11.03.2011
Rote Revolution in Baku.Lesetipp: Wieso Deutschlands Liebe zur EU erkaltet ist.
09.03.2011 10:10 | Oliver Grimm
Ich habe heute für die Dienstags-Ausgabe der "Presse" Moisés J. Schwartz interviewt, der für jene Studie verantwortlich ist, die das Versagen des Internationalen Währungsfonds beim Erkennen der Vorzeichen der Finanzkrise erhellt.
Schwartz war auf Einladung des Think-Tank Bruegel in Brüssel. Während ich in dessen Büro auf meinen Gesprächspartner wartete, fiel mir ein exzellenter Essay in die Hände, den jeder lesen sollte, der sich fragt, wie es mit dem Euro im Speziellen und der Union im Allgemeinen weitergeht.
Wolfgang Proissl, seit Jänner Chefkorrespondent der "Financial Times Deutschland" in Frankfurt, hat im Juli 2010 unter dem Titel "Why Germany fell out of Love with Europe" konzise zusammengefasst, wo und wieso es in Angela Merkels Europapolitik hackt.
Proissls Befund, en bref: Europa braucht die Führung der Kanzlerin, aber die Kanzlerin kann aus mehreren, rein innenpolitischen Gründen nicht führen.
Lesen Sie das. Sie werden dann das politische Theater ein bisschen besser verstehen, dass sich am kommenden Freitag in Brüssel beim Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer entfalten wird.

