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Sorry, meine Herren, nicht fähig dazu!

23.08.2012 17:58 |  von Anneliese Rohrer

Kommt in den Medien scharfe Kritik von einer Frau wird sie oft als bösartig, hasserfüllt und verbissen wahrgenommen. Kommt sie von einem Mann gilt sie als scharf, objektiv und nachhaltig. Ein Erfahrungsbericht mit dem nicht ganz so kleinen Unterschied im Journalismus.

Sorry, meine Herren, nicht fähig dazu!

Manche Aspekte des journalistischen Berufs sind gleichbleibend und über lange Zeit hin interessant. Da gäbe es viele. Nur so zum Beispiel die über Jahrzehnte ewig gleiche Frage, warum so viele Politiker ab einen gewissen Punkt in die Außergewöhnlichkeits- und Unantastbarkeits-Falle tappen und jedes Gespür dafür, was sie ihren Wählern zumuten können und was nicht, verlieren? Das ist keine regionale österreichische Frage, aber dennoch faszinierend.

Auch jene Frage, die sich mir aus aktuellem Anlass jüngst wieder aufgedrängt hat: Warum wird in den Medien – ob TV oder Print – scharfe Kritik und Hartnäckigkeit einer Frau von den Medienkonsumenten so anders auf- und wahrgenommen als jene von Männern? Immer negativ, natürlich!

Was bei weiblichen Journalistinnen als persönliche Abneigung, Bösartigkeit und Verbissenheit gesehen wird, gilt bei den männlichen Kollegen als objektiv,  erbarmungslos und konsequent.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel:  Jüngst meldete sich auf Facebook eine Isabel Kopper als Reaktion auf ein Interview mit der „Kleinen Zeitung“ („Ich bin keine Kärntnerin“)mit folgenden Worten:  „Einen kleinen Nachtrag hab ich noch. Aus Ihnen spricht sehr viel Hass, das sollten Sie einmal für sich klären. Die "Weisheit des Alters" hat SIE definitiv noch nicht erreicht. Sie werden Ihre Gründe haben, so zu agieren/reagieren. Das hat für mich mit Journalismus nichts mehr zu tun, das sind rein persönliche Gründe.“

Es war ihr in der Folge partout nicht klar zu machen, dass meine nun schon viele Jahre anhaltende Kritik an der politischen Entwicklung in Kärnten mit Hass nicht das Geringste zu tun hat und die aktuelle Situation ja wohl die früher geäußerte Kritik mehr als nur bestätigt. Frau Kopper blieb dabei. Es fehlte gerade noch, dass sie meine Sicht auf Kärnten irgendwelchen frühpubertären Liebeskummer zugeschrieben hätte. Das dann doch nicht! Aber viel fehlte eben nicht.

Dieser Austausch erinnerte mich dann stark an etliche andere Phasen im Beruf. So verfolgte ich – auch in den Augen des damaligen Chefredakteurs der „Presse“, Thomas Chorherr, in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren angeblich Vizekanzler und Finanzminister Hannes Androsch mit „Hass“, nur weil ich die Meinung vertreten habe, dass ein Finanzminister nun doch wirklich nicht Steuern hinterziehen sollte. Als Androsch dann fast zehn Jahre später dafür verurteilt wurde, war das natürlich eine andere Sache. Da hatte ich schon längst den Versuch aufgegeben, den Vorwurf des Hasses ernst zu nehmen.

Ich gestehe, dass mir damals der gar nicht so kleine Unterschied zwischen Mann und Frau in der Wahrnehmung der Medienkonsumenten kein Thema war. Die tieferen Ursachen habe ich damals gar nicht reflektiert und auch später nicht, als die Reaktionen auf meine Kritik an Jörg Haider immer tiefer und immer persönlicher wurden. Ich hatte mich damit abgefunden, dass meine Ablehnung einer Politik,  die auf die Herabwürdigung einer Gruppe in der Gesellschaft unter lautstarkem Gejohle aller anderen hinauslief, als hasserfüllt Haider gegenüber abgetan wurde. Die Gründe, die da oft angeführt wurden, hatten mitunter schon kabarettistische Züge. Viel interessanter in dieser Zeit war für mich die Frage, die sich auch heute wieder stellt: Warum merken jene Menschen, die bei der Herabsetzung anderer freudig Beifall klatschen, dass sie die nächsten Objekte der Herabwürdigung sein könnten? Haider gab Ausländer, Lehrer, Juden, Richter, Beamte etc. der persönlichkeitsverletzenden Lächerlichkeit preis, seine Anhänger klatschten vor Vergnügen – und merkten nicht, dass es sie genau so treffen könnte.

Aber zurück zum gar nicht so kleinen Unterschied in der Beurteilung dessen, was journalistisch verbissen ist.

