Uni pennt

20.10.2010 11:59 |  fle

Mal sehen, ob das wieder eine richtige Besetzung wird, und ob sich die Solidarität zwischen Studenten und Rektoren, die man diesmal so betont,...

Unglaublicher Tag eigentlich: Da ist man einmal nachrichtlich außer Gefecht, weil man Budgets verhandeln muss, schon ist in diesem Land die Hölle los. Zuerst enthüllt die Generalprokuratur, was nie verborgen war, dass nämlich Frau Claudia Bandion-Ortner nicht unbedingt eine juristische Koryphäe ist. Das sind andere Richter auch nicht. Die sind aber auch nicht Justizminister, könnte man einwenden. Eh, aber man muss ihre politischen Erfinder bis zu einem gewissen Grad in Schutz nehmen: Die haben Frau Bandion-Ortner ja nicht wegen ihrer Expertise ministriert, sondern weil die Dame das repräsentiert, was sich der niederösterreichische Bauernbund unter "Glamour" vorstellt. 

Und dann pennt auch noch die Uni. Auch das war abzusehen: Schon die frühmorgendliche Autofahrt barg dank des einschläfernden Morgenjournal-Interviews mit dem Rektor der Wiener Universität akute Unfallgefahr. Untertags marschierte man dann einträchtig durch die Stadt und am Abend sollen doch glatt wieder ein paar Lauser ins Audimax eingebrochen sein.

Mal sehen, ob das wieder eine richtige Besetzung wird, und ob sich die Solidarität zwischen Studenten und Rektoren, die man diesmal so betont, unter diesen Umständen aufrecht erhalten lässt. Vielleicht verbringt Georg Winckler diese Nacht ja auch im Audimax: Gemeinsam pennt es sich gemütlicher.

Freundschaft!

Jetzt hat also wirklich die Polizei das Audimax geräumt. Gut? Schlecht? Soll man mit den Jus-Studenten ein "Hoch auf die Exekutive" anstimmen? Soll man über den österreichischen Polizeistaat weinen? Ich schlage vor, wir einigen uns auf Folgendes: Wenn man eine solche Besetzung nicht mittragen will, muss man es genau so machen - schnell und schmerzfrei. Fle

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Gast: 'modestus'
04.11.2010 14:39
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@verwirrt

ausser es macht jemand einen lotto-sechser, braucht der durchschnitts akademiker etwa 10 jahre bis er seine "schuld" von der volksschule bis zum doktor bezahlt hat...ohne zinsen und zinseszinsen.

Gast: 'verwirrt'
23.10.2010 14:01
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"dann stehen diese in der schuld der gesellschaft."

Die er durch seine massiv höhere Steuerleistung binnen 3 Jahren erbringt.

Nach diesem Zeitraum hat er seine Bildungskosten zurückgezahlt und bezahlt FÜR die massiven Sozialtransferleistungen!

dazugehörige Studien bitte selbst googlen, war aber vor 3/4 Jahr sogar auf orf at -.-

Gast: 'scandinavian'
22.10.2010 21:47
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@ tu student

Habe ich da jetzt einen wunden Punkt erwischt? :P

Gast: 'modestus'
22.10.2010 12:07
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@tu student

bildung MUSS gratis sein??...wasser auch!!
es gibt überhaupt nichts was gratis ist oder sein muss.
wenn die gesellschaft junge menschen durch schule und uni bringt, dann stehen diese in der schuld der gesellschaft.
d.h. sie müssen rückleistung erbringen...ob sie das ..ala scandi..nachträglich machen, oder laufend durch studiengebühren..oder mischformen...ist zu erproben.
auf alle fälle gibt es keinen ansprüche auf irgendwelche gratistransfers.
there is no free luncheon...

Gast: Dipl.-Ing. Ex TU Student
22.10.2010 10:51
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@Scandi: Bezueglich Ihrer Antwort. Kindergartenniveau fetzen, muessen Sie jemand anders suchen, dafuer habe ich keine Zeit.

@Tom93: Bringt Ihnen das etwas? In Ihrem Interesse, da kann man wirklich viel Zeit verschwenden...

@Ka_ et al: Wenn ihr nur halb so viel denken wuerdet, wie schreiben...

@Scandi noch mal: Sie sind vielleicht noch kein hoffnungsloser Fall, darum eine Antwort: ALL IHRE UEBERLEGUNGEN SIND BULLSHIT. Ex falso quodlibet.
Hoeren Sie auf, auf Parteimeinungen zu hoeren oder darauf zu reagieren, DENKEN SIE SELBST.

