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Betrieb von ÖH-"Cafe Rosa" war rechtswidrig

20.06.2012 | 14:43 |   (DiePresse.com)

Wissenschaftminister Töchterle ist im Rahmen eines aufsichtsbehördlichen Verfahrens zu der Entscheidung gekommen, dass die Einrichtung und der Betrieb des umstrittenen "Cafe Rosa" rechtswidrig war.

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Die Einrichtung und der Betrieb des umstrittenen Studentenlokals "Cafe Rosa" durch einen Verein der HochschülerInnenschaft der Universität Wien war rechtswidrig. Zu dieser Entscheidung ist Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) im Rahmen eines aufsichtsbehördlichen Verfahrens gekommen. Das Betreiben von Wirtschaftsbetrieben ohne Einholung einer Genehmigung durch den Minister sei rechtswidrig, so die Begründung.

Gegen den Bescheid ist eine Beschwerde beim Verwaltungs- bzw. Verfassungsgerichtshof möglich. Ob die HochschülerInnenschaft ein Rechtsmittel ergreift, werde derzeit von einem Anwalt geprüft, hieß es auf APA-Anfrage. Eine Neustrukturierung sei bereits im Gange. In der Vorwoche habe es ein Treffen mit Ministeriumsvertretern über das weitere Vorgehen gegeben. Der Verein selbst habe seine Tätigkeit bereits eingestellt. Für die Gründung des "Cafe Rosa" sei ein Gutachten erstellt worden, laut dem das Projekt rechtskonform sei.

Seit Eröffnung umstritten

Das von einer Exekutive aus Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS), Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) und dem Kommunistischen StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) entwickelte "Cafe Rosa" ist seit seiner Eröffnung im Mai 2011 umstritten. Betrieben wurde es über den Verein "Studibeisl-Verein zur Förderung der Emanzipation von Studierenden" mit der ÖH der Uni Wien als einzigem Mitglied. Das Cafe wurde von der ÖH mit rund 450.000 Euro unterstützt und war u.a. "antiklerikal" und "antikapitalistisch" ausgerichtet. Wegen wirtschaftlicher Probleme suchen die Studentenvertreter seit März einen externen Betreiber und will dort selbst nur noch inhaltliche Projekte durchführen.

Laut Wissenschaftsministerium habe die aus Ministeriums- und Studentenvertretern bestehende Kontrollkommission der ÖH Uni Wien "von Beginn an mehrmals empfohlen, von diesem Projekt Abstand zu nehmen". Dies sei durch Sitzungs-Protokolle belegt. "Die Aufforderung, offene Fragen rasch zu klären, blieb unbeantwortet; die notwendigen Informationen wurden der Kontrollkommission seitens der Verantwortlichen im eigens gegründeten Verein nicht zur Verfügung gestellt." Die Berechtigung zur Führung von Wirtschaftsbetrieben und zur Beteiligung an Kapitalgesellschaften müsse jedoch vom Minister genehmigt werden. Die von der Hochschülerschaft gewählte Konstruktion über einen Verein sei "ein unzulässiges Umgehungsgeschäft".

RFS und AG sehen Justiz am Zug

Die VP-nahe Aktionsgemeinschaft an der Uni Wien sieht nun die Justiz am Zug: "Mit dem Bescheid kann nun die Staatsanwaltschaft eingreifen und endlich Klarheit für die Studierenden schaffen", so die Obfrau der größten Oppositionsfraktion, Pia Bauer, in einer Aussendung. Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) sieht einen "zweiten Auftrag an das Landeskriminalamt, gegen die aktuelle ÖH-Vorsitzende Janine Wulz zu ermitteln".

(APA)

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57 Kommentare
 
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So nebenbei: Die ÖkoLilis

Buon giorno Principessa!



Linke Propaganda?! Panik! Schreiend im Kreis herum laufen? Wutanfall?

Antwortmail? Ihr Dreckskommunisten, Ökofaschisten und Feinde der

Menscheit! Lili sagt: "Alles wird gut! Gestern ist vorbei - und das beste

ist jetzt. Die Sonne scheint hell - der Himmel so blau. Stell dir vor es

wäre immer so



Von Dienstag bis Donnerstag können wir bestimmen wer in Zukunft unsere

Interessen an der BOKU vertritt. Nur eine linke und kämpferische ÖH-BOKU

wird sich kompromisslos gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen

einsetzen. Für alle, die gesellschaftspolitisch kein Brett vorm Kopf haben

gibt es nur eine Alternative: In der Wahlkabine links abbiegen!