So bin ich ganz sicher, dass es als konsequent und hartnäckig  gesehen wird, wenn zum Beispiel Andreas Unterberger in seinem Blog dazu aufruft, ihm beim Nachweis, dass mit der Schulkarriere von Bundeskanzler Werner Faymann etwas nicht stimmt, zu helfen: „Die Berichte des Wiener Gymnasiums Henriettenplatz sind seltsamerweise nirgendwo auftreibbar. Und zwar ausgerechnet für jene Jahre, da ein gewisser Werner Faymann dort Schüler gewesen sein soll. Ein Suchaufruf. “

Unterberger Hass auf Faymann in der selben Tonart vorzuwerfen, wie dies bei weiblichen Journalistinnen der Fall wäre – auf diese Idee kommt man in der SPÖ wahrscheinlich gar nicht.  Bei den „Freunden“ des Blogs so wie so nicht.

Wie gesagt, diese unterschiedliche Betrachtung war mir jahrzehntelang keine Ursachenforschung wert.  Erst als ich im März 2005 in der „New York Times“ das Thema von der Kolumnistin Maureen Dowd aufgegriffen sah,  stieß ich auf die Gender-Frage.

Dowd, die sich da und dort anhören muss, ihre beißende Kritik sei jener einer  „frustrierten alten Jungfer“, schrieb sinngemäß: Wenn Männer über Politik und Macht schreiben, wird das als ihr „Job“ angesehen, sie gelten als Autoritäten; wenn Frauen dies tun, gelten sie als Männer-Hasser. Weibliche Journalisten würden bei harter Kritik oft gefragt werden, wie sie denn so bösartig sein können. Männliche Journalisten bekämen diese Frage nie zu hören.

Inzwischen denke ich, dass die Kritisierten ganz gerne auf  „Hass“ zurückgreifen. Er macht sie bedeutend. Schließlich handelt es sich um eine intensive Emotion. Sorry, meine Herren, nicht fähig dazu!

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100 Kommentare
Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kinch
02.09.2012 09:07
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

3. Wieviele Männer bringen sich denn wegen Spiegel-Geschichten oder Bücher von Marylin French um? Ich behaupte: Keiner. Insofern thematisiert dein Beitrag auch in keinsterweise die höhere Suizid-Rate von Männern.

Ich stelle lediglich die offene Frauenfeindlichkeit der offenen Männerfeindlichkeit gegenüber: Mehr oder weniger harmlose Bücher dir vor Jahrzehnten (in einem ganz anderen kulturellen Kontext) geschrieben wurden und die lediglich ein krudes Weltbild transportieren stehen aktuellen gezielten Morddrohungen gegen Frauen gegenüber.

So zu tun, als seien beide Probleme gleich dringlich, bzw. Männer hier gar benachteiligt, ist für mich in der Tat ein aufbauschen eines konstruierten Leidens bzw. Jammern auf hohem Niveau.

4. Jungen und Männer erleben vielleicht mehr Gewalt. Aber die Gewalt kommt tatsächlich hauptsächlich von Männer. Diese Feststellung ist kein Victim-Blaming. Sie hilft dabei festzustellen, was die Ursache für männliches Leiden in der Gesellschaft sind: männliches Rollenkliches (Männer sollen erfolgreich, stark, dominant, aggressiv, etc pp sein) und männliche Aggressivität.

Wieviele Männer leiden wegen des Feminsimus? Ich behaupte: Keiner. Niemand leidet, weil Alice Schwarzer dummes Zeug von sich gibt, oder French Bücher geschrieben hat.

Insofern ist es eben auch nicht das Anliegen von Maskulinisten die Lebenssituation von Männern zu verbessern. Der Kampf gegen den Feminismus ist ein reines Scheingefecht, dass von Maskulinisten selbsterwählt ist.

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08.09.2012 12:43
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

"Gewalt als Rollenklischee": Sie scheinen irgendwie der Auffassung anzuhängen, dass Frauen weniger Probleme mit Aggressivität und Gewalt haben, als Männer. Nur als Hinweis: Gegen Kleinere prügeln Frauen genauso wie Männer, nein, liegen eigentlich vorne, da brauchen die sich nicht verstecken. Weiter empfehle ich dir die heilsame Lektüre "Sind Frauen bessere Menschen?" von Arne Hoffmann, gibt es auf seinem Blog "Genderama" für 5 Euro. Obwohl FeministInnen gerne würden, konnte bislang keine eine inhaltliche Widerlegung führen.

"Misogynie von Antike bis Gegenwart." Ich empfehle Ihnen "Das unmoralische Geschlecht" von Christoph Kucklick. Aber Vorsicht, das könnte ihr Weltbild beschädigen. Auch der aktuelle Diskurs ist männerfeindlich (misandristisch), das wurde auch schon durch die Forschung bestätigt. “Männer in den Medien”, so eine Studie des Österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem deutschen Werbesprachraum dargestellt, dass sie zu Trotteln gemacht werden – und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. Vor diesem Resümee lag die Befragung von 2560 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 93 Jahren. Untersucht wurden 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie die 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre.