Bildung muss gratis sein, vom Kindergarten bis zum Doktorat. (Der Weg zu dieser Erkenntnis ist eine Herausforderung, der Sie sich stellen koennten).

Das ist ein Axiom.

Darauf kann man dann Ueberlegungen aufbauen, um das ein oder andere Problem(chen) zu loesen. (Da traue ich Ihnen zu, gute Ideen zu entwickeln).


Gast: 'APFELSYS'
22.10.2010 09:27
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Also, bei UNTERBERGER ist das Niveau deutlich höher.
Ob das am Autor liegt?

Gast: 'kahuna'
22.10.2010 07:19
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Hi modestus: das lustige am Tom0815 ist, dass er selber das genau ist, vor was er sich selber am meisten ekelt.
Er vererbsündigt die ÖVP wegen Luegers Antisemitismus und selber ist er ein vulgärer Judenhasser.
Er bezichtigt das bürgerl. Lager wegen ihres von ihm daherhalluzinierten chauvinist. Uniformismus, selber bejammert er aber, dass die Juden sich nicht assimilieren wollen.
Er verwechselt seine subjektiven Ressentiments mit sachlicher Kritik. Hält man ihm aber das vor, dann beklagt er sich über persönliche Untergriffe.
etc. etc.

Gast: 'Ka_Sandra'
21.10.2010 23:03
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@scandinavian
Ich halte Ihnen die Daumen, dass Ihre Zukunftspläne klappen. Und was den fiesen Verleumder betrifft: KLAGEN! (Falls Sie genügend Beweise haben)

Gast: 'scandinavian'
21.10.2010 18:53
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@ Ka sandra genau das meine ich.
Bei mir sieht die Situation nicht anders aus. Ich habe meinen Nebenjob wegen einer Verleumdung sogar noch verloren.
Ich weiß dass ich fix mit Schulden aussteigen werde aus der Ausbildung. Aber ich mache ein Auslandsjahr daheim in Schweden, lebe trotzdem gut als Auslgeich zum Studium und habe dafür 5 geniale Jahre mit einer spitzen Ausbildung in Linz die mich interessiert und später bessere Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten. Die Alternative wäre ein gutes Konto, vllt. demnächst eine eigene Wohnung und ein Job an dem man festgenagelt ist mit Kollegen, die zwar nett sind mit denen man sich aber zu gewissen Themen einfach nicht austauschen kann. (so war es vorher)

Frage: Was ist besser?

MFG

Gast: 'Ka_Sandra'
21.10.2010 18:47
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@Tom93
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen! Man kann doch eine schulische Grundausbildung, die ein Grundrecht für alle sein muss, nicht vergleichen mit einer Universitätsausbildung, die nur jenen offenstehen soll, die dazu geeignet sind, ein Studium (in angemessener Zeit) zu absolvieren.

Scandinavian hat Recht: mit 18 ist man volljährig und für sich selbst verantwortlich, also wäre ein Studentenkredit tatsächlich der würdigste Weg für einen mündigen Bürger, höhere Bildung zu erwerben.

Die Aufregung um die ohnehin sehr moderaten Studiengebühren ist sowas von übertrieben. Stipendien ermöglichen es in Österreich doch wirklich JEDEM, ein Studium zu absolvieren, der dazu intellektuell in der Lage ist und sich an die Zeitvorgaben hält.

Dass die Studiengebühren dazu geführt haben, die Spreu vom Weizen zu sondern, sprich, die Karteileichen auszusortieren und Bummelstudenten anzuspornen, ist außerdem ein nicht zu unterschätzender Effekt.

Gast: 'Ka_Sandra'
21.10.2010 18:41
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@Scandinavian
Das Argument mit den Studenten, die kein Stipendium erhalten, obwohl ihre Eltern sie nicht unterstützen können, ist sehr einleuchtend. Genau dies war bei mir der Fall; und ich habe in den Ferien immer gearbeitet, während Studienkollegen mit (Höchst)stipendium monatelang mit Interrail unterwegs waren.

Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass so ein zeitlich begrenzter staatlicher Studentenkredit tatsächlich der beste und sinnvollste Weg wäre.

Weg von der finanziellen Nabelschnur der Eltern, ab in die Eigenverantwortung!

Gast: 'Ka_Sandra'
21.10.2010 18:39
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@Dipl.-Ing. Ex TU Student

1) Wer sagt Ihnen denn, dass ich (immer) ÖVP wähle?

