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Migranten machen selten eine Lehre

29.10.2012 | 11:49 |   (DiePresse.com)

Sogar in der Oberstufe des Gymnasiums ist der Migrantenanteil höher als an der Berufsschule. Mangelnde Deutschkenntnisse oder Informationsdefizite könnten die Ursache sein.

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Die Lehre bleibt für Migranten im österreichischen Bildungssystem oft ein Fremdwort. "Die Unterrepräsentation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im weiterführenden Ausbildungssystem ist in der Lehrlingsausbildung besonders stark ausgeprägt", heißt es in der Studie "Lehrlingsausbildung im Überblick 2012" des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft. Demnach lag im Schuljahr 2010/11 der Anteil an Jugendlichen mit nichtdeutscher Muttersprache an den Berufsschulen bei nur 9,4 Prozent - sogar an AHS-Oberstufen ist mit 14,2 Prozent der Anteil höher.

Bei der Lehrlingsausbildung wird damit der Grundsatz durchbrochen, dass der Anteil von Migranten an Schulen mit steigendem Bildungsniveau abnimmt. An den Volksschulen, die die Grundgesamtheit der Schüler abdecken, beträgt der Migrantenanteil österreichweit 24 Prozent, ähnlich ist er übrigens auch am "Hauptlieferanten" der Berufsschulen, den Polytechnischen Schulen mit 24,6 Prozent. Um an einer Berufsschule aufgenommen zu werden, müssen die Jugendlichen einen Ausbildungsbetrieb finden, bei dem sie eine Lehre beginnen können.

Eine eindeutige Ursache für die Unterrepräsentation von Migranten in der Lehre macht die Studie nicht aus. Einerseits dürften Deutschkenntnisse eine Rolle spielen, anderseits aber auch Informationsdefizite und spezifische Ausbildungspräferenzen der Jugendlichen sowie Ängste und Schwierigkeiten der Lehrbetriebe bezüglich kultureller Unterschiede oder bürokratischer Erfordernisse bei Jugendlichen ohne österreichischer Staatsbürgerschaft.

Migrantenkinder scheiden früh aus

Ganz generell sinkt der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ab der neunten Schulstufe "drastisch", heißt es weiter in der Studie. Beim frühen Ausscheiden von Migrantenkindern gibt es übrigens "keine nennenswerten geschlechtsspezifischen Unterschiede".

"Jugendlichen mit Migrationshintergrund" sind solche Jugendlichen, die entweder keine österreichische Staatsbürgerschaft oder eine andere Umgangssprache als Deutsch haben. Unter ihnen befand sich laut Studie auch nur rund die Hälfte im Alter von 14 Jahren bereits in der neunten Schulstufe. Das heißt, dass ein großer Teil die neunjährige Schulpflicht - etwa durch das Wiederholen von Klassen - schon vor Erreichen der neunten Schulstufe erfüllt und damit die "für die Berufswahl und -vorbereitung so wichtige neunte Schulstufe (z.B. polytechnische Schule)" gar nicht besucht. Insgesamt betrug der Anteil der 14-Jährigen, die bereits in der neunten Schulstufe sind, rund 78 Prozent.

(APA/Red.)

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68 Kommentare
 
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Ist ja klar: in der Lehre müssen sie ja auch etwas leisten und können, in der Schule werden ihnen die Noten nahcgeschmissen und nachher wundern sie sich, warum sie als "qualifizierte" Maturanten keine Arbeit bekommen!


Gast: wagen
01.11.2012 23:34
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post

Mehr als Kopfwäsche mit Blödsinn und wiederssprüchen ist da nicht zu lesen.
in vorschulklasen lernen kinder gar nichts.
dafür können ausländer nichts

Gast: panpollak
01.11.2012 22:18
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Könnte sein...

