u.v.a.m. zu verschwenden, was Auswirkungen wie Geldverbrennen hat.


Rechtschreibfehler

Die demonstrierenden Studenten können Gebühren nicht richtig schreiben, aber Hauptsache sie sind dagegen.
Und den roten Stern haben sie auch geschafft!

Für Banken und Griechenland werden

über Nacht Milliarden locker gemacht und ausgegeben, die Studenten lässt man wegen lächerlichen Beträgen darben! Diese miese Politikergarde insbesondere der ÖVP hat ihr Recht verwirkt, auch nur ansatzweise Studiengebühren zu fordern!

Gast: Gegen die bildungsfeindliche primitiv-neoliberale Neidgenossenschaft
18.05.2012 17:07
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Nur Geldbeschaffungsaktion der Diktatur der akademikerfeindlichen Schwarzen Banausen

Wer nicht zur lächerlichen Witzfigur wie so mancher obergescheite Parteigrande von ÖVP+SPÖ mutieren will, wer sich nicht sein Geld als schlitzohriger Lobbyist oder halbgebildeter Journalist verdienen will, der legt wert auf ein möglichst profund absolviertes Studium. Wegen dem Nonsense-Fernsehprogramm und der gefeierten, ordensbehangenen Mediokrität in diesem bildungs- und insbesondere akademikerfeindlichen Land, bevölkern auch viele bildungssüchtige Ältere aus allen Gesellschaftsschichten ambitioniert die Unis zum Gehirnjogging. Denn die erfreulicherweise wissensdurstigen, geistig agilen Segmente der Bevölkerung wollen nicht zwangsweise in geistiger Umnachtung enden, also dort, wo sie die intelligenz- und wissensmäßig auffallend wenig begnadeten manischen Manipulatoren und Politiker aller Couleurs gerne hätten, um die ihnen ausgelieferte kritik- und damit willenlose Masse bequem zum eigenen Vorteil auspressen zu können.

Angefeindet wird daher jeder Bildungsaffine von der herrschenden neidgetriebenen Jagdgesellschaft der Gierigen. Gleichzeitig verherrlicht man ordensprämierte Promis zweifelhafter Qualifikation.

Österreich ist daher seit Jahrhunderten eine Gesellschaft der vertriebenen Intelligenz.

Ein Land, das hirnlos zig-milliardenweise das Steuergeld für Unnötiges wie Eurofighter, Politikerkaste, Euro, EU, Griechenland, Migranten, Tunnels u.v.a.m. hinauswirft, hätte mehr als genug Geld für kostenlose Unis für alle Qualifizierten:

politischer Wille vorausgesetzt!!!!!


Antworten Gast: jajasicher
19.05.2012 08:44
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Re: Nur Geldbeschaffungsaktion der Diktatur der akademikerfeindlichen Schwarzen Banausen

Wer so wie Sie, völlig ahnungslos und ungebildet in die Taste haut, dem täte ein Blick in andere Länder und deren Studienbedingungen mal gut.

Kein UNI im Topranking kommt ohne Gebühren aus.
In D gibt's den NC, in GB sogar massive Gebühren (selbst an lowlevel UNI's)

WACHEN SIE AUF - WAS NIX KOST IS NIX WERT UND WER WAS STUDIERT WAS SPÄTER NIX BRINGT SOLL'S MAL GLEICH BELEIBN LASSEN!

Antworten Antworten Gast: Neoliberale Einfalt erweist sich längerfristig als volkswirtschaftlich desaströs
20.05.2012 21:56
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Re: Re: Nur Geldbeschaffungsaktion der Diktatur der akademikerfeindlichen Schwarzen Banausen

Auch ohne Studiengebühren ist ernsthaftes Studieren inzwischen für die meisten kaum leistbar teuer. Die Kinder der Reichen studieren längst an besseren Unis im Ausland.

Was nichts kostet sei nichts wert?

Wieso erhalten dann aus hochkompetitiver globaler Konkurrenz ausgesiebte Spitzenbegabte an den profitorientierten Elite-Unis der USA Befreiungen von allen Studiengebühren, sogar samt Ersatz von 90 % aller Lebenshaltungskosten???

Noch vor wenigen Jahren galten Fächer wie Sinologie (Mandarin), Slawistik (Russisch), Orientalistik (Arabisch, Turksprachen) als "unnütze" Orchideenfächer. Jetzt werden plötzlich kompetente Absolventen, da rar, nahezu in Gold aufgewogen. Viele Beispiele ließen sich nennen.