Was Puppe angeht: Klingt nach SadoMaso, na und? Wäre nicht fraufeind

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02.09.2012 08:54
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

Ich habe bereits vor zwei Tagen schon auf diesen Beitrag geantwortet, aber vermutlich, gab es einige Probleme mit dem Absenden. Zu den Punkten:

1. Ich nutze „Maskulinisten” als ein Sammelbegriff für in Ideologie gegossene Misogynie. Misogynische Werke, werden seit der Antike bis in die Neuzeit verlegt. Aktuelles Beispiel wäre vielleicht das Buch von Christoph Puppe. Sie können ja mal darüber lesen, was er sich für einen Umgang mit Frauen wünscht (HINT: Nackt an Pfählen gebunden, als Trophäe, inklusive „männlicher” Vergewaltigungsphantasien)

Ich möchte keineswegs berechtige Männerrechtler diskreditieren, aber Maskulinisten sind keine Männerrechtler. Der Unterschied erkläre ich bei Punkt 4.

2. Das war kein Verjährungsargument, sondern ich meinte lediglich, dass es ziemlich schwach ist aktuelle gesellschaftliche Zustände mit uralten Quellen zu belegen. Wenn dem so wäre, könnte man hier ja auch Thomas von Aquin zitieren um Frauenfeindlichkeit zu blegen.

SCUM ist eine Hassschrift die sich gegen Männer und Frauen gleichermaßen wendet. Tatsächlich werden Frauen in dem Werk sogar als „SCUM” (Abschaum) bezeichnet und nicht Männer. Abgesehen davon, dass SCUM lediglich eine Satire ist; von einer übrigens an schiozphrenie leidende und unter dem Existenz-Minimum lebenden Frau, die von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde.

Aber seleketive Wahrnehmung, war schon immer eine Stärke von Maskulinisten.

Wegen Zeichenbegrenzung folgt ein weitere Beitrag.

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07.09.2012 19:48
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

Du "Kein Mann leidet unter Feminismus"

Faschistoider Feminismus, der bereits aus dem Radikalfeminismus, den Sie abtun wollen, übernommen wurde grassiert in den Leitmedien einschließlich des staatlichen Rundfunks. Dies passiert in einer Gesellschaft, die generell männerfeindlich ist und nicht nur im Diskurs, der über Männer geführt wird. Eine Gesellschaft, die MIlliarden nur für Frauen ausgibt, aber keinen Cent um Männer in Notlagen zu unterstützen, und solches auch von einer starken feministischen Lobby blockiert wird, so stark, dass sie ihre Ideologie bereits an den Universitäten als Wissenschaft lehren lassen.

2. "S.C.U.M": in diesem Stück werden solche Frauen als Abschaum bezeichnet, die mit Männern zusammenarbeiten, die Kollaborateurinnen, die Verräterinnen. Sie werfen mir selektive Wahrnehmung vor? Ich werfe ihnen selektive Wiedergabe vor. Sie erzählen nur die halbe Wahrheit, das aber ist eine ganze Lüge.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ttt
04.09.2012 09:46
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

Hallo Kinch,

vielen Dank für deine Antwort. Inzwischen dürften wir hier so ziemlich unter uns sein.

Ich melde mich spätesten am Wochenende wieder. Bis denn.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ttt
01.09.2012 20:49
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

Hallo Kinch!

Ich bitte um Entschuldigung. Ich habe nicht _mit_ dir diskutiert, ich habe _gegen_ dich diskutiert.

Ich bin, wie dir vielleicht aufgefallen sein wird, ein alter Kämpe. Ich befinde mich seit mehr als drei Jahrzehnten im Geschlechterkrieg. Wobei ich am Anfang gar nicht wusste, dass ich mich in einem Krieg befinde.

Ich bin ein Maskulist. Ich biete dir an, deine Weltanschauung einer Feuerprobe zu unterziehen. Ich werde mich hierbei um Fairness bemühen, sofern Du das auch tust. Der Vorwurf, dass man "jammere" ist nicht fair, und Haarspaltereien, in wie weit dieser Vorwurf geäußert wurde, interessieren mich nicht. Du hast die Karte "Jammern auf hohem Niveau" gespielt, sie auf den Debattiertisch gelegt. Also musst Du dir eine entsprechende Antwort gefallen lassen.

Ich gestehe, dass deine Wahrheit genauso triftig begründet ist wie die meine.

Also, ich stehe dir hier Rede und Antwort. Als Maskulist.

Ich gehe natürlich davon aus, dass ich es bin, der dir etwas lehrt, aber vielleicht kommt es auch umgekehrt. Also, auf einen Disput?

ttt

Antworten Antworten Antworten Gast: ttt
29.08.2012 14:14
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Re: Re: Re: Gibt es auch Kommentare zum Artikel?

Sorry für den kaputten Link, zweiter Versuch:

http://manndat.de/feministische-mythen/berufsleben/frauen-im-beruf-benachteiligt-und-ausgenutzt.html

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verwunderlich

ist es für mich immer wieder, wie unsachlich, sexistisch und schon pöbelhafte eine gewisse Art von Männern reagiert. 2/3 der Kommentare sind unterste SChublade, meine Herren!

