Umstrittenes "Heldengedenken" in Mazedonien

19.10.2012 10:52 |  von Wieland Schneider

In den mazedonischen Bergen wird längst nicht mehr geschossen. Die einstigen Albaner-Rebellen sitzen heute in der Regierung. Doch in den Köpfen einiger Menschen ist der Krieg noch immer nicht vorbei.

Er hatte sich mit seinen Männern in den Shar-Bergen verschanzt. Von den Gipfeln hoch über der Stadt Tetovo kommandierte Ali Ahmeti den Aufstand der „Nationalen Befreiungsarmee". Seine Kämpfer hatten 2001 zur Kalaschnikow gegriffen, um - wie sie sagten - mehr Rechte für die albanische Volksgruppe in Mazedonien zu erzwingen. Anfang 2001 war der Gefechtslärm bis ins Herz Tetovos zu hören gewesen. Leuchtspur war von den Stellungen der mazedonischen Sicherheitskräfte in Richtung der bewaldeten Höhen rund um die Stadt aufgestiegen. Heute herrscht längst Frieden.

(c) Schneider

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Ali Ahmetis Hauptquartier befindet nicht mehr in den Bergen, sondern mitten in Tetovo. Und er trägt längst keine Tarnuniform mehr, sondern Anzug und Krawatte. Ahmeti ist zum arrivierten Player in Mazedoniens innenpolitischem Spiel geworden, das nun in Parteizentralen und in den Gängen des Parlaments ausgetragen wird. Doch seine Gestik, sein stechender Blick, lassen noch immer Erinnerungen an den albanischen Rebellenführer von 2001 wach werden.

„Die Versöhnung hier in Mazedonien sollte eine wahre Versöhnung sein. Nicht nur eine Versöhnung mit netten Worten", sagt er und nimmt einen tiefen Zug aus seiner Zigarette. „Das geschah auch in anderen Ländern, die einen Konflikt hatten - etwa zwischen Frankreich, England und Deutschland." Doch nach dem Zweiten Weltkrieg war die Lage in Europa klar: Nazi-Deutschland war der Schuldige an dem Krieg und hatte eine totale Niederlage erlitten. In Mazedonien ist das nicht so einfach. Wer ist Opfer und wer Täter? Jede Seite ist davon überzeugt, dass sie selbst Opfer und die andere Seite Täter ist.
Rund 25 Prozent der Bevölkerung Mazedoniens gehören der albanischen Volksgruppe an. Einigen albanischen Angaben zufolge sind es mehr als 30 Prozent, die slawischen Mazedonier bezweifeln das. Die genaue Zahl kennt niemand. Erst vergangenes Jahr wurde eine Volkszählung nach einem Streit um das Prozedere wieder abgesagt - Beobachtern zufolge aber deshalb, weil sowohl Albaner als auch Mazedonier fürchteten, die Zählung könnte nicht das jeweils gewünschte Ergebnis bringen.

Viele Albaner in Mazedonien fühlten sich benachteiligt, fühlten sich als Bürger zweiter Klasse, die keine wichtigen Jobs erhielten und bei der Verwendung ihrer Sprache im öffentlichen Raum diskriminiert wurden. Motiviert durch den Kampf gegen die serbische Herrschaft im Kosovo starteten Ahmeti und seine Getreuen Anfang 2001 auch in Mazedonien eine Revolte. Nach monatelangen Gefechten wurde auf Druck von Nato und EU im August 2001 das Rahmenabkommen von Ohrid geschlossen, das den Albanern in Mazedonien mehr Rechte als bisher zusprach. Rebellenchef Ahmeti stieg in die Parteipolitik ein und gründete die „Demokratische Union für Integration" (DUI). Seit 2002 ist DUI kleinerer Koalitionspartner der Regierung - zuerst für die Sozialdemokraten, seit 2006 für die rechte VMRO-DPMNE.

