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Vorwurf: ÖH zahlt Hacker für elektronische Wahl

29.01.2009 | 09:32 |   (DiePresse.com)

Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) weist Verdächtigungen zurück, wegen des E-Votings der bevorstehenden Wahl ausländische Hacker zu engagieren.

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Vertreter des Wissenschaftsministeriums werfen der ÖH vor, sie wolle bei den bevorstehenden ÖH-Wahlen im Mai ausländische Hacker engagieren. Grund dafür sei die Möglichkeit, erstmal per E-Voting zu wählen. Um die Hacker bezahlen zu können, würde die ÖH sogar Rücklagen auflösen, wie ein Sprecher des Ministeriums gerüchteweise gehört habe.

Die Hochschülerschaft weist die Vorwürfe zurück. Diese Aussage entbehre jeder Grundlage und entspreche nicht der Wahrheit. In einer Aussendung der ÖH vom Mittwoch heißt es, man würde „ein derartiges Vorgehen niemals in Erwägung ziehen“. Die ÖH lehnt das E-Voting ab, weil sie befürchtet, dass damit das freie, persönliche und geheime Wahlrecht gefährdet wird.

(Ag.)

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3 Kommentare
Gast: Gast
29.01.2009 11:57
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Zur Klärung

Wenn Sie noch nichts über die Pläne des Wissenschaftsministers gehört haben, was das E-Voting bei den nächsten Wahlen betrifft, empfehle ich sich hier zu informieren: http://tr.im/dhbz Denn die Thematik wurde nirgends so heftig thematisiert und diskutiert mit allen technischen und politischen Voraussetzungen und Folgen.

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?!?

ich habs nicht kapiert - sorry aber der Artikel gibt mir keine Info. Verstanden habe ich ÖH - Hacker - EVoting - bald - engagieren - beschuldigen - Zurückweisung - Rücklagen.

Bitte erklärt mir jemand den Zusammenhang?

Antworten megadoc
29.01.2009 09:42
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Hacker kosten Geld

1) ÖH ist gegen E-Voting (haben Angst, dass dann doch mehr als 20% wählen und die Linken vielleicht nicht mehr die Mehrheit haben - weil Zeit zur Wahl zu gehen haben vor allem die, die weniger im Studium, denn in der Politik engagiert sind.

2) Um zu beweisen, dass ein E-Voting anfällig für Manipulation ist (und daher als nichtig erklärt werden müsste), zahlt die ÖH Hacker aus dem Ausland, die Manipulationen vornehmen sollen.

3) Weil dafür natürlich kein Budgetposten besteht und es auch zu auffällig wäre, so einen Posten ins Budget zu nehmen, werden Sparguthaben der ÖH für die Zahlung herangezogen.

So schwer wäre es aber eigentlich nicht, den Artikel zu verstehen.

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