Adieu, Josef Bucher!

07.09.2013 15:39 |  VON RAINER NOWAK

Der BZÖ-Wirt aus Kärnten war die sympathische Überraschung dieses Wahlkampfes.

Der BZÖ-Wirt aus Kärnten war die sympathische Überraschung dieses Wahlkampfes. Lustig, ungeniert und von der eigenen Vergangenheit völlig unbeeindruckt.

Und damit bedanken wir uns beim Mann, der in Kärnten einst leider kein ÖVP-Büro finden konnte, daher bei Jörg Haider landete und nun tapfer seine Abschiedsvorstellung gibt. Alles Gute für die Heimkehr nach Kärnten!

APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER Adieu Josef Bucher

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78 Kommentare
 
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Nicht frech werden,

der Seppi wird euch schwarzen Socken noch ganz schön einheizen!

Die Überheblichkeit mancher Presse-Schreiber


Glauben, mit dem Löffel die Weisheit gefressen zu haben und alles besser zu wissen.

Vor allem der Nowak: besserwisserisch und überheblich. So wird das nichts, Herr Nowak.


das kann für die övp noch böse enden

ich kenne viele övp stammwähler, die sich ernsthaft überlegen diesmal bzö zu wählen. der auftritt von bucher ist stimmig, sympathisch und sein mittelstandsprogramm ist zumindest glaubwürdig.

Re: das kann für die övp noch böse enden

Und bei den 20 Milliarden Haftungsübernahme Kärntens war er im Wald Schwammerl suchen. I woars net !

Wenn Herr Nowak Format hätte

würde er konstruktive Kritik an seinem "Artikel" nicht weg zensurieren.

Feig ist das.


ich kenne michnicht mehr aus!

Liebe Poster:
was ist Herr Nowak jetzt wirklich?
ein linker Liberalsozialist?
ein Freiheitlicher?
ein ÖVP-Schreiber?
????
Eines ist mir klar: Bucher-Fan ist er nicht ...

Herr Nowak,

der leider kein "derStandard"-Büro finden konnte und daher bei "derPresse" landete, setzt sich mit einem respektlosen Artikel auf die Titelseite um auf jemanden hin zu hauen, der sich nicht gegen ihn wehren kann.

Das sagt mehr über den Herrn Nowak aus, als über Herrn Bucher. Niveau kann man sich eben nicht wie einen Anzug kaufen.

Der Herr Nowak

Nowak, ein notorischer Türkei-EU-Beitritts-Suderer, ist für mich schon aus diesem Grund kein ernsthafter Journalist.
Ein links"liberaler" Zeitgeist-Bobo und Karrierehechler, ein Opportunist ohne eigene Kritikfähigkeit.

Glück gehabt, kein ÖVP-Büro gefunden

Na, Gott sei Dank fand er kein ÖVP-Büro, sonst wär er in dieser Partei auch schon so verkommen wie alle, die dort den links-"liberalen" Stunk inhalieren müssen.
Auch wenn er nicht in der FPÖ ist, ein Freiheitlicher ist er allemal.

WTF?

Also seit dem Abgang von Fleischhacker verkommt die Presse zu einem müden Abklatsch der Krone. Unglaublich diese tendenziöse Meinungsmache (als Blog "getarnt"). Jetzt ist auch der Schellhorn weg und wenn den Urschitz jetzt auch noch der Schlag trifft (hoffentlich nicht), dann könnt's euer Blatt endgültig zusperren.

... verkommt die Presse zu einem müden Abklatsch der Krone ...

ich finde eher zu einem Ebenbild des Kurier bzw. der Raiffeisen-Gang.

"... keine besonders clevere Motivation ..."

Doch, schon. Die Motivation ist der FP-Wähler dem sympathischen Sepp Bucher zu zutreiben.

Re: WTF?

Der Reichs-Taxifahrer läßt den Novak nicht verkommen!

Re: WTF?

Na, was ist, Herr Nowak? Wollen Sie sich nicht mal zu den vielen Postings äußern? Wenn das keine besonders clevere Motivation war, das BZÖ zu wählen, dann war es schlicht - entbehrlich und journalistisch aus meiner Sicht unterstes Level. Um so was zu lesen, habe ich keine Qulaitätszeitung abonniert.

Inserate, braucht noch jemand

Inserate. Irgendjemand noch ohne Inserate? Wohlfeile Inserate, aber nur heute und wenn die Richtung stimmt. Auch das inferiore Duo vom Kurier springt nun auf.

Und wie wird das Wetter zu Ostern Herr Nowak ?


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Nur weiter so...