Ahmeti zieht eine gemischte Bilanz der vergangenen elf Jahre: „Die albanische Universität in Tetovo wurde legalisiert, wir dürfen die albanische Nationalflagge verwenden. Die Albaner wurden an der staatlichen Verwaltung beteiligt, unser verfassungsrechtlicher Status wurde verbessert. Damit sind wir einer Gleichberechtigung nähergekommen." Dann macht er ein kurze Pause: „Eine völlige Gleichberechtigung haben wir aber noch nicht erreicht." Der ehemalige Guerillaführer hat auch gleich ein Beispiel parat, das - seiner seiner Meinung nach - illustriert, dass Albaner in Mazedonien nicht gleichwertig behandelt würden: die Aufregung um Mazedoniens Verteidigungsminister Fatmir Besimi. Besimi, ein Albaner und Parteigänger Ahmetis, hatte im Ort Slupcane Blumen an einem Denkmal für Gefallene der albanischen Rebellentruppe niedergelegt. Das sorgte unter den Mazedoniern für einen Sturm der Entrüstung - vor allem bei Ahmetis mazedonischem Koalitionspartner, der VMRO-DPMNE. Der einstige Rebellenchef zeigt dafür kein Verständnis: „Die Hälfte der Abgeordneten meiner Partei sind ehemalige Soldaten der Nationalen Befreiungsarmee. Ich war ihr Oberkommandierender. Die Toten müssen respektiert werden, egal auf welcher Seite sie zu Lebzeiten standen." Laut Ahmetis Darstellung war die „Nationale Befreiungsarmee" die Armee aller Albaner Mazedoniens. Seine simple Schlussfolgerung: Wer der „Nationalen Befreiungsarmee" die Anerkennung verweigert, verweigert sie der gesamten albanischen Volksgruppe.

(c) Wedl

Doch die, die für viele Albaner „Helden" im Kampf um mehr Rechte der eigenen Volksgruppe sind, sind für viele Mazedonier nach wie vor „Terroristen", die Polizisten getötet und den Staat an den Rand des Zusammenbruchs getrieben haben. „Ein Großteil der Bevölkerung fühlte sich durch die Gleichsetzung der paramilitärischen Gruppen mit den mazedonischen Sicherheitskräften beleidigt. Laut einer Umfrage fordern die meisten Bürger eine Entschuldigung des Verteidigungsministers", sagt Mazedoniens Innenministerin Gordana Jankulovska von der VMRO-DPMNE. Aber Jankulovskas Partei koaliert mit Ali Ahmeti, dem einstigen Oberkommandierenden jener „paramilitärischen Gruppen", deren Tote der Verteidigungsminister jetzt ehrte. Wie passt das zur Empörung über das „Heldengedenken"? „Das unterstreicht nur meine Position, dass Menschen verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen haben können", meint dazu die Innenministerin. „Und wenn es um ein sensibles Thema geht, ist es nötig, dass man von einer Sache dasselbe Verständnis hat wie der andere, bevor man konkrete Schritte setzt. Das ist nötig, um den anderen nicht zu verletzen."

Es war nicht nur der Streit um die Ehrung der toten albanischen Kämpfer, der in den vergangenen Monaten Zwietracht säte. Mehrere Ereignisse sorgten für Reibereien und sogar Gewalttaten zwischen Mazedoniern und Albanern. Einige dieser Konflikte begannen mit relativ banalen Problemen, erzählt Innenministerin Jankulovska: „Zwei Gruppen an einer Schule begannen einen Streit wegen eines gestohlenen Mobiltelefons. Doch die Lage eskalierte. Und aus einem Zank zwischen Jugendlichen wurde ein Kampf zwischen zwei ethnischen Gruppen."
Zuletzt gab es noch weitaus gefährlichere Zwischenfälle, die das Verhältnis zwischen Albanern und Mazedoniern vergifteten. Nach einem Streit um einen Parkplatz erschoss ein mazedonischer Polizist in der Stadt Gostivar zwei Albaner. Der Polizist war offenbar nicht im Dienst. Doch viele Albaner sahen in dem Vorfall einen erneuten Beweis dafür, in Mazedonien Bürger zweiter Klasse zu sein und von der Staatsmacht gehasst zu werden. Dass der Sprecher der Innenministerin die Tat des Polizisten zunächst als „Notwehr" verteidigte, schien wie eine Bestätigung dafür und heizte die Wut noch weiter an. Einige Monate später wurden die Leichen von fünf erschossenen Mazedoniern bei einem künstlichen See nahe der Hauptstadt Skopje gefunden. Und noch bevor klar war, wer hinter den Morden steckte, berichteten einige mazedonische Medien von einem vermutlichen Racheakt der Albaner. Die Spannungen stiegen weiter an. Mazedonische und albanische Demonstranten gingen aufeinander los. Fahrgäste öffentlicher Busse in Skopje wurden verprügelt.

Viele Mazedonier und Albaner wollen diese Situation nicht hinnehmen. Vor allem Künstler und Intellektuelle quer durch alle ethnischen Gruppen fanden sich zusammen, um gemeinsam für ein einiges und friedliches Skopje auf die Straße zu gehen. Die Mazedonierin Irina ist eine davon. Doch nicht alle sind glücklich über Irinas Engagement. „Eine Frau, zu der ich immer einkaufen ging, hat mir klar gesagt, was sie davon hält, dass ich für Versöhnung demonstriere", erzählt Irina. „Die Frau sagte: Du wirst mit deinen albanischen Freunden in der Hölle schmoren." In den Hügeln um Tetovo wird längst nicht mehr geschossen. Doch in den Köpfen einiger Menschen ist der Krieg noch immer nicht vorüber.

