23.05.2012 23:41 | Meine Presse Merkliste 0

Mutbürger-Stammtisch VIII

04.11.2011 21:33 | 

Der 3. Mutbürger-Stammtisch findet am 14. November um 17 Uhr in Wien im Burg Kino statt. Der Worte sind genug gewechselt. Es wird um die Gründung von Aktionsgruppen und konkrete Zusammenarbeit gehen.

Vorerst ein Erfahrungsbericht und eine Problemstellung, zu der es hoffentlich genügend Reaktionen gibt, um die Stimmung zu testen. Als ich vor einigen Tagen mit einer Gruppe von 30 FH-Studenten über die Mutbürger-Initiative  und die enden wollende Bereitschaft Junger zur Teilnahme diskutierte, wurde vor allem der Begriff "Stammtisch"  kritisiert. Der sei für sie nicht attraktiv, hieß es, was gut nachvollziehbar ist.

Andrerseits habe ich mich vor einiger Zeit mit einem Agenturbesitzer darüber unterhalten, ob es sinnvoll wäre, die "Marke" jetzt zu wechseln. Er riet dringend davon ab. Mut statt Wut, das sei noch vertretbar, aber der ganzen Initiative einen anderen Namen zu geben, wäre jetzt nicht mehr ratsam, meinte er.

Was also tun? Es wäre wirklich hilfreich, Ihre Meinung zum Begriffsproblem im Licht der Einstellung der Jungen erfahren. Schließlich sollten sie ja vermehrt zum Mittun animiert werden.

Inzwischen hat am 3. November in Klagenfurt jenes Mutbürger-Treffen statt gefunden, von dem im letzten Eintrag berichtet wurde. Nicht vom Treffen, sondern von der kuriosen Einstellung des Magistrats Klagenfurt dazu und der Antwort von Initiator Franz Wurtz.Das Treffen selbst war offensichtlich ein großer Erfolg.

Details zum Treffen finden Sie unter: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2869661/kaerntner-mutbuerger-zeigen-flagge.story

Interessant sind auch die Postings zum Artikel.

Die Initiative selbst hat eine Website eingerichtet: www.diemutbuerger.at

Sollten sich in den anderen Landeshauptstädten ähnliche Mutbürgergruppen formieren, wären wir wieder einen Schritt weiter. Die Vernetzung muss dichter werden.

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11 Kommentare
Gast: mclh
20.11.2011 01:28
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aktive Junge

"Mutbürger" sollte auf jeden Fall im Namen erhalten bleiben.

Die Beginnzeiten der Treffen sind für Berufstätige mit 17 Uhr viel zu früh angesetzt. Trotz hoher Bereitschaft eine AKTIVE Teilnehmerin zu sein, konnte ich aus terminlichen Gründen noch nie dabei sein.

Was fehlt, ist eine gut strukturierte Website, die auch das Vernetzen ermöglicht. Inkl. sofortiger Updates/Berichte über die Treffen. Eine Website mit vielen Usern, auf der auch gepostet werden kann, ist ein deutliches Signal an die Politiker. Auch im Sinne einer "Nachlese" was sie tun und lassen sollten. Und welche Konsequenzen ihr Handeln haben könnte.

Gast: duwires
08.11.2011 14:03
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Gähn


Gast: treidel
08.11.2011 13:40
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Neuer Name

zwar im Pensionsalter, aber eine Namensänderung würde ich richtig finden - "Stammtisch" assoziere ich mit schimpfen und nix tun. Als Sammelplatz für den Start war der Begriff lustig , aber jetzt ist doch mehr und anderes daraus geworden und wird sich, hoffentlich, noch weiter entwickeln. Der Name sollte mehr Aktivität ausdrücken. Vielleicht "Mutbürger-Initiative" oder warum nicht einfach: "Die Mutbürger"?