Ohne emotional wohltuende Bildung, vermittelt durch angeblich "unnütze" Fächer (wie beispielsweise Musik, Kunst, Theater, Tanz, Historiker, Philosophie, Theologie), verarmt der Mensch seelisch, was Eichmann-Typen mit bekannten Folgen produziert, oder auf Dauer viele krankmacht, sodaß mutwillig teure Psychotherapie- oder Gesundheitskosten verursacht werden. Außerdem liegt das höchste ökonomisch verwertbare Innovationspotential an der Schnittstelle mit solchen "unnützen" Fächern bzw. im Interdisziplinären, weswegen gerade die US-Spitzenunis neuerdings solche kombinierten Studiengänge anbieten oder skurril anmutende Kombinationen fördern!!

Wer eindimensional denkend für die produktive Mittelschicht den Unibesuch unrentabel teuer macht, stiehlt Ö die Wettbewerbsposition+Wohlstand!

Antworten Antworten Gast: Neidkomplex der Gierigen, Neoliberalen
19.05.2012 16:48
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Re: Re: Nur Geldbeschaffungsaktion der Diktatur der akademikerfeindlichen Schwarzen Banausen

Jede Uni mit echtem Top-Ranking ist in einem Niedrigsteuerland plaziert mit Anfangsgehältern von dzt. 65-110,000 Dollar, super Infrastruktur, fachlich weltführenden bestvernetzten Profs die nicht mehr als maximal 10 Studenten betreuen, Mentoren (ohne diese wäre auch Zuckerberg nichts außer einem Hamsterrad-Kuli oder Versager geworden), hochkarätiges Alumni-Netzwerk. Wegen der zig-Milliarden schweren Stiftungen zahlt dort sowieso niemand die nach außen zur Abschreckung für Einfaltspinsel wie Sie veröffentlichten Gebühren in der angegebenen Höhe, außer die Eltern sind mit der Uni unverlinkte Milliardäre (also auch nicht smart); viele kluge Kids bekommen Freiplätze (zB. Ostblock, Former SU, Dritte Welt, Slumkinder). Schauen Sie sich einmal die Homepages der US-Elite-Unis an, ebenso die Biographien der Wallstreetstrategen und von Leuten wie Zuckerberg, Gates, Obama, die Clintons. Also tun Sie nicht großartig Märchen verbreiten. Nur die 5.Kolonne der Adabeis muß sich einkaufen, zum Zahlenauffüllen. Wer echt klug ist, zahlt (fast) nichts!!!

WAS NICHTS KOSTET LIEFERT VIEL INNEREN WERT: mit Studiengebühren hätte zB. der aus kleinen Verhältnissen stammende Red-Bull-Gründer Mateschitz gar nicht an der Welthandel studieren können; außerdem brauchte er für den Diplomkaufmann (Regelstudienzeit damals 6 Semester) lt. Wikipedia volle 10 Jahre!!!

Bildung hat für Sie als eindimensionalen Technokraten/Utilitaristen natürlich keinen Wert, was zeigt, welch geistig hohle Kreatur Sie sind.

So wie ich das sehe:

wird diese Einführung ja eh nur Langzeitstudenten und nicht EU-Bürger treffen.

Meiner Meinung nach sollte man jedem, der in Österreich studieren will, bekommt das erste Studium, das er macht von Staat gratis, alle weiteren werden dann einfach selbst bezahlt, denn irgendwo muss ja das Geld für diese Einrichtungen herkommen.
So würde sich das Problem lösen, dass es Studenten mit einem Alter von 30 gibt und die Unis würden wieder Geld bekommen.

DENN einerseits wollen die Studierenden bzw. die Unis immer mehr und mehr Geld vom Staat, aber andererseits wollen sie nichts zahlen - und so bleibt alles am Steuerzahler hängen!

Das Nr. 1 System in Europa

kommt ohne Studiengebühren aus:

http://www.su.se/english/about/news-and-events/swedish-higher-education-ranked-1-in-europe-1.88417

Also bitte was soll die Debatte?! Und wenn ich mir dann noch ansehe was ich als dzt. als Austauschstudent und demnächst LL.M Student an der Stockholmer Uni geboten bekomme sind die Erasmuskurse für Juristen in Österreich direkt eine Schande. Ich weiß nicht was falsch läuft in unserem Land, aber es sind mehrere grundlegende Dinge!

MFG

P.S. Die Schweden verlangen Studiengebühren für nicht EU/EWR Bürger mit dem Argument, dass ihre eigenen Studenten bei einem Auslansstudium das selbe Schicksal trifft.