2) Mit der SPÖ und der ÖVP ist es ein bisschen wie in der Fabel mit der Grille und der Ameise. Sozusagen „Bruder Leichtsinn“ vs. Sparmeister. Ein soziales Österreich wollen wir alle, aber die wirtschaftliche Basis dazu muss erst einmal geschaffen werden.

Die SPÖ schiebt der ÖVP nur allzugerne die undankbare Rolle des bösen Krampus zu und gebärdet sich selbst als ungemein sozial – oft verteilt sie dabei (im Gießkannenprinzip!) das Geld, das die ÖVP durch unpopuläre Sparmaßnahmen erwirtschaftet hat, und wofür sie bei den nächsten Wahlen dann abgestraft wird.

Gast: 'scandinavian'
21.10.2010 17:56
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@ TU Student.

Werfen sie einen Blick auf das Asyl und Fremdenrecht und vergleichen sie bitte doch vorher die Kompetenzen zwischen Rechtssprechung und Exekutive

MFG

Gast: 'Tom93'
21.10.2010 17:15
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warum führen wir als nächstes nicht auch wieder schulgeld ein? wenn "was nichts kostet, nichts wert ist", dann wäre es ja geradezu eine entwertung von schulbildung, wenn man nicht eine schülersteuer einheben würde!

aus der sicht der konservativen gebühren-philister ist bildung dann wertvoll, wenn man dafür zahlen muss. einfach so literatur, geschichte und physik lernen? wozu brauch ma des?!

da muss sich echt niemand mehr wundern, dass menschen, denen bildung wichtig ist, nichts mehr mit der bildung zu einer ware entwertenden studiengebühren-partei övp zu tun haben wollen!

Gast: Dipl.-Ing. Ex TU Student
21.10.2010 17:05
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Realitaets-Resistent, die Fle. Blog Poster.

Mein Vorschlag an die OEVP:
Ruecktritt von:
* Fekter
* Banditon-Ortner
* Karl
* Die Wiener Kandidatin, deren Namen ich im Moment zu faul zu googeln bin.

Und wenn man schon dabei ist: Haut's endlich den Schuessl ausse! Der wollte den KHG als VP-Spitzenkandidaten. Des gibt's jo ueberhaupt ned.

Wenn man das nicht tut, dann bleiben fuer die naechste Wahl nur noch die modestussen, kasandrae und ein Paar Wienerwuerstchen-Doktorspielchen. Der Hauptgegner wird das BZOE und nach der Wahl wird man feiern, "Die Christen" doch noch geschlagen zu haben. Fuer das bezahlen der Fleischhacker wird dann kein Geld mehr vorhanden sein.

Die OEVP muss ein-fuer-allemal, eindeutig und unmissverstaendlich klarstellen, dass es mit der SPOE einen Grundkonsens zu einem sozialen Oesterreich gibt.

Das selbe gilt fuer die UN-Menschenrechte. Dass man das erwaehnen muss, ist eine Ungeheuerlichkeit - darum die Ruecktritte; und im Falle Fekter reicht das nicht: Parteiausschluss.

Gast: 'scandinavian'
21.10.2010 17:05
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@ ka sandra @ Barbara_
Genau von dem spreche ich die ganze Zeit. Man muss die Kredite zeitlich begrenzen um ein Bummeln zu verhindern. Und ja es kommt sicher etwas zusammen, aber man muss folgendes bedenken: Ich investiere in mich selbst wenn ich studiere, in etwas von dem ich mein ganzes Leben etwas habe. Warum nicht auch ein Leben lang dafür zahlen? Davon abgesehen muss man unterschiedliche Kredithöhen anbieten und so wie die Schweden diese im Zweifel ab Pensionsantritt abschreiben.
Um Leistung zu honorieren, könnte man Kreditnehmern bei gutem oder vorzeitigem Abschluss einen gewissen Betrag erlassen.
Darüber hinaus könnte man überlegen ob man die Rückzahlungsraten nicht an die spätere Steuerleistung koppelt. Alles ist sozialer und fairer, wenn man sich endlich vom Einkommen der Eltern als Maß aller Dinge verabschiedet. Es können Ausgaben vorhanden sein, die es trotz gutem Einkommen unmöglich machen seinen Sprössling zu unterstützen. Seien es Schulden, ein Pflegefall in der Familie oder ähnliches. Wir sind mit Anfang 20 für uns selbst verantwortlich. Um die Wahl ob Kredit oder Nebenverdienst ein wenig zu erschweren müsste sich arbeitsrechtlich mehr tun, damit so manche Unternehmen einen höheren Stundenlohn ausbezahlen. (Wie in Schweden...)