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Neuer Name

Bisher konnte ich aus Termingründen leider an keinem Stammtisch teilnehmen, bin aber am 14.Nov. auf jeden Fall dabei. Zum Anlass Namensänderung denke ich, "Mutbürger" sollte als Markenzeichen erhalten bleiben, als Zusatz wäre vielleicht für's Erste "Forum" denkbar. Der große Wurf ist das auch nicht, aber es könnte bei Bedarf jederzeit mit "Ö" für Österreich ergänzt werden. Bei einer bundesweiten Vernetzung hätten wir dann z.B "Mutbürger-Forum-Kärnten", "Mutbürger-Forum-Wien" usw. bis eben "Mutbürger-Forum-Österreich".

diklein1
07.11.2011 01:13
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Titelvorschläge

bin kein "Kreativ-Direktor" - trotzdem 2 "Ideen":
1) Die österreichische DDR - Denken,Diskutieren,Realisieren - Bürgerrunde
2) Der Tu endlich Etwas Konkretes - Stammisch

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Zum Begriff "Mutbürger -Stammtisch"

Wahrscheinlich haben die Jungen Recht und vielleicht hat der Agenturbesitzer nicht Recht.
Ich meine, der "Wutbürgerstammtisch" sollte als eine Initialzündung fungieren und das war er ja auch! Im Besonderen sollten Leute angesprochen werden, die noch nicht aktiv geworden sind und sich orientieren wollen, was für Möglichkeiten es gibt. Ein Einstieg quasi!
Stammtisch gefällt mir auch nicht. Üblicherweise wird da kritisiert, gelästert, geschimpft , gemeckert , Aktivitäten werden da nicht gesetzt. Stammtisch war auch immer eine Männer-Angelegenheit. Frauen hatten keine Stammtische.
Und was sagen die Jungen? Was würde sie mehr ansprechen?
Bürgertreff, -tisch, -date, -talk, -corner...?
Die Bewegung ist nicht aufzuhalten!
Und über den "Stammtisch" wird sie schnell hinauswachsen .......


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Re: Zum Begriff "Mutbürger -Stammtisch"

Schwierig. Ich kenne Frauen, die haben auch Stammtische, nicht nur Kaffeekränzchen, aber das ist nicht das Thema. Mutbürger-Treff? Tisch ist vielleicht nur ohne "Stamm" und bei den anderen Vorschlägen fürchte ich wütende Kommentare gegen die Verwendung von Anglizismen. Eine zündende Idee muss her. Hat jemand eine?

Antworten Antworten TheDalien
08.11.2011 09:36
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Re: Re: Zum Begriff "Mutbürger -Stammtisch"

Sie sollten sich dringendst den Film - the box - ansehen.
Anneliese Rohrer der österr. Glen Beck!

Zerreden, täuschen, tarnen, zerreden.


Antworten Antworten modestus
07.11.2011 18:16
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Re: Re: Zum Begriff "Mutbürger -Stammtisch"

ich denke von "uns alten" werden sie keinen terminus bekommen, der für jüngere griffig ist...der kann nur von diesen selbst kommen...ich wette er wird english sein...soll sein...

Antworten Antworten Antworten modestus
07.11.2011 18:20
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Re: Re: Re: Zum Begriff "Mutbürger -Stammtisch"

assembly of courageous citizen...davon lässt sich was ableiten

courage versammlung

mutcitizen board

couragebürger liga

etc...

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Mutbürgerliches in Kagenfurt

Die Veranstaltung in Klagenfurt war perfekt organisiert und strukturiert, die Kleine Zeitung hat berichtet. Mehr sind gekommen als Einlass finden konnten. "da müssen wir das nächste Mal halt ins Stadion gehen" , meinte einer.
Die Jungen waren zwar nicht in der Mehrzahl aber immerhin sie waren vertreten. Und die Initiatoren des Protests sind zwischen 28 und 40!
Bemerkenswert war, dass nur eingeladen wurde, wer sich angemeldet und erklärt hatte, aktiv mittun zu wollen.
Erfreulich zu sehen, dass die Gruppen immer professioneller agieren!
Wo ist das nächste Bundesland?
Und dann müssen die Gruppen alle vernetzt werden!

Rohrers Reality-Check

Die Autorin

  • Anneliese Rohrer
    geboren 1944, war von 1974 bis 2005 bei der "Presse" als innenpolitische Journalistin, Ressortleiterin Innen- und Außenpolitik tätig. Seit 2009 ist sie Kolumnistin bei der "Presse".

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