Gast: tilo11
18.05.2012 15:06
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dieser unfähige minister

das is einfach nur noch absurd! ama anfang hab ich gedacht es is nur eine drohung...aber der macht die unis ja wirklich kaputt, nur weil er auf irgendeinem egotrip is! unglaublich!

Gast: Hugo von Hoffnungsvoll
18.05.2012 15:01
2 1

"Kampf" und "Rüsten auf"

Worte aus der Kriegssprache. Ganz billig und marktschreierisch, liebe Presse. Man kann sich kaum vorstellen, dass für diese Zeitung einmal Kapazitäten wie ein Stefan Zweig geschrieben haben.

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Was für Vollpfosten!

Man beachte die Rechtschreibung auf dem Plakat. Vielleicht sollte wirklich nicht jeder studieren!

Antworten Gast: trololol
18.05.2012 15:50
0 1

Re: Was für Vollpfosten!

Die sollen sich beim Kickl melden, als zukünftige Effenplakatdesigner... würden sich nahtlos ins Team einfügen.

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Re: Re: Was für Vollpfosten!

Die "Effenplakatdesigner" schaffen es wenigstens 3 Wörter fehlerfrei zu plakatieren.

Außerdem sind diese kreativer: "Studiengebühren - ohne uns" klingt wie von Hausaufgaben.de.

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Einmal möcht ich erleben, dass

bei den Pensionisten oder Beamten so ein Theater gemacht wird!

So hopps und schnipps ... du bekommst ab jetzt 700€ weniger und fertig (da kämens aus ihren Löchern gekrochen vonwegen "wohlerworbener Rechte").

Die 350€ im Semester wären für mich inzwischen kein Problem mehr - aber die Art und Weise der Einführung seitens der ÖVP widert mich an!

Antworten Gast: uburoi
18.05.2012 13:38
0 0

Re: Einmal möcht ich erleben, dass

wer hätte gedacht, daß feststellungsklagen modern werden?
*kicher*

Gast: b754
18.05.2012 11:40
2 0

töchterle ist der lebende beweis wie krank unser politisches system ist

der mann macht genau gar nichts
und hat die besten vertrauenswerte also ein echter leistungsträger

Gast: Valery
18.05.2012 11:37
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Die regierung müsste über den eigenen Schatten springen und endlich vernünftige Studiengebühren einführen

Sonst werden unsere Unis ausgehungert und versumpfen noch komplett. Die Besten studieren ohnedies schon im Ausland und viele kommen nicht mehr zurück.

Dass bei einer Studentendemo das Wort "Gebühren" nicht einmal richtig geschrieben wurde lässt Schlimmes vermuten.

Gast: Fprester
18.05.2012 11:18
0 0

Das Ganze ist ideologiegesteuert

Die ganze Diskussion ist, wie auch das ganze Bildungssystem, stark ideologiegesteuert. Der gesunde Menschenverstand und die Logik haben in diesem Bereich längst Abschied genommen. Ich denke etwa an jenen Professor einer deutschen Universität, der der Schweiz empfahl, die Akademikerquote auf 70 % anzuheben. Wer dann unsere Häuser und Infrastruktur baut, die Lebensmittelversorgung sicher stellt, das Gesundheitssystem, die Verwaltung, die Herstellung von Waren etc. bewerkstelligt, ist nebensächlich resp. wird am Abend erledigt. Da stellt sich mehr als eine Frage zum Niveau an den Universitäten.

wer nicht einmal GebüHren ..

.. richtig schreiben kann, hat an einer Uni eigentlich nix verloren :-)

Antworten Gast: nureingast
18.05.2012 11:27
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Re: wer nicht einmal GebüHren ..

Zeigt wieder mal, dass den Rechten nicht nur Humor sondern auch Subtilität fehlt

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Re: Re: wer nicht einmal GebüHren ..

Klären Sie mich bitte auf, was soll "Gebüren" heißen?

Re: Re: wer nicht einmal GebüHren ..

@nureingast: na wer wird denn da gleich so eingschnappt sein? Woraus entnehmen Sie meinem Kommentar, dass ich ein "Rechter" wäre (was ich definitiv nicht bin)? Abgesehen davon ist es wohl eines der Grundproblem, dass dieses Thema so ideologisiert wird, dass eine vernünftige Debatte gar nicht zustande kommen kann. Bei letzterem bevorzuge ich tats. Direktheit und Offenheit gegenüber Subtilität.

 
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