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ÖH Uni Wien: Maria Clar tritt zurück

19.06.2012 | 09:39 |   (DiePresse.com)

Das linke Studibeisl "Cafe Rosa" brachte die ÖH Uni Wien unter enormen Druck. Nun tritt die Vorsitzende, Maria Clar, aus "persönlichen und gesundheitlichen Gründen" zurück.

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Maria Clar von den Grünen und Alternativen StudentInnen tritt "aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen" Ende Juni als Vorsitzende der ÖH an der Uni Wien zurück. Bei der nächsten Sitzung der Universitätsvertretung soll Jasmin Rückert (GRAS) zu Clars Nachfolgerin gewählt werden.

Die aus Deutschland stammende Rückert war bisher im Öffentlichkeitsreferat der ÖH Uni Wien tätig und auch in der Studienvertretung Kunstgeschichte aktiv. Sie wolle den Kampf gegen Studiengebühren und für mehr Demokratie an den Unis weiterführen und auch "gesellschaftliche Unterdrückungsmechanismen an der Uni und im Alltag bewusst machen und Schritt für Schritt beseitigen", heißt es in der Aussendung.

"Cafe Rosa" brachte ÖH unter Druck

Die ÖH Uni Wien steht seit mehreren Monaten wegen der Finanzierung des umstrittenen, explizit linken Studibeisls "Cafe Rosa" unter Druck, ihr werden von anderen Fraktionen wie der VP-nahen AktionsGemeinschaft (AG) und dem Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) u.a. verfehlte Investitionen vorgeworfen. Das Thema brachte der Vorsitzenden der Bundes-ÖH Janine Wulz sogar einen (erfolglosen) Abwahlantrag ein, da diese im Vorfeld der Gründung des Cafes als Wirtschaftsreferentin der ÖH Uni Wien in das Projekt involviert war.

Aufgrund finanzieller Probleme wird das Cafe derzeit nur noch ehrenamtlich von Studenten betrieben, die ÖH Uni Wien sucht einen Betreiber und will sich nur noch um die inhaltliche Bespielung kümmern. Zuletzt war die ÖH Uni Wien dann noch mit Protest von anderer Seite konfrontiert: Linke Studenten besetzten kurzfristig das Cafe, weil sie die "ursprüngliche Idee" umsetzen und es zu einem selbstverwalteten, autonomen Raum ohne fixe Preise und ohne "Lohnabhängige" umwandeln wollten.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Forenberg
20.06.2012 19:12
2 0

Rollentausch

Wie wohl die Linke-ÖH reagiert hätte wenn der RFS ein "Deutsches Bierlokal" oder die AG ein "pro-marktwirtschaftliches Europabeisl" mit ÖH Geld gegründet hätten... ;-)

Gast: der ehemalige Student1
20.06.2012 12:27
4 0

unbedingt auch das Interview mit Frau Wulz lesen!

zitat: "Es hat am Anfang falsche Einschätzungen dazu gegeben, mit möglichst fairen Löhnen und sehr niedrigen Preisen ein Projekt starten zu können, das dann über einen gewissen Zeitraum hin keinen Verlust mehr macht. Und man hat einsehen müssen, dass das leider nicht in dieser Form funktionieren kann."

LOL

Wieso das wohl nix geworden ist, dabei war die Idee soooo schön!

eine zukünftige führungskraft für die grünen

Sie wolle den Kampf gegen Studiengebühren und für mehr Demokratie an den Unis weiterführen und auch "gesellschaftliche Unterdrückungsmechanismen an der Uni und im Alltag bewusst machen und Schritt für Schritt beseitigen", heißt es in der Aussendung.

frage bleibt nur: wo ist da die leistung?

7 0

"Cafe Rosa"

Die Handlung ist ja geradezu "Musicalreif"

"Linke Studenten bespielen ein Cafe inhaltlich" !

Goodbye and farewell

Don't let the door hit ya where the good Lord split ya.

Frau Wulz sollte sich eine Scheibe abschneiden. Eine große Scheibe.

Re: Goodbye and farewell

grandioser kommentar

Re: Re: Goodbye and farewell

Die tragikomischen Gestalten, die uns die ÖH in die Öffentlichkeit spült, machen einem das nicht allzu schwer.

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