Desweiteren halte ich Studiengebühren nach wie vor nicht für angebracht. Diese schrecken schon im vorhinein das eine oder andere Talent ab. Zahlungen nach dem Studium schmerzen weniger und sind fairer ;)

MFG


Gast: 'Tom93'
21.10.2010 16:28
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@modestus

"zugang zur bildung muss selektiv bleiben" - offenbar sind sie selber schon ein opfer ihrer lauthals geforderten bildungsbeschränkung geworden, denn sonst wüssten sie, dass auch transferempfänger steuern zahlen. jeder der familienbeihilfe bezieht, ist ein transferempfänger. jeder arbeitslose zahlt zumindest mehrwertssteuer. sind das schlechtere menschen? nicht würdig, im modestus-universum mit politischen fragen befasst zu werden?

in einer DEMOKRATIE hat nicht der mehr zu reden, der mehr geld hat oder mehr steuern zahlt. in einer demokratie gilt das prinzip der GLEICHHEIT vor dem gesetz. ihnen muss man halt alles erklären, sogar die basics unseres gemeinswesens. vielleicht sollten sie es doch noch mal mit der bildung probieren?

ps: entlarvend, dass sie studiengebühren mit bildungsschranken gleichsetzen. so seh ich das auch. aber von den studiengebührenbefürwortern wird immer heuchlerisch so getan, als wäre das nicht beabsichtigt jemanden vom studium fernzuhalten. sie sind hingegen einfach ehrlic, einfach bildungsfeindlich...ein guter, alter konservativer. bildung solls nur für wenige geben, so sieht also ihr zukunftsmodell aus. goldig...

Gast: 'modestus'
21.10.2010 16:07
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@tom93

der staat zahlt gar nix..WIR zahlen..und welches system die steuerzahle wollen bestimmen die steuerzahler selbst und nicht die transferempfänger.
der zugang zur bildung muss selektiv bleiben..auslöse der besten und nicht durchschnitt für alle.

nullargumente sind ihre untergriffe gegen personen, statt sachlicher diskussion.


Gast: 'Tom93'
21.10.2010 15:42
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@modestus

sie treuer diener ihres herren! jetzt sind sie schon das echo ihres idols, ihres geliebten chefredakteurs. brav! er wird sie als getreuer eckermann in einer fußnote seiner memoiren verewigen, sie treue seele!

im übrigen haben sie mal wieder null argument, aber dafür haben sie ersatzweise jede menge flegelei zu bieten. dass der staat für die unis zahlt, kann ja wohl nicht als grund für studiengebühren herhalten. der staat hebt ja steuern ein, um eben solche dinge zu finanzieren. dazu gibts steuern! deshalb brauchen wir auch keine zusätzlichen gebühren!

wie wäre es, wenn sie was zum thema beitragen würden, jenseits von invektiven wie "dreckschleuder" etc.??? oder überfordert sie das?


Gast: 'Tom93'
21.10.2010 15:31
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@ univ.-prof. mag. mag. dr.dr. zakel ma, mba, mas, etc. etc.

also zwischen 1970 und 2002 waren wir keine "erfolgreiche wissensgesellschaft"...weil es keine studiengebühren gab???

die gebühren-fans sind völlig besessen von diesem thema. nichts ist ihnen so wichtig, wie das kassieren einer kopfsteuer bei studentInnen. wie das dem bildungssystem, den bildungschancen der menschen nutzen soll, weiß keiner, aber darum gehts ja offenbar auch nicht. erst abcashen, dann denken, ist die devise.

wir hatten übrigens schon studiengebühren 2002-2008. waren die unis damals "weltklasse" und "elite", wie es uns von gehrer, schüsel, grasser & co. versprochen wurde?

Gast: 'modestus'
21.10.2010 15:29
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@tom93

aha cafe-kpö wieder geöffnet??