Auf diesen Blogeintrag wurde ich übrigens von meinem 25jährigen Sohn aufmerksam gemacht, der seltsamerweise überhaupt kein Problem mit Frauen in welcher Position auch immer hat (vielleicht doch eine Erziehungssache ;-) - er stimmt dem Eintrag von Frau Rohrer übrigens zu, weil auch ihm das mehrmals aufgefallen ist. Er ist selbstbewusst genug (wie ich auch oder seine SChwester) ganz gelassen dazu zu stehen, dass Männer und FRauen (natürlich) über das gleiche geistige Kapital verfügen. ok, manche ja andererseits offensichtlich nicht, jedenfalls wenn man manche statements liest.

weiter so, Frau Rohrer und nicht ärgern, obwohl ich beispielsweise (je älter ich werde) dazu neige, bei bestimmtem verbalen SChwachsinn die entsprechende Keule heraus zu holen.

mit Grüßen aus Berlin

Re: verwunderlich

aha...2/3 der posting sind unterste schublade...ohne dazu ein einziges beispiel zu bringen.
der verdacht, dass für sie schon divergierende meinungen, die gegen ihre ideologische ausrichtung verstossen, UNTERSTE SCHUBLADE sind ist offensichtlich.

ceterum...das gleiche geistige kapital?...
höchstens gleichwertig, aber solche kleinigkeiten sind ihnen sicher wurscht

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Re: Re: verwunderlich

Wie erstaunlich. Ich schreibe einen Kommentar und daran kann man schon eine ideologische Ausrichtung erkennen? Ich bewundere ja so Geistesgrößen. ;-)
Irgendwie hatte ich vermutet, dass diese Kommentare auf welche ich mich (nicht) bezogen habe offensichtlich wären, aber ich gebe mir gern (später) die Mühe, ein wenig Aufklärung zu betreiben.

An sich von Hause aus das gleiche geistige Kapital, natürlich, weil wir alle ein Gehirn haben (wobei man das manchmal bezweifeln könnte) aber das müssten Sie (als Proletin fällt mir das "Sie" immer schwer) eigentlich als intelligenter Mensch wissen. Es gibt mehr Unterschiede zwischen einzelnen Individuen als zwischen Männern und Frauen. Ich hasse Männer nicht, also mir bitte keine falschen Ettiketten ankleben, im Gegenteil, ich liebe sie und habe einige und sehr gute männliche FReunde. die würden sich über einige Statements hier übrigens genauso amüsieren wie ich.

Re: Re: Re: verwunderlich, daß alle ein Gehirn haben...

Nur wird immer geflissentlich übersehen, daß dieses Gehirn einerseits Testosteron und andererseits Östrogen ausgesetzt ist.....

....und das führt eben zu unterschiedlicher Funktionsweise!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Antifeminist
28.08.2012 11:05
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Re: Re: Re: verwunderlich

Stimmt, einige Kommentare hier sind weit unter der Gürtellinie. Verurteilen mag ich das aber nicht, ich bin es ebenfalls Leid, als Mann ständig abgewertet und beleidigt zu werden und hin und wieder leiste ich es mir, auf die guten Manieren zu sch...

Ihre Aufklärung können Sie sich sparen. Feminismus steht nicht für Gleichberechtigung, Feminismus ist Rosinenpickerei - Gleichstellung wird nur dort angestrebt, wo sich Vorteile für Frauen rausschlagen lassen. Frauenquoten für die Chefposten, aber nicht für Müllabfuhr und Kanalarbeit. Antifeminismus dagegen steht für wahre Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung, es sind Antifeministen und nicht Feministinnen die - nur ein Beispiel - die Gleichberechtigung von Müttern und Vätern fordern. Feministinnen dagegen können sehr gut damit leben, dass die Mutter den Vater jederzeit entsorgen kann, übrigens auch die "neuen Vater", die nur gewollt sind, weil sie Fraueninteressen dienen, nämlich der Partnerin den Rücken für die Karriere freizuhalten.

Und sofern sich das nicht ändert, woran Antifeministen arbeiten, laufen Sie als Sohnmutter Gefahr, eines schlechten Tages von ihren Enkeln abgeschnitten zu werden, sie nie wiederzusehen, bevor Sie sterben. Das ist Alltag.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: fembrauchtmanheutenicht
29.08.2012 20:39
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Re: Re: Re: Re: verwunderlich

Genau, Feminismus braucht man heutzutage nicht. Meine Schwester und meine Mutter haben ihren Job und weitere Erfahrungen nicht aus Mitleid, sondern weil sie gezeigt haben, dass sie richtig was können.

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Re: Re: Re: Re: Re: verwunderlich

Genau aus diesem Grunde arbeite ich seit mehr als 40 Jahren ;-) - weil ich es als selbstverständlich erachte meinen Lebensunterhalt selber zu erwirtschaften (nebenbei habe ich das Studium meines Exmannes finanziert, was mehr als ok ist, weil man als Partner einander unterstützt). Ich ziehe den emanzipierten Mann übrigens persönlich bei weitem vor. Nebenbei habe ich noch zwei Diplome errungen (seltsamerweise auch selber erarbeitet) und zwei Kinder groß gezogen. Und da soll ich mir von Deppen (man verzeihe mir meine Kohlenpottgrobheit) frauenfeindliche Sprüche um die Ohren hauen lassen?? nö.
Aber so lange in manchen Branchen noch für gleiche Arbeit (z.B in der Industrie) niedrigere Löhne an FRauen gezahlt werden, ist die Gleichberechtigung schlicht noch nicht durchgesetzt. Und das teilweise hier vertretene FRauenbild, was nur in etwa 1/5 mancher Kommentare (Vorsicht, Ironie) vor sich hergetragen wird, zeigt doch eindeutig auf, dass ne bestimmte Art von unemanzipiertem Mann bedauerlicherweise immer noch zahlreich vertreten ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: SanMan
28.08.2012 11:43
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Re: Re: Re: Re: verwunderlich