Jede Stimme zählt! Denn das „Imperium“ steht schon in den Startlöchern und

schielt darauf die BOKU, wieder in ihren konservativen Todesstern zu

verwandeln. Getreu dem Motto „komm auf die dunkle Seite der Macht – wir

haben Schokolade“ wird mit Knoppers, Feuerzeugen und Tonnen von Flyern

durch die Gegend geworfen. Den Studierenden will man so zum willenlosen

Storm-Trooper, zum Kanonenfutter für die Wahlkabine, degradieren. Doch

„Stark sein du musst!“. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Universität

des Lebens von jenen Menschen in Beschlag genommen wird, deren Horizont

nicht über das nächste Maibaum-Aufstellen hinausgeht.

0 0

Teil 2

Wir brauchen keine „Vertreter_innen“, die uns ihre faulen Kompromisse als unsere Erfolge verkaufen.
Politik darf nicht zur Kunst des Möglichen
verkommen; denn wer das Mögliche will, muss das Unmögliche wollen. Gegen Hände falten, Festreden und Selbstbeweihräucherung. Gegen Brot und Spiele. Gegen das Weiterlaufen im Hamsterrad.

Für eine ÖH-BOKU, die sich in- und
außerhalb der Universität, aktiv für die Interessen der Studierenden einsetzt!

„Wer sich nicht bewegt spürt seine Fesseln nicht“ behauptete Rosa Luxemburg. 1919 wurde sie von Rechtsradikalen ermordet. Und auch hier und heute, ziehen die Nazis wieder über den Heldenplatz. Fahnenschwingend, jubelnd und euphorisch; Strache hat bereits Schaum vorm Mund.
Österreicher zuerst – so der Tenor. Grenzen hoch. Ausländer abschieben. Wenn es sein muss umbringen. Oder zumindest absaufen lassen. Diese Gesellschaft ist zum Kotzen!
Deswegen wollen wir sie ändern!

Verbotene Demonstrationen, Ermittlungen nach Mafiaparagraph, totale Überwachung, Repression und Gewalt – ihre Antworten sind immer die
gleichen – „Den Gürtel enger schnallen“ – „Die Krise bewältigen“ –

Doch dieses System steckt nicht in der Krise – Dieses System IST die Krise. Dem
kapitalistischen Normalbetrieb ziehen wir deswegen den Stecker.

Für eine freie, emanzipatorische Gesellschaft!


Turbokapitslismus und Antikapitalismus haben eines gemeinsam

Sie brauchen beide den arbeitenden Mittelstand, auf dessen Kosten sie leben können.
Der Unterschied ist nur die Methode-das Ergebnis ist das Gleiche.

450.000 €

um das Gelf hätte man den öh Kindergarten vergrössern können. aber die linke hat lieber Kinder aus ihrer gewohnten umgebung gejagd und das Geld in ein ideologisches privatvergnügen gesteckt

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...

vielleicht sollte man an der hauptuni einfach mal eine gscheite vertretung waehlen.

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Wirtschaft

Unsere zukünftige linksgrüne Wirtschaftelite bei der Arbeit.

Wir Österreicher können uns jetzt schon warm anziehen, wenn diese Spezialisten einmal ans Ruder kommen......

4 0

Re: Wirtschaft

ich kann sie beruhigen. diese herrschaften werden niemals in irgendeinem wirtschaftsbetrieb auch nur irgendetwas zu sagen haben.

2 0

Genau das ist das Problem ...

... die gehen direkt in die Politik!

Antworten Antworten Gast: Trollblume
26.06.2012 09:23
0 2

Re: Re: Wirtschaft

... sondern unter burnout leidende wirtschaftstreibende psychologisch betreuen ;-)

11 1

Vor Gericht stellen

und einsperren wegen Veruntreuung. Da kann man ruhig die Höchststrafe anwenden, denn die Verantwortlichen wurden ja gewarnt und waren sich der Illegalität ihres Tuns bewusst. Deswegen versuchte man ja über diese windige Umgehungskonstruktion das Verbot einen Wirtschaftsbetrieb zu führen zu umgehen.

Einziger Grund den Verantwortlichen eine Haftsstrafe zu ersparen: Eventuell waren sie unzurechnungsfähig, wenn man sieht für was da welche Summen rausgeschmissen wurden (z.B. Wickeltische am Männer WC und sechstellige Ablösesumme für eine Küche ohne Betriebsgenehmigung), dann kann man durchaus zu dieser Annahme kommen. In diesem Fall gehört allerdings ein Sachwalter bestellt, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten.

http://www.cafe-rosa.at/ros/

Warum wurde die Rechtsform eines Vereins und nicht einer GmbH gewählt?