..pro kopf abkassieren???...wer bezahlt den zirkus..WIR
und wir werden dafür auch die regeln machen dürfen.

millionäre werden besteuert..oder sind wir in monaco??

und was tragen sie zum BIP bei??
fle wollte doch wissen womit sie ihren unterhalt bestreiten.
arbeit kann es nicht sein, sonst hätten sie nicht soviel zeit mit ihrer internetdreckschleuder....nowak salomon..fleischhacker..aller persönliche feinde ????
untergriffe ohne ende....geht es i9hnen tatsächlich so mies, dass sie ihren frust elektronisch verarbeiten müssen..
ich empfehle ihnen Dr.Sigmund's Erben..Berggasse 9

Gast: 'Dr. Dieter Zakel MA'
21.10.2010 15:15
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Die Lösung lautet wie immer:
Hier Geld da Ware.
Was nix kostet ist nix wert.
Daher Ausbildung privatisieren.
Sow ie in allen anderen erfolgreichen Wissensgesellschaften üblich.

Gast: 'Tom93'
21.10.2010 14:36
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köstlich, wie sich hier alle zersprageln, nur um einen weg zu finden, den studentInnen das leben noch schwerer zu machen, indem man eine bildungssteuer bei ihnen abcasht.

sonst sind ja bei herrn fle staatliche einnahmenerhöhungen tabu, aber da will er ausnahmsweise mal eine ausnahme machen. millionäre besteuern? geht nicht, bringts nicht, ist darüberhinaus teuflischer bolschewismus! aber bei studenten pro kopf abkassieren? das geht, das ist toll, da wird dann alles gut an den unis! alle bildungsprobleme gelöst - wenn wir nur geld fürs studieren verlangen!

Gast: 'Barbara_'
21.10.2010 13:32
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Das mit dem Kredit finde ich nicht optimal. Denn dann hat man endlich sein Studium fertig und dann soll man schon Schulden zurückzahlen? Man ist doch froh, wenn man nach seinem Abschluss nun endlich unabhängig ist, sich nun etwas eigenes aufbauen kann und nicht auf die Eltern angewiesen ist. Man will in einem Job Fuß fassen ( und die Einstiegsgehälter sind bei Uniabsolventen nun auch nicht gleich sehr hoch), Wohnung, vielleicht Familie gründen etc. Es gibt genug Dinge, wofür ma sein erstes Geld sinnvoll aufwenden kann ( und wo man noch früh genug Kredite aufnehmen muss). Da finde ich Gebühren während des Semesters inkl. Stipendien je nach sozialer Situation ( Einkommen der Eltern etc.) viel besser.

Gast: wienerwürstchen
21.10.2010 13:22
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Ach, die ÖVP-Ministerin ist daran schuld, dass die rote(!) Polizei in Wien unverhältnismäßig vorgeht -.-

Fekter mag zwar oft falsch liegen, aber in dem Fall schlägt die Propaganda alles!

Dass ist so als würde man dem Chef der Raiffeisenbank vorwerfen, warum ein Schalterbeamter Kundengelder veruntreut!

Gast: Dipl.-Ing. Ex TU Student
21.10.2010 00:22
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Hui, das lese ich gerade im Standard, dass der Proell eine Zugangsregelung an den Unis will, wenn er mehr Geld hergeben sollte - von Studiengebuehren ist allerdings nicht mehr die Rede.

Die OEVP ist bei der Wien-Wahl auf einem historischen Tief gelandet, gerade nochmal vor den Gruenen.

Was lernen wir daraus? Wenn wir die OEVP NICHT waehlen, wird sie ploetzlich vernuenftig!

Da sind WEGA Einsaetze gegen kleine Kinder zur Aufrechterhaltung der Nationalen Sicherheit auf einmal doch etwas ueberzogen, da muss man auf einmal doch nicht mehr ueber den Koepfen jener, die ohnehin am wenigsten haben, auch noch die Gebuehrenkeule schwingen.

Tja liebe OEVP, rechts der FP ist eben nur noch der Pannenstreifen.

 
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Der Autor

  • Michael Fleischhacker
    wurde am 26. Mai 1969 in Friesach/Ktn. geboren. Matura am Stiftsgymnasium Admont; unabgeschlossenes Studium in Theologie, klassische Philologie und Germanistik.

    Redakteur der Kleinen Zeitung im Ressort Außenpolitik ab April 1991. 1994 Redakteur in der Chefredaktion, 1995 bis 1997 Chef vom Dienst, 1998/99 stellvertretender Chefredakteur, ab Mitte 1998 auch Verlagsleiter mit dem Aufgabenbereich Strategieentwicklung und Neue Medien.

    2000 bis 2001 Chef vom Dienst beim „Standard“.

    2002 bis 2004 stellvertretender Chefredakteur der „Presse“,
    September 2004 bis 2012 Chefredakteur der "Presse".

Hinweis

  • Der Inhalt von Blogbeiträgen spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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