Ihr Kommentar als Antifeminist ist ein Meilenstein.Ich habe auch schonzu so mancher Frau gesagtsolange es euch nützt seid ihrimmer schnell. Ich habe ebenfalls auch schon zu so mancher gesagt, dass Männer lediglich das Einkommen aufbessern sollen, ansonsten Auf Wiedersehen und Sex ist für Frauen ein "Verhandlungspotential". Heute morgen bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen: http://kurier.at/nachrichten/4509858-togo-frauen-treten-in-sexstreik.php


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ttt
29.08.2012 14:18
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Re: Re: Re: Re: Re: verwunderlich

Also wenn das für dich ein Meilenstein ist, dann empfehle ich dir "Sind Frauen bessere Menschen?" von Arne Hoffmann. DER Klassiker, was auch von Feministinnen neidlos anerkannt wird: "Damit hat der ganze Scheiß angefangen".

Gibt es als EBook für 5€. Geh auf
www.genderama.blogspot.com
in der rechten Spalte.

Re: Re: Re: verwunderlich

könnte man aus ihrem posting nicht zumindest einen teil ihrer gedankenwelt (i.e.ideologie) erkennen, so wäre es noch ärger. denn dann wäre es nur leeres gewäsch.
...und nein..wir haben nicht alle das GLEICHE geistige kapital, nur weil wir alle ein hirn haben.
nur um einige zeile später den individualissmus zu bemühen.
wo habe ich ihnen männerhass unterstellt?
sicherlich sind einige posting etwas dürftig und simpel...aber 2/3 pauschal dem orkus zuzuordnen zeigt ganz deutlich, dass wie oben, das geistige kapital nicht gleich verteilt ist.

ceterum...dass sie sich ihre freunde, unbewusst, so aussuchen wie sie kompatibel sind ist ganz normal und beweist nichts

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jetzt wird es langsam lustig

zwischen dem, was Sie verstehen oder als meine Ideologie unterstellen (welche habe ich übrigens?) und dem, was ich schreibe, besteht nicht notwendigerweise ein Zusammenhang. Is halt der Unterschied zwischen Meinung und Deinung, nech?
Wird mir ehrlich gesagt ein bisserl zu spitzfindig, das Herumreiten auf dem Wort Kapital. Auch unterschwellige Beleidigungen amüsieren mich, also nicht getroffen. ;-)
Aber ich gebe dem Kommentar von Hiro recht, wo gefragt wird, warum sich viele Kommentare miteinander mehr beschäftigen als mit dem Blog-Eintrag, das war dann auch mein Fehler. ;-)

Re: jetzt wird es langsam lustig

ich entnehme ihren neuen blog, dass zwischen dem was sie meinen und dem was sie schreiben nicht notwendigerweise ein zusammenhang besteht.
ihre ideologie?...na die IHRE!!
ihre einstellung zu dem diskutierten problem...etc..
sollten sie ideologie als eine festgefügte politisch-philosophische glaubensrichtung verstehen, dann haben sie ein semantisches mißverständnis an hand

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Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

nö, das würde ich schlicht abstreiten. Ideologie ist ein in erster Linie politisch oder gesellschafttheoretisch/philosophisch besetzter Begriff!
Ich verfüge durchaus über Meinungen, habe aber keine Ideologie ersonnen, nichts läge mir ferner. Ich ändere oder relativiere durchaus meine Meinungen, weil man das anhand Argumente anderer oder aber Recherchen machen sollte. Dogmatismus in welche Richtung auch immer ist nicht meins. Ich greife auch eher nicht in die Trickkiste irgendwelcher Ideologien. Also nichts da mit semantischem Missverständnis. Ich bitte den Begriff Ideolgie, wenn ich ihn verwende im allgemein sprachgebräuchlichen Sinne zu verstehen.

Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

also doch..ein semantisches problem.
sie wollen den begriff 08/15 auf ein gebiet einengen. mmarxismus faschismus...und andere muse
nein nein...ihr lebensphilosophie ist ihre persönliche ideologie..
egal ob sie da oder dort ihre meinung ändern.
ceterum...haben sie in ihrem ersten posting ihre philosophie oder ideologie dargelegt mit zeugnis ihrer tochter und ihres sohnes
ausserdem.nicht sie sondern ich habe den begriff ins gespräch gebracht und zwar so wie ich es meinen studenten lehre..

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Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

autsch und jetzt bin ich mundtot?
Ich lehre keine Studenten und SIE können den Begriff logischerweise verwenden wie es Ihnen beliebt. Und aus Ihrem Fach heraus Ihre Studenten so lehren, wie es dem Fach angemessen ist.
ICH verwende Umgangssprache, weil wir uns "hier" umgangssprachlich äußern. Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass ich den Begriff eingebracht habe, aber da er für Äußerungen von mir verwendet wurde, habe ich versucht klar zu stellen, was mir daran unstimmig erschien.
hm, neigt man in Ihrem Metier dazu, näh, das schreibe ich jetzt nicht...

Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

sie können verwenden was und wie sie wollen. keineswegs können sie von mir verlangen im diskurs mit ihnen diesen begriff nur in der von ihnen eingeengten weise zu gebrauchen..und WIR äussern uns nicht..sondern ich äussere mich und SIE äussern sich.
ceterum..es gibt keine fachspezifische sprache für philosophie...sondern nur alltagssprache..aber ohne korsett

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

Ich habe nicht verlangt, dass Sie den Begriff in meinem Sinne verwenden, wie sollte ich auch. Ich wollte nur klar stellen, dass ich ihn anders verstanden habe (jaja, ich weiß, sie schrieben von Missverständnis) und dann nachgeschoben, wie ich ihn verwende. Ideologie hat ja auch einen leicht anrüchigen Beiklang. Zugebenermaßen "fremdel" ich etwas mit Ihrer Interpretation, ok, besser gesagt, ich verstehe diese nicht ganz. Wäre also nett, wenn Sie das erläutern würden, falls das den Rahmen hier nicht sprengt ;)
Wenn Sie mit "meine Ideologie" mein Weltbild meinen, wird mir das allerdings klarer. Natürlich habe ich eines, aber wie geschrieben, ich neige nicht zum Dogmatismus. Und ich glaube beim besten Willen nicht, dass man aus so wenigen dürren Sätzen sich wirklich erahnen lässt, wie ich "die Welt" sehe. Das fände ich nachgerade sogar vermessen. Über Ihr Weltbild wage ich nicht einmal Vermutungen anzustellen. ;-)
(jaja, ich weiß, Smilies zu machen, entspricht nicht den Geflogenheiten hier, manchmal finde ich diese jedoch hilfreich.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

es sprengt den rahmen
natürlich kann man einiges von der lebenseinstellung einer person erkennen, wenn man mit ihr kommuniziert...je meht man kommuniziert um so mehr versteht man.
sie verstehen ideologien als am zeichenbrett entworfene gesellschaftsmodelle...das ist ideologie unter anderem auch.

ultimo fazit
sie haben pauschal 2/3 in den orkus geschickt weil sie nicht ihrer philosophie (ideologie) entsprechen. das ist arrogant und verwerflich.
sie setzen voraus, dass ihre gedanken richtig sind..das muß aber nicht so sein.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

ich hab beim Kaffee überlegt, wie seltsam es ist, dass Sie hier mit mir einen solchen Diskurs führen. Es ist also verwerflich und arrogant, wenn ich 2/3 der Kommentare als sexistisch etc ansehe. Welch seltsame Welt, wenn postings wie die von Frauenhasser und einigen anderen nicht einmal als Legitimation gelten, eine solche Ansicht wie die meine zu formulieren. Und ich sehe nicht, wo ICH da unhöflich oder übertrieben aggressiv gewesen wäre. Wie kann man als intelligenter Mann all diesen Bullshit so hinnehmen?
Aber ich bin jetzt aus dieser Diskussion raus, es ist sinnlos zu versuchen, auf eibnem gewissen Mindestlevel zu diskutieren zu versuchen. all die Einwände dieser seltsamen Herren, die ich "unsäglich" finde haben nic ht im geringsten mit dem Blogeintrag von Frau Rohrer zu tun, sondern spiegeln eine für mich total verquere und vorvorgestrige Gesinnung wieder. Mein Vater, Jahrgang 20 hätte sich für ein solches Frauen, nein besser menschenbild geschämt, wenn eines seiner Kinder so einen XXX von sich gegeb en hätte. Eine sehr gute Freundin, die Wienerin ist, nein, keine emanze/Intellektuelle, sondern eine sehr bodenständige Frau, hat mir schon vor langem gesagt, dass man gegen gewisse Kreise, gegen den Sumpf dieser feindbildbestimmten Gesellschaftsschichten einfach nicht gegen an kommt und es deswegen unterlässt, sich weiter dazu aufzuregen.
Nicht, dass ich Sie, medestus zu ihnen zählen würde. Ich habe kein Feindbild Mann, arme Geister, die so etwas brauchen!
Adios

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

nicht ich habe einen diskurs geführt, sondern wir beide
es ist unbestreitbar dass einige blogs hier degoutant sind. aber pauschal gleich 2/3 zu belasten ist nicht anders als die von ihnen kritisierten blogger.
panta rei....einige sind vorne mit dabei, andere etwas langsamer und einige können sich überhaupt nicht bewegen.
alle über einen kamm zu scheren ist ethisch nicht vertretbar.
dass der feminismus auch über das ziel geschossen hat ist auch ursache für einige blogs die ihnen mißfallen. alles in allem ein vielschichtiges problem, das simplifiziert so zu be-verurteilen wie sie das tun ist einfach unmoralisch.
wenn sie sich mit dem einen oder anderen blog auseinandersetzen so ist das was man von einer intelligenten frau erwarten kann