Dafür aber eine Matura :-)

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jetzt mal ganz im ernst:

menschen aus der ganzen welt wandern überallhin aus, auch zu uns. und dann landen sie zt in ländern, wo weder ihre herkunft, noch ihre religion eine rolle spielt, oder ihre sprache. und machen ihren weg.

in österreich redet man sich nach wie vor darauf aus, dass alle asylanten straffällig sind oder werden, integrationsunwillig, faul, dumm und überhaupt! parallel dazu ist unser system langsam auch nicht mehr in der lage, österreichischen kindern das rüstzeug für ein solides leben mit auf den weg zu geben bei gleichzeitiger selbstbeschulterklopferung wasnichtnichtfür helden sind. im vergleich mit spanien zum thema jugendarbeitslosigkeit.

wir züchten uns eine systemmüde generation, die zwar kulturbedingt eher nicht zur revolution zusammenfinden wird aber dann halt mangels iq und der fähigkeit, sich eigenständig gedanken zu verschiedenen themen zu machen auf rattenfänger hereinfallen, ob die dann hc heissen oder mal ein zeiterl in kanada gearbeitet haben spielt üerhaupt keine rolle.

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So nicht

Ich finde es lächerlich einfach nur von "den Migranten" zu schreiben.

Die, die Probleme verursachen sind bekannt und kommen aus einer bestimmten Region bzw. sind Anhänger einer bestimmten Religion.

Antworten Gast: ifdl
01.11.2012 22:20
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Re: So nicht

Noch besser: Sie reden offensichtlich von 'den Türken' und 'den Moslems'. Ich finde es lächerlich.

Immigranten

wäre besser.

Re: Immigranten

Das wäre das korrekte Substantiv.

Nur hat sich in unserem politisch korrekten Umfeld die Bezeichnung "Migrant" durchgesetzt.

bitte

hörts endlich auf von 'migranten' zu sprechen. das ist doch kindisch und wird der problemlage nicht im geringsten gerecht ! wie wollt ihr mit so einer flagranten realitätsverweigerung glaubwürdig sein ??

Gast: annemanner
29.10.2012 23:07
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mehr im Gymnasium als in der lehre

Interessant: mehr MigrantEn in ahs und bhs als jn der lehre. ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der lehre sprachlich besser sein muss als in der Oberstufe. Also kann es nicht so sein, dass sie es nicht in die lehre, wohl aber in die Oberstufe schaffen, vielmehr muss es eine bewusste Entscheidung sein.

Nachtrag zum obigen Artikel

22% der türkischen Frauen in Deutschland (mit oder ohne Staatsbürgerschaft) gehen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach.

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Migranten machen selten eine Lehre

grundsätzlich gilt, es gibt keine dummen Kinder !!in den 60er Jahren waren auf der TH und der UNI Graz sehr viele Ausländer die studiert haben, also Erwachsene. Am Anfang gab es Probleme die durch die gemeinsame Sprache wie Latein-alt griechisch-oder durch die Mathematik sofort überwunden worden sind. Das Geheimnis ist und war das Bildungsniveau in den Ländern gewesen, aus denen sie gekommen sind. Warum ist in manchen Schulen mit hohem asiatischen Anteil und hier vor allem bei Vietnamesen festzustellen, dass diese Schüler durchschnittlich besser sind als die, die Deutsch als Muttersprache haben.
Es hat sich dabei herauskristallisiert, diese Schüler haben Respekt vor demjenigen der ihnen etwas beibringen will und sie wissen auch, sie lernen nicht für die Schule sondern nur für sich selbst.
Kinder lernen sehr schnell eine andere Sprache es ist daher nicht ganz verständlich warum es in der Schule Probleme geben soll.
Ein Grund scheint zu sein, die Demontage von Respektspersonen und Authoritäten im schulischen Bereich. Kinder haben dafür eine feine Antenne. Sie nützen es natürlich aus indem sie das zu erreichende Lernziel nicht als solches sehen das sie selbst erreichen müssen, sondern projizieren es auf den Lehrenden , der das Ziel erreichen muß, für die Schüler. Es ist eine sehr komplizierte Materie die sich in jeder Klasse anders darstellen kann.