8 Kommentare
Gast: Mazedonier
19.10.2012 14:51
1

Schlechte recherche

Sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich Ihres Artikels und der Stelle "Nach einem Streit um einen Parkplatz erschoss ein mazedonischer Polizist in der Stadt Gostivar zwei Albaner. Der Polizist war offenbar nicht im Dienst."

1. Der Polizist war außer Dienst, zur Tatzeit zusammen mit seiner kleinen Tochter. Diese habe er von der Schule abgeholt, der Vorfall ereignete sich vor dem Haus des Polizisten.
2. Der Polizist wurde von 4 Albaner vor seinem Haus tätlich angegriffen. Nach seinen Aussagen habe er dann erst Warnschüsse abgegeben, erst als die Angreifer nicht abließen habe er auf die Angreifer gezielt und dabei 2 getötet.
3. Der Polizist hat sich nach der Tat selbst gestellt.
4. Verbindungen des Vorfalls mit der Drogenmafia wurden spekuliert, angeblich habe der Polizist in letzter zeit erfolgreich, vornehmlich albanische, Drogendealer zur Strecke gebracht.

Ich würde sie Bitten genauer ihr Recherchen zu betreiben.
MfG

Antworten Gast: Mazedonier1
22.10.2012 20:58
0

Re: Schlechte recherche

Das ist nicht so klar. In Mazedonien gibt es dazu unterschiedliche Bemerkungen, auch Fragen, warum der Polizist privat mit Waffe unterwegs war. Das mit der Drogenmafia ist unbeweisene Spekulation bestimmter mazedonischer Medien.

Re: Schlechte recherche

Danke für die Berichtigung, haben sich hier die meisten warhscheinlich eh so gedacht.

Eines haben Moslems weltweit gemeinsam. Fühlen sich überall und immer diskriminert und gehasst, was aber nach eigener Einschätzung natürlich zu 100% die Schuld der anderen ist.

Antworten Antworten Gast: Albaner die Ur-Einwohner von Skopje!
19.10.2012 21:22
0

Re: Re: Schlechte recherche

Moslems?? Es geht hier nicht um einen Religionskampf! Auch wenn viele Mazedonier meinen mit dieser Masche bei der EU punkten zu können. Es geht um die Diskriminierung der albanischen Ur-Bevölkerung in Teilen Mazedoniens. Von Religion spricht hier kein Mensch. Also lass das Thema mal lieber, schließlich wissen wir alle, dass die Albaner Katholisch sowie muslimisch geprägt sind. Die Albaner sind Ur-Europäer und wollen auch so behandelt werden. Wir alle wissen, dass in Skopje,Tetovo usw schon immer Albaner gelebt haben. Aber Geschichte bei Seite. Hier geht es um die Diskriminierung der ethnischen Albaner in Mazedonien. In Städten wo mehrheitlich Albaner leben wird nichts investiert, die wirtschaftliche Lage in diesen Teilen liegt blank. Das Ziel der Regierung ist die gezielte ethnische Vertreibung der Albaner aus ihrer Heimat. Das kann nicht mehr so weiter gehen. Man will Gleichberechtigung. Vor allem Gleichberechtigung in ihrer eigenen Heimat, wo sie seit Hunderten von Jahren lebten. Die Albanofobie der Slawen ist bekannt. Davor fürchten sich die Serben auch sehr. Wieso? Weil der albanischen Bevölkerung sehr viel Unrecht getan wurde. Man hat dieses europäische Ur-Volk in Teilen gesplittet, sie massakriert und verjagt. Und Heute ist der albanische Zusammenhalt und die Präsenz auf den Balkan wieder da. Dieses Volk will das was es verdient und Ihnen zu steht nicht mehr und nicht weniger. Sie wollen Teil Europas sein und die Slawische Unterdrückung ein für alle Male beenden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Mazedonier
20.10.2012 17:42
0

Re: Re: Re: Schlechte recherche

Zitat: "In Städten wo mehrheitlich Albaner leben wird nichts investiert, die wirtschaftliche Lage in diesen Teilen liegt blank. Das Ziel der Regierung ist die gezielte ethnische Vertreibung der Albaner aus ihrer Heimat."

Ihr Beitrag entspricht nicht der Realität, dass geschichtliche lassen wir mal außen vor.

In allen Gebieten Makedoniens wird investiert. Gerade der Westen im dem vermehrt albanische Makedonier leben ist in der Infrastruktur wesentlich besser bestellt als der Osten.
Das letztere größere Infrastrukturprojekt in einer Stadt im Westen ist z.B. die komplette Renovierung und Anbau des Krankenhauses in Tetovo.
Oder diese Woche wurde vom Kulturministerium der alte Kirchenturm aus osmanischer Zeit renoviert wieder eröffnet.

