Der unbeachtete Elefant auf der Klimakonferenz
01.12.2011 18:33 |
Nein, wir müssen nicht in Hütten leben und in die Steinzeit zurückkehren, wenn wir uns noch vor dem Klimawandel retten wollen. Das zeigt eine heute präsentierte Studie des UN-Umweltprogramms. Die Hütte im Bild ist aber ohnehin unbewohnt und steht in einer Messehalle neben dem Konferenzgebäude, wo im "Afrika-Pavilion" aufwändig ein Wald nachgebildet wurde, in dem sogar ein Wasserfall vor sich hinplätschert. Dort präsentierte heute die UNEP, das UN-Umweltprogramm einen neuen Report, der zeigt, was getan werden müsste, um uns noch vor dem Klima zu retten. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass ein "großer Elefant" mitten in der Klimakonferenz steht, den anscheinend niemand bemerkt. Der große Elefant steht bildlich für die sogenannte "Gigatonne-Gap", jene Lücke, die zwischen Taten und Worten der Entscheidungsträger klafft und überwunden werden muss, wenn es gelingen soll, die globale Erwärmung noch rechtzeitig abzubremsen.
Die gute Nachricht: Wir müssen nicht auf Wunder-Technologien hoffen, sondern halten das Werkzeug dazu bereits in den Händen. Intelligenter Umgang mit Energie, schnellerer Ausbau von erneuerbarer Energie, Stopp von Entwaldung. Das müsste alles rasch angegangen werden.
Die schlechte Nachricht: die "Lücke", die zwischen Taten und Worten klafft, ist gewaltig. Sie ist so groß wie die Treibhausgasemissionen der gesamten Energieerzeugung weltweit. Niklas Höhne von Ecofys, einer der Autoren der Studie, bringt es auf den Punkt: "Leider haben wir ein Jahr verloren um diese Lücke zu schließen, denn auf unseren letzten Report vergangenes Jahr hat niemand reagiert. Kein Staat hat seine Klimaziele erhöht."
Und trotzdem gibt es auch in Durban Ansätze diese Lücke zumindest zu verringern: Loopholes, Schlupflöcher schließen, das ist das Zauberwort in Südafrika. Wenn es gelingt, die Regeln des Klimaregimes so zu gestalten, dass korrekt bilanziert wird - zum Beispiel die Emissionen aus Waldnutzung - dann kann es hier gelingen, die "Gigatone-Gap" etwas zu verkleinern und der große Elefanten würde gleich etwas weniger bedrohlich wirken. Ob das gelingt, entscheidet sich bald.
Und was wollen Sie wirklich sagen???
Wenn Sie meinen, daß Waldrodungen klimarelevant sind, dürften Sie recht haben! Aber über den Wasserhaushalt! Das CO² ist der beste Dünger für den Wald!!!Lächerlich2
Jetzt sind wir also auf den "unsichtbaren Elefanten" gekommen. Süss, das entspricht ja dem wissenschaftlichen Niveau der Klimaideologie!Re: Lächerlich2
Mit dem Niveau der Klima-Diskussion liegen Sie völlig richtig. Dazu kommt noch:
1) die grünerseits verordnete Hysterie um die Dämmungen. Wissenschaftliche Grundlagen-Experimente beweisen genau das Gegenteil dessen, was uns in Form von Gehirnwäsche untergejubelt wird.
Quellen u.a.: "45 Min - Wahnsinn Wärmedämmung" im NDR-Fernsehen vom 28. November 2011, 22:00 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800017,00.html
2) Die massive Zwangsförderung "alternativer Energie", die uns bei jeder Energie-Rechnung aufgezwungen wird. Wobei gleichzeitig diese "alternative Energie" beim derzeitigen Stand der Technik zu Zusammenbrüchen des Stromnetzes führen muss. Googeln Sie einfach, Sie werden bei "Spiegel" und bei n-tv. de sicher fündig werden.
3) Wieweit diese Zwangsbeglückung durch horrend höhere Energiepreise für jeden Abnehmer legal sein kann, ist umstritten. Wir Normalbeürger bezahlen ja de facto die Errichtung und die Stromrechnungen für all jene "Oberen Zehntausend", die sich Solaranlagen auf unser aller Kosten leisten.
4) Der Irrweg von Solaranlagen an sich: Schaden der Umwelt um ein Vielfaches mehr, als sie nützen - schädliche Produktion der Solarzellen auf Silizium-Basis und noch viel schädlichere Entsorgung defekter Zellen. Haltbarkeit des zentralen Steuer-Elementes ca. acht Jahre, keine Ersatzteile (laut Reportage auf n-tv vor ca. 2 Monaten.
Jeder Einzelne von uns und das Staatsbudget werden zu Gunsten einiger Elitärer weit über Gebühr belastet.
Super!!!