Antworten Gast: Störrisch...
30.10.2012 14:45
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Re: Migranten machen selten eine Lehre

...Lehrer...das liegt, nehme ich daran, dass viele keine Autorität (was Wissen soz. Kompetenz und Verantwortung voraussetzt) sind, sondern nur eine solchen Autoritäts-Position bekleiden.

In meiner Schulzeit (Matura ´97) gab es keine Zweifel an der Autorität jener Lehrer, die mit Herzblut deren Job ausgeübt (also gute Pädagogen) haben.

Anerkennung muss man sich verdienen!

Antworten Antworten Gast: bärig
31.10.2012 16:15
2 0

Re: Re: Migranten machen selten eine Lehre

An städtischen HS oder Sonderschulen (auch Sonderschüler dürfen eine Lehre machen) muss ein Lehrer heutzutage schon Übermenschliches leisten, damit es ihm gelingt, wenigstens einige Schüler zum Lernen zu bewegen.

Jemandem Anerkennung zollen zu können setzt ein großes Maß an Selbstreflexion voraus, die man manchen jungen Menschen in der Pubertät leider absprechen muss!

Antworten Gast: netzwerker5
29.10.2012 21:32
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Re: Migranten machen selten eine Lehre

Buschkowkys Buch "Neukölln" berichtet sehr viel Bedenkenswertes aus seinem Verantwortungsbereich. Wer nicht nur Polemik herauslesen will, könnte auch für die Probleme in Ö. Diskussionsimpulse finden. Wer aber will in Ö. sachlich diskutieren, um rasche Lösungen zu erreichen?

vorbilder: auch hier ist kein nennenswerter abschluss zu ersehen,

das heisst, man kann auch so etwas werden.

http://www.sandra-frauenberger.at/?page_id=7


Die machen doch alle ihre Matura am AMS


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Re: Die machen doch alle ihre Matura am AMS

na du musst es ja wissen als AMS Ehrenabsolvent.

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Re: Die machen doch alle ihre Matura am AMS

Traurig, aber wahr! Meine Söhne besuchen verschiedene Gymnasien, von beiden kommt die selbe Botschaft: die meisten der Schulkollegen mit Migrationshintergrund ziehen das Gym durch so lange es geht (incl. diverser "Ehrenrunden") - möglichst lange in der Schule is besser als arbeiten...

Lehre klingt zu sehr "pfui" nach bedingungsloser Integration


Gast: Mauser F
29.10.2012 14:56
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Migranten machen selten eine Lehre

Wozu auch??

Sozialhilfe zahlen wir Deppen von Steuezahler so und so und als KebabStandler oder Obsthändler in einer ihrer Parallelwelten brauch, man keine Lehre.

Antworten Gast: schoenbravzumamsgehenmauser
01.11.2012 22:24
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Re: Migranten machen selten eine Lehre

So ein Posting kommt so sicher wie das Amen im Gebet, wenn von nicht-Heimischen die Rede ist. Immer wieder lustig und immer wieder falsch.

Könnte auch daran liegen dass diese gar keine Ambitionen zur Arbeit haben ....

... vielleicht liegts auch daran dass sie so und so Gels bekonmen, man kann nicht alles den Sprachkenntnissen in die Schuhe schieben

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Re: Könnte auch daran liegen dass diese gar keine Ambitionen zur Arbeit haben ....

Mit dem Sprachkenntnissen hast du recht. Du hattest ja bestimmt auch Deutschunterricht und trotzdem ist offensichtlich nix hängengeblieben.

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Re: Re: Könnte auch daran liegen dass diese gar keine Ambitionen zur Arbeit haben ....

Im Gegensatz zum Nerd, der ganz genau weiß, dass es "dem Sprachkenntnis" heißt!

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Re: Re: Re: Könnte auch daran liegen dass diese gar keine Ambitionen zur Arbeit haben ....

der redet wenigstens nicht deppad über Andere sondern weiss das Fehler passieren können.

 
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