Offensichtlich ist das BZÖ am besten Weg ihr Wahlziel zu erreichen!

die Angst dass sich Rot/Schwarz

vielleicht nicht ausgehen könnte veranlasst die meisten Medien den Pfad der Objektivität zu verlassen! Die Presseförderung wird von der Politik bestimmt! Die Kommission besteht seit 2004 aus sechs Mitgliedern, die zu je einem Drittel vom Bundeskanzler, dem Verband Österreichischer Zeitungen und von der Gewerkschaft gestellt werden!

Lieber Bucher als Spindelegger, nach dem letzten peinlichen Auftritt!


Qualitätszeitung?

Diese als Blognachricht getarnte Absonderung ist der Stellung des Chefredakteurs nicht würdig. Sind Sie nun Journalist, oder nicht? Sie sollten daher über den Dingen stehen können oder wenigstens so tun. Ich hatte allerdings schon länger den Verdacht, dass Stil und Eleganz nicht das Ihre sind. Die feine Klinge führen andere...

Journalistische Erbe

S. g. Hr. Nowak,

ein Beitrag wie Ihrer ist einer von Ihnen beworbenen Qualitätszeitung wie der "Presse" nicht würdig. Ich bin als Langzeitabonnent von der "Presse" nicht nur seriös fundierte sondern auch qualitativ artikulierte Texte gewöhnt.

Ihr Blogthema misst sich jedoch mit der journalistischen Qualität von Chorephäen wie Jeannee, Claus Pandi und Antonia Gössinger.

Aus eigener Erfahrung weis ich, dass nicht nur politisches sondern auch journalistisches Erbe schwer zu tragen ist. Dennoch freuen sich Ihre Leser sicher auf Qualitätsbeiträge, die einem Chefredakteur wie Ihrem Vorgänger Michael Fleischhacker würdig sind, als auf arrogant denunzierende Postings von Ihnen.

Ich hoffe die "Presse" entwickelt sich hierdurch nicht zu einem Boulevardblatt Ihrer Gnaden und schlägt den Weg einer populistischen Zeitung zugunsten der Blattauflage ein.

Beste Grüße
DOT

Noch peinlicher

als dieser entbehrliche Artikel war nur der Herr Raffraider von der ZIB-24, der mitten während der Sendung einer BZÖ-Abgeordneten eine Wette um 50€ aufschwatzt, dass es das BZÖ nicht in den Nationalrat schafft.

Ganz großer Journalismus

Wozu wählen, wenn der Herr Chefredakteur und sagt, wie Wahl ausgeht. Habe das Gefühl, da will man der ÖVP ein paar Wähler zutreiben, deren Stimme sonst "verloren" wäre.

Re: Ganz großer Journalismus

da will man der ÖVP ein paar Wähler zutreiben...
sie habens noch nicht gespannt: hier regieren schon lange die fpö einpeitscher

Bucher ist nicht mein Fall

Aber kurz vor der Wahl so einen Artikel schreiben?
Haben sie Angst Herr Nowak, dass irgend jemand ein bisschen zu wenig Stimmen bekommen könnte?
Das ist fast schlimmer als die Beeinflussung der Krone.

Was sind wir doch für eine Bananenrepublik.

Abschaum geht! Kompetenz bleibt!

Faymann weiß: Öffentliche Gelder sind ein Allgemeingut. Dieses zu stehlen oder aufs Spiel zu setzten, ist ein No-Go! Wieviele Länder könnten wir retten, wenn wir die Hypo und das BZÖ nie gegeben hätten?

Die SPÖ ist umgeben von einer Kompetenzhoheit, die einmalig in der Geschichte ist. Expertinnen sind für sie als Bürgerinnen Tag und Nacht im Einsatz um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Die SPÖ fragt sich immer wieder: Wie kann ich der Bürgerin gutes tun! Das machen andere Parteien nicht. Sie sind dazu zu faul, zu unsozial und auch zu unerfahren.

Das BZÖ ist gierig. Die SPÖ sozial. Deswegen ist nur die SPÖ die Liblingspartei aller Bürgerinnen. Die Menschen vertrauen auf Faymann und verachten ein zurücktennen des Staates auf das heftigste. Bürgerin sagt: Die SPÖ hat durchdachte Konzepte die für mich als Bürgerin richtig sind. Da geht es mir gut. Da lebe ich gesünder! Da werde ich vor Raucher gesützt. Faymann sichert die Pensionen, während das BZÖ sie sinken will.

Re: Abschaum geht! Kompetenz bleibt!

das ist der beste satirisch-ironische Beitrag, den ich seit langem gelesen habe. Es besteht nur die Gefahr, dass ihn manche tatsächlich ernst nehmen, da hätte zum Schluss ein "Entschärfungssatz" hingehört.

 
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Der Autor

  • Rainer Nowak
    ist seit 2012 Chefredakteur der "Presse". Davor war er Leiter des Innenpolitik-Ressorts.

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