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

arrgh, werter modestus, logischerweise sind beide Seiten an dem Diskurs beteiligt - was ich mit meiner Formulierung nicht in Abrede stellen wollte. Vielleicht wäre es sinnvoller, Dinge, einmal "wohlwollend" zu lesen. Was hier in Berlin usus ist beim schreiben bzw die Art zu reden, mag in Wien anders sein. Und 2/3 mag eine Übertreibung sein, ich gebe zu, in Sachen Zahlen leicht zu übertreiben, aber warum machen Sie Ihre Kritik daran fest? Ist das nicht eine Art Spitzfindigkeit, die letztlich nicht sinnvoll ist? Und soll ich wirklich bei jedem Kommentar, der mir missfällt, weil er eindeutig (ja, eindeutig!) sexistisch ist mit dem jeweiligen SChreiber beginnen zu diskutieren?? Diese Kommentare haben nämlich überhaupt nichts mit dem Text von Frau R zu tun. Ich bin im Kohlenpott geboren und aufgewachsen, da spricht man eine unverblümte Sprache, in meinen Augen wäre es bei einigen dieser Kommentare verschwendete Lebenszeit, mich mit ihnen zu befassen. Es bestünde auch zugebenermaßen die Gefahr, dass ich ein wenig zu sehr die verbale Keule raus hole, als es mir eigentlich liegt. Mein Leben lang gehörte ich zu der moderativen Sorte, die vermittelt, den anderen Standpunkt bedenkt. Je älter ich werde, desto unduldsamer werde ich einer bestimmten Sorte von Stuss gegenüber. Und eh klar, dass diese Leute so agieren, liegt nicht an ihnen, sondern an den bösen emanzen. Sry, das ist in meinen Augen fragwürdig bis belustigend. Und unmoralisch finde ich ein gewagtes Wort.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: jetzt wird es langsam lustig

ich lese wohlwollend..fontane..stendal..etc
im diskurs ist präzise sprache grundvoraussetzung.

die sprache in beril ist mir auch nicht fremd..aber eher fronau denn neukölln

Gast: Isidor1
27.08.2012 16:50
1 2

Ist das nicht anders gemeint?

"Warum merken jene Menschen, die bei der Herabsetzung anderer freudig Beifall klatschen, dass sie die nächsten Objekte der Herabwürdigung sein könnten? Haider gab Ausländer, Lehrer, Juden, Richter, Beamte etc. der persönlichkeitsverletzenden Lächerlichkeit preis, seine Anhänger klatschten vor Vergnügen – und merkten nicht, dass es sie genau so treffen könnte."
Sollte es nicht heißen: "Warum merken jene Menschen ... nicht, dass ..." oder "Wann merken jene Menschen..."

Gast: Isidor1
27.08.2012 16:28
0 1

doppelt weiblich?

Sie schreiben von "weiblichen Journalistinnen". Gibt es auch männliche Journalistinnen?

Gast: Kritisierter
27.08.2012 15:47
4 0

Wahrnehmungsstörung

Zur "Gender-Frage" schrieb Martenstein kürzlich:

"Ich wage zu behaupten, dass man über »die Frauen« nicht in dieser Tonlage schreiben dürfte, jedenfalls nicht in einem deutschen Mainstream-Medium. Ich möchte hinzufügen: Zum Glück."
http://www.zeit.de/2012/19/Martenstein

Der Hase hoppelt nämlich exakt andersrum, Frau Rohrer. Frauen dürfen sich die unappetitlichsten Widerwärtigkeiten gegenüber Männern rausnehmen, wie es umgekehrt keinem Mann erlaubt wäre, und werden dafür noch mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Es ist so, wie die einstige feministische Ikone Doris Lessing sagte:
"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird [...] Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."

btw das geht so langsam los

Antworten Gast: dasistdiefrage
29.08.2012 20:45
0 0

Re: Wahrnehmungsstörung

Noch ist es hierzulande nicht so, aber bald, wenn es so weitergeht... aber Gott sei Dank gibt es bald das Sorgerecht für beide Elternteile, zum Beispiel. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels - nur, wie weit dieses Licht entfernt ist, ist die Frage...

Gast: richelieu
27.08.2012 15:46
2 0

Selbstentlarvung

Frau Rohrer demaskiert sich selbst. Wer eine Kritikerin nur als "eine Isabel Koper" bezeichnen kann, ihr nicht einmal die Würde einer Anrede oder des Geschlechts zuerkennt , bekennt das ein, wogegen sie selbst schreibt: Hass auf KritierInnen

Gast: advo
27.08.2012 14:18
2 0

Frauen und Männer

passen schwer zusammen. Frauen wirken zeitweise aufgrund ihrer Hormone hysterisch und Männer eher agressiv. Die 10er Frage ist wer kann was dafür, seien wir froh für die Unterschiede.
Für die Männer ist es nach wie vor ungewöhnlich eine Frau nicht als Hausmütterchen zu sehen. Nicht wenige Frauen wollen einen Macho bzw. südländischen Adonis.
Einen Vogel habens alle, manche lassen ihn halt öfter raus!
Auf jeden Fall sind die Frauen immer die Armen........., weil die Männer so bös sind?!

