Lohnt sich ein Master?

01.03.2013 | 18:37 |   (Die Presse)

BeST 2013: Ein Workshop informiert Bachelorstudenten über Pro und Kontra eines weiterführenden Studiums.

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Den Master machen oder nicht – und wenn ja, wo? Ein zweiteiliger Workshop mit dem Titel „Master – must have?!“ im Rahmen der Berufsinformationsmesse BeSt soll Bachelorstudenten und Bachelors helfen, diese Fragen für sich zu beantworten.

Unter der Moderation von Margit Bacher berichten im ersten Teil „Entscheidungswege“ Masterstudierende und Masters über ihre Erfahrung. Sie erzählen, wie ihre persönliche Entscheidung gelaufen ist und ob diese rückblickend für sie richtig war. Zudem beantworten sie die Frage, was sie sich vom Masterstudium erwartet haben und inwieweit diese Erwartungen erfüllt wurden.

Weiters geben Vertreter der ÖH sowie ABIF-Geschäftsführerin Karin Steiner Hinweise zur Wahl des richtigen Masterstudiums. Vertreter der jeweiligen Hochschulen präsentieren vergleichbare Masterstudien an der WU Wien, der Universität Wien und der FH Wien der WKW.

Im zweiten Modul geht es um „Karrierewege“. Die Themen und Vortragenden:
•„Arbeitsmarktchancen“, René Sturm, AMS Österreich
•„Erwartungen an Absolventen“, Michael Landertshammer, Wifi und WK
•„Einstufungsproblematik BA/MA“, Helmut Holzinger, Geschäftsführer der Fachhochschule des BFI Wien GmbH.
•„Weiterbildung als Karrierefaktor“, Elke Gornik, Postgraduate Center der Universität Wien
Die Veranstaltung ist gedacht als qualifizierter Austausch, bei dem alle Anwesenden aktiv an der Diskussion teilnehmen können.

Die beiden Workshops finden am 10. März von 11 bis 12.45 Uhr beziehungsweise von 13:30 bis 15 Uhr im Workshopraum 2 auf der BeSt statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erbeten unter: workshop@bestinfo.at. (Nach Maßgabe der Plätze ist eine Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.03.2013)

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7 Kommentare
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für die visitenkarte schon


ja

ja - den er stellt den ersten Studienabschluss dar - Bachelor ist und bleibt nur ein Zwischenschritt am Weg zum Akademiker

Master ja

Aber nicht Master of Desaster!

pro: arbeit. Contra: keine arbeit

nimmt doch niemand einen Bachelor.

Re: pro: arbeit. Contra: keine arbeit

ich wuerde mal sagen dass bachelor of science (sowas wie natur oder ingenieurwissenschaften) sogar besser beazhlt und lieber genommen werden als master of arts (publizistik, kommunikations"wissenschaft")

also wuerde ich nicht wagen, zu sagen, bachelor wuerde keiner nehmen.
grundaetzlich haengts es aber von der einzelperon ab. man kennt unfaehige masters und wirklich gute htl abgaenger. habe von beidem in der arbeit genug kennengelernt!

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zu meiner zeit...

... und das ist immerhin über zehn Jahre her, war man als Bachelor nichts anderes als ein Studienabbrecher, der seine Qualifikation durch ein Word-Dokument im Ausmaß einer Fachbereichsarbeit auf Maturaniveau belegt hat, und dafür auch noch mit einem Titel belohnt wird, der jedoch im Grunde nur aussagt, dass man nichts bis zum Schluss durchziehen kann.
Hat sich das mittlerweile geändert?

Re: zu meiner zeit...

das mit dem nicht durchziehen mag zu einem teil stimmen, haengt aber von der arbeit und vor allem vom fach ab... leider machen viele schlechte stimmung gegen etwas, was sich studienabbrecher gewuenscht haetten, naemlich eine anerkennung der bereits geleisteten arbeit im studium!

ein anderer punkt ist: machen doch viele den master, weil sie gar nicht wissen was sie wollen und noch nicht arbeiten gehen wollen/koennen?der grund den master zu machen sollte die spezialisierung in einem gebiet sein... und nicht, weils grad besser passt, als eine lebensumstellung (berufseinstieg)

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