Wien. Die Autoproduktion stagniert? Nicht in der Centrope-Region – laut Experten werden rund um Wien und Bratislava spezifisch ausgebildete Manager gesucht. „Immer mehr Automobilhersteller und Zulieferbetriebe erweitern ihre Fertigungskapazitäten und bauen neue Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen“, so Wilfried Sihn, Lehrgangsleiter des „Professional MBA Automotive Industry“ (MBA AI).
In 15 Modulen zum Master
Der englischsprachige Lehrgang ist berufsbegleitend und findet innerhalb von zwei Jahren in 15 Wochenendmodulen statt. Diese werden zu zwei Dritteln an der TU Wien und zu einem Drittel an der STU Bratislava abgehalten. Die Module kombinieren Theorie mit Praxis: „An den ersten drei Tagen eines Themenblocks vermittelt ein Wissenschaftler die Theorie“, sagt Sihn. „Am vierten Tag laden wir Experten aus den Branchen für die Praxisvorlesungen ein. Etwa Andreas Tostmann, CEO Volkswagen Slowakei, oder Siegfried Wolf, den Aufsichtsratsvorsitzenden von „Russian Machines“. „Automotive Case Studies“ sind in jedem Modul vorgesehen, zusätzlich werden Exkursionen, Diskussionen und Kamingespräche mit Vertretern der Branche geboten.
Das „Presse“-Stipendium beträgt 15.000 Euro, 5000 Euro sind Selbstbehalt. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein Studienabschluss und zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung. Die in Englisch verfassten Unterlagen können bis 8. Jänner an stipendium@diepresse.com geschickt werden.
WEITERE INFORMATIONEN UNTER
http://cec.tuwien.ac.at
http://automotive.stuba.skText.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.12.2011)
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