Das Café Rosa wurde nicht als Wirtschaftsbetrieb organisiert, da es nicht primär der Gewinnerwirtschaftung dienen sollte. Vielmehr stehen studierendenfreundliche Preise und Partizipationsmöglichkeiten im Projekt im Vordergrund. Daher entschied sich die ÖH Uni Wien für die Gründung eines Vereins. Die Rechtsmäßigkeit dieser Vorgangsweise wurde in einem juristischen Gutachten einer Anwaltskanzlei bestätigt.

0 0

So grundsätzlich ...

... hätte die ÖH ausreichend andere, sinnvollere und ihrere Interessensgemeinschaft zuträglichere Tätigkeiten zu erledigen als die eröffnung eines Café's.

€ 450.000,-- = 1.100 Stipendien für Studenten zur Erbringung der Studiengebühren.

oder die Befreiung von 25.700 Studenten von der ÖH Gebühr.

oder ....

Hätte die ÖH das Geld genommen und damit ein Zeltfest auf der Donauinsel veranstalltet, hätten
1. Vermutlich mehr Leute etwas davon gehabt.
2. Wäre vermutlich sogar noch Gewinn erwitschaftet worden, den man wiederum Sinnvoll hätte einsetzen können.

Antworten Gast: Peter Jurist
22.06.2012 10:15
0 0

Auch ein nicht gewinnorientierter Wirtschaftsbetrieb

ist ein Wirtschaftsbetrieb und bewilligungspflichtig. Da ist egal, ob der Träger eine GmbH oder ein Verein ist.

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Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

gewinnerwirtschaftung ist die eine sache. kostendeckung die andere.

wenn 450.000 euro investiert werden, will ich als beitragszahler zumindest soviele gewinne sehen, dass die 450.000 euro annaehernd zurueckbezahlt werden. dass projekte gefoerdert werden schoen und gut, aber ein offensichtlich illegales und noch dazu absolut realitaetsfernes beisl zu finanzieren ist mehr als dreist.

Das Café Rosa wurde nicht als Wirtschaftsbetrieb organisiert, da es nicht primär der Gewinnerwirtschaftung dienen sollte

Mag ja sein - aber deshalb muss man ja nicht gleich so ins andere Extrem verfallen.

Von mir aus soll jeder seinen Liebhabereien nachgehen. Aber die Freiheit endet, wo andere geschädigt werden. Kann wahrscheinlich auch jede Anwaltskanzlei bestätigen.

Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

Unternehmen nach Paragraf 1 Abs 2 UGB;
jede auf Dauer angelegte Organisation selbstständiger wirtschaftlicher Tätigkeit , mag sie auch nicht auf Gewinn gerichtet sein.

Antworten Gast: LegendIn
20.06.2012 23:39
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Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

Die linkslinken DodelInnen können Vereine und Cafes gründen so viel sie wollen!

ABER:

Nicht mit einer halben Million Euro, welche den Studenten über die ÖH als Zwangsgebühren abgepresst werden!

Wer eine halbe Million Euro veruntreut ist von Gesetzes wegen zu einer mehrjährigen Haftstrafe zu verurteilen!

Re: Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

153 StGB, Absatz 2

1 20

Re: Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

das Geld wäre wohl Ihrer Meinung besser für Burschenschafter Buden aufgehoben wo niemand rein darf ohne entstelltem Gesicht.

11 0

Re: Re: Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

Und ins Cafe Rosa darf keiner rein ohne enstelltem Weltbild.

9 0

Re: Re: Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

Ich würd dem Mensdorf lieber die nächste Jagd sponsorn oder dem KHG bei der Miete für seine Yacht unterstützen als dieser ÖH auch nur einen Cent zu geben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ludwig 2
22.06.2012 10:15
0 4

Das wissen wir.

Wir kennen Sie und ihre Ansichten ...

Re: Re: Re: http://www.cafe-rosa.at/ros/

die bezahlen ihren Unfug wenigstens selbst

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Guggenbger
22.06.2012 10:17
0 3

Nein, guter Mann.

Die haben zB unter Schawrz/Blau Millionenförderungen erhalten. Das soll aber das Rosa-Debakel nicht enschuldigen. Das ist genauso eine Frechheit wie die Schmissträgerförderung vor 10 Jahren.

Re: Nein, guter Mann.

wovon reden sie? welche millionen? tut ihnen die Hitze nicht gut?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Korporierter Trekkie
22.06.2012 14:19
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Re: Nein, guter Mann.

Sie haben doch sicherlich Belege für Ihre Behauptung, oder?

 
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