Antworten Gast: bruut
29.08.2012 20:47
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Re: Frauen und Männer

Ich empfehlen Ihnen, Offspring zu hören: "My friend's got a girlfriend..."

Gast: Störrisch...
27.08.2012 14:12
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Frauen im Beruf...

...Frauen haben leider noch immer sehr oft das Manko, dass sie "gefallen" wollen (wurde ja jahrhundertelang weltweit und in fast allen Kulturen einzementiert, dass die Frau dem Mann in erster Linie dienen und gefallen soll)...

Aus dem Wahnsinn muss Frau bewußt aussteigen....im Beruf ist es unmöglich, wenn Frau einen guten Job machen will, allen zu gefallen. Noch immer fühlen sich Männer von kompetenten Frauen bedroht, aber davon darf Frau sich nicht verunsichern lassen...

Mein Chef (männlich) zahlt sehr gut für " die Haare auf meinen Zähnen" :-)


Antworten Gast: nain
29.08.2012 20:50
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Re: Frauen im Beruf...

Genau: lieber eine nicht so schöne, dafür aber eine ausgeglichene, kompetente und selbständige Frau. Was interessiert mich eine Sexbombe wenn sie diese Qualitäten nicht hat?

Gast: Störrisch....
27.08.2012 13:47
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Hysterie...

...bezieht sich ja auch sehr oft auf Frauen...

Bloß ich kenne viel mehr Männer, die hysterisch (bzw. colerisch) sind, als Frauen...


Re: Hysterie...

männer können auf grund ihrer anatomie niemals hysterisch sein..neorotisch psychotisch colerisch ja aber hysterisch nein!! denn das heisst krank an der gebärmutter...hystos >>die gebärmutter

Gast: jj83
27.08.2012 12:49
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Autoren bashing

Guter Artikel,
leider sind die meisten Komentare unter aller Sau.
--> Autoren bashing!

Gast: b-d
27.08.2012 09:21
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Da hat sie wohl recht...

... aber mit der Grammatik hat sie es wohl leider nicht so, und auch hier und da mal ein Wort vergessen - Schade, wenn selbst gute Journalisten ihr Handwerkszeug nicht beherrschen.

Re: Da hat sie wohl recht...

beckmesser

Gast: gast 100000
27.08.2012 09:16
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bösartig, hasserfüllt

und verbissen

Antworten Gast: ganau
29.08.2012 20:51
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Re: bösartig, hasserfüllt

Wie Sie!

Gast: Peter van Ommen
27.08.2012 09:03
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Hasse

Also wirklich! Unerträglich, dass Sie mit so viel Hass über dieses Thema schreiben!

Aber Spaß beiseite, Sie haben Recht, natürlich. Könnte daran liegen, dass der (durchschnitlliche) Mann sich gegenüber Frauen stark und überlegen fühlen will und deshalb Kritik - auch berechtigte - nicht akzeptiert.

Gast: phj
26.08.2012 17:18
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Qualität

vor Geschlechter

Re: Qualität vor Geschlechter wäre ja sehr schön!

Aber das duldet der Fundamentalfeminismus eben nicht! Frauen sind immer und überall zu bevorzugen.

Gast: Conan der Knusperkönig
25.08.2012 15:59
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Was ich mir von einer Journalistin wünsche...

Unabhängig von ihren möglichen Persönlichkeitsmakeln ist Frau Rohrer eine faktentreue Analytikerin & eine selbstreflexive Rationalistin. Zweifelsohne ist sie eine der wenigen Journalistinnen, die sich nicht vom Establishment vereinnahmen oder beeindrucken lassen. Politiker unterstellen ihr Unfreundlichkeit, weil sie sich wiederholt erfrecht Antworten auf unbeantwortete/unangenehme Fragen zu verlangen, und genau solche Journalisten braucht Österreich jetzt.

Ob sie dabei nun der Typ ist der immer brav lächelt ist mir offen gesagt herzlich egal... nein, eigentlich ist es mir sogar ganz recht wenn sie das nicht tut...

Und dass dann das leider gängige Klischee der aus Frustration bissigen Frau ausgepackt wird ist eigentlich sehr schmeichelhaft: offensichtlich kann man ihr wirklich nicht anderes mehr anhängen...

Ihr Knusperkönig

Re: Was ich mir von einer Journalistin wünsche...

was sie da über frau dr. rohrer schreiben kann ich 1:1 unterschreiben. sie ist tatsächlich ein ausnahmetalent.
ihr schreibstil ist jedoch agressiv masculin, und wird, von einer frau kommend, als bissig und zickig wahrgenommen. sich darüber zu echauffieren ist unsinnig.

Journalisten agieren wie Politiker....


....wenn sie nicht mehr am Futtertrog der Macht sind.

Sie entwickeln eine penetrante Larmoyanz und bilden sich ein, es sei Weisheit.

Rohrers Reality-Check

Die Autorin

  • Anneliese Rohrer
    geboren 1944, war von 1974 bis 2005 bei der "Presse" als innenpolitische Journalistin, Ressortleiterin Innen- und Außenpolitik tätig. Seit 2009 ist sie Kolumnistin bei der "Presse".

Hinweis

  • Der Inhalt von Blogbeiträgen spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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