Ihr Beitrag ist rein provokativer Natur, hat nichts mit der Realität gemein. Das dürfte auch beim betrachten Ihrer Unterstellung, Makedoniens Regierung würde ethnisch Gebiete reinigen, sicher bekräftet werden.

MfG

Antworten Antworten Antworten Gast: Stephan
19.10.2012 22:36
0

Re: Re: Re: Schlechte recherche

Die Taten von Einzelnen kann nicht generalisiert werden. Auch kann anhand eines solchen Vorfalls nicht von einem Ethnischen Konflikt gesprochen werden. Oder berichtet man so wenn in Berlin ein Türke einen Deutschen getötet hat ? Tut man nicht ... ! Es ist lächerlich einen Konflikt sehen zu wollen wo keiner ist, kommt einem vor als wünsche man sich einen! Die Albaner und die Makedonen kommen im allgemeinen gut miteinander aus. Dies tun sie bereits seit Hunderten von Jahren. Deshalb finde ich es absolut schade das nicht darüber mal berichtet wird sondern so ein Unsinn hier verbreitet wird. Ich selbst kenne viele Albaner und viele Makedonen und nicht einen kenne ich der sich jemals rassistisch dem anderen gegenüber geäußert hätte. Was den Gast-Beitrag vor mir angeht so kann man dieses Ur-Bewohner wirklich weglassen. Zum einen ist wissenschaftlich höhst umstritten seit wann die Albaner auf dem Balkan sind zum anderen unterscheidet sich ihre Sprache enorm von allen anderen europäischen und zeigt Verwandschaft mit Sprachen der Kaukasus-Region. Schriftlich dokumentiert sind Albaner auch erst ab dem Mittelalter. ( interessante Seite zu dem Thema Makedonische Kultur & Geschichte http://Makedon.eu"" target="_blank">http://Makedon.eu" target="_blank">http://Makedon.eu" target="_blank">http://Makedon.eu ). Thesen und unreflektierte Betrachtung sollte die Sicht auf den realen Hintergrund verblenden. Beide leben in einem geschichtsträchtigem Land und sollten sich Ihrer Verantwortung diesem gegenüber bewusst sein.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Andre aus Osnabrück
20.10.2012 11:22
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Re: Re: Re: Re: Schlechte recherche

Ich frage mich, warum es mit den Albanern überall diesen Ärger gibt.
Wenn sich die Albaner in Mazedonien nicht wohl fühlen...Albanien ist nicht weit! Dahin will man aber nicht, weil man dort auch etwas leisten muss und die "Beleidigt sein" Masche dort nichts bringt. Genau wie im Kosovo wurde es nur mit dem Geburten Dshihad eine gewissen Mehrheit erreicht. Zahlreiche "Abgeordnete" der Albaner sind Soldaten und somit auch Mörder! Mit diesen Menschen würde ich mich nicht an einen Tisch setzen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gas
23.10.2012 10:28
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FYROM

Ein sehr schöner sachlicher vor allen Dingen, ein neutraler Bericht - lobenswert.

Eines Tages werden die slawischen Mazedonier merken, dass es ein großer Fehler war auf die Stimme der ethnischen Albaner nicht gehört zu haben.


Globalist

Über die Autoren

  • Thomas Seifert bereiste als Reporter u.a. Tschetschenien, Sudan, Irak, Kosovo oder Nordkorea. Für "Die Presse" berichtet Seifert seit Jänner 06 aus aller Welt.
    Wieland Schneider ist stellvertretender Außenpolitikchef und Südosteuropaexperte der "Presse".


    Die Gewinner von Reporter'12 und Reporter'12-Ost

    Die Gewinner der Reporter'12-Aktion erhalten jeweils eine Reise mit Thomas Seifert und Wieland Schneider im Ausmaß von 14 Tagen, um Ihre Reportageidee in die Tat umzusetzen. In dieser Zeit werden laufend Reiseberichte in diesem Blog veröffentlicht.

    Hannah Stadlober, ist Gewinnerin von Reporter'12 und wird mit Thomas Seifert aus Thailand und Malaysia zum Thema "Kein Recht auf Sprache - Die Identitätskrise der pattani-malaisischen Minderheit in Südthailand" für "Die Presse" berichten.
    Sebastian Wedl, ist Gewinner von Reporter'12-Ost und wird mit Wieland Schneider in Mazedonien zu seinem Thema "Spurensuche nach einem vergessen Konflikt, der die Söhne und Töchter Mazedoniens zur Flucht nach Westeuropa zwang" für "Die Presse" berichten.

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